Votivbilder zum Ersten Weltkrieg gesucht

Wer hat Fotos für eine Ausstellung?

200.000 Soldaten der Bayerischen Armee sind im Ersten Weltkrieg gefallen, die meisten davon in Frankreich. Ihre Namen stehen auf den Kriegerdenkmälern unserer Gemeinden und ihrer Ortsteile. Während der Gedenkperiode zur hundertsten Wiederkehr des Weltkriegs, engagieren sich einige Gemeinden, gemeinsam mit ihren Traditionsvereinen in besonderer Weise. Zusammen mit französischen Gemeinden und Geschichtsvereinen renovierten sie einige der immer noch vorhandenen, aber in die Jahre gekommenen steinernen Zeugen aus der vierjährigen Besatzungszeit durch bayerische Truppen (vgl. dazu „Schönere Heimat“ Heft 4/2017). Auf den Denkmälern in Frankreich tauchen die gleichen Namen auf wie auf unseren Kriegerdenkmälern, nur sind sie nicht den Ortschaften zugeordnet, sondern militärischen Einheiten. Zweifellos ein wertvoller Beitrag zum Zusammenwachsen von Staaten Europas von unten her, aber der Anlaß bleibt ein trauriger: es geht um Männer, die zur Unzeit aus ihrem Leben gerissen wurden.

Im Jahr 2018 bietet sich durch die große Zahl der nach dem Waffenstillstand in die Heimat zurückkehrenden Soldaten erstmals eine alternative Betrachtungsweise: Man kann auch der Überlebenden gedenken. In besonders schöner Weise könnte dies geschehen an Hand der existierenden Votivbilder. Es gibt sie, auch wenn die große Zeit der Ex-Voto-Bilder Anfang des 20. Jahrhunderts vorbei war.

Für eine Publikation in der diese positiven Vorkommnisse einem größeren Personenkreis mitgeteilt werden sollen, werden Beispiele solcher Bilder gesucht.

Fotos oder Fotodateien mit näheren Angaben bitte an Dr. Michael Stumpf, Thalerweg 1, 82041 Oberhaching oder michael@stumpfweb.de.

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