Film mit Oradour-Überlebendem R. Hebras

Sondervorführung für Schulklassen

Stadtrat Werner Falk durfte Robert Hebras (links) im Jahr 2016 kennenlernen. Foto: Alfred Müller

Der fränkische Musical-Film „Mademoiselle Marie“, der Aussöhnung und Völkerverständigung thematisiert, wird am Dienstag, 7. März in einer Sondervorführung, die sich in erster Linie an Schulklassen richtet, im Theater Ansbach – Kultur am Schloss gezeigt. Beginn ist um 9.30 Uhr, der Eintritt beträgt 7,50 Euro, Schülerinnen und Schüler zahlen 5 Euro.

Im Mittelpunkt des Films stehen das Massaker von Oradour-sur-Glane und das Wirken von Robert Hébras. Der heute 92-Jährige und mit ihm nur noch weitere vier Männer und eine Frau, überlebten im Juni 1944 das Massaker, das die SS in dem französischen Dorf verübte. Heute ist Hébras der letzte noch lebende Zeitzeuge. Trotz seines schweren Schicksals setzt er sich seit über 70 Jahren für die Aussöhnung und Völkerverständigung zwischen Deutschen und Franzosen ein, wofür er mehrfach ausgezeichnet wurde.

Verpackt ist diese Botschaft in eine Musical-Handlung, die das Geschehen trotz der Tiefe und Schwere des Stoffes auf leichte Weise an die Zuschauer heranträgt. Schulklassen werden um Anmeldung bei Sylvie Feja vom Büro für Regionalpartnerschaften des Bezirks Mittelfranken, E-Mail: sylvie.feja@bezirk-mittelfranken.de, Telefon 0981/4664-1021, gebeten.

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