Judenverfolgung

Sind Juden Kindermörder?

Andreas Osiander hat die haltlosen Beschuldigungen widerlegt Es war damals so und es ist auch heute noch so:  die Juden werden von ihren Gegnern bewusst und in Verkennung der objektiven Erkenntnisse der schlimmsten Dinge verdächtigt. Früher waren es die Christen, die den Juden nachstellten, heute sind es ihre islamischen Feinde. Im Mittelalter hatten sie sich […]

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Die Juden in Markt Berolzheim

Daniel Burmann hat umfangreiche Dokumentation vorgelegt „Er hat der jüdischen Seele seines Orts ein Denkmal gesetzt“, sagt der Publizist Dr. Rafael Seligmann, dessen Oma Klara Engel in der Altmühltalgemeinde Markt Berolzheim lebte, und er spricht von einem „rettenden Werk“, wenn er die jetzt erschienene Dokumentation „Juden in Markt Berolzheim“ vor sich hat. Der junge Lokalhistoriker

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Gemeinsame Aufarbeitung

Internetseite mit Holocaust-Gedenkmuseum der USA verknüpft Eine große Ehre wurde vor kurzem dem Projekt „Jüdisches Leben in Gunzenhausen“ und der dazugehörigen Homepage zuteil. Das international renommierte United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) ist auf die städtische Internetseite aufmerksam geworden und hat eine internationale Zusammenarbeit angeboten. Ziel ist eine gezielte Aufarbeitung und Erforschung der jüdischen Geschichte

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Himmler sprach Todesurteil

„Heimatkundliche Streifzüge“ des Landkreises Roth erschienen Polnische Zwangsarbeiter waren während des Zweiten Weltkriegs auch auf fränkischen Bauernhöfen willkommene Helfer. Nicht selten behandelten die Bauern ihre zugeteilten Hilfskräfte ausgesprochen gut, wenngleich es natürlich auch andere Fälle gab. Stanislaus Waligora war einer von ihnen und Karl Obser ein Allersberger Landwirt, der wegen seiner Mitmenschlichkeit bei seinen Kollegen

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Katholische Kirche im Nationalsozialismus

Jahresband des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte erschienen Die wenigsten waren Helden, die meisten ganz einfach Mitläufer. Die Menschen im Nationalsozialismus, das ist ein vielfach aufgearbeitetes zeitgeschichtliches Thema. Von der evangelischen Kirche weiß man, dass unter ihren Geistlichen leidenschaftliche Fürsprecher der nationalsozialistischen Ordnungs- und Rassepolitik waren. Hingegen ist die Stellung der katholischen Kirche in der NS-Zeit

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Kein Gedenkakt

Veranstaltung am 9. November abgesagt Aufgrund der seit dem 2. November geltenden Corona-Vorschriften der Bundes- und Landesregierungen haben sich die Veranstalter der Gedenkveranstaltung zum 82. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November entschlossen, die Veranstaltung abzusagen. Die Stadt Gunzenhausen, die Stiftung Hensoltshöhe, die katholische Kirchengemeinde und die Evangelische Kirchengemeinde bedauern die Absage sehr und bitten um

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Streicher in der Stadtbibliothek

Viele der 9000 Bände stammen aus einstmals  jüdischem Besitz Von Julius Streicher, dem „Frankenführer“ der Nationalsozialisten, weiß man, dass er ein mieser Charakter war. Er bemächtigte sich mit unrühmlichen Methoden des Eigentums der jüdischen Mitmenschen und war ein Lüstling, der es sich selbst bei seinen eigenen Parteigenossen verscherzte. So war er zwar schon 1922 der

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Jüdische Viehhändler

Buch von Stefanie Fischer über antisemitische Gewalt in Landgemeinden 368 Seiten hat die umfangreiche Dokumentation  – und Gunzenhausen erscheint schon in der ersten Zeile. Ein Bauer aus Heidenheim wird zitiert: „Die Juden brauchen wir, weil ich mein Vieh ohne Juden nicht an den Mann bringen kann.“ So quittierte er die ersten Versuche von 1933, in

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Jüdische Jugendliche kommen

Gunzenhausen strebt Austausch mit Rishon LeZion an Gunzenhausen, die Stadt mit dem reichsweit ersten Hitler-Denkmal (am Zugang zum Burgstallwald) und dem ersten Judenpogrom (1934), will einen aktiven Beitrag zur Wiedergutmachung des Unrechts leisten, das in der Nazi-Herrschaft den Mitmenschen jüdischer Herkunft angetan wurde. Stadtjugendpfleger Helmar Silcher hat nach einem Besuch in Israel die organisatorischen Voraussetzungen

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Archivare im Nationalsozialismus

 Darstellung über einen wenig erforschten Bereich Wie haben sich die Archivare des Staats und der Kommunen im Nationalsozialismus verhalten? Eine umfassende Antwort darauf geben 25 Autoren in dem jetzt erschienenen Band „Archive und Archivare in Franken im Nationalsozialismus“. Herausgegeben haben ihn zwei bekannte fränkische Historiker: Prof. Peter Fleischmann und Prof. Georg Seiderer. Ihr Werk ist

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Was habe ich euch getan?

Biografische Erzählung über das Leben einer Jüdin in Franken In der Reihe „Buchfranken“ hat der Schrenk-Verlag (Röttenbach) ein 128 Seiten starkes Buch auf den Markt gebracht, das sich mit dem Schicksal einer jungen jüdischen Frau aus Wassertrüdingen befasst, die sich in einem jungen Mann verliebte –  an sich nichts Außergewöhnliches, wäre der nicht Christ gewesen.

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„Eine Kindheit“ von Robert Schopflocher

Neuerscheinung im ars-vivendi-Verlag Robert Schopflocher bewegte sich zeit seines Schriftstellerlebens zwischen mindestens zwei Welten: der Welt seiner Kindheit, dem multikulturellen, alteuropäischen Fürth mit seiner reichen jüdischen Kulturlandschaft, und der Welt Südamerikas, die ihn aufnahm, nachdem er mit seiner Familie Deutschland in den Dreißigerjahren verlassen musste. Unter dem Titel Eine Kindheit sind die »Herzstücke« der Erzählbände

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