Südmähren kommt dazu

Dritte Regionalpartnerschaft ist auf dem Weg

In seiner heutigen Sitzung in Triesdorf hat sich der mittelfränkische Bezirkstag für eine offizielle Regionalpartnerschaft mit der tschechischen Region Südmähren ausgesprochen. Bezirkstagspräsident Armin Kroder sprach von einem wichtigen und richtigen Signal. Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine zeige, wie wichtig ein friedliches und geeintes Europa sei. Starke Säulen dafür seien kommunale Partnerschaften.

Seit 2015 pflegt der Bezirk Mittelfranken mit Südmähren, eine der vierzehn Regionen Tschechiens, Kontakte. Seither fand ein reger, wechselseitiger Austausch statt. Kürzlich besuchte Kreishauptmann Jan Grolich Mittelfranken und äußerte großes Interesse daran, die Zusammenarbeit in eine offizielle Regionalpartnerschaft zu überführen. Südmähren gehört in Tschechien zu den Regionen mit einem hohen wirtschaftlichen Potential, die Hauptstadt Brünn ist neben Prag die zweitgrößte Metropole des Landes. Einrichtungen und Institutionen aus den Bereichen Kultur, Soziales und Bildung sollen unter dem Dach der künftigen Verbindung zusammenarbeiten.

Der Bezirk Mittelfranken unterhält derzeit zwei Regionalpartnerschaften mit der französischen Region Nouvelle-Aquitaine und mit der polnischen Woiwodschaft Pommern.

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