50 Jahre im Kreistag: Dr. Schacht

Der CSU-Kommunalpolitiker ist ein Mann der ersten Stunde

Claudia Wagner, die Pressechefin des Landkreises) interviewte Dr. Sigurd Schacht (Zweiter von links), Dr. Ingo Friedrich, Hermann Döbler und Landrat Manuel Westphal anlässlich der Jubelfete. Foto: Steiner, WT

Der Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen besteht heuer genau 50 Jahre. Einer, der bei der „Geburt“ dabei war, ist Dr. Sigurd Schacht, Kreisrat der CSU aus Gunzenhausen. Im Rahmen einer öffentlichen Kreistagssitzung würdigte Landrat Manuel Westphal den 78-Jährigen als „Mann der ersten Stunde“.

Der Jurist hat sich nach seinem Studium der Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaft in Bonn und Würzburg sowie des Verwaltungsrechts in Speyer als Fachanwalt für das Bau- und Arbeitsrecht, das Bank- und Kapitalmarktrecht, das öffentliche Baurecht, da Jagd – und Waffenrecht sowie das Wirtschaftsrecht hervor getan. Seine Promotion bezieht sich auf das Kirchenrecht.

Bis 2018 war Dr. Schacht Mitglied der Rechtsanwaltskammer Nürnberg, von 1989 bis 2002 fungierte er als Aufsichtsratsvorsitzender der Gewerbebank Ansbach. Zugleich war er Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern für Mittelfranken, der ihm seine Goldmedaille verlieh.

Ehrenamtlich war Schacht von 1978  bis 1990 Mitglied der CSU-Stadtratsfraktion in Gunzenhausen. Er engagierte sich als Kirchenvorstand und war Präsident der Dekanatssynode.  Bis heute ist er Mitglied des Kreistags, Verwaltungsratsmitglied des Klinikums Altmühlfranken sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbaugenossenschaft Gunzenhausen.

Viele Jahre war er auch Vorsitzender des Jagdvereins Gunzenhausen. Seine waidmännische Leidenschaft ist so vital wie eh und je. Davon wissen alle, die ihn näher kennen und die seine köstlichen Episoden erfahren dürfen, die natürlich mit dem sprichwörtlichen Jägerlatein gar nichts zu tun haben.

Anlässlich der zentralen Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen“ stand Dr. Schacht im Mittelpunkt einer Diskussionsrunde von Kommunalpolitikern, die ebenfalls „Geburtshelfer“ waren (Dr. Ingo Friedrich aus Gunzenhausen, Hermann Döbler aus Weißenburg). Er äußerte sich dabei anerkennend über die gute Entwicklung des Landkreises in den vergangenen 50 Jahren und erinnerte an so manche „Geburtswehen“ des neuen Landkreises.

WERNER FALK

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