Bebauungsplan wird aufgestellt

Stadtrat entschied einstimmig: Reutberg III

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, für das Wohngebiet Reutberg III (Oberer Reutberg) einen Bebauungsplan aufzustellen. Details wurden zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht diskutiert. In Anwesenheit etlicher Bewohner des Reutbergs II, die für eine weitere Erschließungsstraße kämpfen, viel der Beschluss einstimmig aus. Der Plan soll 2018 erstellt werden, 2019 könnte mit der Erschließung des drei Hektar großen Areals (etwa 40 Bauplätze) begonnen werden.

Dazu meine Stellungnahme:

Die Erweiterung des Baugebiets Reutberg halte ich für richtig, ja zwangsläufig für richtig, denn wir haben mit Reutberg I und Reutberg II einen Siedlungsschwerpunkt geschaffen.

Vor einem Jahr haben wir im Stadtrat ganz unverbindlich darüber gesprochen, welche Möglichkeiten der Baulandbeschaffung wir haben. Dabei ist auch von einer Erweiterung (Reutberg III) die Rede gewesen. Überrascht bin ich allerdings, dass das Projekt jetzt so schnell auf die Tagesordnung kommt. Wir haben ja vor wenigen Monaten erst die baurechtlichen und planerischen Vorgaben für das Frickenfelder Baugebiet „Sonnenwiese“ geschaffen (55 Plätze ingesamt). Jetzt wird das Gebiet bereits erschlossen. Und vor ein paar Wochen haben die Voraussetzungen für eine weitere Bautätigkeit  (in erheblichem Umfang) im dortigen Bereich beschlossen.

Die Verkehrserschließung im Baugebiet Reutberg III sollte nicht allein über die Fasanenstraße erfolgen, sondern auch über eine zweite Zufahrt mit Anbindung im Süden an die Ortsverbindungsstraße Oberasbach. Den Durchgangsverkehr im Wohngebiet Reutberg I zu minimieren, das war die Absicht von Prof. Scherzer, der seinerzeit den Gestaltungswettbewerb für sich entschieden hatte.  Demnach ist Reutberg II  verkehrsmäßig gesondert erschlossen worden, es gab keine Pkw-Anbindung an Reutberg I, sondern nur einen Fuß- und Radweg.

Diese Grundidee halte ich für richtig  – auch im Fall von Reutberg III sollten wir so verfahren und den Verkehr entflechten, d.h. nicht den ganzen Verkehr über die Fasanenstraße abwickeln, sondern eine zweite Erschließungsstraße bauen.

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

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