Mit MdB Hessel im Storchennest

Besuch der  Bundestagsabgeordneten im Seenland

Verein im Storchennest der LBV-Umweltstation: Hans und Christl Meckel, Winni Rathsmann, MdB Katja Hessel, Leiterin Martina Widuch, Stadtrat Werner Falk und Bürgermeister Dieter Rampe. Foto: FR-Presse/Walter

„Natur erleben am Altmühlsee“, dieser Slogan der Umweltstation des Landesbunds für Vogelschutz ist zugleich die Zusammenfassung vielfältiger Aktivitäten.  Einen Einblick in die Arbeit der Umweltstation Muhr am See gewann die Nürnberger  FDP-Bundestagsabgeordnete Katja Hessel bei einem Besuch mit ergänzendem Rundgang auf der Vogelinsel.

Martina Widuch, die Leiterin der LBV-Repräsentanz, und die Umweltbildungsreferentin Kristina Walter schilderten der Abgeordneten die Entwicklung der Umweltaktivitäten am Altmühlsee. Sie nannten das umfangreiche Angebot an Führungen und Seminaren.  Seit 15 Jahren gibt es die Umweltstation.  Von März bis Oktober  sind immer mittwochs und sonntags um 16 Uhr Führungen auf der Vogelinsel, die eineinhalb Stunden dauern.  Mit einer Vogelinsel-Woche, einer Storchen-Woche, einer Fledermaus-Woche (bis 15. Juli), einer Adler-Woche (2. bis 9. September), einer Biber-Woche  (6. bis 12. August)und einer Zugvogel-Woche (1. bis 7. Oktober)  wird das Jubiläumsjahr begangen. Fortbildungen für Erzieher, Umweltbildung für Kindergärten und Jugendgruppen („Treffpunkt Turm“) gehören ebenso zum Alltag der siebenköpfigen Crew wie die Betreuung von Besuchergruppen.

Im Muhrer Rathaus konfrontierte Bürgermeister Dieter Rampe die Parlamentarierin mit den kommunalpolitischen Herausforderungen der Kommune am See.  Sekundiert wurde Katja Hessel von Gemeinderat Dr. Axel Peiffer und Winni Rathsmann.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz empfing die Bundestagsabgeordnete zu einem eineinhalbstündigen Gespräch, um bei ihr einige Sorgen „abzuladen“. Zu denen gehört die Betreuung der Asylbewerber. Katja Hessel äußerte sich dabei anerkennend über die Arbeit der „Walder Flüchtlingshilfe“.  Im Gespräch mit  dem Bürgermeister und Stadtrat Werner Falk sagte sie, Gunzenhausen habe in der Region ein positives Image. Sehr beeindruckt war sie von den gewaltigen Investitionen, „die die Stadt nach vorne bringen“.

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