Nationalsozialismus

Von der Archäologie bis zur Gegenwart

Das neue Jahrbuch „Alt-Gunzenhausen“ ist erschienen Mit zwölf Beiträgen von zehn Autoren kann die neue Ausgabe von „Alt-Gunzenhausen“ aufwarten. Seit 25 Jahren erscheint die Publikation in einem Umfang von 250 bis 300 Seiten. Das ist beachtlich, wobei es natürlich nicht allein auf die Quantität ankommt, sondern vielmehr auf die Qualität der einzelnen Beiträge. Sie reichen […]

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Geschichte wird lebendig

Jahrbuch „Alt-Gunzenhausen“ ist in Vorbereitung Mit unvermindertem Elan geht der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen an seine größte Aufgabe: die Herausgabe des Jahrbuches „Alt-Gunzenhausen“. Gegenwärtig wird die 80. Ausgabe vorbereitet. Die heimatkundliche Publikation gibt es seit 1923. Die neue Ausgabe, die im Dezember erscheinen wird, enthält – so Schriftleiter Werner Mühlhäußer – 14 Beiträge von 12

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Umbruch und Aufbruch

Historikerin Eva Karl: Ländliche Gesellschaft im Nationalsozialismus und der Aufbauphase Der Historische Verein für Mittelfranken hat seinen Band 27 der „Mittelfränkischen Studien“ herausgebracht, der sich der ländlichen Gesellschaft im Altlandkreis und der Stadt Dinkelsbühl von 1943-1948 zwischen Ende und Aufbruch widmet. Autorin ist die Historikerin Dr. Eva Karl, die am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in

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Zur Psychiatriegeschichte

Vortrag beleuchtet unbekannten Aspekt Die Verbrechen der Nationalsozialisten an Psychiatriepatientensind erschreckend. Doch wie konnte es dazu kommen? Wie sah die Psychiatrie und der Anstaltsalltag für Psychiatriepatienten vor 1933 aus? Ein Online- Vortrag am Montag, 28. Juni, 18 Uhr, des Bielefelder Historikers Hans- Walter Schmuhl gibt Einblicke in diese Zeit voller Widersprüche. Einerseits herrschte Aufbruchstimmung in

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Euthanasie und Sterbehilfe

Bezirk Mittelfranken: Onlinevortrag am 18. Mai Der im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur NS-„Euthanasie“ derBezirksheimatpflege des Bezirks Mittelfranken für Dienstag, 18. Mai, um18 Uhr geplante Vortrag findet wegen der derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen als Online-Vortrag statt. Es referiert der Hamburger Psychologe und Psychotherapeut Dr. Michael Wunder, Leiter des Beratungszentrums Alsterdorf in Hamburg und ehemaliges Mitglied des Deutschen Ethikrates.

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„Ich bin ein demokratischer Patriot“

Gedanken zur aktuellen politischen Situation im Land Wenn ich mich zum demokratischen Patriotismus bekenne und somit zu Schwarz-Rot-Gold, dann darf ich nicht in den Verdacht geraten, im Parteienspektrum rechts zu stehen. Ich bin mir deshalb eins mit unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeyer, der die wichtige Aussage getroffen hat: „Schwarz-Rot-Gold, das sind unsere Farben. Wir dürfen sie

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Streicher in der Stadtbibliothek

Viele der 9000 Bände stammen aus einstmals  jüdischem Besitz Von Julius Streicher, dem „Frankenführer“ der Nationalsozialisten, weiß man, dass er ein mieser Charakter war. Er bemächtigte sich mit unrühmlichen Methoden des Eigentums der jüdischen Mitmenschen und war ein Lüstling, der es sich selbst bei seinen eigenen Parteigenossen verscherzte. So war er zwar schon 1922 der

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Jüdische Viehhändler

Buch von Stefanie Fischer über antisemitische Gewalt in Landgemeinden 368 Seiten hat die umfangreiche Dokumentation  – und Gunzenhausen erscheint schon in der ersten Zeile. Ein Bauer aus Heidenheim wird zitiert: „Die Juden brauchen wir, weil ich mein Vieh ohne Juden nicht an den Mann bringen kann.“ So quittierte er die ersten Versuche von 1933, in

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NS-Regime und Hensoltshöhe

Veranstaltung „Geschichte der Diakonie in Bayern“ Der Verein für bayerische Kirchengeschichte veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Diakoniemuseum Rummelsberg am 5. und 6. Juli im Besucherzentrum Rummelsberg seine Jahrestagung. Im Rahmen der Tagung, die am Freitag, 5. Juli,  um 13.30 Uhr beginnt, sind interessante Vorträge zu hören. Zu den Referenten gehört auch der aus Gunzenhausen stammende

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Archivare im Nationalsozialismus

 Darstellung über einen wenig erforschten Bereich Wie haben sich die Archivare des Staats und der Kommunen im Nationalsozialismus verhalten? Eine umfassende Antwort darauf geben 25 Autoren in dem jetzt erschienenen Band „Archive und Archivare in Franken im Nationalsozialismus“. Herausgegeben haben ihn zwei bekannte fränkische Historiker: Prof. Peter Fleischmann und Prof. Georg Seiderer. Ihr Werk ist

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Das Freikorps Oberland in Eichstätt

Dr. Maximilian Ettle stellt den soldatischen Freiwilligenverband vor In Eichstätt war das bekannteste und größte Freikorps „Oberland“ aufgestellt. Es trug das Edelweiß als Kennzeichen. Warum konnte sich der Freiwilligenverband nach dem Ersten Weltkrieg formieren? Wie hat er agiert bevor seine Männer in die nationalsozialistische SA eintraten? Dr. Maximilian Ettle untersucht in der neuen Ausgabe des

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Aufarbeitung der NS-Geschichte

Bezirkstag  ergänzt einstimmig seine Hauptsatzung In seiner jüngsten Sitzung hat der mittelfränkische Bezirkstag auch Änderungen des Bezirksrechts beschlossen. Das Gremium verständigte sich darauf, die Hauptsatzung neben anderen Punkten in den Aufgabenbereichen Kultur und Europa zu erweitern. So fand der Passus „Aufarbeitung der NS-Geschichte mit dem Schwerpunkt Euthanasie-Verbrechen, insbesondere in Bezirkseinrichtungen“ einstimmig Eingang in das Regelwerk.

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