Kulturpreis für Alexander Serr

Lebenswerk des Kirchenmusikers gewürdigt

Landeskirchenmsusikdirektor Prof. Ulrich Knörr (links) und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz mit Kulturpreisträger Alexander Serr. Foto: Kuhn

Mit einem einstimmigen Beschluss hatte sich der Stadtrat Gunzenhausen im Juni dafür ausgesprochen, dem Kirchenmusikdirektor i.R. Alexander Serr den Kulturpreis der Stadt Gunzenhausen zu verleihen. Jetzt ist ihm in der Stadthalle die hohe Auszeichnung in Gestalt einer Skulptur des Nürnberger Künstlers Christian Rößner übergeben worden.

Dem Festakt folgten zahlreiche Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben der Stadt, darunter Vertreter der evangelischen Kirchengemeinden. Landeskirchenmusikdirektor Prof. Ulrich Knörr skizzierte die berufliche Entwicklung von Alexander Serr und spielte zur Ehre des Ausgezeichneten drei Orgelvorspiele aus dessen kompositorischem Schaffen. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz dankte dem 72-Jährigen Kirchenmusiker für seinen Einsatz bei vielen offiziellen Anlässen der Stadt und hob dessen Engagement in vielen Kirchengemeinden des Dekanats hervor. Auch heute noch ist er auf der Orgelbank zu finden. In 37 Dienstjahren als Kantor hat er an die 100 Organisten ausgebildet, sechs von ihnen sind professionelle Organisten geworden.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Kantorei unter der Leitung des Serr-Nachfolgers Bernhard Krikkay und dem Posaunenchor Gunzenhausen unter der Stabführung von Sabine Fischer-Kugler. In einem Videobeitrag von Helmut Lang und Bernhard Krikkay kam das starke Engagement Serrs für den Einbau einer neuen Orgel in der Stadtkirche zum Ausdruck. Florian Schachner, einer seiner Schüler, der heute in Höxter als Kantor tätig ist, gratulierte ihm per Video. Werke von Alexander Serr spielte Sebastian Pfahler auf dem Flügel.

Nach der Entgegennahme des Preises dankte Serr allen, die ihn auf seinem beruflichen Weg begleitet haben. Stets sei er von den politischen Vertretern der Stadt unterstützt worden.

Mit einem Empfang im Foyer, ausgerichtet vom Partyservice Nicole Vierheller aus Gundelsheim, klang die Feierstunde aus. Gäste waren u.a. die Bezirksrätin Ingrid Malecha (mit ihrer Schwester, der Mönchsrother Bürgermeisterin Edith Stumpf) und Bezirksrat Hans Popp (Merkendorf), die frühere Gunzenhäuser Pfarrerin Susanne Thorwart und Landratsstellvertreter Günther Obermeyer.

WERNER FALK

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