Datenbank der Kulturlandschaft

Exkursion zu (historischen) Kulturlandschaftselementen

Die lokale Aktionsgruppe widmet sich der Erfassung historischer Kulturlandschaften.

Lokale Aktionsgruppe „Altmühlfranken“ beteiligt sich an einem LEADER-Kooperationsprojekt zur Erfassung historischer Kulturlandschaften. Ehrenamtliche sind derzeit der regional bedeutsamen Kulturlandschaft und ihrer Entstehung auf der Spur.

Um die vielfältigen Kulturlandschaftselemente ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu rücken und den Wissensschatz über diese Elemente langfristig zu sichern, ist Anfang 2018 das LEADER-Projekt „Erfassung (historischer) Kulturlandschaft“ in 12 Regionen in Bayern ins Leben gerufen worden. Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist seit Anfang an bei dem Förderprojekt dabei und somit konnten schon viele Kulturlandschaftselemente aus Altmühlfranken in einer eigens dafür angelegten Datenbank erfasst werden. Diese Datenbank wird ab Ende der Projektlaufzeit (September 2020) für jedermann einsehbar sein.

Im Rahmen des Projekts machten sich kürzlich rund 25 Ehrenamtliche aus den drei Lokalen Aktionsgruppen „Erlebenswelt Roth“, „Nürnberger Land“ und „Altmühlfranken“ auf eine Bus-Exkursion, um gemeinsam mit den für dieses Förderprojekt zuständigen Projektmanagern Dr. Thomas Büttner und Johanna Kemmler Kulturlandschaftselemente zu besuchen und zu bestimmen.

Die von der Rother Kreisheimatpflegerin Evi Schultheiß und Irmgard Prommersberger vorbereitete Route führte zunächst zu den Wässerwiesen im Süden von Georgensgmünd. Anhand einer topographischen sowie historischen Karte, einer Reliefkarte sowie einem Luftbild konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Funktionen von Mühlgräben, Bewässerungsgräben, Wehren und Schützen in der Landschaft gut erkennen und nachvollziehen. Weiter führte die Exkursion vorbei an Streuobstwiesen und Hopfengärten, Wegkreuzen und Kapellen zu einem eindrucksvollen Hohlwege-Bündel mit Wegepflaster aus senkrecht in den Boden geschlagenen Kalksteinplatten und alten Bierkellern. Auch der Besuch von ehemaligen Abbaustellen für Eisenerz und ihre Auswirkungen auf die heutige Landschaft standen auf dem Programm.

Der Blick auf alte Karten oder auch die Recherche in alten Schriften hilft dabei, das Verständnis für die Geschichte der eigenen Kulturlandschaft zu erweitern. Zahlreiche ehrenamtliche Erfasser sind in den 12 beteiligten Regionen derzeit der Kulturlandschaft und ihrer Entstehung auf der Spur. Wer noch Interesse hat, in das Projekt mit einzusteigen, kann sich bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken an Carolin Tischner oder Verena Bickel (Tel. 09141 902-207) wenden.

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