Kreis in Zahlen und Fakten

Die Entwickung in den letzten zehn Jahren (2008-2018)

Kontinuierlich nach oben geht seit zehn Jahren die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. 92326 waren es 2008, am Ende des Jahres 2018 waren es 94393 Einwohner.

Die Geburten stiegen in dieser Zeit von 731 auf 869, allerdings gingen auch die Sterbefälle von 1053 auf 1131 in die Höhe.

Die Landkreisbürger sind heute im Durchschnitt 44,8 Jahre alt, vor zehn Jahren waren es 42,8 Jahre. Nach einer aktuellen Vorausberechnung wird das Durchschnittsalter im Jahr 2038 bei 47,4 Jahren liegen.

Die Ein- und Zweipersonenhaushalte steigen seit 1990 ständig an. Dieser Trend wird sich bis 2030 weiter verstärken (auf rund 16000). Im gleichen Zuge werden die Drei- und Vierpersonenhaushalte zurück gehen (auf rund 6000).

Im Landkreis leben (bezogen auf das Jahr 2019) 9350 Ausländer. 2011 waren es 4455. Den größten Anteil haben die Rumänen (1316) vor den Türken (1249), den Polen (849), den Syrern (799), den Kosovaren (616), den Kroaten (548), den Italienern (413), den Griechen (318), den Ungarn (316) und den Russen (213).

Die Zahl der Einpendler ist von 2008 (5269) auf 2018 (8759) gestiegen. Aber auch die Auspendler haben sich im gleichen Trend verändert: 10572: 13203.

2018 gab es im Kreis 39227 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, unter ihnen 3429 Migranten. Zehn Jahre zuvor waren es nur 33540.

Rund 4500 Betriebe gibt es heute. Die meisten Firmen beschäftigen 0-9 Arbeitnehmer (3973), 10-49 Mitarbeiter gibt es in 415 Betrieben und 50-249 Mitarbeiter in 105 Betrieben. Die 33128 Beschäftigten teilen sich u.a. in folgende Branchen auf: 10748 im verarbeitenden Gewerbe, 4166 in Heimen und Sozialwesen, 4101 in Handel und Instandsetzung, 2126 im Gesundheitswesen.

Heute wechseln 34,3 Prozent der Grundschüler auf das Gymnasium (Bayern. 39,6 Prozent), auf die Realschule gehen 27,8 Prozent (28,1) und auf die Mittelschule 36,8 Prozent (30). Vor zehn Jahren lag die Übertrittsquote in das Gymi um zwei Prozent niedriger.

Der gesellschaftliche Wandel vollzieht sich auch in der Gastronomie. Gab es vor zwanzig Jahren noch 644 Wirtshäuser im Kreis, so sind es heute nur mehr 502. Das sagt aber nichts über die Qualität der Gasthäuser aus.

fa/Die Zahlen sind einer Dokumentation der Zukunftsinitiative „altmühlfranken“ entnommen.

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