Grundstein für KiFZ gelegt

Fundament für das Projekt  ist betoniert

Die Fundamente sind gelegt. Jetzt kann die Plattform erstellt werden, auf die die Holzkonstruktion errichtet wird. Foto: FR Presse

Zwölf neue Krippenplätze entstehen durch den Neubau des Kinder- und Familienzentrums Löhe in Gunzenhausen. Nach dem Abriss des alten Gebäudes, das zwar erst vierzig Jahre alt ist, aber dennoch der  Neukonzeption im Wege stand, ist in den letzten Wochen das Fundament gelegt worden. Es ist  der einzige Bauteil aus Beton, das ganze Haus wird nun in Holzbauweise erstellt und erfüllt die höchsten Ansprüche. Es wird von der Herstellerfirma gefertigt und vor Ort zusammengebaut. Die Kosten belaufen sich auf 5,3 Millionen Euro, von denen die Stadt Gunzenhausen 1,7 Millionen Euro übernimmt.

Die konzeptionellen Vorarbeiten der Leiterin des „Evangelisch-Inklusiven Kinder- und Familienzentrums Wilhelm Löhe“ (KiFaZ), Diana Leikert, haben vor vier Jahren begonnen. In enger Kooperation mit Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Dekan Klaus Mendel ist das Modellprojekt entstanden, das auch vom Bayerischen Sozialministerium so abgesegnet wurde. Die gute Zusammenarbeit mit Christian Schneider, dem Leiter des Verwaltungsverbunds von 14 Dekanaten, und seiner Baureferentin Franziska Karl, rühmten sowohl der Dekan als der Bürgermeister.

Dekan Klaus Mendel äußerte sich erfreut, dass es jetzt mit dem Bau so richtig losgehen kann.

Der Bürgermeister hob anlässlich der Grundsteinlegung das finanziell beträchtlich Engagement des Bayerischen Rundfunks hervor, der aus dem Topf seiner Spendenaktion „Sternstunden“ 580000 Euro zur Verfügung stellt. „Wir schaffen eine baulich und konzeptionell hochwertige Einrichtung für Gunzenhausen“, sagte Fitz.  Sein Wunsch: „Wir wollen zufriedene Erzieherinnen und Eltern und glückliche Kinder.“

Für Architekt und Stadtplaner Dominique Dinies vom Planungsunternehmen UTA in Stuttgart  ist inklusives Bauen mehr als nur Barrierefreiheit herzustellen. Er lobt die vorzügliche Kooperation mit der Leiterin Diana Leikert: „Sie ist das Herz des Projekts.“ Die Erzieherin definiert Inklusion so, wie es ein Kinderlied besagt, das die Buben und Mädchen mit allen Gästen munter sangen:  „Aufstehen, aufeinander zugehen und miteinander umgehen“.

Fertiggestellt wird das Projekt im nächsten Jahr. Dann können im KIFAZ 85 Kinder (davon 15 Behinderte) den Kindergarten besuchen und 36 Kleinkinder die Kinderkrippe nutzen. -fr-

 

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