Fitz ist Bezirksvorsitzender

Bürgermeister vertritt die kreisangehörigen Gemeinden im Verband

Neuer Bezirksvorsitzender: KH Fitz

In der Bezirksversammlung Mittelfranken des Bayerischen Städtetags am 22. Oktober 2020 in Erlangen wurde Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Gunzenhausen, zum Bezirksvorsitzenden der kreisangehörigen Verbandsmitglieder in Mittelfranken gewählt. Fitz tritt als Bezirksvorsitzender die Nachfolge von Ersten Bürgermeister a. D. Alfons Brandl, Herrieden, an, der nun Abgeordneter im Bayerischen Landtag ist.

Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, Erlangen, wurde als Bezirksvorsitzender der kreisfreien Verbandsmitglieder in Mittelfranken wiedergewählt.

Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer aus Dinkelsbühl und Alfons Brandl hatten Karl-Heinz Fitz für die Wahl zum Bezirksvorsitz vorgeschlagen. Die Bürgermeister der 35 mittelfränkischen Städtetagsmitglieder wählten Karl-Heinz Fitz einstimmig zu ihrem Vorsitzenden.

Die Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Städtetages sind mit ihrer Wahl automatisch auch Mitglied im Gesamtvorstand des Bayerischen Städtetages.

Die Vorsitzenden der Bezirksversammlung üben ihr Amt gleichberechtigt aus: Ein Oberbür- germeister einer kreisfreien Stadt und ein Stadtoberhaupt einer kreisangehörigen Stadt oder Gemeinde stehen gleichberechtigt an der Spitze der Bezirksversammlungen. Die Be- zirksvorsitzenden sind Ansprechpartner für die Mitglieder im Regierungsbezirk und sie re- präsentieren den Verband bei regionalen Anlässen. Die Gremien des Bayerischen Städtetags werden jeweils nach den allgemeinen Kommunalwahlen alle sechs Jahre neu gebildet.

Der Bayerische Städtetag ist einer der vier kommunalen Spitzenverbände in Bayern mit Sitz in München, der 1896 gegründet wurde und seitdem – mit Unterbrechung von 1933-1946 – als Vertreter der bayerischen Städte fungiert. Ihm gehören 287 Kommunen an.

Der Verband sieht sich als Anwalt der Städte und Gemeinden gegenüber dem Bayerischen Landtag und der Staatsregierung und tritt für die Wahrung der kommunalen Selbstverwaltung ein.

Der Verband beabsichtigt die bürgernahe und effektive Gestaltung der Verwaltung und die Sicherung der finanziellen Mittel für die Städte zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Konkret geschieht dies durch Stellungnahmen zu geplanten Gesetzen und Verordnungen, Initiativen gegenüber er Staatsregierung, Vertretung der Städte in den jährlichen Verhandlungen mit dem Freistaat über den kommunalen Finanzausgleich und der stetige Einsatz zum Erhalt der eigenen Steuern.

Darüber hinaus vertritt der Verband die Belange der Mitglieder auch gegenüber der Wirtschaft und anderen Interessengruppen. Daneben leistet der Bayerische Städtetag auch Presse- und Informationsarbeit.

Nach innen bietet der Städtetag für seine Mitglieder Beratung, Förderung des Erfahrungsaustausches untereinander, Sammlung und Auswertung fachlichen und kommunalpolitischen Materiales, Sammlung und Auswertung kommunaler Satzungen und Verordnungen, die für andere Mitgliedstädte und -gemeinden hilfreiche Muster sein können. Damit wird der Austausch von Fachwissen unter den Kommunen möglich.

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