Kleinste Gemeinde besucht

Denkmalschutz war ein Thema

Bürgermeister Josef Weiß (Dritter von links) und Gemeinderäte von Gnotzheim zeigten MdL Westphal (Mitte) die neuralgischen Stellen in der Gemeinde.

Die nach Einwohnern kleinste Gemeinde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist der Markt Gnotzheim. Auch hier war der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal zu Gast, um sich bei Bürgermeister Josef Weiß über aktuelle Themen der Gemeinde zu informieren.

Fast alle Mitglieder des Gemeinderates waren beim Besuch des Abgeordneten in Gnotzheim dabei. Bürgermeister Josef Weiß stellte die Marktgemeinde kurz vor und erläuterte einige aktuelle kommunale Anliegen. „Ein Thema das uns in Gnotzheim sehr beschäftigt ist eine mögliche Fußgängerquerung über die B466. Die Bundesstraße, die direkt durch den Ort führt, ist sehr stark befahren und stellt gerade auch für unsere Kinder auf dem Schulweg ein hohes Risiko dar. Ich hoffe hier auf die Unterstützung bei Gesprächen mit dem Staatlichen Bauamt“, erklärte Bürgermeister Weiß.

Westphal sicherte den anwesenden Vertretern der Marktgemeinde zu, dass er erneut das Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt suchen werde und einen Vor-Ort-Termin anregen wird. „Dabei ist aber wichtig, dass sich die Gnotzheimer auf Varianten festlegen, die sie dann auch tatsächlich akzeptieren könnten. So können wir dann geschlossen gegenüber dem Staatlichen Bauamt auftreten und eine Variante für den Fußgängerüberweg fordern, der anschließend auch effektiv genutzt werden kann“, verdeutlichte Westphal.

Auch das alte Schulhaus konnte während des Gesprächs thematisiert werden. Die Marktgemeinde ist derzeit in Planung, was mit dem sanierungsbedürftigen Gebäude in Zukunft geschehen soll. Die Gemeinde würde das Gebäude durchaus auch verkaufen, was sich aber schwierig gestaltet. Ein Abriss lehnt das Landesamt für Denkmalpflege derzeit ab, da das Gebäude erhaltungswürdig sei. Der Bürgermeister steht bereits in engem Kontakt mit dem Landesamt und hofft auch hier auf Unterstützung des Abgeordneten. „Der Denkmalschutz ist ein wichtiges Thema. Auch bei der Frage um die weitere Nutzung des alten Schulhauses kann ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin mit dem Landesdenkmalamt sicher weiterhelfen“, versprach der Abgeordnete.

Bei einem Rundgang konnten dann die im Benefiziatenhaus angesprochenen Themen wie die Fußgängerquerung sowie das alte Schulhaus kurz besichtigt werden. Der Abgeordnete konnte sich so ein gutes Bild über die aktuelle Situation machen. Der Bürgermeister zeigte seinem Besuch dabei auch das neue Baugebiet sowie die Astrid-Lindgren-Grundschule.

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