Neue Rettungsstation am Altmühlsee

Übergabe an die Ansbacher Wasserwacht

Viele Jahre mussten die Angehörigen der Ansbacher Wasserwacht ihren Rettungsdienst am Altmühlsee unter nicht gerade zeitgemäßen Bedingungen versehen. Sie hatten vor 32 Jahren einen kleinen Raum im Kiosk des Seezentrums Wald für ihre Dienste. Musste jemand liegend behandelt werden, so war für ihn nur eine Bierbank vorhanden. Kein Wunder, dass das BRK (Kreisverband Ansbach) vor zwei Jahren einen Brandbrief“ an den Zweckverband Altmühlsee richtete und androhte, den Rettungsdienst dort aufzugeben, wenn sich nicht etwas Substanzielles ändert.

Die Verbandsräte haben verstanden. Sie beschlossen, einen Neubau zu erstellen. Dieser wurde im letzten Jahr nach den Plänen des Gunzenhäuser Architekten Hartwig Werner hochgezogen und jetzt offizielle eingeweiht. Verbandsvorsitzender Karl-Heinz Fitz dankte dem Planer und allen Handwerkern für ihre gute Arbeit und gab zusammen mit Verbandsgeschäftsführer Daniel Burmann den symbolischen Schlüssel (ein Werk des Gunzenhäuser Schlossermeisters und Stadtrats Daniel Hinderks) an Jürgen Vogel, dem stellvertretenden Vorsitzenden des BRK-Kreisverbands Ansbach (Foto oben)

Die freiwilligen Helfer der Wasserwacht haben nunmehr ausreichend Räume, um ihren ehrenamtlichen Dienst ordentlich verrichten zu können, beispielsweise eine schöne Küche, zweckmäßige Sanitärräume, einen Ruheraum und natürlich ein „Wachzimmer“ mit Rundumblick.

Bei Weißwürsten, Bier und Wasser feierten die WW-Helfer mit den Ehrengästen die Vollendung des Hauses, das aufgrund seiner Architektur am Seezentrum Wald eine auffällige Erscheinung ist. Unter den Gästen weilte auch Bezirksrat Alexander Küßwetter aus Ehingen.

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