Tag Archives: Gunzenhausen

Halbseitige Sperrung

Altmühlbrücke bekommt neues Brückengeländer

Wegen Geländererneuerung im Rahmen von Bauwerkserhaltungsmaßnahmen kommt es auf der Kreisstraße WUG 5 – Altmühlbrücke bei Bubenheim von der Einmündung der Kreisstraße WUG 3/Ortsdurchfahrt Bubenheim bis nach der Brückentafel in Richtung Wettelsheim zu einer wechselseitigen, halbseitigen Sperrung.

Die Arbeiten beginnen am Montag, 24.Januar 2022 und dauern voraussichtlich bis Mittwoch, 26. Januar 2022 und umfassen die Montage der Brückengeländer im Bereich der Brückentafel. Die angrenzende Anbringung von Absturzsicherungen an den Gehwegen sind von der Stadt Treuchtlingen in Folge der Gehwegbaulast zu erbringen. Diese Arbeiten erfolgen im Nachgang, ohne Sperrung der Kreisstraße.

Die Fußgänger werden verkehrssicher im Baufeld geführt.

Beide Bushaltestellen an der Brücke können weiterhin angefahren werden.

Die Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die notwendige Sperrung und die sich daraus ergebenden Behinderungen sowie die Berücksichtigung von längeren Fahrtzeiten.

Neuer Zugang zum Landratsamt

3G für Kundenverkehr im Landratsamt

Ab dem 24. Januar 2022 gilt in den Dienstgebäuden des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen die 3G-Zutrittsregelung. Bereits bisher gilt dies schon für die Beschäftigten des Landratsamtes. Um das Infektionsrisiko beim Behördengang zu minimieren, wird die 3G-Regel auch für Bürgerinnen und Bürger eingeführt.

Beim Zutritt in die Dienstgebäude des Landratsamtes müssen Kundinnen und Kunden ab dem 24. Januar 2022 die 3G-Regel beachten. Die Maßnahme dient dazu, das Infektionsrisiko für Kundinnen und Kunden aber auch für die Beschäftigten zu reduzieren.

Zum Nachweis der 3G-Regel muss ein entsprechendes Impfzertifikat vorgelegt werden oder ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis (PCR-Test max. 48 Stunden alt, Antigen-Schnelltest max. 24 Stunden alt). Die Daten werden nicht gespeichert. Selbsttest unter Aufsicht können leider nicht durchgeführt werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen.

Auch in akuten Notfällen kann man ohne 3G-Nachweis die Dienstgebäude des Landratsamtes betreten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nicht zu zögern, Kontakt aufzunehmen, sofern in einem unmittelbaren Notfall kein 3G-Nachweis erbracht werden kann.

Die Nachweise müssen beim Betreten der Gebäude den jeweiligen Sachbearbeitern vorgelegt werden. Im Hauptgebäude des Landratsamtes in Weißenburg muss der Nachweis am Haupteingang an der Infotheke erfolgen. Der 3G-Nachweis bei der Führerscheinstelle und bei den Kfz-Zulassungen in Weißenburg und Gunzenhausen wird von einem Sicherheitsdienst vor Betreten des Gebäudes kontrolliert.

In allen Dienstgebäuden des Landratsamtes gilt für Kundinnen und Kunden die FFP2-Maskenpflicht.

Die Recycling- und Wertstoffhöfe im Landkreise sind von der 3G-Regel ausgenommen. Die Abfallwirtschaft bittet Kundinnen und Kunden, beim Besuch der Höfe auf die Maskenpflicht (mindestens medizinische Maske) zu achten und den Mindestabstand zu den Beschäftigten und anderen Kunden dringend einzuhalten. In den Gebrauchtwarenmärkten gilt analog zu den Dienstgebäuden die 3G-Regelung.

Das Landratsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger, angesichts der Corona-Pandemie nicht ohne Termin die Behörde aufzusuchen. Die Kontaktaufnahme sollte soweit möglich schriftlich, telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Persönliche Vorsprachen sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Termine können direkt mit den zuständigen Mitarbeitenden vereinbart werden. Die Kontaktdaten sind unter www.landkreis-wug.de/ansprechpartner zu finden.

Das Landratsamt bittet um Verständnis für die Maßnahmen und für den Fall, dass es auch aufgrund von Quarantäne- oder Isolationsfällen zu längeren Wartezeiten oder einer Einschränkung des Dienstbetriebes kommen sollte.

„Mister Europa“ wird 80

Dr. Ingo Friedrich begeht seinen Ehrentag

Am kommenden Montag, den 24. Januar, feiert der langjährige Vizepräsident des Europäischen Parlaments und heutige Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats, Dr. Ingo Friedrich, seinen 80. Geburtstag.

Neben seiner Tätigkeit als Abgeordneter, der an vielen Gesetzesinitiativen mitgewirkt hat und bald als „Mister Europa“ bekannt war, hat er die Entwicklung der damaligen Europäischen Gemeinschaft zur heutigen Europäischen Union entscheidend mitgeprägt.

Dr. Ingo Friedrich beim Weltwirtschaftsgipfen in Davos.

Eine der nachhaltigsten Initiativen seiner 30jährigen Parlamentstätigkeit war sicher sein im November 1979 gestellter Initiativantrag im Europäischen Parlament zur Einführung einer einheitlichen Europaflagge, die 12 goldene Sterne auf blauem Grund zeigen sollte. Damals zum Zeitpunkt der ersten Direktwahl des Europäischen Parlaments im Juni 1979 hatte jedes europäische Organ und alle Europaverbände noch ihre eigenen Symbole und eigene Flaggen, insgesamt fünf unterschiedliche .

Eine dieser insgesamt fünf unterschiedlichen „Europaflaggen“ aber stach hervor durch die auch von Ingo Friedrich beantragten 12 goldene Sterne auf blauen Grund und wurde vom Europarat genutzt.

Nach seinem Parlamentsantrag sprach er zusammen mit seinem Parlamentskollegen und Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl, Otto von Habsburg, beim Europarat in Straßburg vor, um die Freigabe der Flagge für die ganze Europäische Gemeinschaft zu erwirken, was auch gelang.

Otto von Habsburg kannte auch noch den geistigen Schöpfer der Flagge, den jüdisch-belgischen Europabeamten Levi, der in den 50er Jahren die Vision dieser Flagge in der Marienkapelle des Straßburger Münsters empfangen haben soll. In der Tat prangen in dieser Kapelle die 12 goldenen Sterne um das Haupt der Marienstatue besonders eindrucksvoll vor einem himmelblauen Hintergrund. Andere Autoren sehen sogar mystische Hintergründe für diese Flagge: So ist schon im biblischen Buch der Offenbarung von der »Frau mit der Krone aus 12 goldenen Sternen« die Rede und schließlich gäbe es die 12 Stämme Israels und die 12 Monate des Jahres. Ingo Friedrich wollte auch, dass die Zahl der 12 Sterne immer konstant bleibt und nicht – wie bei der amerikanischen Flagge – mit der Zahl der Mitgliedstaaten variiert.

Nach langen Diskussionen und Beschlüssen im Europaparlament, im EU-Ministerrat und der EU-Kommission wurde die neue blaue Flagge mit den 12 goldenen Sternen unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit zum ersten Mal offiziell und feierlich im Jahre 1983 vor dem Berlaymont-Gebäude der EU-Kommission in Brüssel gehisst. Heute zählt die Europaflagge global zu den bekanntesten »staatlichen« Symbolen der Welt.

In seiner Zeit als Vizepräsident des Europäischen Parlaments initiierte Ingo Friedrich bzw. wirkte er mit an mehreren zentralen und grundlegenden Regelungen und Reformen des neuen und noch ziemlich unerfahrenen Parlaments. Dazu zählen insbesondere:

  • Seine Mitgliedschaft im Verfassungskonvent zur Formulierung einer europäischen Grundrechtecharta zur Jahrtausendwende. Er war dabei der Wortführer der größten Fraktion, der Europäischen Volkspartei und kämpfte dort u.a. für einen Gottesbezug analog zum deutschen Grundgesetz.
  • Die Einführung eines europäischen Lobbyregisters, das Transparenz in die Beziehungen zwischen Politik, Wirtschaft und Verbänden bewirken soll (Parlamentsbericht „Friedrich/Stubb“)
  • Die Einführung einer neuen Reisekostenordnung, die statt Pauschalerstattungen nur Abrechnung nach Belegen erlaubt, um Tricksereien zu vermeiden.
  • Das Statut für die Assistenten der Abgeordneten, wonach deren Verträge nicht mehr mit den Abgeordneten selber, sondern direkt mit der Parlamentsverwaltung abgeschlossen werden müssen. Damit ist die Einhaltung aller Sozial- und Steuervorschriften gewährleistet, was bei den vielen unterschiedlichen nationalen Rechtssystemen gar nicht so einfach war.
  • Ein neues Übersetzungssystem, dass angesichts der vielen Sprachen die Kosten des Sprachendienstes reduzieren sollte.

Ingo Friedrich wuchs im mittelfränkischen Gunzenhausen auf und absolvierte dort auch das Gymnasium mit dem Abitur. Nach der Bundeswehrzeit (Hauptmann der Reserve) studierte und promovierte Ingo Friedrich als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes an der Universität Erlangen-Nürnberg Volkswirtschaft. Seine zivile Karriere begann er 1969 in einem Industriebetrieb in Gunzenhausen und beendete sie 1979 als Leiter des Vorstandsbüros eines Elektrokonzerns in Stuttgart nach seiner Wahl in das erste direkt gewählte Europäische Parlament.

Er war Stadtrat, Kreisrat, gehörte von 1992 bis 2012 dem Parteivorstand der CSU an (zuletzt als stellv. Parteivorsitzender), war Schatzmeister der Europäischen Volkspartei in Brüssel und wurde 2009 zu einem von drei Ehrenmitglieder des Europäischen Parlaments berufen. Im Laufe der Jahre bekam er eine Reihe von Ehrungen und Orden aus Luxemburg, Österreich und Kroatien.

In Deutschland ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse und des Bayerischen Verdienstordens.

Seine Heimatstadt Gunzenhausen ernannte ihn zum Ehrenbürger.

Seine heutigen Aufgaben umfassen immer noch einen großen Bereich:

  • Er ist Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats – einem Gremium, dem 130 führende Wirtschaftsrepräsentanten angehören, die wirtschaftlichen Sachverstand und Politik vernetzen wollen.
  • Er ist Schatzmeister der Hanns-Seidel-Stiftung und Präsident einer Stiftung belgischen Rechts namens „Forum“, die die Immobilien der Europäische Volkspartei in Brüssel verwaltet.
  • Außerdem ist er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Wackler SE München, einem Unternehmen mit 6.000 Mitarbeitern im Bereich Gebäude- und Facilitymanagement.

Am 24. Januar 2022 wird die Stadt Gunzenhausen zusammen mit dem Europäischen Wirtschaftssenat zu seinen Ehren einen (corona-bedingt) „Kleinen Festakt“ durchführen, bei dem unter anderem Staatsminister Joachim Herrmann, Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Aufsichtsratsvorsitzender Rolf von Hohenhau sprechen werden. Ministerpräsident Markus Söder und EVP-Fraktionsvorsitzender Manfred Weber werden per Video zugeschaltet.

Neu ist „Alt-Gunzenhausen“

Das 76. Jahrbuch des Vereins für Heimatkund im Rathaus präsentiert

Im Rathaus stellten Vorsitzender Werner Falk (rechts) und sein Stellvertreter Werner Mühlhäußer (links) die neue Ausgabe Bürgermeister Karl-Heinz Fitz vor.   Foto: StGun/Grosser

Im Rathaus haben Vorsitzender Werner Falk und sein Stellvertreter Werner Mühlhäußer dem Bürgermeister die neue Ausgabe des Jahrbuchs „Alt-Gunzenhausen“ vorgestellt.  Karl-Heinz Fitz äußerte sich dabei anerkennend zur Arbeit des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen, der im nächsten Jahr zusammen mit dem Stadtjubiläum auf „100 Jahre Alt-Gunzenhausen“ zurückschauen kann. Die erste Ausgabe ist anlässlich der 1100-Jahrfeier im Jahr 1923 erschienen.

Dass der Stadtarchivar und der Schriftleiter von „Alt-Gunzenhausen“ in der Person von Werner Mühlhäußer identisch sind, das empfindet Vorsitzender Werner Falk als eine glückliche Synthese. So bekomme der Geschichtsverein Zugang zu jungen Autoren, denen der Archivar als Mentor zur Seite stehe und sie ermuntere, die Historie der Stadt in vielen Facetten zu beleuchten. Nicht unerwähnt blieb beim Gespräch im Rathaus die finanzielle Unterstützung der Stadt für den Verein, der inzwischen 310 Mitglieder zählt.

Elf historische Beiträge von zehn Autoren enthält die neue Ausgabe, die seit Weihnachten im Handel erhältlich ist. Zum Stamm der Autoren Werner Somplatzki, der Kreisheimatpfleger für Archäologie, „Die neolithische Siedlung zwischen Sammenheim und Sausenhofen“ nennt sich sein Beitrag. Siglinde Buchner hat sich gleich zwei Themen ausgesucht: die ehemaligen Turmburgen von Dornhausen, Pfofeld und Aha. Sie geht ferner auf die Beziehungen zu den Grafen von Abenberg ein und stellt Agnes Gräfin von Dollnstein vor, eine Patronatsherrin von Aha (1222). Die Johanniskirche von Altenmuhr porträtiert Günter L. Niekel  in reicher Illustration. Über die „Taufen Auswärtiger in den Kirchenbüchern von Heidenheim bis zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs“ hat Werner Kugler geforscht. Das Studium in den Gunzenhäuser Kirchenbüchern von 1534 bis 1875 war für Werner Mühlhäußer sehr ergiebig, denn er hat eine Reihe von „Jubelhochzeiten“ und somit interessante Hinweise auf die gesellschaftliche Stellung der Frauen in jener Zeit gefunden.

Ebenfalls um eine Hochzeit geht es im Beitrag von Walter Salfner. „Die Hochzeitsgeschäfte des Fünfbronner Pfarrers Seefried“ nennt er sich. Dass es im 19. Jahrhundert auch in Gunzenhausen einen lebhaften Hopfenanbau und Hopfenhandel  gab, das schildert Werner Neumann.  Bilder der Reformatoren Martin Luther und Phillip Melanchthon hängen in vielen Kirchen Altmühlfrankens, aber Dr. Joachim Schnürle widmet sich vorzugsweise denen, die in der Unterasbacher Michaelskirche zu sehen sind.  Nicht von dem einstigen Mesner Emil Witthopf, sondern von dessen Sohn, dem bislang unbekannten Künstler Bernhard Witthopf, handelt der Beitrag von Günter Fürst.  „Erfolgsgeschichte der Gunzenhäuser Kultband“ nennt sich der umfangreiche Artikel von Defne Su Islim.

Das Jahrbuch ist für 15 Euro im örtlichen Buchhandel erhältlich. Im Depot des Vereins lagern noch Jahrbücher in größeren Auflagen aus den vergangenen Jahrzehnten.  Im Internet sind sie unter „heimatkunde-gunzenhausen.de“ aufgelistet. Der Verein gibt sie zu einem Sonderpreis von fünf Euro ab. Anfragen können an den Vorsitzenden gerichtet werden.

Noch mehr Freizeitspaß

Neuer Freizeitführer präsentiert die Angebote der Gästekarte

Ermäßigung auf den Eintrittspreis oder andere attraktive Vergünstigungen bei Sport- angeboten und Familienabenteuern, bei der Einkehr oder beim Einkaufen – das bie- tet die Seenland.Card. In sieben Urlaubsorten im Fränkischen Seenland erhalten alle Gäste über 18 Jahre die praktische Karte beim Check-In von ihrem Gastgeber: in der Stadt Gunzenhausen, den Gemeinden Muhr a.See, Haundorf und Pfofeld, im Markt Pleinfeld, im Markt Absberg sowie in der Stadt Spalt. Voraussetzung ist mindestens eine gebuchte Übernachtung; die Karte ist nicht übertragbar.
Welche Angebote und Vergünstigungen sie erwarten, erfahren Urlauber aus dem Freizeitführer „Mehr erleben mit der Seenland.Card“, der jetzt neu aufgelegt wurde. Für jeden Urlaubstyp ist etwas geboten: Sportbegeisterte freuen sich auf Surf-, Segel- und Wakeboardangebote oder Bootstouren auf den Seen. Bei Fahrten mit der „MS Altmühlsee“ und der „MS Brombachsee“ profitieren die Gästekarteninhaber ebenfalls. Aber auch an Land zeigt sich das Fränkische Seenland als kontrastreiche Region – die sich zum Beispiel mit Mieträdern erkunden lässt.
Auf Familien warten Spaß und Abenteuer zum vergünstigten Preis: Hochseilgärten, Bogenschießen, Ponyreiten, Mini- und Soccer-Golf oder ein Besuch im Freibad las- sen keine Langeweile aufkommen. Und auch für Regenwetter gibt es spannende An- gebote. Kulturbegeisterte Urlauber freuen sich besonders über die vielen Museen,
erlebnisreichen Führungen und Veranstaltungen, die sie mit der Seenland.Card zu besonders günstigen Konditionen besuchen können. Selbst bei Ausflügen über die Grenzen des Fränkischen Seenlands hinaus profitieren Urlauber von der Gästekarte – zum Beispiel im Playmobil-FunPark in Zirndorf, in Ansbach, Dinkelsbühl, Nördlin-
gen oder im Naturpark Altmühltal.
Aber nicht nur Freizeitangebote entdeckt man mit der Seenland.Card vergünstigt – auch die Gastronomen im Fränkischen Seenland servieren Seenland.Card-Besitzern gern ein kleines Extra. Nach den echt fränkischen Spezialitäten aus frischen, regio-
nalen Zutaten gibt es hier zum Beispiel gratis einen Schnaps oder Espresso oder eine Kugel leckeres Eis für die kleinen Gäste. Beim Einkaufen von Urlaubsmitbring- seln oder Spezialitäten lohnt es sich ebenfalls oft, die Gästekarte vorzulegen. Rabatt bekommt zum Beispiel, wer die neue Seenland-Kiste in der „Seekiste“ in Gunzen-hausen einkauft: Dank der Kiste mit vielen kulinarischen Leckerbissen von regiona- len Anbietern lässt sich der Geschmack des Fränkischen Seenlands sogar mit nach Hause nehmen.

Bücherei hoch im Kurs

Lieblingsschmöker 2021 bei Kindern und Jugendlichen

Die Kinder haben Spaß am Lesen. Foto: Babett Guthmann

11.000 Kinder- und Jugendbücher gibt es in der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen, darunter stets die aktuellen Neuerscheinungen und Serienhits. Auch im zweiten Pandemie-Jahr blieb das Interesse ungebrochen und die Ausleihzahlen – abgesehen von den Pandemie-
bedingten Schließzeiten im Januar und Februar – konstant hoch. Oft wird das Büchereiteam von Eltern um Tipps gebeten: Mit welchen Kinderbüchern kann ich meinen Sohn oder meine Tochter zum Lesen verlocken? Aus der Auswertung der Ausleih-Hitlisten kann die Frage nach
den Lieblingsschmökern für alle Altersstufen beantwortet werden:
Bei den Bilderbüchern führt die kleine „Heule-Eule – Wo ist Mama“ die Hitliste an. Das Eulenkind mit den Kulleraugen ist ein Schreikind und sobald es ein Problemchen gibt, wird losgeplärrt. Der Autor Paul Friester erzählt, wie man augenzwinkernd mit kindlichen
Alltagskrisen umgehen kann. Immer noch sehr beliebt bei den kleinsten Bücherfans sind „Elmar“, der bunte Elefant von David MacKee, und „Lieselotte“, eine ziemlich freche
Bilderbuch-Kuh, für die sich der Autor und Illustrator Alexander Steffensmeier allerhand Abenteuer ausgedacht hat.Das Lesenüben leicht machen die Bücher der ersten und zweiten Lesestufe, die in der Kinderbuchabteilung einen bevorzugten Platz haben. Viele Bilder und kurze Geschichten – das ist das Erfolgsrezept dieser Bücher für die Leseanfänger. Besonders beliebt sind die „Olchis“
mit dem Titel „Allein auf dem Müllberg“ sowie aus der Leseanfänger-Reihe „Bücherhelden“ „Die drei ???-Kids“ von Ulf Blank. Hier werden spannende Kinderkrimis in vereinfachter Form mit einem Leserätsel am Ende jedes Kapitels kombiniert.
Und die Drittklässer? Die schwärmen für „Der kleine Drache Kokosnuss im Weltraum“ von Ingo Siegner oder lassen sichvom Humor von Marc Uwe Kling in „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ verlocken. Beliebtestes Serien sind die 14 Bände mit Ponygeschichten „Die Haferhorde“ und die Abenteuer des Ninja Teams aus der Reihe „Lego: Ninjago-Legacy“.
Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse greifen in der Bücherei am liebsten zu den Serientiteln der Reihen „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer und den sage und schreibe 78 Krimis von Ulf Blank aus der Reihe „Die drei???-Kids“. Die ???-Kids sind nun außerdem ganz aktuell in der Comic-Sparte vertreten und erfreuen sich auch hier großer Beliebtheit. Gerade mal der Comic-Westernheld Lucky Luke kann da bei den Ausleihhits noch mithalten.
In der Jugendbuchabteilung der Stadt- und Schulbücherei sind einmal die beiden Fantasy- Abenteuer von Leigh Bardugo „Lied der Krähen“ und „Gold der Krähen“ sehr gefragt, aberauch die Abenteuer von Percy Jackson wie „Diebe im Olymp“. Angeführt wird die Hitliste der Jugendbücher von einem Roman über die erste Liebe und einen Sommer am Meer: Platz eins für „Leuchtfeuerherzen“ von Tanja Janz.
Kinder zum Lesen zu bringen ist manchmal gar nicht so einfach. Da ist einmal der Start ins Lesenlernen, der schlicht und ergreifend nur durchs Üben gelingen kann. Andererseits ist auch das Lesen längerer Texte und komplexerer Geschichten eine Übungssache – die natürlich auch Spaß machen soll. Deshalb ist es wichtig, den aufs Lesealter und die Lesekenntnis abgestimmten Lesestoff zu finden. Am besten funktioniert das – so die Erfahrung des Büchereiteams – wenn die Kinder selbst ihre Bücher aussuchen. Manchmal wählen sie ein Kinderbuch, das sie in einem Rutsch durchlesen können, oder sie greifen zu einem Titel, bei dem sie das Thema interessiert und das zu einer richtigen Lese-Herausforderung wird.In bestimmten Phasen lesen manche Kinder weniger gern Geschichten, sondern greifen zu Kindersachbüchern mit reich bebilderten Informationen. Auch hier gibt es besonders beliebte Serien wie die Reihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ für die Jüngeren, die bekannten „Was ist was?“-Titel und Tiptoi-Bücher, als Kombination von Sachbuch und interaktivem Lernspiel erfolgreich die Kinderherzen erobern.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen unter www.buecherei.gunzenhausen.de oder vom Büchereiteam per Telefon unter der 09831/508-320.

Pandemiebedingter Zugang

Regelung für Veranstaltungen in Gunzenhausen


Am kommenden Sonntag ist das Leipziger Vokalensemble Amarcord in der Gunzenhäuser Stadthalle zu Gast. „Wir freuen uns auf ein zauberhaftes und hoffentlich unvergessliches Konzerterlebnis. Aus gegebenen Anlass wollen wir auf die geltenden Zutrittsregeln gem. 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für Veranstaltungen der Stadt Gunzenhausen hinweisen“, erklärt Manuel Grosser, der Pressechef der Stadt.

In der Stadthalle gilt 2G plus, der Zugang ist daher nur Geimpften und Genesenen möglich, die zusätzlich über einen tagesaktuellen Testnachweis verfügen. Bitte zeigen Sie das Testergebnis (ein Schnelltest ist ausreichend) unaufgefordert, in Kombination mit Ihrem 2G- Status und einem gültigen Ausweisdokument, dem Servicepersonal am Eingang. Geboosterte sind nach vollständiger Immunisierung von der Testnachweispflicht befreit. Kinder unter 14
Jahren benötigen ebenfalls keinen Nachweis.

Im gesamten Veranstaltungsbereich muss eine FFP2-Maske getragen werden, auch am Sitzplatz während der Veranstaltung. Wir bitten Sie dies konsequent einzuhalten und besonders auf den korrekten Sitz Ihrer Maske zu achten. Dadurch unterstützen Sie uns erheblich bei der Durchführung unserer Veranstaltung. Unangemeldete behördliche Kontrollen sind möglich. Verschiedene Hausstände müssen zudem einen Mindestabstand von 1,50Metern einhalten. Catering wird vor und während Veranstaltungen in der Stadthalle zum Schutz vor Infektionen aktuell nicht angeboten. In Zeiten der Corona-Pandemie müssen Termine immer wieder verschoben oder gar abgesagt werden. Kurzfristige Änderungen sind leider nicht auszuschließen. Bitte informieren Sie sich daher unter www.gunzenhausen.info, ob eine Veranstaltung auch tatsächlich stattfinden kann.

Für Fragen rund um Veranstaltungen der Stadt Gunzenhausen stehen die Mitarbeiterinnen des Kulturbüros und der Tourist Information unter der Telefonnummer 09831/508-300 / -109 oder per E-Mail unter kulturamt@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.gunzenhausen.info.

Eiszeit ist vorbei

Erfolgreiche Eisbahnsaison in der Stadt Gunzenhausen

Nun ist sie vorbei, die Gunzenhäuser Eisbahnsaison im Winter 21/22. Die letzten Elemente auf dem Marktplatz werden abgebaut und es wird langsam Zeit, ein Fazit zu ziehen. Schon vorher war klar: Noch nie stand eine Eisbahnsaison in Gunzenhausen unter einem schlechteren Stern. Denn Corona hatte hohe Auflagen und eingeschränktes Angebot im Gepäck. Dazu die latente Angst, am Ende die Verbreitung des Virus zu begünstigen. Am Ende waren die Entscheidungen richtig und das Festhalten an der Eisbahn hat sich gelohnt. Das Resümee fällt positiv aus.

„Natürlich gehört Mut dazu, mitten in einer Hochphase der Corona-Pandemie eine Eisbahn zu eröffnen“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Wir wollten den Kindern und Jugendlichen unbedingt etwas Gutes tun. Die Jüngsten leiden im besonderen Maße unter den Einschränkungen und die negativen Folgen für Körper, Geist und Seele können wir aktuell wohl nur erahnen. Als Stadt sehen wir uns in der Verantwortung, alles nur Mögliche zu unternehmen, um hier wenigstens ein bisschen entgegen zu steuern. So waren alleine 1500 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Schulsports aktiv. Und keine Sorge, wir handeln nicht aus dem Bauch heraus, sondern sprechen Hygienekonzepte oder Maßnahmen regelmäßig mit den verantwortlichen Stellen, z.B. dem Gesundheitsamt, ab.“

Bis auf ein paar wärmere Tage mit Temperaturen über 10 Grad Celsius war die Eisbahn seit dem 19. November 2021 durchgehend geöffnet und insbesondere Schulen nutzten das Angebot um Sportunterricht im Freien anzubieten. Die Besucherzahlen lagen mit rund 9000 gar noch so deutlich unter den Ergebnissen der Jahre vor Corona. „So sind im Spitzenjahr 2019 auch nur rund 3000 Besucherinnen und Besucher mehr auf die Eisbahn gekommen. Wir haben eine gute Eisbahnsaison erlebt und ich möchte dem gesamten Team für den tollen Einsatz danken“, so Wirtschaftsreferent Andreas Zuber. „Das fehlende gastronomische Angebot, 2G und am Ende auch noch schlechtes Wetter mit fünf Schließtagen – es kam einiges zusammen. Dennoch verbuchen wir die diesjährige Eisbahnsaison als Erfolg und haben die Herausforderungen mit Bravur gemeistert. Der Zuspruch aus der Bevölkerung ist da und wir freuen uns schon sehr auf den kommenden Winter. Dann hoffentlich ohne Corona, aber mit Heiss auf Eis auf dem Marktplatz.“  

Krude Ideen dürfen nicht salonfähig werden

Resolution gegen die Coronaleugner

Angesichts der regelmäßigen Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen im Landkreis, die teils unter dem Deckmantel scheinbar harmloser “Spaziergänge” stattfinden, haben die beiden SPD- Kreisvorsitzenden Anette Pappler und Harald Dösel sowie SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, Mathias Hertlein, die Initiative ergriffen und eine Resolution verfasst, mit der sie diesen von Coronaleugnern und Verschwörungsideologen gesteuerten Aktionen entgegentreten wollen. Unter dem Motto “Für Vernunft und Solidarität in der Corona-Pandemie“ sollen auf einer unter https://www.erklaerung-fuer-vernunft- und-solidaritaet.de/ eigens von Mathias Hertlein eingerichteten Online-Plattform möglichst viele Unterschriften gesammelt werden, um deutlich zu machen, dass die sich dort zeigende, von
Verschwörungsmythen, Wissenschaftsfeindlichkeit und Demokratieverachtung geprägte Gedankenwelt keineswegs von einer Mehrheit der Bevölkerung geteilt wird.

Um für ihre Initiative eine möglichst breite, überparteiliche Basis zu schaffen, sind Pappler, Dösel und Hertlein vorab im Landkreis auf mögliche Unterstützer zugegangen. “Wir freuen uns sehr, dass wir zahlreiche bekannte und einflussreiche
Persönlichkeiten im Landkreis als Erstunterzeichner gewinnen konnten”, betonen die drei Initiatoren. Auch Landtagsabgeordneter Wolfgang Hauber (FW) unterstützt die Resolution und betont, dass die Versammlungsfreiheit und das Recht zu demonstrieren zwar ein hohes Verfassungsrecht darstellen und selbstverständlich Menschen auf die Straße gehen können, um auf ihre Ängste vor einer Impfung hinzuweisen. Die Politik nehme diese Sorgen und Ängste natürlich auch wahr und berücksichtige sie bei der Abwägung ihrer Entscheidungen. “Wenn aber Coronaleugner, Verschwörungstheoretiker, Feinde unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung, extremistische Parteien und Gruppierungen versuchen, die vorhandenen Ängste für ihre Zwecke zu nutzen und die Versammlungsteilnehmer
missbrauchen, um ihre kruden Ideen salonfähig zu machen, sage ich ein deutliches und lautes NEIN und unterstütze deshalb gerne diese Resolution.“

Ebenfalls beteiligt sich der Erste Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz (CSU) als Erstunterzeichner der Resolution: “Die massiv zunehmenden Kundgebungen und Spaziergänge befremden mich zunehmend. Konterkarieren sie doch unsere täglichen Bemühungen, unter den Erschwernissen der Pandemie, die Verwaltung, die Einrichtungen der
Daseinsfürsorge und nicht zuletzt Altenheime und Büchereien am Laufen zu halten.” Die Veranstaltersprächen von „Globaldiktatur“ und bedienten sich der Grundrechte des Rechtsstaates auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit, um zu behaupten, für Demokratie einzutreten.

Weitere Erstunterzeichner der Resolution sind:

Wolfgang Hauber – Weißenburg (Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der Freien Wähler
Weißenburg-Gunzenhausen)
Mathias Hertlein – Markt Berolzheim (Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Weißenburg-
Gunzenhausen)
Josef Miehling – Pleinfeld (Vorsitzender der Freie Wähler-Kreistagsfraktion Weißenburg-Gunzenhausen)
Werner Falk – Gunzenhausen (Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion Weißenburg-Gunzenhausen)
Felix Goldhorn – Weißenburg (Kreisrat im Kreistag Weißenburg-Gunzenhausen)
Karl-Heinz Fitz – Gunzenhausen (Erster Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen)
Joachim Wegerer – Raitenbuch (Erster Bürgermeister der Gemeinde Raitenbuch)
Tobias Eberle – Solnhofen (Erster Bürgermeister der Gemeinde Solnhofen)
Dieter Rampe – Muhr am See (Erster Bürgermeister der Gemeinde Muhr am See)
Jürgen Pawlicki – Gnotzheim (Erster Bürgermeister der Gemeinde Gnotzheim)
Reinhold Huber – Langlau (Erster Bürgermeister der Gemeinde Pfofeld) Anette Pappler – Pappenheim (SPD-Kreisvorsitzende)
Hamit Bakir – Weißenburg (Mitglied im Sprecher*innenrat des Landkreisbündnisses gegen Rechts
Weißenburg-Gunzenhausen )
Martin Britz – Weißenburg (Geschäftsführer Lebenshilfe Altmühlfranken)
Willi Ruppert – Treuchtlingen (DGB)
Christa Naaß – Obererlbach (Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Mittelfranken und
Landtagsabgeordnete a.D.)
Alexander Höhn – Ellingen (Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion Weißenburg-Gunzenhausen)
Renate Peiffer – Muhr am See (Bündnis 90/Die Grünen)
Reinhard Ebert – Heidenheim (Vorsitzender der ÖDP-Kreistagsfraktion Weißenburg-Gunzenhausen)
Jürgen Schröppel – Weißenburg (Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Weißenburg)
Dr. Dr. Kristina Becker – Treuchtlingen (Erste Bürgermeisterin der Stadt Treuchtlingen und CSU-
Kreisvorsitzende Weißenburg Gunzenhausen)
Heinz Meyer – Polsingen (Erster Bürgermeister der Gemeinde Polsingen)
Günter Ströbel – Dittenheim (Erster Bürgermeister der Gemeinde Dittenheim)
Wilhelm Maderholz – Reuth unter Neuhaus (Erster Bürgermeister der Gemeinde Ettenstatt)
Manfred Schuster – Alesheim (Erster Bürgermeister der Gemeinde Alesheim)
Harald Dösel – Weimersheim (SPD-Kreisvorsitzender)
Peter Bauer – Gunzenhausen (Mitglied im Vorstand des Linken-Kreisverbands Westmittelfranken)
Ursel Stief – Weißenburg (Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Weißenburg)
Agnes Mendel – Pleinfeld (Vorsitzende Ver.di Ortsverein Altmühltal und Stellvertretende Vorsitzende
DGB Ortsverband Weißenburg-Gunzenhausen)
Victor Rother – Weißenburg (Mitglied im Sprecher*innenrat des Landkreisbündnisses gegen Rechts
Weißenburg-Gunzenhausen )

Leider kein Einzelfall

Vermüllte Plätze in der Stadt Gunzenhausen

Wer sich trifft und feiert, der nimmt am Ende seinen Müll mit und hinterlässt den Treffpunkt so, wie er ihn vorgefunden hat – so oder so ähnlich sollte es ablaufen, wenn sich Menschen im öffentlichen Raum begegnen und Zeit miteinander verbringen. Leider kommt es in der Stadt Gunzenhausen allerdings immer wieder vor, dass Grünflächen, Park- oder Spielplätze vermüllt zurückgelassen werden.

„Wenn im öffentlichen Raum Müll weggeworfen ist, dann ist das kein Kavaliersdelikt. Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst anfällt“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Die Reinhaltung obliegt der Stadt und ist nicht billig. In Gunzenhausen stehen ausreichend Abfallbehälter zur Verfügung, die regelmäßig geleert werden. Wer dennoch meint, seinen Müll achtlos wegwerfen zu müssen, der handelt unsolidarisch und zu Lasten aller Bürgerinnen und Bürger. Anfallende Mehrkosten haben am Ende alle Steuerzahler zu tragen. Es ist bedenklich, wie egal manchen Menschen ihre Umwelt scheinbar ist.“

Wer Abfall illegal entsorgt, der begeht eine Ordnungswidrigkeit. Zudem ziehen insbesondere Speisereste Insekten und Nager an. „Uns ist bewusst, dass sich Menschen aufgrund der Corona-Pandemie häufiger draußen treffen“, so Thomas Hinterleitner vom Gunzenhäuser Stadtbauamt. „Dafür haben wir großes Verständnis, doch umso wichtiger ist es, Natur und öffentliche Plätze sauber zu halten. In den eigenen vier Wänden wird der Abfall doch sicher auch nicht einfach auf den Boden geworfen.“