Die HSWT – ein bayerisches Erfolgsmodell!

Digitalisierung auch in der Agrarwirtschaft

Bezirksrat Alexander Küßwetter (Vierter von links) wurde von der FHWT für sein jahrelanges Engagement geehrt. In der Mitte Innenminister Herrmann und Fraktionschef Kreuzer, daneben MdL Westphal und Landrat Dr. Ludwig (Zweiter von rechts).

Der geschäftsführende Fraktionsvorstand der CSU-Landtagsfraktion hat anlässlich der Bezirksbereisung Mittelfranken auch den Stimmkreis des Landtagsabgeordneten Manuel Westphal besucht. Beeindrucken konnte dabei vor allem der Hochschulstandort Triesdorf.

Der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal freute sich, dass der Campus Triesdorf eine der Reisestationen des geschäftsführenden Fraktionsvorstands rund um den Fraktionsvorsitzenden Thomas Kreuzer war. Kreuzer erklärte, es sei der Fraktion ein großes Anliegen, alle Bezirke während des Jahres einmal zu besuchen. In Mittelfranken wurde ein straffes Programm vorbereitet: Besuch einer Goldschlägerei und des Jüdischen Museums in Schwabach, Besichtigung der Hochschulen in Ansbach und Triesdorf, Treffen mit Hopfen- und Kirschbauern in Kalbensteinberg sowie abschließend ein Gespräch mit Wirtschaftsvertretern aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Der Präsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (kurz: HSWT), Dr. Eric Veulliet, und die Vizepräsidentin Professor Dr. Mirjam Jaquemoth hatten für den Besuch ein spezielles Programm vorbereitet. Schließlich wollte man den führenden Landespolitikern zeigen, was für spannende Forschungs- und Lehrprojekte in Triesdorf laufen. Auch Innenminister Joachim Herrmann hatte sich als mittelfränkischer Abgeordneter der Bezirksbereisung angeschlossen.

Nach einer kurzen Vorstellung der Hochschule und deren Entwicklung wurden die Zukunftschancen der HSWT speziell durch die Einrichtung des Kompetenzzentrums für Digitale Agrarwirtschaft (KoDA) erläutert. Mit KoDA soll die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Agrar- und Ernährungswirtschaft gesichert und gestärkt werden. Lehre, Forschung und Wissenstransfer sollen auf die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung ausgerichtet werden.

„Nur wenn die Digitalisierung der Landwirtschaft auch wissenschaftlich fundiert begleitet werden kann, kann der Mehrwert für unsere Landwirte voll ausgeschöpft werden. Mit KoDA möchten wir Triesdorf zu einem Leuchtturmprojekt in der Digitalisierung machen und dabei eine Vorreiterrolle einnehmen“, verdeutlichte der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal.

Die Vertreter der Hochschule wollten während des Besuchs einen klaren Eindruck schaffen, was derzeit dank der Digitalisierung schon möglich ist. Aus diesem Grund zeigten sie einen Traktor mit automatischem Lenksystem und dem Isaria-Sensorsystem zur teilschlagspezifischen Anwendung bei Düngung und Fungizid-Ausbringung. „Derartige Entwicklungen wollen wir in Triesdorf zukünftig im KoDA (Kompetenzzentrum für Digitalisierung in der Agrarwirtschaft) weiter vorantreiben und in die Anwendung bringen – zum Vorteil unserer landwirtschaftlichen Betriebe und der Umwelt“, erklärte Westphal.

Die Gäste rund um Innenminister Joachim Herrmann und Fraktionsvorstand Thomas Kreuzer zeigten sich von den Projekten in Triesdorf begeistert und sicherten der Hochschule ihre Unterstützung zu. Auch Landrat Dr. Jürgen Ludwig hatte sich beim Besuch in Triesdorf der Reisegruppe angeschlossen.

Bezirksrat Alexander Küsswetter konnte in diesem Rahmen noch eine besondere Ehrung in Empfang nehmen. Präsident Veulliet ernannte Küsswetter als Dank für dessen jahrelangen Einsatz für die Hochschule und speziell für den Campus Triesdorf zum Ehrensenator der Hochschule.

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