Innenortslagen stärken

Aktionstage Innenorte erreichten über 2.500 Besucher


Interessierte Bürger hatten bei den Aktionstagen Innenorte unter anderem in Rügland die Möglichkeit zur Besichtigung sanierter Altbauten. Das Interesse war wie auch an den anderen Stationen der Aktionstage enorm Foto: Alexander Heinz

Unter dem Motto „Alte Hülle – Neues Leben“ öffneten Hausbesitzer und kommunale Einrichtungen bei den Aktionstagen Innenorte im Landkreis Ansbach ihre Türen und zeigten Möglichkeiten zur Sanierung und Umnutzung alter Gebäude.

Insgesamt 32 Objekte konnten in neun Kommunen besichtigt werden und bei zahlreichen Veranstaltungen konnten sich die Besucher fachlich austauschen. Landrat Dr. Jürgen Ludwig zeigt sich mit der regen Beteiligung sehr zufrieden. Über 2.500 Besucherinnen und Besucher haben sich einen Einblick verschafft.

„Die Aktionstage haben eindrucksvoll gezeigt, dass unser Interesse am Erhalt und der Umgestaltung bestehender Bausubstanz lebendig ist. Die zahlreichen Besucher sind der Beweis, dass das Bewusstsein für die Bedeutung von Altbausanierung und -umbau wächst. Dies stärkt nicht nur das kulturelle Erbe unserer Region, sondern fördert auch den Zusammenhalt vor Ort“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Besonderer Dank gelte allen Teilnehmern, die ihre Türen für die Bürger geöffnet und viele facettenreiche Einblicke geboten haben.

Sehr zufrieden mit den vergangenen Aktionstagen zeigte sich auch Andrea Denzinger vom Regionalmanagement am Landratsamt Ansbach. Ziel sei es gewesen, Bürger und Fachleute zu vernetzen. Außerdem sollte ein Bewusstsein für das Bauen und Sanieren im Bestand geschaffen werden. „Die Aktionstage haben unsere Erwartungen übertroffen. Wir wollten nicht nur die Türen der Gebäude öffnen, sondern vor allem die Türen für einen aktiven Austausch. Die Vielfalt der vorgestellten Objekte und die Diskussionen in den fünf begleitenden Veranstaltungen haben gezeigt, dass die Themen Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und die Freude am Erhalt bestehender Bausubstanz im Mittelpunkt stehen“, erklärt Andrea Denzinger.

Auch die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden ziehen ein positives Fazit und beteiligten sich rege am interkommunalen Austausch. „Gerade leerstehende Gebäude eigenen sich hervorragend, Altes zu konservieren und mit neuem Leben zu füllen“, berichtet Wolfgang Schicktanz, Bürgermeister der Gemeinde Rügland. Hans Henninger, Bürgermeister von Flachslanden, öffnete sogar sein eigenes Dienstzimmer. Im Rahmen des Umbaus eines Teils der Schule zum Rathaus war das Zimmer praktisches Beispiel für eine Nachnutzung und reihte sich in die am Aktionstag von ihm vorgestellten umgebauten Gebäude mit neuem Post- und Heimatmuseum sowie Arztpraxis ein. Nicht zuletzt konnte auch das Interesse der Bürger des Landkreises gestillt werden. Mehrmals war bei Besichtigungen der Objekte der Satz zu hören: „Da fahre ich immer vorbei und jetzt sehe ich endlich mal, wie es von innen aussieht…“

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