B. Meyer geht ins Rennen

Freie Wähler nominierten Ansbacher Buchhändler für Landtagswahl

Von links nach rechts: W.Hauber, MdL, Hans Henninger, Bernhard Meyer, Sebastian Buhl, Dr. Peter Bauer, MdL. Auf dem Bild fehlt Elke Homm-Vogel

Die Freien Wähler aus Stadt und Landkreis Ansbach haben die Kandidaten für den Land- und Bezirkstag im Wahlkreis 505 Ansbach Nord aufgestellt. Für den Landtag schicken die Freien Wähler Bernhard Meyer ins Rennen. Der 46jährige Buchhändler und Betriebswirt (VWA) aus Ansbach war vor fünf Jahren Sprecher der Bürgerinitiative in Stadt und Landkreis Ansbach für die erfolgreiche Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung, die für viel Unmut in den Gemeinden gesorgt hatte.
„Diese Wahl wird eine Richtungswahl, sie entscheidet darüber, ob weiterhin eine vernünftige Politik für Mittelstand und Mittelschicht in Bayern betrieben wird oder mit den Grünen das Chaos aus Berlin in die Staatsregierung einzieht. Deswegen brauchen wir eine starke Fraktion der Freien Wähler im Landtag, dafür möchte ich kämpfen“, so
Bernhard Meyer in seiner Bewerbungsrede.
Schwerpunkte bildeten die Themen Wasserstoff, der als Energiespeicher der Zukunft gesehen wird und regionale Wirtschaftskreisläufe, die ausgebaut werden müssen, um Lieferketten zu verkürzen und Abhängigkeiten zu vermindern. Aber auch die Wassersicherheit der traditionell wasserarmen Region wird einen Schwerpunkt bilden. „Umweltminister Thorsten Glauber hat die Zeichen der Zeit klar erkannt und hat mit dem Programm Wasserzukunft Bayern 2050 bereits wichtige, wegweisende Schritte in Richtung einer Wasserstrategie vor allem für den Norden Bayerns entwickelt“, so Bernhard Meyer. „Hier möchte ich mich mit aller Kraft einsetzen, den es steht nichts geringeres auf dem Spiel, als die Zukunft unserer Heimat.“ Ausschreibungsrecht, Tourismus und überbordende Bürokratie bildeten weitere Themen. Seine Ansicht: „Die Menschen wollen nicht bis ins letzte Detail gegängelt werden wollen, sondern die Politik die Voraussetzungen schafft, um ein gutes, selbstbestimmtes Leben führen zu können.“
Für den mittelfränkischen Bezirksrat geht wieder der amtierende Bezirksrat Hans Henninger aus Flachslanden ins Rennen. Der Bürgermeister seiner Heimatgemeinde und stellvertretender Landrat des Landkreises Ansbach versteht sich als Vertreter der kommunalen Familie. „Der Bezirk Mittelfranken ist ein starker und vielfältiger Bezirk. Die wichtigste Aufgabe ist die Unterstützung von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen auf die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen sind. Dafür geben wir fast 90 Prozent unseres Etats aus. Außerdem ist der Bezirk der Träger ganz wichtiger Einrichtungen, v.a. für unsere Region, so z.B. die Bezirkskrankenhäuser, das Fränkische Freilandmuseum, die Maschinenbauschule, die Fachschule für Musik und die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf.“ Henninöger: „Ich habe in den letzten fünf Jahren sehr gerne im Bezirksrat mit Armin Kroder an der Spitze mitgearbeitet und würde das gerne auch weiter tun. Einer meiner Schwerpunkte wird sein, die Bremsklötze für die Energiewende zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass die Region auch wirtschaftlich davon profitiert. Wir haben nämlich keine Energiekrise wegen zu viel erneuerbarer Energie, sondern weil in den letzten Jahren zu viel verhindert und zu wenig gemacht wurde.“
Der bisherige Landtagsabgeordnete Dr. Peter Bauer bedankte sich bei der Versammlung für das ausgesprochene Vertrauen in den letzten Jahren und stellte in seiner Abschiedsrede noch einmal das Wirken der letzten 15 Jahre im Mittelpunkt. Für den Landtag stellen die Freien Wähler zusätzlich als Listenkandidaten den Dritten Bürgermeister Sebastian Buhl aus Heilsbronn und für den Bezirkstag die 1. Bürgermeisterin Elke Homm-Vogel aus Ansbach auf. Sebastian Buhl möchte nach eigenen Worten die kommunalen Belange vor allem im Förderbereich einbringen, Elke Homm-Vogel sieht den europäischen Austausch mit den Partnerregionen des Bezirk Mittelfranken als wichtigen Mittelpunkt der Bezirkspolitik.

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