Gesundheitsamt agiert vorsichtig

Blaualgen am Kleinen Brombachsee und Hahnenkammsee

Das Gesundheitsamt des Landratsamts Weißenburg-Gunzenhausen hat eine erhöhte Blaualgenbelastung am Kleinen Brombachsee und Hahnen-kammsee festgestellt. Für alle Strände an den betroffenen Seen gilt daher eine vorübergehende Badewarnung. Der Große Brombachsee und der Altmühlsee sind nicht betroffen.
Bei Blaualgen handelt es sich streng genommen nicht um Algen, sondern um Cyanobakterien. Häufig sind sie im Gewässer aber durch ihre blau-grüne Färbung zu erkennen. Sie werden oft in Ufernähe und Buchten angeschwemmt und verdichtet, weshalb auch nur vereinzelte Badestellen eines Gewässers betroffen sein können.
Das Gesundheitsamt nimmt wöchentlich Wasserproben an den verschiedenen Badestränden im Fränkischen Seenland. Die jüngste Probe vom 3. Juli nun ergab überdurchschnittlich hohe Werte
an Microcystis am Hahnenkammsee. Auch am Kleinen Brombachsee konnten das Gesundheitsamt erhöhte Konzentrationen von Anabaena und vereinzelt Microcystis nachweisen. Daher sollen nun vorübergehend Schilder mit einer Badewarnung aufgestellt werden. Die Warnung wird aufgehoben, sobald bei einer der wöchentlichen Messungen wieder eine unbedenkliche Blaualgen-Konzentration zu verzeichnen ist.
Am Kleinen Brombachsee, Hahnenkammsee und Altmühlsee war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu vorübergehenden Badewarnungen aufgrund hoher Blaualgenkonzentration ge-kommen. Am Großen Brombachsee hingegen hat es noch nie überdurchschnittliche Werte der Cyanobakterien gegeben; hier können die Besucher ohne Einschränkungen schwimmen.

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