Gemüsegenuss auf kleinem Raum

Hochbeet zum Nachbauen präsentiert

Neu im Kreislehrgarten: Ein Hochbeet gebaut von Fritz Meyer.

Der Kreislehrgarten in Weißenburg hat ein neues Hochbeet. Gebaut wurde es dankenswerter Weise von Fritz Meyer, Geschäftsführer des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege. Es dient als Anschauungsmaterial und lädt zum Nachbauen ein.

Die Vorteile eines Hochbeetes sind neben einem rückenschonenden Arbeiten auch die Möglichkeit, Gemüse in kleinen Gärten anzubauen. So ein Beet erwärmt sich wesentlich schneller und kann damit früher und länger hohe Erträge liefern. Zusätzlich bietet es auch einen Schutz vor Schnecken und Wühlmäusen.

Das neue Hochbeet besteht aus Lärchenholz. Am Boden befindet sich ein Hasengitter zum Schutz gegen Wühlmäuse. Die Seitenwände sind mit einer Noppenfolie geschützt. Die Füllung des Beetes ist klassisch und besteht aus Ästen und Zweigen als Drainage, darüber verrottbare Grünabfälle aus dem Garten und schließlich folgt humusreiche Gartenerde als Abschluss. Bei der Verrottung der Abfälle entsteht Wärme, die das Gemüse schneller wachsen lässt.

Allerdings sackt die Erde in Folge des Verrottungsprozesses jedes Jahr um etwa 10-15 cm zusammen und muss wieder aufgefüllt werden. Eine jährliche Gabe von 3 l Kompost/m² sorgt für eine ausreichende Versorgung mit den Grundnährstoffen Phosphor, Kali und Magnesium sowie Humus. Daneben wird die für die jeweilige Gemüsekultur erforderliche Stickstoffmenge gegeben. Wird viel mit Rasenschnitt gemulcht, kann die Stickstoffdüngung reduziert werden.

Ab März kann im Hochbeet bequem gepflanzt und gesät werden.

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