Luther

Schonungslos: „Schluss mit Luther“

Ein kritischer Blick auf den Reformator Auch ein halbes Jahrtausend nach seinen berühmten 95 Thesen sind Martin Luthers Popularität und Ansehen ungebrochen. Tatsächlich aber zeichnet der allgegenwärtige Luther-Kult ein Bild, das mit den Fakten kaum etwas gemein hat. Eigentlich müsste sich der kritische Blick auf Hass und Fanatismus des Reformators richten, auf krude Lehren, Tötungsmanie,

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Luthers Erklärung am Maibaum

Das Lutherjahr nimmt 2017 in Beschlag. Nicht nur in den protestantischen Gegenden des Freistaats erinnert man sich an den Beginn der Reformation im Jahr 1517. Neben vielen lokalen Veranstaltungen gibt es von Mai bis November die Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte in Coburg. Dass in den kleinen Dörfern des lutherischen Kernlands das Gedenkjahr präsent

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Luther als „entlaufener Mönch“

Vortrag von Prof. Bernward Schmidt von der Uni Münster in Heidenheim „Mönchlein, Mönchlein, du gehst einen schweren Gang!“ Als Martin Luther 1521 vor den Reichstag in Worm zitiert wurde, da erkannte er wohl schon seinen schweren Stand, um die Reformation bei weltlichen und geistlichen Fürsten durchzusetzen. Vier Jahre später wandte er sich vom Klosterleben ab,

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Reformation als Haltung

 Theologe Jörg Lauster kritisiert die Jubiläumsnabelschau Lutherbonbons, Luthersocken und Luther als Playmobilfigur – zum großen Reformationsjubiläum kann man dem großen Erneuerer kaum entkommen. Im Getöse der zahllosen Veranstaltungen droht der Kern protestantischer Haltung unterzugehen, eine klare Botschaft fehlt. In „Der ewige Protest. Reformation als Prinzip“ liest Jörg Lauster der evangelischen Kirche die Leviten – und

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Jan Hus, ein Kämpfer für die Reformation

Vortrag von Chefredakteur Arnd Brummer beim Klosterforum Arnd Brummer (59), der Chefredakteur des evangelischen Monatsmagazins „chrismon“, das aus dem bis zum Jahr 2000 erschienenen „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt“ hervor gegangen ist, ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die sich in keine Schablone stecken lässt. Er ist in Konstanz katholisch erzogen worden, ist aber schon als junger Mann zum

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„Das Geschäft mit der Sünde“

Herder-Verlag: Die Geschichte des mittelalterlichen Ablasssystems Der Ablass, also das Reinkaufen von Sünde und Fegefeuer gegen bare Münze, gilt bis heute weitläufig als Geschichte des kalkulierten Betrugs durch die Kirche an den ahnungslosen Gläubigen, die mit den Ablassbriefen luxuriöse Kirchenbauten wie den Petersdom in Rom finanzierte. Mit den bekannten Folgen: Martin Luthers Protest gegen die

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Im Zeichen Luthers

Die Kreuzgangspiele 2017 widmen sich dem großen Reformationsjubiläum Die Suche nach der Wahrheit ist etwas Grundsätzliches und Existenzielles; sie ist etwas Ur-Menschliches. Im Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums widmen sich die Kreuzgangspiele den großen Wahrheiten und der ewigen Suche danach. Die Figuren aller Kreuzgang-Produktionen befinden sich entweder auf dieser Suche oder sie verteidigen diese, andere wiederum

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Luther und seine Judenfeindschaft

Vortrag von Prof. Barbara Rudnick aus Hannover in Synagoge Hainsfarth Weitere Schritte der Umkehr und Erneuerung mit dem Ziel, zentrale theologische Lehren der Reformation neu zu bedenken und dabei nicht in abwertende Stereotype zu Lasten des Judentums zu verfallen, erwartet die  Hannoveraner Religionswissenschaftlerin und Theologin Prof. Dr. Ursula Rudnick vom Reformationsjubiläum im nächsten Jahr.  Auf

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Der andere Seehofer: Arsacius

Der Ingolstädter Magister trat gegen das katholische Establishment an Von Horst Seehofer, dem bayerischen Ministerpräsidenten, soll ausnahmsweise an dieser Stelle nicht gesprochen werden, denn die Stadt hat noch einen Seehofer vorzuweisen, der als streitbarer Verfechter der Reformation im katholischen Ingolstadt hervorgetreten ist. Wir meinen den Magister Arsacius Seehofer, der im 16. Jahrhundert gelebt hat. Er

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Luthers Rat

An alle Mit-Wahlkämpfer habe ich folgenden Rat, den Martin Luther einst seinen Mitmenschen gegeben hat: „Weil wir in dieser Welt bleiben müssen, solange es Gott will, so sollen wir hier mit den Leuten leben, essen, trinken, haushalten, Äcker bauen, regieren und uns friedlich mit ihnen halten, bis die Stunde kommt, dass wir von dannen heimfahren

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