Verkehrskonferenz in Wachstein

Zum Staatsstraßenbau im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

MdL Westphal und Baudirektor Heinrich Schmidt halten den Plan, auf den die Trassen verzeichnet sind.

Es ist dem Abgeordneten ein Anliegen, den Staatsstraßenausbau in unserer Region weiter voranzubringen und zu stärken. Aus diesem Grund hat auf Initiative des Stimmkreisabgeordneten für Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen, Manuel Westphal, eine Verkehrskonferenz zusammen mit dem Staatlichen Bauamt für alle Bürgermeister aus dem Landkreis sowie für Vertreter der Wirtschaft stattgefunden.

„Ziel der heutigen Veranstaltung soll sein, zuerst die Ist-Situation und dann die geplanten Maßnahmen vorrangig an Staatsstraßen im Landkreis darzustellen. Es ist mir wichtig, dass wir gemeinsam Straßenbauprojekte definieren, die als ‚Achsen‘ für die ganze Region bedeutsam sind. Diese Projekte müssen wir dann auch gemeinsam nach außen vertreten, um uns als Region stark aufzustellen. Dies sollten wir gerade auch im Hinblick auf den nächsten Staatsstraßenausbauplan im Blick behalten“, verdeutlichte Westphal während der Begrüßung.

Vom Staatlichen Bauamt waren der Behördenleiter, Leitender Baudirektor Heinrich Schmidt sowie der zuständige Abteilungsleiter Bauoberrat Andreas Buchner in Wachstein, um zu Beginn der Veranstaltung die Aufgaben sowie das Arbeitsprogramm für 2017-2020 des Staatlichen Bauamts vorzustellen. Aus dem 7. Ausbauplan wurden bereits Maßnahmen an Staatsstraßen realisiert oder sind in Planung wie der Ausbau der Staatsstraße St 2222 zwischen Arberg und Streudorf.

Schmidt machte in seinem Vortrag außerdem den Ablauf bis hin zu einem durchgeführten Straßenneubau deutlich. Da hier mit Vorplanung, Bau und Fertigstellung regelmäßig mehrere Jahre vergehen, wies das Staatliche Bauamt auch auf die Möglichkeit hin, mit Erhaltungsmaßnahmen Verbesserungen herbeizuführen.

„Wir haben bereits viele Staatsstraßen in unserer Region durch Erhaltungsmaßnahmen erheblich verbessern können und so für einen sicheren Verkehrsfluss gesorgt. Auch durch verschiedene Neu- und Ausbaubauprojekte – beispielsweise die Ortsumfahrung von Zimmern – konnten wir bereits für eine erhebliche Verbesserung einiger Straßen sorgen. Dies ist nicht zuletzt durch die gute Mittelausstattung durch den Bayerischen Landtag möglich“, erklärte Schmidt.

„Mir ist es außerdem ein Anliegen, strukturelle Dinge zu besprechen, wie die Kriterien, die zur Einstufung im Ausbauplan führen, Erleichterungen bei der Planung sowie meine Forderung einer Sonderförderung für den ländlichen Raum. Wenn wir uns gemeinsam auf verschiedene Maßnahmen und Forderungen einigen, lassen sich diese leichter nach außen vertreten“, erläuterte der Abgeordnete Westphal.

Landrat Gerhard Wägemann begrüßte die Initiative des Abgeordneten und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Staatlichem Bauamt und dem Landkreis. Auch das Amt für ländliche Entwicklung war durch Wolfgang Neukirchner vertreten, der die Möglichkeit verdeutlichte, Straßenbaumaßnahmen durch Dorferneuerung und Flurneuordnung zu unterstützten.

Während der Diskussion konnten die Bürgermeister Straßenbauprojekte, die sie für wichtig erachten, vorschlagen und mit den anderen Teilnehmern diskutieren. Besonders die Staatsstraße St 2228 von Weißenburg nach Oberhochstatt und weiter bis an die Landkreisgrenze wurde als wichtige Verbindungsstraße angesprochen, die dringend saniert werden müsse. Das Staatliche Bauamt versicherte, dass eine Kurvenbegradigung am Ende des „Fürstenwaldes“ Richtung Oberhochstatt geplant sei. Unter Umständen könnten bereits einfache Erhaltungsmaßnahmen am weiteren Streckenverlauf Verbesserungen der Straßenverhältnisse bringen. Neben dieser Staatsstraße wurde auch die St 2227 von Nennslingen Richtung Ruppmannsburg angesprochen.

Auch einige Maßnahmen an Bundesstraßen haben die Bürgermeister während der Versammlung diskutiert. So erörterten die Teilnehmer sowohl die Stärkung der Bundesstraße B13 als auch Maßnahmen an der B 2 und der B 466.

„Viele Anliegen der Teilnehmer konnten bereits aus der Versammlung heraus gelöst werden, wie die Voraussetzungen für eine Fußgängerampel als Überquerungsmöglichkeit einer Straße. Wir haben die Anliegen der Bürgermeister notiert und ich werde diese bei einem Termin mit Staatssekretär Gerhard Eck im Innenministerium vorbringen. Die Verkehrskonferenz heute war der Anfang dafür, unsere Region zukünftig beim Thema Staatsstraßen geschlossen aufzustellen“, fasst Westphal abschließend zusammen.

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