Der LBV zieht Bilanz

Jahresversammlung am 22. Februar in der Umweltstation Altmühlsee

Der Landesbund für Vogelschutz im Landkreis zieht auf seiner Jahresversammlung am Freitag, 22. Februar, um 19 Uhr in der LBV-Umweltstation Altmühlsee in Muhr  am See (Schloss-Straße 2) eine Bilanz des Jahres 2018. Wie die Vorsitzende Claudia Beckstein aus Bergen und ihr Stellvertreter Klaus Scharrer aus Gunzenhausen in einem Rundbrief an die Mitglieder schreiben, werden am gleichen Abend Jubilare geehrt und Verena Auernhammer referiert unter dem Motto „Neue Perspektiven im Weisenbrüterschutz“ über die aktuellen Schutzmethoden, um die bedrohten Bestände zu erhalten.

Wiesenbrüterberater sind im letzten Jahr Bernhard Langenegger und Andreas Gastner geworden. Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der Landwirtschaft, dem Bürger und dem Naturschutz.

Eine größere Schwalbenkolonie hat sich im Ellinger Neubaugebiet Windhof  in einem neu gebauten Schwalbenturm niedergelassen. „Jetzt hoffen wir, dass die Schwalben nach ihrer Rückkehr auch einziehen“, so die Erwartung der Vogelschützer.

Wer immer etwas für den Naturraum im Biotop Eggenthal bei Heidenheim tun will, ist gerne zur tätigen Mitarbeit willkommen. Nach einem Pflegekonzept werden jährlich verschiedene Maßnahmen wie differenzierte Mahd, Entbuschungen oder Heckenpflege durchgeführt.  Besonders lobenswert ist der Einsatz von Margit Kleemann und neun Kindern aus der Asylunterkunft in Heidenheim, die sich die Brotzeit redlich verdient haben.

Die Kreisgruppe hat eine neue Hompage: www.weissenburg-gunzenhausen.lbv.de

Nistmöglichkeiten für den Wiedehopf sind in den letzten Monaten geschaffen worden, weitere sollen heuer dazu kommen. Der Wiedehopf und der Wendehals sind  zum Brüten auf Baumhöhlen angewiesen (ersatzweise Nistkästen). Der Wendehals sucht hauptsächlich nach Wiesenameisen, der Wiedehopf braucht Großinsekten, wie sie auf Schaf- und Viehweiden anzutreffen sind.

Im letzten Jahr sind wieder junge Wiesenweihen flügge geworden. Die Betreuer Werner Keim und Bernhard Langenegger haben drei Brutplätze in Getreidefeldern gefunden. Als eine kleine Sensation sehen sie es an, dass vier Nestlinge großgezogen werden konnten, ein Nest hat allerdings der Fuchs ausgeraubt.

Teile diesen Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Post Navigation