Holocaust

„Traum von meinem Vater“

Erinnerungen von Karol Sidon, einem tschechischen Autor Rund 50 Jahre nach seinem Erscheinen während des Prager Frühlings liegen Karol Sidons Erinnerungen an seine Kindheit nun endlich in deutscher Übersetzung vor. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs erhält seine Mutter eine Warnung, dass es besser wäre wegzugehen, da ihrer Familie Deportation und Gaskammer drohten. Dort setzen […]

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„Eine Kindheit“ von Robert Schopflocher

Neuerscheinung im ars-vivendi-Verlag Robert Schopflocher bewegte sich zeit seines Schriftstellerlebens zwischen mindestens zwei Welten: der Welt seiner Kindheit, dem multikulturellen, alteuropäischen Fürth mit seiner reichen jüdischen Kulturlandschaft, und der Welt Südamerikas, die ihn aufnahm, nachdem er mit seiner Familie Deutschland in den Dreißigerjahren verlassen musste. Unter dem Titel Eine Kindheit sind die »Herzstücke« der Erzählbände

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Wo sind unsere Nachbarn geblieben?

Sigried Atzmon stellte sich den Fragen der Schüler Geschichtsunterricht mal ganz anders erleben durften vor kurzem die Schüler der Mittelschule Oettingen. Die Lehrer Max Sefranek und Walter Fuchs hatten zusammen mit Sigried Atzmon vom Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth eine Projektwoche organisiert. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Wo sind meine Nachbarn geblieben?“ Da die Schüler selbst

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Lager für die Entwurzelten (DP)

Dr. Maximilian Ettle: Die Lager für Displaced Persons in Eichstätt Für ehemalige Zwangsarbeiter, Häftlinge von Konzentrationslagern und Kriegsgefangene, die sich 1945 auf deutschem Boden aufhielten, gilt ein Kürzel: DP`s (Displaced Persons). Zunächst waren es geschätzte elf Millionen, später halbierte sich die Zahl, weil an die sechs Millionen Menschen in ihre jeweiligen Heimatländer „repatriiert“ (zurückgeführt) werden

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Was sagt uns Malyj Trostenez?

Wissenschaftler aus Belarus und Deutschland wirken zusammen Buchenwald, Majdanek, Treblinka, Auschwitz – das sind die bekannten Namen, die für tausendfachen Mord an Menschen stehen, die im Namen Deutschlands während der nationalsozialistischen  Gewaltherrschaft begangen wurden. Aber wer kennt Malyj Trostenez und die dazu gehörigen verbrecherischen Stätten Schaschkowka und Blagowtschschina? Das Konzentrationslager in Belarus (Weißrussland) gehört zu

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Bericht eines Augenzeugen des Holocausts

Shloma Birnbaum erinnert sich an seine Kindheit Als die Deutschen am 1. September 1939 mit dem Einmarsch in Polen den Zweiten Weltkrieg lostreten, bricht für den damals zwölfjährigen Shlomo Birnbaum eine Welt zusammen. Von einem Tag auf den anderen ist seine Kindheit zu Ende. Erwachsen wird er in der Hölle des Naziterrors, dem seine Mutter,

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Zeuge einer schrecklichen Zeit

Ernst Grube erzählt von seinen Kindheitserinnerungen im KZ-Dachau Ernst Grube wurde in München geboren. Da die Mutter Jüdin war, galt er im Ns-Staat als „Mischling“ und bekam die Diskriminierung und Entrechtung der Nationalsozialisten als Kind am eigenen Leib zu spüren. Als die Familie ihre Wohnung aufgeben musste, kamen Ernst und sein Geschwister in das jüdische

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„Schweigen im Schatten des Krematoriums“

Dr. Barbara Distel beim Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth Vier Tage bevor die Amerikaner am 29. April 1945 die Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau befreiten, hatten die Nazis noch einmal Statistik geführt und rund 200000 Häftlinge gezählt, die dort in den Jahren 1933 bis 1945 einsaßen. Nach amtlichen Angaben sind dort 41500 Menschen zu Tode gekommen. Wie

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Gedenken in der einstigen Synagoge

Veranstaltung des Freundeskreises der Synagoge Hainsfarth mit Dr. Johannes Friedrich „Die Unterschiede im Glauben müssen uns zusammenbringen und dürfen uns nicht auseinanderführen.“ Der frühere evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich erklärte auf einer Gedenkveranstaltung in der ehemaligen Synagoge: „Dem Antisemitismus können wir nur begegnen, wenn wir mehr über das Judentum wissen.“ Organisiert hatte die Feier zum

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Lesung mit Angela Krumpen

Wie Hermann Waltz, der Vorsitzende des Ornbauer Kulturvereins, mitteilt, ist Michael Emge (Pseudonym für seinen eigentlichen Namen Jerzy Gross) der letzte Zeitzeuge aus Schindlers Liste ist in der letzten Juliwoche verstorben.  Nun kann er nicht mehr gemeinsam mit der Buchautorin Angela Krumpen zur vorgesehenen Lesung kommen. Angela Krumpen, Journalistin vom Domradio in Köln hat ihn

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