Neue Radelprojekte

Erster Platz beim Leservoting des Magazins „Bike & Travel“

Der Naturpark Altmühltal ist mit Rückenwind in sein Themenjahr rund ums Radeln gestartet: Die Region sicherte sich erneut den „Bike & Travel Award“ des gleichnamigen Radreisemagazins. Bereits im vergangenen Jahr war der Altmühltal-Radweg als beliebtester Flussradweg ausgezeichnet worden, dieses Jahr wählten die Leser den Naturpark Altmühltal auf den ersten Platz in der Kategorie „Erlebnistouren“. „Die Auszeichnung zeigt, dass wir weiterhin zu den Top-Radregionen in Deutschland gehören“, freut sich Naturpark-Geschäftsführer Christoph Würflein.

Im Voting setzte sich die Region gegen 16 andere Tourentipps aus ganz Deutschland, Norwegen, der Schweiz und weiteren Ländern durch. Drei ausgewählte Rundtouren im Naturpark Altmühltal waren es, die die Leser des Magazins überzeugten: die Altmühltal-Tour über Kelheim, Riedenburg und Altmannstein, die „jurAktiv-Tour“ mit den Städten Beilngries, Dietfurt und Berching sowie die Tour „Ins Anlautertal und Altmühltal“, die von Eichstätt aus über Titting nach Kinding verläuft und anschließend der Trasse des Altmühltal-Radwegs zurück in die Bischofsstadt folgt. Dass die Region gerade mit Rundtouren punktete, überrascht Christoph Würflein nicht. „Wir stellen fest, dass immer mehr Radler ein ortsfestes Quartier möchten und von dort aus verschiedene Touren unternehmen“, berichtet der Naturpark-Geschäftsführer. Ein Grund dafür sei die steigende Beliebtheit von E-Bikes: Dank Tretkraftunterstützung seien die Anstiege auf die Anhöhen leicht zu bewältigen. Mit der Initiative „Stromtreter“ hat sich der Naturpark Altmühltal bereits vor Jahren als E-Bike-Region positioniert. Jetzt will man auch den Trend zu mehr Rundtouren aufgreifen – unter anderem im Rahmen der neuen Paradestrecke GeoRadweg Altmühltal.

Mit dieser neuen Strecke schafft der Naturpark Altmühltal eine Verbindung zwischen seinem Alleinstellungsmerkmal Fossilien und dem Top-Thema Radfahren. Der Radfernweg, der im Sommer offiziell eröffnet werden soll, besteht aus zwei 201 beziehungsweise 182 Kilometer langen Hauptrouten. Diese verlaufen von Nördlingen im Geopark Ries durch das Naturpark-Gebiet bis nach Kelheim und lassen sich zu einer großen Rundtour verbinden. Entlang der Strecke sind außerdem vier kürzere Runden mit Längen von rund 51 bis 83 Kilometern ausgeschildert, die sich als Tagestouren anbieten – wobei für die längeren Tourvorschläge sicher ein E-Bike empfehlenswert ist. „Jede Rundtour hat ihre eigenen Schwerpunkte und Highlights“, verspricht Würflein. So führe eine Tour zum Beispiel vom Meteoriteneinschlagskrater Nördlinger Ries in die Fossilienregion um Solnhofen und zu den Karsterscheinungen der Monheimer Alb, während bei einer anderen die Flussgeschichte im Urdonau- und Schuttertal im Mittelpunkt stehe. Auch das Dinosaurier Museum Altmühltal, die Tropfsteinhöhle Schulerloch und der Donaudurchbruch gehören zu den geotouristischen Sehenswürdigkeiten am Weg. Damit die Rundtouren auch für Tagesausflügler attraktiv sind, liegt jeweils mindestens ein Bahnhof auf der Strecke.

Doch auch abseits des GeoRadwegs Altmühltal sind bereits viele attraktive Rundtouren möglich. Um dieses Angebot, das derzeit noch erweitert wird, besser darzustellen, plant der Naturpark Altmühltal eine neue Rubrik auf seiner Website. Wie es bei den Wanderwegen bereits der Fall ist, sollen auch bei den Radwegen Rundtouren schnell und einfach auswählbar sein – damit in der kommenden Saison wieder zahlreiche Radler zu „Erlebnistouren“ im Naturpark Altmühltal starten.

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