Karikaturen zu Tod und Trauer

Ausstellung in Raiffeisenbanken

Hospiz Wug

Von links: 2. Vorsitzende Renate Müller, Vorsitzender Martin Albrecht, Marktleiter Jürgen Kraft, Landrat Gerhard Wägemann, Sandra Meyer, Vorstand Wilfried Wiedemann und Doris Holz vom Hospizverein.

Der Hospizverein Gunzenhausen und die Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen präsentieren zusammen mit dem Hospizverein Gunzenhausen in den Räumen der Raiffeisenbank in Weißenburg die Wanderausstellung „Sie hat mir der Himmel geschickt“. Die Ausstellung setzt sich gesellschaftskritisch, teils auch ironisch, mit Sterben, Tod und Trauer auseinander. 40 Karikaturen sind in Weißenburg und 40 in Gunzenhausen (bis 24. März) zu sehen.
„Da stellt sich die Frage, darf man angesichts des bevorstehenden Lebensendes eines Mitmenschen, sich auf diese Weise nähern?“ Martin Albrecht, der Vorsitzende des 80 Mitglieder starken Hospizvereins Gunzenhausen, erklärte bei der Eröffnungsveranstaltung in Weißenburg in Anwesenheit von Landrat Gerhard Wägemann und Gunzenhausens Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, es gehe nicht darum, ob Humor sinnvoll und sinnfindend eingesetzt werden könne oder solle, sondern vielmehr darum, wie die Menschen mit den hellen und dunklen Seiten des Humors bei ihnen selbst, bei Betroffenen und deren Angehörigen umgehen könnten. Humor sei eine wichtige Ressource in der Begleitung Sterbender und Trauender– zu wichtig, dass wir darauf verzichten. Die tiefgründigen und satirischen Zeichnungen gäben Anlass zum Nachdenken. Sterben sei ein Teil des Lebens. Die Fotoausstellung „ Vergänglichkeit was bleibt“ in den Hauptstellen der Raiffeisenbank in Weißenburg und Gunzenhausen und die Theateraufführung die „Unsterblichkeit des Sandkuchens“ in Weißenburg hätten dazu beigetragen, die Öffentlichkeit für das Thema „Tod und Sterben“ zu sensibilisieren.
Die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen habe sich durch den Palliativmedizinischen Dienst am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg verbessert. Aber auch das Hospiz- und Palliativnetzwerk Südfranken trage dazu bei. Ziel dieses Netzwerkes sei die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen durch eine bessere Zusammenarbeit sicherzustellen und zu verbessern. Kooperationspartner dieses Netzwerkes seien die beiden Landkreise Roth und Weißenburg Gunzenhausen, das Klinikum Altmühlfranken, die Kreisklinik Roth, der Hospizverein Hilpoltstein-Roth und der Bayerischen Hospiz- Palliativverband sowie der Hospizverein Gunzenhausen.
Albrechts Dank galt Chefarzt Dr. Christian Maune vom Klinikum Altmühlfranken, der zugleich Sprecher des Arbeitskreis Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis ist. Ohne dessen Unterstützung wäre es dem Hospizverein Gunzenhausen nicht möglich gewesen, den „Ambulanten Hospizdienst Altmühlfranken“, der seit 1. Januar seine Arbeit aufgenommen hat, zu etablieren. Albrecht hob das Mäzenatentum der Raiffeisenbank im Landkreis hervor und dankte Vorstandsvorsitzendem Wilfried Wiedemann für die großherzige Spende von 500 Euro.
Die Damencrew „Sweet Stuff“ (Monika Hümmer, Barbara Hanus und Diana Franz) begleitete die Eröffnungsveranstaltung mit ihren flotten Songs.

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