Aktuelle Information zur Stadtpolitik

Reutberg III als separates Baugebiet

Der Bauausschuss des Stadtrats hat sich mit der weiteren baulichen Entwicklung in Gunzenhausen befasst und einige Entscheidungen getroffen, wie es weitergehen kann. Im Kern geht es um das Baugebiet Reutberg III (ich habe es von Anfang an so genannt, nicht um die Erweiterung von Reutberg II). Das besagt schon, dass eine eigene  Verkehrsanbindung notwendig ist, wenn das Konzept von Prof. Scherzer, der Grundlage für Reutberg I und II, weiterhin gelten soll. Und das halte ich für absolut sinnvoll. Jetzt liegt es an den Planern, daraus ein tolles Konzept zu machen, das die Wertigkeit der Grundstücke und somit des ganzen Reutbergs unterstreicht. Wir sehen, dass die Nachfrage nach Grundstücken in der Stadt (und auch in den Ortsteilen) anhält. Es gilt, für jeden Geldbeutel etwas anbieten zu können. Ich wünsche mir, dass Reutberg III kommt. Das muss nicht heute und morgen sein, aber in den Jahren nach 2020.

Neu Bahnhofsuhr kommt noch heuer

Nach dem Verkauf des Bahnhofs Gunzenhausen an die Stadt ist offensichtlich die Bahnhofsuhr an der Südseite abmontiert worden. Seither gibt es überhaupt keinen Zeitmesser mehr am Bahnhof.  Ich halte es für wünschenswert, am Bahnhofsplatz (Bahnhof und Busbahnhof) eine deutlich sichtbare und beleuchtete große Uhr anzubringen. Eventuell wäre es sogar vorstellbar, die Uhr am Bahnhofsplatz auf einen Pylon zu setzen. Möglicherweise ließe sich die Maßnahme ja in Verbindung mit dem VGN realisieren. Inzwischen hat BM Fitz öffentlich zugesagt, dass mein Ansinnen heuer noch realisiert wird.

Team FDP dabei: Auframa demmer!

Umweltschutz ist heute ein Schlagwort. Viele nehmen es in den Mund, aber sie sind nur verbal bei der Sache. Anders die Menschen, die sich an der landkreisweiten Aktion „Frühjahrsputz in Altmühlfranken“ beteiligen, die von der Stadt Gunzenhausen unter dem Slogan „Unsere saubere Stadt 2019 – Auframa demmer!“ unterstützt wird. Die Stadtradler vom „Team FDP“, die im letzten Jahr mit 107  Radlern die zweitstärkste Gruppe gestellt hatten, beteiligten sich an der Säuberungsaktion in der Südstadt. Helmut Gräbner, Jochen Loos, Christa und Bernhard Lüdke, Erich Wörlein und Werner Falk „grasten“ die Straßenränder ab und lieferten sieben  gefüllte Müllsäcke ab. Wir freuen uns über saubere Radwege und wollen unseren Beitrag leisten, dass unsere Stadt ein fahrradfreundliches Image hat.

Radverkehr in Weißenburger Straße

Ich leite hiermit eine Einladung der Stadt weiter. Es geht darum, die Meinung der Bürger zum Radverkehr in der Weißenburger Straße/Anbindung an Marktplatz zu hören. Es sind ja schon etliche Vorschläge genannt worden, aber ein „Volltreffer“ war noch nicht dabei. Ich lade deshalb die interessierten Stadtradler des „Teams FDP“ zu diesem Anhörungstermin ein. Die Situation für den Radverkehr in der Weißenburger Straße und der Einmündung in Richtung Marktplatz ist noch nicht optimal. Deswegen möchte die Stadt Gunzenhausen eine Verbesserung dessen angehen.  Um Ideen und Bedürfnisse aus der Bürgerschaft mit einfließen zu lassen ergeht herzliche Einladung zum Workshop Radverkehr Weißenburger Straße am Mittwoch, 17. April 2019 um 17 Uhr.  Treffpunkt ist am Schießwasen. Interessierte werden gebeten, mit dem eigenen Fahrrad zu kommen. Zunächst ist eine Befahrung der Weißenburger Straße geplant. Anschließend findet der Workshop im Haus des Gastes zusammen mit dem Fachbüro BrennerPlan statt.  Anmeldung wird erbeten bei der Stadt Gunzenhausen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter Telefon 09831/508-130.

Felsenkeller in Stadtführungen einbauen

Gegenüber BM Fitz habe ich angeregt, einen der noch begehbaren Felsenkeller an der Frickenfelder Straße für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich stelle mir vor, den Besuch des Felsenkeller in das Programm eines themenbezogenen Stadtrundgangs einzubeziehen.  Beim Vortrag von Lothar Hiemeyer vor dem Verein für Heimatkunde war die Idee zu diesem Vorgehen entstanden.

Auszeichnung für Schwimmbad beantragt

Ebenso habe ich in einem Brief an den Bürgermeister die Bewerbung für den Stiftungspreis 2019 „Das beste kommunale Schwimmbad“ angeregt. Die bundesweit agierende gemeinnützige Stiftung „Lebendige Stadt“ will mit dem Preis Gesundheit und Fitness fördern. Außerdem spielt die ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit der Bäder bei der Beurteilung eine Rolle. Der Preis soll eine Vorbild- und Innovationsfunktion für übrige Schwimmbäder haben. Dotiert ist der Stiftungspreis mit 15000 Euro. Gunzenhausen könnte mit der Bewerbung einmal mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken, zumal das „Waldbad am Limes“ und das „Juramare“ nach meiner Ansicht die besten Voraussetzungen bieten, um erfolgreich sein zu können. Die Stadtwerke Gunzenhausen haben mir inzwischen mitgeteilt, dass sie von sich aus die Bewerbung schon gestartet haben.

Schäfertanz als immaterielles Kulturerbe

Nationales Kulturerbe besteht nicht nur in Gebäuden, es gibt auch das immaterielle Kulturerbe. Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege hat auf den laufenden Wettbewerb hingewiesen. Ich habe dem Bürgermeister vorgeschlagen, eine Bewerbung des Schäfertanz Gunzenhausen  um Aufnahme in die Liste des bayerischen und deutschen „Immateriellen Kulturerbes“ anzugehen. Wir wollen einmal sehen, was daraus wird.

WERNER FALK, Stadtrat der FDP

 

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