Bayerische Naturparke erhalten Koordinierungsstelle

Wichtige Entscheidung zur Stärkung der Bayerischen Naturparke

Stärkung der bayerischen Naturparke durch Einrichtung einer neuen Koordinierungsstelle. Bekanntgabe durch Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf (v. links) im Biotopgarten des Informationszentrums Naturpark Altmühltal, Landrat Anton Knapp, Landtagsabgeordnete Tanja Schrorer-Dremel (Mitglied des Umweltausschusses beim Bayerischen Landtag), Christoph Würflein (Geschäftsführer Naturpark Altmühltal e. V.).

Mit der Koordinierungsstelle, die mit Mitteln des Freistaates Bayern neu eingerichtet wird, möchte die Bayerische Staatsregierung einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Bayerischen Naturparke leisten. Das Informationszentrum Naturpark Altmühltal, seit Jahren auch als bayerisches Umweltzentrum anerkannt, ist Heimat der neuen Koordinierungsstelle der bayerischen Naturparke. Die Koordinierungsstelle wird damit im Zentrum Bayerns beim ersten Vorsitzenden des Naturparkverbandes Bayern, Landrat Knapp aus Eichstätt, angegliedert. Zur offiziellen Bekanntgabe der Entscheidung am Samstag (20.5.) war auch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf persönlich nach Eichstätt gekommen. Staatsministerin Scharf betonte die Bedeutung der Bayerischen Naturparke für den Natur- und Landschaftsschutz, den nachhaltigen Tourismus und die Regionalentwicklung im ländlichen Raum.

Mit der Koordinierungsstelle sollen unter anderem die öffentliche Anerkennung der wertvollen Arbeit der Naturparke verbessert, Planung und Abwicklung naturparkübergreifender Projekte ermöglicht und eine Ansprechstelle für das Umweltministerium geschaffen werden.

Landrat Anton Knapp, 1. Vorsitzender des Naturparkverbandes Bayern und Geschäftsführer Christoph Würflein, dankten Umweltministerin Scharf und der  Eichstätter Landtagsabgeordneten Tanja Schorer-Dremel, Mitglied des Umweltausschusses im Bayerischen Landtages, dass die Bayerischen Naturparke nach Jahren des Bemühens um eine bessere Mittelausstattung endlich nicht nur verbale Anerkennung, sondern auch finanzielle Unterstützung für ihre wichtigen Aufgaben erhalten.

Auch die anwesenden Geschäftsführer aus den Naturparken Spessart, Augsburg Westliche Wälder, Hirschwald, Nagelfluhkette (Allgäu), Rhön und Altmühltal dankten  Umweltministerin Scharf und den Mitgliedern aller Fraktionen im Umweltausschuss des Bayerischen Landtages. Mit der Koordinierungsstelle und einer verbesserten Basisförderung haben der Bayerische Landtag und Umweltministerin Scharf den Naturparken endlich wieder eine Perspektive gegeben.

Der Vorsitzende des Naturparkverbandes Bayern Landrat Anton Knapp bat zum Abschluss Staatsministerin Scharf und den Bayerischen Landtag darum, nach diesem ersten wichtigen Schritt den Naturparken auch dauerhaft eine Perspektive zu geben und dazu die Förderung durch den Freistaat Bayern zu verstetigen.

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