Bernhard Amend tritt Ruhestand an

Bezirksverwaltung  17 Jahre  geleitet

Präsident Bartsch (links) und seine Stellvertreterin Naaß mit Bernhard Amende (Zweiter von links) und stellvertretendem Direktor Wolf Dieter Enser.

Nach fast 17 Jahren an der Spitze der Bezirksverwaltung tritt Bernhard Amend zum Monatsende in den Ruhestand. „Als Vorgesetzter waren Sie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr geschätzt. Sie forderten und förderten. Dem Bezirkstag waren Sie stets ein verlässlicher Ratge-ber“, sagte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch bei der gestrigen offiziellen Verabschiedung im Bezirksrathaus in Ansbach. Die Begrüßung der zahlrei-chen Gäste aus Politik, Verwaltung, aus verschiedenen Verbänden und Vereinen hatte zuvor Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, übernommen. „Vertreterinnen und Vertreter aller Parteien im mittelfränki-schen Bezirkstag sind heute gekommen. Das zeigt, welch großes Ansehen Sie parteiübergreifend genießen“, lobte sie. Mit den einführenden Worten „ein langes, erfolgreiches Arbeitsleben liegt hinter Ihnen“, ließ auch die Vorsit-zende des Gesamtpersonalrats Irmgard Graf Amends berufliche Laufbahn Revue passieren.
Seit 2001 war Bernhard Amend Direktor der Bezirksverwaltung und maßgeb-lich an vielen Entwicklungen des Bezirks beteiligt. Der in Unterfranken gebo-rene Sohn eines Pfarrers folgte 48-jährig dem damaligen Direktor der Bezirksverwaltung Karlheinz Hofbeck nach. Zuvor war er Verwaltungsdirektor beim Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Der Jurist war verantwortlich für knapp 1100 Bezirksmitarbeiter und für die Umsetzung des Bezirks-haushalts, der im laufenden Jahr rund 880 Millionen Euro umfasst. Nach au-ßen repräsentierte er den Bezirk bei vielen Anlässen in Mittelfranken und auf bayerischer Ebene. Als geschickter Verhandlungspartner machte er sich stets für die Belange des Bezirks Mittelfranken stark. Verschiedene Projekte wie der Neubau der Maschinenbauschule in Ansbach, der Ausbau des Fränkischen Freilandmuseums in Bad Windsheim, der Landwirtschaftlichen Lehr-anstalten Triesdorf, aber auch die Modernisierung beispielsweise des Zent-rums für Hörgeschädigte in Nürnberg hat er mit auf den Weg gebracht.
Bernhard Amends Nachfolge tritt Manuela Eppe-Sturm zum 8. Januar an. Die
Regierungsdirektorin leitet seit drei Jahren in Nürnberg das Sachgebiet „Integration, Lastenausgleich, Landesaufnahmestelle“ der Regierung von Mittelfranken. In Bayern stellt die Regierung dem Bezirk für die Leitung der Bezirks-verwaltung juristische Staatsbeamte zur Verfügung.

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