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Demenz geht alle an

Alzheimergesellschaft unterstützt das Burkhard-von-Seckendorff-Heim

Von links nach rechts: Martha Rothfuß, 1. Vorsitzende Alzheimergesellschaft Gunzenhausen und Umgebung e.V., Tanja Fischer, Therapieleitung BvSH, Christine Genzler, Schriftführerin Alzheimergesellschaft Gunzenhausen und Umgebung e.V., Rolf Siebentritt, Heimleitung)
 

Demenz und Alzheimer geht alle an. Besonders im gehobenen Alter tritt diese Erkrankung gehäuft auf und erschwert nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das der Angehörigen. Wichtige Aufklärungsarbeit leistet hierbei die Alzheimergesellschaft Gunzenhausen und Umgebung e.V. „Wir möchten gemeinsam etwas bewirken und ein menschenwürdiges Leben für Betroffene und Angehörige ermöglichen“, so die Erste Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, Frau Martha Rothfuß. Aus diesem Grund bietet der Verein in regelmäßigen Abständen Fortbildungen für Therapiepersonal im Burkhard-von-Seckendorff-Heim an. Eine Kooperation, von der beide Parteien profitieren: Die Alzheimergesellschaft nutzt die Räumlichkeiten des Heims, die Betreuungskräfte müssen keine weiten Wege auf sich nehmen, um fachlich auf dem aktuellen Stand zu sein.

Für diese gute Zusammenarbeit bedankte sich nun der Verein, vertreten durch die Erste Vorsitzende Frau Martha Rothfuß sowie die Schriftführerin Christine Genzler bei der Heimleitung, Herrn Rolf Siebentritt und Frau Tanja Fischer, der Therapieleitung des Pflegeheims. Um die Arbeit mit betroffenen Bewohnern zu unterstützen und bisherige Behandlungen zu ergänzen, spendete der Verein insgesamt fünf Sitztanz-CDs des in Fachkreisen sehr bekannten und anerkannten Autors Ralf Glück.

Bei der „Glücks Bewegungsmusik“ handelt es sich um ein Bewegungskonzept für Senioren, Menschen mit Demenz und Menschen mit Behinderung. Es ist selbsterklärend, sofort umsetzbar und fachlich fundiert. In Zusammenarbeit mit dem Sportwissenschaftler Stefan Wels entstanden so Sitztänze, Sitzgymnastik und Sitzübungen, die hochaltrige Menschen zu sportlich sinnvollen körperlichen Bewegungen motivieren.

Der Leiter des Burkhard-von-Seckendorff-Heims Rolf Siebentritt sowie seine Mitarbeiterin Tanja Fischer nahmen das großzügige Geschenk gerne entgegen. „Wir sind sehr froh, in Ihnen einen Partner gefunden zu haben, auf den man sich verlassen kann. Im Namen all meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanke auch ich mich bei Ihnen für die hervorragende Zusammenarbeit und freue mich auf ein weiteres gutes Miteinander. Dass Musik eine positive und belebende Wirkung hat, ist unumstritten. Die Koppelung mit fachlich abgesicherten Bewegungsabläufen, die vor allem zur Sturzprävention beitragen sollen, empfinde ich als höchst interessant“, so Rolf Siebentritt.

Die musikalischen Übungen, die durch das Bundesministerium für Soziales und Gesundheit ausgezeichnet wurden, werden ab sofort in den Tagesablauf der Bewohnerinnen und Bewohner eingebaut. „Wichtig ist für unsere Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur die Teilnahme, sondern allem voran auch die Teilhabe“, ergänzte Frau Fischer abschließend.

Impftermin am Freitag

Sonderimpfaktion in Gunzenhausen am 19. November

Am Freitag, 19. November 2021, findet in Gunzenhausen in der Stadthalle (Isle-Platz 1, 91710 Gunzenhausen) eine Sonderimpfaktion des Impfzentrums im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen statt. Impfwillige können ohne vorherige Terminvereinbarung an die Stadthalle kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung mit dem Impfstoff von Biontech.

Die Sonderimpfaktion beginnt am Freitag um 09.30 Uhr und ist bis 16.30 Uhr geplant. Es können rund 180 Impfungen angeboten werden. Wir bitten um Verständnis sollte es zu Wartezeiten kommen.

Impfwillige müssen auf jeden Fall ein gültiges Ausweisdokument vorzeigen können sowie ihren Impfpass. Außerdem sollte bestenfalls der Impfbogen sowie das Aufklärungsmerkblatt für einen mRNA-Impfstoff bereits ausgefüllt mitgebracht werden. Diese Unterlagen sind auf der Homepage des Impfzentrums unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum zu finden. Wer keinen Internetzugang hat, erhält die Unterlagen aber auch vor Ort.  

Wer eine Erstimpfung benötigt, sollte sich vorab unter www.impfzentren.bayern für die Impfung registrieren, ohne einen Termin im System auszuwählen. Für eine Zweitimpfung ist es erforderlich, alle Dokumente der Erstimpfung mit dem generierten QR-Code, mitzubringen. Auch für Auffrischimpfungen sollte die Dokumentation der Erst- und Zweitimpfung inkl. des QR-Codes mitgebracht werden.

Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen die Auffrischimpfungen massiv voranzutreiben. Insbesondere aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind alle Personen über 18 Jahren aufgerufen, eine Auffrischimpfung durchführen zu lassen, wenn die erste Impfserie vor sechs Monaten abgeschlossen wurde. Daneben sollen Personen, die bislang eine Impfstoffdosis von Johnson&Johnson erhalten haben, eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis ab vier Wochen nach der ersten Impfung erhalten. Die Impfung erfolgt nach ärztlicher Entscheidung und Aufklärung des Impfwilligen im Einzelfall.

Das Gesundheitsamt empfiehlt, dass insbesondere Personen über 60 Jahren oder mit Vorerkrankungen, deren erste Impfserie bereits mehr als sechs Monate zurückliegt, zeitnah eine Auffrischimpfung durchführen lassen. Diese Sonderimpfaktion richtet sich daher insbesondere an diese Personengruppe sowie an Personen, die das stationäre Impfzentrum in Weißenburg nicht selbstständig erreichen können. 

„Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen vor einer Erkrankung mit Covid 19 durch eine Impfung gegen das Virus. Die Impfung hilft vor einem schweren Verlauf der Krankheit und trägt zur Eindämmung der Pandemie bei“, appelliert Landrat Manuel Westphal.

Das Landratsamt plant auch noch weitere Sonderimpfaktionen im gesamten Landkreis und wird dies entsprechend veröffentlichen. Alle Informationen zu den Impfungen gegen das Coronavirus gibt es unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum.

Märkte sind abgesagt

Weihnachtsmarkt und Wintertrödelmarkt finden nicht statt

Weiterhin bestimmt das Corona-Virus unser gesellschaftliches Leben. Die pandemische Lage bleibt unberechenbar und angespannt. Die Neuinfektionszahlen steigen auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auf immer neue Höchststände. Aufgrund der sehr dynamischen Infektionslage lassen sich Veranstaltungen daher nur unter Vorbehalt planen und durchführen. Manche Events lassen am Ende nach Abwägung dafür- und dagegensprechender Gesichtspunkte keine verantwortbare Durchführung zu. Dies trifft leider auch auf den Weihnachtsmarkt an der Promenade und den Wintertrödelmarkt zu, die beide abgesagt werden müssen.

„Wir haben gründlich überlegt und abgewogen, doch die hohe Inzidenz und die angespannte Situation in den Krankenhäusern lässt uns keine andere Wahl“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Guten Gewissens können wir keinen Weihnachtsmarkt und keinen Wintertrödelmarkt durchführen, denn die Gefahr einer Infektion ist riesig. Es würden unweigerlich viele Menschen zusammenkommen und auch ohne Abstand beieinanderstehen. Der jüngst durchgeführte Simon- und Judäi-Markt hat uns leider gezeigt, dass sich viele Menschen nicht an Abstandsregeln und Vorschriften halten. Der Ausschank von Alkohol würde das Risiko von einer Weiterverbreitung des Virus zudem deutlich erhöhen. Die hohe Zahl an Ungeimpften, dazu nachlassender Impfschutz und viele Impfdurchbrüche prägen derzeit die Situation. Als Stadt müssen wir hier mit gutem Beispiel vorangehen und auch wenn es uns sehr schwer fällt, auf Weihnachtsmarkt und Wintertrödelmarkt verzichten.“

Immer wieder zwingt die Corona-Pandemie zur Absage von Veranstaltungen. „Auf der einen Seite macht uns die angespannte Infektionslage fassungslos, denn von einer Normalität sind wir weit weg“, so Wolfgang Eckerlein von der Tourist Information Gunzenhausen. „Dennoch werden wir nicht müde und versuchen umzusetzen, was geht und unter rechtlichen Vorgaben möglich ist. Weder für den Weihnachtsmarkt an der Promenade, der sicher einer der schönsten regionalen Märkte überhaupt geworden wäre, als auch für den Wintertrödelmarkt konnten wir grünes Licht geben. Nun gilt unsere Konzentration dem nächsten Jahr.“ 

Für Informationen rund um Veranstaltungen in der Stadt Gunzenhausen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Tourist Information Gunzenhausen gerne unter der Telefonnummer 09831/508-300 oder per E-Mail unter touristik@gunzenhausen.de zur Verfügung.

Erfolg für Gunzenhausen

726 nahmen heuer am Stadtradeln teil

Vom 4. bis zum 24. Juli 2021 feierte die Stadt Gunzenhausen zehnjähriges STADTRADELN-Jubiläum. 726 Radlerinnen und Radler nahmen in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion des Klimabündnis e.V. teil. Mit 194.683 zurückgelegten Kilometern wurde wieder ein beachtliches Ergebnis erradelt, was in der CO²-Rechnung eine Einsparung von umgerechnet ca. 29 Tonnen ergab. Nun liegen die Ergebnisse für ganz Deutschland vor und unsere Altmühlstadt hat einen respektablen 268 Platz erreicht, bei 2.095 Teilnehmerkommunen. In Bayern lag Gunzenhausen am Ende sogar auf dem 50. Platz (bei 427 Teilnehmerkommunen) und damit weit vor Städten wie Ansbach, Bayreuth oder Weißenburg.

„Für unsere kleine Stadt mit nicht einmal 17.000 Einwohnern ist der 268 Platz im deutschlandweiten Vergleich ein sehr gutes Ergebnis“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Mit Städten wie Berlin, Hamburg oder München können wir uns nicht messen, denn da fahren tausende Radlerinnen und Radler für den guten Zweck. Richtet man den Fokus allerdings auf die geradelten Kilometer pro Einwohnerin oder Einwohner, so schneiden wir noch besser ab. Dann liegen wir in Bayern auf dem 19. und für ganz Deutschland auf dem 77. Platz. Darauf können wir zu Recht stolz sein.“

Die beiden STADTRADELN-Stars Markus Diepold und Tobias Reinhardt können ebenfalls mit ihrer Leistung zufrieden sein. Markus Diepold erreichte mit seinen fast 793 Kilometern den 105 Platz, Tobias Reinhardt folgte mit 324 Kilometern auf Rang 262. Insgesamt haben sich deutschlandweit 365 STADTRADELN-Stars angestrengt, das Auto im Zeitraum stehen lassen und kräftig in die Pedale getreten.       

Weiterführende Informationen zum STADTRADELN, zu den STADTRADELN-Stars und zu den Ergebnissen, erhalten Sie unter www.stadtradeln.de.

Frisches Gesicht

Internetauftritt der Gunzenhäuser Stadthalle

Die Stadthalle hat einen modernen Internetauftritt bekommen. Foto: Falk

Seit Jahren arbeiten die Stadt Gunzenhausen und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach gemeinsam an digitalen Projekten. In der Vergangenheit wurden unter anderem die Internetseiten „Jüdisches Leben in Gunzenhausen“ und „Archäologisches Museum Stadt Gunzenhausen“ neu konzipiert und gestaltet. Zudem entstanden diverse Projekte, beispielsweise zum „Unterirdischen Hilfskrankenhaus“ und es wurde eine Infostele für die Tourist-Information entwickelt. „Die Stadt Gunzenhausen und die Hochschule Ansbach sind zuverlässige Partner mit dem gemeinsamen Ziel innovative, digitale Projekte auf die Beine zu stellen“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Nun haben vier Studentinnen ihre kreativen Ideen zu einem modernen Internetauftritt umgesetzt und die Homepage unserer Stadthalle überarbeitet. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Luisa Maria Reindl, Amelie Sophie Manteuffel, Jasmin Schmohl und Carina Ziegler sind auf dem Weg ihren Bachelor zu machen. Ihr Studiengang „Multimedia und Kommunikation“ mit Schwerpunkt Medieninformatik verlangt den Nachweis praktischer Erfahrungen und so war die Zusammenarbeit mit der Stadt Gunzenhausen über ein Studiensemester eine klassische Win-Win-Situation. Unter Anleitung von Prof. Dr.-Ing. Helmut Roderus profitierten die jungen Frauen von der Praxisnähe und der Möglichkeit, kreative Prozesse ohne Erwartungsdruck seitens der Stadt umsetzen zu können. Die Stadt Gunzenhausen wiederum erfreut sich am unbeschwerten Blick von außen und dem aktuellen technischen Wissensstand, den die Studentinnen und Studenten mitbringen. „Unsere EDV-Abteilung ist sehr gut aufgestellt und verfügt über viel Wissen. Auch diesmal hat die Abteilung wieder eng mit der Hochschule zusammengearbeitet. So wurde die technische Basis zur Verfügung gestellt und die Studentinnen wurden ins Content-Management-System Contao eingelernt. Über ein Semester wurde sich regelmäßig ausgetauscht und am Projekt ´neue Homepage Stadthalle´ gefeilt“, betont Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. 

Die neue Internetseite der Stadthalle Gunzenhausen wurde neu konzipiert und überzeugt nun mit einer frischen sowie unverbrauchten Optik. Auf aktuelle Bedürfnisse wurde Rücksicht genommen und so ist die Homepage nicht nur für alle Endgeräte ohne Einschränkungen nutzbar, sondern es wurde auch Wert auf eine einfache Navigation und Benutzerfreundlichkeit, unter anderem durch reduzierte Inhalte und damit auf eine größere Funktionalität, gelegt.

Dekane reden miteinander

Austauschgespräch mit dem Landratsamt

Landrat Manuel Westphal, Stellvertreter des Landrats Günter Obermeyer, Dekanin Ingrid Gottwald-Weber, Dekan Wolfgang Popp, Konrad Bayerle und Dekan Klaus Mendel. Foto: LRA

Zum 13. Mal konnten sich die Dekanate des Landkreises mit Landrat Manuel Westphal und dem stellvertretenden Landrat Günter Obermeyer austauschen. Nachdem der persönliche Austausch im vorherigen Jahr coronabedingt ausfallen musste, beantwortete Landrat Westphal zum ersten Mal in seiner Amtszeit persönlich die Fragen der Dekane und der Dekanin und hörte ihren Anliegen zu. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Corona-Situation im Landkreis und der Zukunftsreise Altmühlfranken 2030.

Die steigenden Infektionszahlen im Landkreis, stellten das Thema Corona auch bei dem 13. Treffen des Landrats mit den Kirchenvertretern des Landkreises in den Mittelpunkt. Dekan Klaus Mendel aus dem Dekanat Gunzenhausen, Dekan Wolfgang Popp aus dem Dekanat Pappenheim, Dekanin Ingrid Gottwald-Weber aus dem Dekanat Weißenburg sowie Dekan Konrad Bayerle aus dem katholischen Dekanat Weißenburg-Wemding hatten dabei die Möglichkeit, im direkten Austausch mit Landrat Westphal und dem stellvertretenden Landrat Günter Obermeyer eigene Fragen zu stellen und Anliegen einzubringen.

So berichteten die Kirchenvertreter bei dem Treffen von ihren Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie und gaben Einblicke in die Auswirkungen, die die Corona-Regelungen auf den kirchlichen Alltag haben. Während der gesamten Pandemie stand das Landratsamt im engen Austausch mit den Kirchen, um die negativen Folgen für das kirchliche Leben innerhalb der vorgeschriebenen Regelungen möglichst gering zu halten.

Weitaus erfreulicher war der Austausch zum Zukunftskonzept des Landkreises Almühlfranken 2030. Dabei wurden für verschiedene Themenbereiche Ideen für den Landkreis ausgearbeitet. Neben der Zukunftsreise, in der Landrat Westphal alle 27 Gemeinden des Landreises besuchte, beteiligten sich rund 1.800 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises an vier digitalen Zukunftstalks, zwei Fachgesprächen, einer Online-Bürgerbefragung und im Rahmen der Postkartenaktion. Dabei entstanden elf Themenschwerpunkte: Klimaregion Altmühlfranken, Wohnen, Wirtschaft und Infrastruktur, Tourismus, Regional Identität und Produkte, Mobilität, Bildung und Familie, Bürgerschaftliches Engagement, Freizeit und Kultur, Landwirtschaft sowie Gesundheit. Die dabei eingebrachten Ideen werden aktuell zu einem Zukunftskonzept ausgearbeitet, das im Kreistag am 13. Dezember 2021 verabschiedet werden soll.

Schließlich tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch zu aktuellen Themen in den Dekanatsbezirken aus. Neben Pfarrstellenbesetzungen und geplanten Zusammenlegungen ging es auch hier um die Zukunft der Dekanate.

„Der gegenseitige Austausch mit den Dekanaten ist für alle Seiten gewinnbringend, denn aus dem Blickwinkel eines Seelsorgers oder einer Seelsorgerin zeigen sich oft neue Facetten. Nicht zuletzt geben die Kirchen und der Glaube vielen unserer Bürgerinnen und Bürgern Halt. Schon alleine deshalb ist es wichtig sich regelmäßig auszutauschen“, lobt Landrat Westphal.

Freude schenken

Weihnachtsbaumaktion in Gunzenhausen

Die Advents- und Weihnachtszeit ist seit je her eine Zeit des Schenkens, der Freude und der Kinder. Dies vor Augen, führen der Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. und die Stadt Gunzenhausen in diesem Jahr zum zweiten Mal ihre „Weihnachtsbaumaktion“ durch.
Nach der erfolgreichen Prämiere im vergangenen Jahr werden auch in der Adventszeit 2021 wieder von Gunzenhäuser Kindertagesstätten sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen geschmückte Weihnachtsbäume in verschiedenen Geschäften und Betrieben stehen. Diese Bäume sollen Bürgerinnen und Bürgern, Kundinnen und Kunden beim Betrachten Freude undein bisschen Ruhe im „Vorweihnachtsstress“ schenken.
Doch die Bäume und insbesondere der von den Kindern gebastelte Weihnachtsschmuck können nicht nur bestaunt werden. Wer möchte, kann im Rahmen dieser Aktion auch etwas Gutes tun. Denn die Bäume inkl. Schmuck können auf ingunzenhausen.de ersteigert werden.
Der Erlös jedes Baumes kommt dabei der jeweils schmückenden Einrichtung zugute. Und dort ist das Geld mit Sicherheit gut angelegt und wird für viel Freude sorgen. Im vergangen Jahr kamen dabei rund 2.000,- Euro zusammen. Ein Betrag, den die Verantwortlichen mit Hilfe der
Gunzenhäuserinnen und Gunzenhäuser in diesem Jahr gerne noch überbieten möchten. Dabei können sich sowohl Privatpersonen aber auch Vereine oder Firmen an der Versteigerung
beteiligen.
Geplanter Start der Aktion ist der 1. Advent. Wo die geschmückten Weihnachtsbäume stehen, wer diese jeweils geschmückt hat und wie sie ersteigert werden können, kann auf „ingunzenhausen.de“ abgerufen werden.

Werbeagentur ausgezeichnet

Deutschen Agenturpreis für korridor.co

Juliane Zeh und George Arauner können sich über die Auszeichnung freuen.

Nach dem doppelten Erfolg im Gründungsjahr 2020, wurde die Agentur auch in diesem Jahr wieder mit dem Deutschen Agenturpreis 2021 ausgezeichnet. Die jungen Kreativen aus Gunzenhausen konnten
die Fachjury erneut begeistern: Im Bereich B2C (Business-to-Consumer) ging die Trophäe an das Projekt „Erlebnis-Radtouren – Altmühlsee und Umgebung“ und im Bereich B2B (Business-to-Business) wurde das Projekt „Therapiezentrum Online“ ausgezeichnet. Der Deutsche Agenturpreis wird seit 2014 an Werbe -, Marketing- und Internetagenturen mit Sitz in Europa vergeben, die besonders kreative und erfolgreiche Projekte realisiert haben. Mit der erneuten zweifachen Auszeichnung stellt die Agentur
auch dieses Jahr ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis und zeigt, dass die Top-Agenturen nicht nur in der Großstadt zu finden sind. In intensiver Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Zweckverband Altmühlsee und der Druckerei Emmy Riedel, realisierte die Kreativagentur die Neuauflage der Radrundkarten für den Altmühlsee.
Die neuen „Erlebnis-Radtouren – Altmühlsee und Umgebung“ bestechen vor allem durch ihr neues, modernes Design und dem handlichen Format. Produziert wurde komplett lokal und klimaneutral auf 100% Recyclingpapier. Das Projekt konnte die Jury überzeugen und wurde in der Kategorie „B2C / Print“ und somit in einer der wichtigsten Disziplinen für gedruckte Leistungen auszeichnet. „Wir freuen uns, dass wir mit korridor.co einen professionellen und kreativen Partner direkt vor Ort haben.“ betonte der Geschäftsleiter des Zweckverband Altmühlsee, Daniel Burmann, der sich ebenfalls über die Auszeichnung freut. Erhältlich sind die Radtouren beim Zweckverband, allen Touristen- Informationen rund um den Altmühlsee und im Gunzenhäuser Buchhandel.

Der zweite Award ging an das Projekt „Therapiezentrum-Online.de“, eine Online Therapie- und Fitness- Plattform, die von der Gunzenhäuser Agentur für das Sportzentrum Tobias Knauber in Nürnberg entwickelt wurde. Die Plattform ist mit über 300 Übungen mit Videoanleitung, über 50 Trainingsplänen und viele kurze Trainingsroutinen auf die Bereiche Fitness, Reha und Ergonomie am Arbeitsplatz ausgerichtet. Ausgezeichnet wurde das Projekt in der Kategorie „B2B / Animation“ für das animierte
Erklärvideo „Therapiezentrum Online“. Storyboard, Illustrationen und Animationen wurden von korridor.co inhouse umgesetzt und mit einem professionellen Sprecher in einem Partner-Tonstudio vertont. Beide Auszeichnungen spiegeln die Bandbreite der Werbe- und Kreativagentur korridor.co wieder und zeigen zwei starke Projekte aus dem klassischen sowie dem digitalen Bereich auf. „Wir sind mit unseren Partnern und Lieferanten sehr gut vernetzt und können unseren Kunden maßgeschneiderte und hoch performante Lösungen in nahezu allen Bereichen der Unternehmenskommunikation anbieten.“ erklären die beiden Inhaber George Arauner und Juliane Zeh.

Gunzenhausen von oben

Ausstellung von historischen Luftaufnahmen

Als die Altmühl noch ganz nah an den Marktplatz-Gebäuden vorbeifloss gab es in Gunzenhausen zwei Brauereien. In der Bildmitte die Brauerei Müller. Luftbild aus dem Jahr 1968

Im Jahr 1909 überflog zum ersten Mal ein Zeppelin die Altmühlstadt Gunzenhausen. Damals war das Flugobjekt selbst die Attraktion und es stand zwar ein Fotograf bereit, um Luftschiff samt Stadtkulisse abzulichten, doch auf die Idee, vom Zeppelin den Blick über die Dächer der Stadt fotografisch festzuhalten, kam erst im Jahr 1924 ein Luftschiff-Pilot. Das ist das Geburtsjahr der Luftbild-Fotografie für Gunzenhausen.

Eine Luftaufnahme aus dem Jahr1968: Blick auf den unteren Marktplatz und den Hafnermarkt. In der oberen Bildmittel ist noch das Gebäude der jüdischen Synagoge zu sehen. Fotos: Copyright Stadtarchiv Gunzenhausen

Durch Überlassungen aus privater Hand und Ankäufen aus Luftbild-Archiven kann der Gunzenhäuser Stadtarchivar Werner Mühlhäußer eine eindrucksvolle Sammlung an Luftbild-Aufnahmen vorweisen. Eine Auswahl aus dem historischen Teil der Aufnahmen von 1924 bis in die 1970er Jahre wird nun vom 17. November 2021 bis zum 21. Januar 2022 in den Räumen der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen gezeigt.

Beim Blick auf die Dächerlandschaften der einzelnen Viertel oder der Ortsteile bleiben nostalgische Gefühle nicht aus: Viele Gebäude sind aus dem Stadtbild längst verschwunden, andere waren damals eine Baustelle. Heute dicht bebaute Wohn- oder Industriegebiete sind auf den Aufnahmen noch Wald und Wiese. Manche Straßenzüge und Quartiere sind kaum wiederzuerkennen, sodass „Gunzenhausen von oben“ auch als Suchspiel betrachtet werden kann. Deshalb gibt es vom Stadtarchivar zu jeder der rund 100 Fotografien und Postkarten eine Erläuterung.

„Gunzenhausen von oben – historische Luftbildaufnahmen von Gunzenhausen und Ortsteilen“ – Ausstellung von 17.11.2021 bis 21.01.2022 in der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen, Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag 11-18 Uhr, Mittwoch 11-20 Uhr und Samstag 10-13 Uhr.

Impfungen gestiegen

Erhöhung der Kapazitäten am Impfzentrum

Die Nachfrage nach den Impfungen gegen das Coronavirus ist in den vergangenen Tagen enorm angestiegen. Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat daraufhin umgehend reagiert und den Betreiber des Impfzentrums Vitolus aufgefordert, die Kapazitäten deutlich zu erhöhen. Außerdem wird im Impfzentrum auf ein Terminvereinbarungsmodell umgestellt, um Wartezeiten am Impfzentrum zu reduzieren.

Erfreulicherweise steigt die Nachfrage nach den Impfungen gegen das Coronavirus im Landkreis stark an. Aufgrund der erhöhten Anzahl an Impfungen werden die Kapazitäten des Impfzentrums im Landkreis auf 1.250 Impfungen in der Woche erhöht. Je nach Bedarf kann zukünftig auch noch weiter aufgestockt werden. Mittlerweile haben rund 62 Prozent der Bevölkerung im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 63 Prozent eine Zweit- bzw. Abschlussimpfung.

Nachdem es in den vergangenen Tagen immer wieder zu langen Wartezeiten am Impfzentrum gekommen ist, stellt das Impfzentrum ab nächster Woche komplett auf ein Terminvereinbarungsmodell um. Impfwillige, egal ob für Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfungen sollen sich unter www.impfzentren.bayern registrieren und können im System einen Termin für eine Impfung vereinbaren. Wer noch einen aktiven Account von seiner ersten Impfserie besitzt, kann diesen für die Terminanmeldung nutzen. Wessen Account bereits abgelaufen ist, muss sich im System einen neuen erstellen. Wer keinen Internetanschluss besitzt, kann sich auch telefonisch unter 089 244188110 für einen Impftermin anmelden. Geimpft wird am Impfzentrum mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna. Es ist genügend Impfstoff vorhanden, so dass ein zeitnaher Termin angeboten werden kann.

Auch in dieser Woche war zusätzlich zu den bereits veröffentlichten freien Impfsprechstunden schon eine Terminvereinbarung über das bayernweite Impfportal möglich.

Zusätzlich wird das Impfzentrum vorrangig an Freitagen Sonderimpfaktionen in den Städten und Gemeinden des Landkreises anbieten. Für diese Sonderimpfaktionen ist keine Terminvereinbarung notwendig. Impfwillige können einfach vorbeikommen und erhalten eine Impfung mit dem Impfstoff von Biontech. Auch Zweit- oder Auffrischimpfungen sind bei den Vor-Ort-Impfaktionen möglich. Das Landratsamt wird in Kürze über die bisher geplanten Sonderimpfaktionen informieren.

Die Bayerische Staatsregierung hat heute beschlossen die Auffrischimpfungen massiv voranzutreiben. Insbesondere aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind alle Personen über 18 Jahren aufgerufen, eine Auffrischimpfung durchführen zu lassen, wenn die erste Impfserie vor sechs Monaten abgeschlossen wurde. Die Impfung erfolgt nach ärztlicher Entscheidung und Aufklärung des Impfwilligen im Einzelfall. Das Gesundheitsamt empfiehlt, dass insbesondere Personen über 60 Jahren oder mit Vorerkrankungen, deren erste Impfserie bereits mehr als sechs Monate zurückliegt, zeitnah eine Auffrischimpfung durchführen lassen.

„Impfen schützt vor einem schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung! Ich bitte alle, die sich bisher noch nicht haben impfen lassen, ihre Impfentscheidung auch in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu überdenken. Schützen Sie sich und die Gesellschaft durch eine Impfung gegen das Coronavirus. Nur so können wir vulnerable Gruppen schützen und die Pandemie weiter eindämmen!“, verdeutlicht Landrat Manuel Westphal.