Tag Archives: Gunzenhausen

Studiengänge starten in Weißenburg

Kooperation mit der Hochschule Ansbach funktioniert gut

Im Oktober werden die beiden berufsbegleitenden Studiengänge „AKT – Angewandte Kunststofftechnik“ und „SKM – Strategisches Kundenorientiertes Management“ in Weißenburg starten. Während der Studiengang Strategisches Kundenorientiertes Management bereits zum zweiten Mal beginnt, hat der neu konzipierte Studiengang AKT im Oktober sein Debüt.
Die große Nachfrage für beide Studiengänge ermöglicht erneut einen Start zum Wintersemester. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer funktionierenden Kooperation zwischen der Hochschule Ansbach, regionalen Unternehmen, dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und der Großen Kreisstadt Weißenburg. Beide Studiengänge sind an den realen Bedarfen der Unternehmen orientiert, praxisbezogen und haben zum Ziel den Wirtschaftstandort Weißenburg zu stärken.
Trotz guter Belegung der Studiengänge, können sich „Kurzentschlossene“ noch für den Studiengang „SKM – Strategisches Kundenorientiertes Management“ um wenige Restplätze bewerben.
Die Immatrikulation für die Erstsemester wird am 26.09.2014 in Ansbach stattfinden. Der eigentliche Studienstart ist der 1. Oktober und die Präsenzvorlesungen beginnen am 22.10.2014 in Weißenburg.
Der Neubau des Kunststoffcampus und Studienzentrums entsteht derzeit an der Richard-Stücklen-Straße und wird zum Sommersemester 2015 bezugsfertig sein. In der Zwischenzeit finden die Vorlesungen im Werner-von-Siemens-Gymnasium, in der Hagenau 24, statt.
Mehr Informationen zu den Studiengängen finden Sie auf der Homepage der Hochschule Ansbach unter www.hs-ansbach.de/SKM und www.hs-ansbach.de/AKT.
Bei Interesse setzten sie sich bitte mit Frau Hein Tel.: 0981/4877-211 oder Frau Lipfert Tel.: 0981/4877–537 in Verbindung.

Kulturinitiative Altmühlfranken stellt sich vor

Gespräch im Heidenheimer Rathaus

Vorsitzender Dr. Johann Schrenk.

Vorsitzender Dr. Johann Schrenk.

Die neu gegründete Kulturinitiative Altmühlfranken hat sich zum Ziel gesetzt, die bereits vorhandene Kulturszene in der Region zwischen Ansbach und Eichstätt (Altmühlfranken) zu fördern und noch unentdeckten Talenten eine Chance zur Entfaltung zu bieten. Dabei hat man sich auf folgende Themenbereiche konzentriert: Theater, Musik, Bildende Kunst, Literatur, Kleinkunst, Museen, Architektur,Alltagskultur, Ess- und Trinkkultur.

Vorsitzender Dr. Johann Schrenk, Verleger und Buchautor aus Gunzenhausen, wird der regionalen Presse am 19. September die Ziele und die Struktur der Kulturinitiative präsentieren, anstehende Projekte zur Förderung bestehender kultureller Initiativen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vorstellen und zeigen, wer sich im Vorstand der Initiative für die Förderung der regionalen Kulturszene engagiert.

 

“Grabolo” ist eine absolut runde Sache

Der perfekte Pausenspielsnack zum Schulanfang

Grabolo ist ein rasantes Spiel, das die visuelle Auffassungsgabe und gleichzeitig die Merkfähigkeit schult. Im Namen Grabolo steckt das englische Wort „grab“, also greifen. Das beschreibt den Spielablauf schon ganz gut: Zugreifen ist angesagt! Neben seinem spielerisch verpackten Trainingsinhalt hat das Spiel einen weiteren schönen Nutzen: Durch Grabolo-Obalka die geringe Größe kann man es mit auf Reisen oder ins Schwimmbad nehmen. Alle Teile sind nämlich feuchtigkeitsresistent: Die Dose ist aus Metall, die Karten und Anleitung sowie die Würfel sind aus Kunststoff.

Fritz Gruber aus Gunzenhausen-Wald, der den Verlag Carletto/Game Factory in Sachen Werbung und Öffentlilchkeitsarbeit betreut, erklärt, wie das Spiel geht:

Die 36 Karten werden offen am Tisch verteilt. Sie zeigen die Zahlenwerte eins bis sechs in sechs verschiedenen Farben. Ein Spieler wirft Farb- und Zahlenwürfel, wodurch ein Plättchen eindeutig bestimmt wird. Dieses gilt es nun rasch zu finden. Wer es gefunden hat, schlägt mit der Hand darauf. Sollten dies mehrere Spieler quasi gleichzeitig versuchen, gilt natürlich nur die unterste, zuerst liegende Hand. Der erfolgreiche Spieler nimmt das Plättchen an sich und fügt es seinem verdeckten Gewinnstapel hinzu.

Früher oder später wird es passieren, dass eine Farb-Zahlen-Kombination gewürfelt wird die nicht mehr am Tisch liegt. Nun muss man sein Gedächtnis anstrengen: Wer hat das Plättchen? Man ruft laut aus, wer das Plättchen angeblich hat; das kann man auch selbst sein. Natürlich zählt nur der erste Ruf. Hat der benannte Spieler tatsächlich das Plättchen, so muss er es an den Rufer abtreten. War die Vermutung jedoch falsch, muss der Rufer eine seiner bereits gewonnen Karten wieder offen zurück in die Tischmitte legen.

Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis ein Spieler die geforderte Zahl an Karten in seinem Gewinnstapel hat (je nach Spielerzahl sind das sechs bis zehn). Er darf sich über den Sieg freuen!
Spieler: 3 bis 5, Spieldauer: ca. 15 Minuten, Alter: ab 4 Jahren
Preis: 9,99 Euro, Zubehör: 36 runde Karten, 1 Zahlenwürfel (sechsseitig), 1 Farbwürfel (sechsseitig), 1 Anleitungskarte

Septemberprogramm: Gunzenhäuser Kirchweih

 Vom 13. bis 21. September wird gefeiert – auf dem Schießwasen, aber nicht nur

Allgemeine Informationen

Veranstaltungen, Tourist Information & Kulturbüro, Rathausstraße12,
Telefon: 09831/508-300
Fax: 09831/508-567, E-Mail: touristik@gunzenhausen.de
Internet: www.gunzenhausen.info

Öffnungszeiten: Samstag, 13. und 21. September 10.00 – 13.00 Uhr und 16.00 – 19.00 Uhr
Sonntag, 14. und 22. September 10.00 – 13.00 Uhr und 16.00 – 19.00 Uhr
Montag, 15. September 09.00 – 13.00 Uhr
Dienstag, 16. September bis Freitag, 19. September 09.00 – 18.00 Uhr

Georg Karl Zanzinger führt als Moderator durch das Kirchweihprogramm.

Georg Karl Zanzinger führt als Moderator durch das Kirchweihprogramm.

 Sonstige Hinweise:

Montag, 15. September 2014, 10.30 Uhr
Römerführung (Gebühr: 4,00 € pro Person, mit Gästekarte 2,00 € pro Person),
Treffpunkt: Tourist Information & Kulturbüro

Mittwoch, 17. September 2014
16.15 Uhr bis Piratenfahrt am Altmühlsee
17.15 Uhr Abfahrt an der Anlegestelle Schlungenhof
-kein Piratenschminken-
(Gebühr: Kinder ab 3 bis 14 Jahre 4,50 €, Erw. 7,00 €, Familien (max. 2 Erw. und 3 Kinder bis 14 Jahre 21,00 €)

Donnerstag, 18. September 2014, 10.00 Uhr
Stadtführung (kostenlos),
Treffpunkt: Tourist Information & Kulturbüro

Besichtigung Blasturm (kostenlos)
Sonntag, 14. und 21. September 11.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag, 18. September 11.00 – 12.00 Uhr

Turmblasen
Sonntag, 21. September 14.00 – 14.20 Uhr

Mittwoch, 17. September 2014, 17.30 Uhr
Hexen, Henker, Hinrichtungen, (Gebühr: 3,00 € pro Person, mit Gästekarte 1,50 € pro Person),
Treffpunkt: Spitalstraße 8

Freitag, 19. September 2014, 20.30 Uhr
Führung der Nachtwächterin, (Gebühr: 3,00 € pro Person, mit Gästekarte 1,50 € pro Person),

Museen: Stadtmuseum, Rathausstraße 12, und Archäologisches Museum, Brunnenstraße 1,
Montag bis Freitag 9.00 – 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00 – 12.00 Uhr und 16.00 – 18.00 Uhr
Fossilien und Steindruck Museum, Sonnenstraße 4, Do.-So., 10.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Uhr

Großer Nachkirchweihmarkt am Sonntag, 21. September 2014
ab 11.00 Uhr auf dem Marktplatz mit Öffnung der Geschäfte ab 13.00 Uhr

Donnerstag, 18. September 2014
07.00 – 12.00 Uhr Wochenmarkt (Marktplatz)

Samstag, 13. September 2014, 8.00 – 12.00 Uhr Bauernmarkt (Marktplatz)

 

Das offizielle Kirchweihprogramm

 
Donnerstag, 11. September 2014

18.00 Uhr Aufstellen des Kerwa-Baumes durch die Kerwa-Buam und Kerwa-Madli beim Eingang zum Festplatz
Musik: Jugendkapelle Gunzenhausen
Verpflegung: Jugendkapelle Gunzenhausen

 
Freitag, 12. September 2014

19.00 Uhr Kerwa-Wiegen des „Gewichtigsten“ Gunzenhäusers; Gasthaus Arnold

 
Samstag, 13. September 2014

14.00 Uhr Ökumenische Andacht anlässlich Kirchweiheröffnung in der evangelischen Stadtkirche St. Marien

14.30 Uhr Standkonzert am Marktplatz mit der Jugendkapelle Gunzenhausen

15.00 Uhr Traditioneller Kirchweihauftakt am Marktplatz mit Einzug des neuen Gambrinus Klaus Carl,
Zug zur Festhalle

anschließend

Kirchweiheröffnung und Bieranstich durch den Ersten Bürgermeister Karl-Heinz Fitz in der Festhalle; Musik: „Die Hopferstädter“ – Party-Rock und Blasmusik

Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

20.00 Uhr Kerwabaum-Klettern in der Festhalle

ab 20.00 Uhr Unterhaltungsmusik und Tanz im Weinzelt mit den Flamingos

 
Sonntag, 14. September 2014

07.30 Uhr Frühgottesdienst in der Spitalkirche

09.30 Uhr Kirchweihfestgottesdienst in der Stadtkirche mit anschließender
Orgelmatinee
11.00 Uhr Frühschoppen in der Festhalle mit der Jugendkapelle Gunzenhausen

11.00 Uhr Empfang für ehemalige Gunzenhäuser anlässlich 613 Jahre Kirchweih
im ehemaligen markgräflichen Hofgarten (Haus des Gastes)

12.00 Uhr Gedeck für 10,00 Euro in der Festhalle (Schweinebraten und Getränk)

14.00 Uhr Schäfertanz-Jubiläum „90 Jahre Schäfertanzgruppe“ (gegründet 13.07.1924) Schäfertanzverein
Grußwort Bürgermeister Fitz
Begrüßung und Einführung: Karl Hummel

ab 14.00 Uhr Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

ab 14.30 Uhr Festbetrieb in der Festhalle mit den „Nennslinger Musikanten“

18.00 Uhr Radio 8 – Kerwa-Madla 2014
Wahl des Radio 8 – Kerwa-Madla 2014

ab 18.00 Uhr Unterhaltungsmusik mit Tanz im Weinzelt, es spielt „Lippi-Live“

20.00 Uhr Kerwabaum-Klettern in der Festhalle

 

 Montag, 15. September 2014

14.00 Uhr Großer Kirchweihfestzug durch die Innenstadt unter dem Motto:
„Vive la France“
Moderation: Karl Georg Zanzinger

ab 14.00 Uhr Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

14.30 Uhr Festbetrieb in der Festhalle
nach dem Umzug „Dittenheimer Blaskapelle“ bis ca. 18.00 Uhr

19.00 Uhr Festzeltstimmung mit der Gunzenhäuser Blousn

20.00 Uhr Kerwabaum-Klettern in der Festhalle

ab 19.00 Uhr Country- und Linedance-Abend im Weinzelt mit CB 66

20.00 bis Flasche Wein (Hausmarke) zum Sonderpreis im Weinzelt
22.00 Uhr

19.30 Uhr Kerwa-Kinder 2014: Einladung der Festplatzorganisatoren an alle Gunzenhäuser, die im Zeitraum einer Gunzenhäuser Kerwa geboren wurden (7. – 21. September); alle Kerwa-Kinder mit Ausweis erhalten ein Präsent sowie eine Freifahrt im Riesenrad (Fam. Boos)

 

 Dienstag, 16. September 2014

14.00 Uhr Allgemeiner Kirchweihbetrieb auf dem Festplatz, in der Festhalle und im Weinzelt

ab 14.00 Uhr Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

14.00 bis Frauencafè und Tanz mit Dream Sound im Weinzelt

14.00 bis Kaffee und Kuchen zum Sonderpreis im Weinzelt
17.00 Uhr
18:30 Uhr Sparkassenabend in der Festhalle:
Schlagergala mit Ireen Sheer und Patrick Lindner (Einlass ab 18:00 Uhr)
20.00 bis Flasche Wein (Hausmarke) zum Sonderpreis im Weinzelt
22.00 Uhr

ab 21.00 Uhr Großer Discoabend mit mit „DJ Crazy P“ im Weinzelt

 

Mittwoch, 17. September 2014

14.00 Uhr Allgemeiner Kirchweihbetrieb auf dem Festplatz, in der Festhalle und im Weinzelt

ab 14.00 Uhr Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

14.00 Uhr Nachmittag der Senioren, Behinderten & des Bezzelhauses mit Dirk Marcus (ehem. Sunny-Boys) in der Festhalle

14.00 bis Kaffee und Kuchen zum Sonderpreis im Weinzelt
17.00 Uhr

19.00 Uhr Abend der Stadt Gunzenhausen in der Festhalle, Stimmung mit der Schützenkapelle Meinheim

20.00 Uhr Kerwabaum-Klettern in der Festhalle

ab 20.00 Uhr Oldie- und Klassikrock vom Feinsten, von den Beatles, Byrds, Hollies u.v.m. mit den „Confederates“ im Weinzelt

ca.22.00 Uhr Großes Brillant-Höhenfeuerwerk auf den Altmühlwiesen beim Festplatz

 

 Donnerstag, 18. September 2014

14.00 Uhr Allgemeiner Kirchweihbetrieb auf dem Festplatz, in der Festhalle und im Weinzelt

14.00 Uhr Tag der Familie ganztägig stark ermäßigt!

ab 14.00 Uhr Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

19.00 Uhr Ladies-Night (statt Abend der Vereine, Verbände und Organisationen) in der Festhalle mit „Midnight-Ladies“

20.00 Uhr Kerwabaum-Klettern der Mädels in der Festhalle

20.00 bis Flasche Wein (Hausmarke) zum Sonderpreis im Weinzelt
22.00 Uhr

ab 20.00 Uhr Unterhaltungsmusik mit dem „Sound Express“ im Weinzelt

 

 Freitag, 19. September 2014

14.00 Uhr Allgemeiner Kirchweihbetrieb auf dem Festplatz, in der Festhalle und im Weinzelt

ab 14.00 Uhr Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

14.00 bis Kaffee und Kuchen zum Sonderpreis im Weinzelt
17.00 Uhr

19.00 Uhr Abend der Firmen, Betriebe und Behörden mit „Störzelbacher one & six“ in der Festhalle
Reservierungen haben nur bis 20.00 Uhr Gültigkeit.

Versteigerung des Kerwa-Baumes für gemeinnützige Zwecke in der Festhalle

ab 20.00 Uhr Unterhaltungsmusik und Tanz mit den „Flamingos“ im Weinzelt

 

 Samstag, 20. September 2014

14.00 Uhr Allgemeiner Kirchweihbetrieb auf dem Festplatz, in der Festhalle und im Weinzelt

ab 14.00 Uhr Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

19.00 Uhr „Hettstadter Musikanten“ in der Festhalle

20.00 Uhr Finale im Kerwabaum-Klettern in der Festhalle; Siegerehrung gegen 21.00 Uhr

ab 20.00 Uhr Unterhaltungsmusik und Tanz mit den „Flamingos“ im Weinzelt

 

 Sonntag, 21. September 2014

10.00 Uhr bis Boxvergleichskampf TV 1860 Gunzenhausen vs. Hessische Boxauswahl in der Festhalle
14.00 Uhr

10.30 Uhr Allgemeiner Kirchweihbetrieb auf dem Festplatz, in der Festhalle und im Weinzelt

11.00 Uhr Nachkirchweihmarkt auf dem Marktplatz

13.00 Uhr Bierzeltstimmung mit der „ Brass Band Gunzenhausen“ in der Festhalle

ab 14.00 Uhr Ruhezone und Märchenpark auf dem Festplatz

ab 18.00 Uhr Kirchweihausklang mit Unterhaltungsmusik im Weinzelt

19.00 Uhr 1. Altmühlfränkische Witzemeisterschaft
Moderation: Kurt Kokus

 

 

Bessere Nutzung wird angestrebt

Fachwerkstadel am Schießwasen

Seit vielen Jahren führt der Fachwerkstadel am Eingang zum Schießwasen ein verträumtes Dasein. Das Haus ist im Besitz der Stadt Gunzenhausen und ganz sicher ein Schmuck. Es fällt auf, vor allem den Besuchern des Parkhotels, den Gästen der Stadthalle und den Leuten, die auf den Festplatz gehen.

Die gegenwärtige Nutzung mit der Endler-Krippe  und der Weiperter-Heimatstube ist nicht befriedigend. Es ist ein eher statischer Zustand als ein attraktiver Anziehungspunkt.  In früheren Fachwerkahus-001Jahren war das Haus, betreut von Betty Huber, zumindest in der Weihnachtszeit geöffnet, damit die Besucher die Endler-Krippe ansehen konnten. Sie ist ein technisches Museumsstück, nicht uninteressant und auch Kinder können sich daran erfreuen. Aber die Ansprüche der Menschen an derlei Einrichtungen (auch Museen) sind gestiegen. So wie sich der Fachwerkstadel heute präsentiert ist er nicht zeitgemäß. Das zeigt auch die Resonanz. In den letzten Jahren Inge Schömig der “Horchposten”, aber sie hat praktisch nichts gehört, denn kaum jemand hat sich für die Krippe interessiert. Der Blick auf die Realität erfordert es, über eine neue Nutzung nachzudenken.

Nun besteht die Möglichkeit, dort die Nachbarschaftshilfe mit einem kleinen Büro unterzubringen. Der Bürgermeister hat dies dem Seniorenbeirat der Stadt gegenüber zu erkennen gegeben, die Weiperter Landsleute (sie firmieren offiziell als Pächter) haben dieser Nutzung schon zugestimmt.

Aber kann dieser Zustand befriedigen? Ich meine nicht. Wir sollten uns also Gedanken machen, wie das Haus besser genutzt werden kann.  Mir schwebt vor, das Haus als Anziehungspunkt attraktiver zu machen, beispielsweise durch periodische Veranstaltungen mit Künstlern. Dies würde zumindest eine gewisse “Kundenfrequenz” mit sich bringen. Man könnte auch überlegen, die Endler-Krippe abzubauen und einzulagern, um so das Dachgeschoss für einen interessanteren Zweck nutzen zu können.

Der Fachwerkstadel könnte aber auch – ausgehend von der Weiperter-Heimatstube – zu einem “Haus der Partnerschaften” werden, also mit Einbeziehung der Städtefreundschaften Gunzenhausen-Isle und Gunzenhausen-Frankenmuth.  Aber es sollte natürlich mehr sein als nur eine statische Präsentation von Archivalien und dergleichen. Mit fehlen augenblicklich auch konkrete Vorschläge, deshalb wäre ich dankbar, wenn sich die beteiligen Stellen sich dazu Gedanken machen würden. Ganz sicher wird das Thema demnächst auch in den Gremien des Stadtrats zur Sprache kommen.

Werner Falk, Stadtrat der FDP

Abschied nach 50 Jahren

Werner Falk wurde vom Verlag des Altmühl-Botens verabschiedet

Die Ära von Werner Falk als langjähriger verantwortlicher Lokalredakteur des Altmühl-Boten ist zu Ende. Der 64-Jährige geht Ende August in den Ruhestand. Da er in seiner letzten Arbeitswoche urlaubt, wurde er bereits vom Verlag Emmy Riedel in aller Form und mit allen Ehren verabschiedet. Dabei wurde natürlich erwähnt, dass es auch ein seltenes Jubiläum zu feiern gibt: Vor 50 Jahren trat der gebürtige Haundorfer in die Dienste des Heimatverlags ein – und blieb ihm stets treu. Der Sohn von Konrad und Frieda Falk besuchte die Haundorfer Volksschule, bevor er 1964 Lehrling in dem Gunzenhäuser Unternehmen wurde.

Verlagsbevollmächtigter Matthias Lang verabschiedete den langjährigen Redaktionsleiter Werner Falk.

Verlagsbevollmächtigter Matthias Lang verabschiedete den langjährigen Redaktionsleiter Werner Falk.

Sein Berufswunsch lautete Schriftsetzer. Die Ausbildung dauerte bis 1967. Früh schon zog es Werner Falk zur Tätigkeit als Journalist: 1969 wurde er Mitglied der Redaktion. Auf seine dortige Ausbildung, das Volontariat, folgte 1970/71 der Grundwehrdienst bei der Bundeswehr, unter anderem als Sanitäter in Feuchtwangen. Zurückgekehrt vom „Bund“, legte Falk ab Oktober 1971 in der Redaktion des Altmühl-Boten als engagierter und zuverlässiger Jungredakteur so richtig los. Er schrieb seitdem unzählige Artikel über das örtliche Geschehen in Gunzenhausen und der näheren Heimat. Ob politische Debatten und Veranstaltungen, Vereinsversammlungen, Volksfeste, Jubiläen, kirchliches und wirtschaftliches Leben oder tragische Ereignisse wie Unglücke und Todesfälle – Werner Falk war ein engagierter und genauer Beobachter und Begleiter des öffentlichen Lebens. Falk kümmerte sich bereits in seinen ersten Jahren auch um den Heimatsport. Darüber hinaus wirkte er auch als stellvertretender Redaktionsleiter. Ganz an die Spitze der Abteilung rückte er im Juli 1986 und konnte nun seine Vorstellungen, wie ein engagiertes Team geführt und motiviert werden sollte, umsetzen. Gerade in jenen Jahren wurde der Chef das „Gesicht“ der Heimatzeitung, war überaus bekannt in Stadt und Land. Wer etwas von der Zeitung wollte, einenWunsch, eine Anregung oder auch eine Beschwerde vorzubringen hatte, der wusste, dass er erst einmal nach dem Redaktionsleiter fragen sollte, um eine ebenso freundliche wie kompetente Antwort zu erhalten. Werner Falk, der auch Verantwortung für den „Wochenanzeiger“ trug, ging auf die Zeitgenossen ein – und war sich bewusst, dass er es nicht jedem recht machen konnte. Die Redaktionsleitung gab er Anfang November 2013 an seinen langjährigen Vize Wolfgang Dressler ab. Das geschah nicht zuletzt vor dem Hintergrund seiner politischen Ambitionen. Das langjährige FDP-Mitglied (seit 1967) strebte für die Liberalen einen Sitz im Gunzenhäuser Stadtrat an und gelangte bei der Kommunalwahl im März 2014 an sein Ziel. Seit dem 1. Mai bestimmt er die politischen Geschicke der Stadt Gunzenhausen mit. Verlagsbevollmächtigter Matthias Lang würdigte Falk als zupackende Persönlichkeit und engagierten Journalisten. Nicht allein durch ungezählte Beiträge im Altmühl-Boten, sondern auch durch seine menschliche, humorvolle Präsenz habe er landkreisweit einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Darüber hinaus habe sich Werner Falk als führendes Mitglied des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen für die Öffentlichkeit eingesetzt (33 Jahre Schatzmeister, Vorsitzender seit 2012). Lang sprach dem Neuruheständler den Dank des Betriebs mit Verleger Bruno Schnell an der Spitze aus. Redaktionsleiter Wolfgang Dressler hob Falks zuverlässige, geradlinige und verständnisvolle Personalführung hervor. Statt böse Worte auszutauschen, habe sich die Redaktion bei Problemfällen auf eine gut begründbare Linie verständigt und konstruktive Lösungen gefunden, im Sinne der Zeitung und ihrer Leser. Laut Dressler hat Falk insbesondere durch seine Charakterisierungen von Akteuren im öffentlichen Bereich Maßstäbe gesetzt. Diesen Worten der Anerkennung schloss sich Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Kokula an. Der so Gelobte unterstrich, dass er in den fünf Jahrzehnten im Dienste des Heimatverlags so gut wie immer gerne zur Arbeit gekommen sei und vor allem die Jahre ab 1986 für ihn erfüllend gewesen seien. Er sei früh von Verlagsseite gefördert und ermuntert worden, sich redaktionell zu betätigen, dabei auch mal unkonventionelle Wege einzuschlagen. Der berufliche Bogen spanne sich so von der Zeit des Bleisatzes bis ins Internet-Zeitalter. Damals wie heute gelte es, die Zeitung attraktiv und spannend zu gestalten. Das bleibe eine Daueraufgabe. Er könne auch deshalb auf eine schöne Zeit an der Spitze der Redaktion zurückblicken, weil fachlich wie menschlich alles passte. Das freundschaftliche Verhältnis zu allen Abteilungen habe ihm gefallen. Und in der eigentlichen Arbeit sei es ihm ein Herzensanliegen gewesen, eine realistische Sicht auf die Zeitgenossen zu pflegen. Ehrlich und offen über andere zu schreiben, Lobhudelei wie Kritikwut zu vermeiden, das werde auf lange Sicht vom Leser am meisten geschätzt und anerkannt. Dabei sollte es jedem Redakteur bewusst sein, dass es um Personen und Entwicklungen gehe, die es darzustellen gelte, nicht um die eigene Person. Die sollte stets zurückstehen. Das habe er in 50 Jahren beherzigt. „Sich selbst nicht so wichtig nehmen“, lautet einer der Falk’schen Grundsätze Zum Abschluss bekundete der künftige Rentner, der sich bester Gesundheit erfreut, seine Zufriedenheit, dass die Redaktion vor zwei Monaten durch Jürgen Eisenbrand aus Weißenburg verstärkt wurde. Das sei ein wichtiger Beitrag für die weiterhin professionelle journalistische Arbeit des Altmühl-Botens.

WOLFGANG DRESSLER im AB vom 28.8.2014

Bürgermeister fahren an die “Westfront”

Studienreise zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs

Die Bürgermeister aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kommen im Rahmen ihrer diesjährigen Informationsreise ins Elsass und nach Lothringen vom 18. bis 20. September zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Sie besuchen das Fort de Schoenenbourg und das Fort de Mutzig.

Aber nicht nur die Geschichte ist für sie interessant, sie besuchen auch Wissembourg, die Partnerstadt von Weißenburg, und machen dort einen zweistündigen Stadtrundgang. Auch Straßburg steht auf dem Programm, die “Hauptstadt Europas”, die sich diesen Titel mit Brüssel teilt.

Wie der Vorsitzende der Bürgermeistervereinigung, Fritz Walter aus Absberg, mitteilt, dient die Fahrt der Bürgermeistervereinigung auch der Geselligkeit.  Die neugewählten Bürgermeister sollen in zwangloser Runde die älteren Kollegen kennenlernen.

Hausbau: Holz ist groß in Mode

Firma Holzbau Jürgen Reinwald mit fachlicher Kompetenz sehr gefragt

Kostengünstige Treppen aus Massivholz und konstruktiver Holzbau im Außen und Innenbereich in hoher und langlebiger Qualität sind die Kompetenz von Jürgen Reinwald, Zimmermeister aus Pfofeld, der Holzhäuser ebenso baut wie Treppen, Geländer, Parkett, Zäune, Carports, Tore und Türen.Holzhaus Pfofeld 5152x3864-002

Seine  Treppen und Geländer sowie alle unsere Holz- Erzeugnisse werden individuell nach Kunden­wunsch und den jeweiligen örtlichen Gegeben­heiten geplant und maß­geschneidert gefertigt.
Er verspricht: “Wir verwenden- nur hoch­wertiges Holz und gestalten unsere Produkte mit individuellem und ausgeklügeltem Design.”

Seine Treppen, Geländer, Carports, Holz- und Garten­häuser, Türen, Tore, Parkett, Holz­decken usw. zeichnen sich durch ein ansprechendes Design und hervorragende Optik als auch durch unsere exakte und filigrane Ver­arbeitung aus.

Durch ihre her­vor­ragenden Eigen­schaften erhöhen die Treppen und Geländer sowie der Innen­ausbau in besonderem Maße das Raumklima in ihrem Ein-, Mehr­familien­haus oder Firmen­gebäude.

Innovative Lösungen aus Holz und Massiv­holz auch in Sonder­maßen und Sonder­anfertigungen auch für problematische Objekte stehen bei ihm auf der Tages­ordnung.

Viele hundert Projekte, gestaltet mit unseren guten Ideen und Lösungs­vorschlägen und unserer filigranen Verarbeitung sind Garant für meisterhafte Holzerzeugnisse.

Jedes  individuelle Projekt aus Holz  wird zu einem einzigartiges »Schmuckstück«.

Die junge Firma ist in der mittelfränkischen Region und darüber hinaus tätig. Von Eichstätt und Weißenburg, Gunzenhausen bis Ansbach, von Nördlingen bis Thalmässing und überall dort, wo individuelle und exakte handwerkliche Lösungen gefragt sind.

Der zweite “FalkTalk”

Bürgerinformation  im Gasthaus “Zur Altmühlbrücke”

Alle acht Wochen sich den Fragen der Bürger zu stellen, das ist für Stadtrat Werner Falk (FDP) die Intention, die er mit dem „FalkTalk“ verfolgt. Im Gasthaus „Zur Altmühlbrücke“ erläuterte er die anstehenden städtischen Events wie Eisbahn und „Lange Einkaufsnacht“.

Zur Erinnerung an die Patenschaft Gunzenhausens zum Panzerbataillon und Standort Heidenheim steht am Süd-Kreisel" dieseTafel. Sie ist schwer lesbar.

Zur Erinnerung an die Patenschaft Gunzenhausens zum Panzerbataillon und Standort Heidenheim steht am Süd-Kreisel” dieseTafel. Sie ist schwer lesbar.

Der Stadtrat äußerte sich in der zwölfköpfigen Talkrunde anerkennend über die von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz praktizierte Herangehensweise an die Probleme. „Sowohl in Stetten wie in Frickenfelden hat er die Schärfe aus der Diskussion genommen“, sagte Falk und bezog sich damit auf die Ausweisung eines kleinen Baugebiets bzw. auf die Unstimmigkeiten wegen des Auftritts von „LaBrassBanda“ in Gunzenhausen zeitgleich zur Frickenfelder Kirchweiheröffnung.
Der liberale Stadtrat appellierte an die Gunzenhäuser Geschäftsleute, die Eisbahn auf dem Marktplatz als eine Chance zu sehen. „Wenn die Stadt etwas unternimmt, um Leben auf den Marktplatz zu bringen, dann sollte das von denen, die sich einen wirtschaftlichen Vorteil versprechen können, positiv aufgenommen werden“, erklärte Falk und ermunterte alle: „Lassen wir es doch auf einen Versuch ankommen. Wenn alles gutgeht, dann hat Gunzenhausen einen tollen Imagegewinn.“
„Dass in Schlungenhof der Zugang zum Seezentrum 2015 neu gestaltet wird, das geht über meine Anregung hinaus, die Beschilderung zu verbessern“, erklärte der Stadtrat zufrieden.
In der Talkrunde wurde die unbefriedigende Verkehrssituation am Diakoniekaufhaus in der Leonhardsruhstraße angesprochen, die sich vor allem dann ergibt, wenn die Besucher ihre Autos an allen Ecken und Enden abstellen. Als schmucklos und kaum lesbar wird das Relief empfunden, das am „BayWa-Kreisel“ zur Erinnerung an die Patenschaft der Stadt zum Panzerbataillon in Heidenheim steht.

“Samstagsexkursion” in Unterschwaningen

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Die Teilnehmer der „Samstagsexkursion“ am restaurierten „Friederike-Louise-Saal“ und vor der Markgrafenkirche.

Der Geburtstag von Markgräfin Friederike Louise jährt sich heuer zum 300. Mal. Deshalb wird am Sonntag, 28. September, gefeiert. Vorab erwies schon einmal der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen der ehemaligen markgräflichen Sommerresidenz die Ehre und besichtigte die baulichen Zeugnisse im Rahmen seiner „Samstagsexkursionen“.

Die Gemeinde, der Fördervcerien Schloss Unterschwaningen, der Verein der Freunde Triesdorf, das Theater Ansbach, der Historische Verein für Mittelfranken, der Ansbacher Kunstverein und das Ensemble „Galante Fest“ haben das Programm für den Jubiläumssonntag ausgearbeitet, das um 10 Uhr mit einem Konzert des Posaunenchors vor der Kirche beginnt und mit einem Festgottesdienst von Pfarrer Michael Granzin in der ehemaligen Hofkirche fortgesetzt wird. Dabei ist auch die „Markgräfin“ in leibhaftiger Gestalt von Martina Schmidt, zudem spiel an der Orgel Kirchenmusikdirektor i.R. Alexander Serr aus Wald. Zu Mittag gibt es eine Bewirtung in der einstigen Interimskirche. Als Novum gibt es das „Friederike-Louise-Bier“ aus der Forstquell-Brauerei Fürnheim. Der Heraldiker Eugen Schöler aus Schwabach referit um 13.45 Uhr über das Leben der Markgräfin, danach gibt es um 14.45 Uhr eine szenische Lesung von Texten von und über Friederike Louise. Über die Baugeschichte der Hofkirche berichtet um 17 Uhr Christian Eichinger aus Ansbach, dazu gibt es ein Orgelkonzert mit zeitgenössischer Musik von Alexander Serr. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei.
Bereits am Samstag, 27. September um 14 Uhr veranstaltet das Gästeführerteam einen Vortrag zur Wiederkehr des Geburtstags von Markgräfin Friederike Louise in der Fürstenloge der Dreifaltigkeitskirche Unterschwaningen zum Thema „Markgräfin Friederike Louise“. Anschließend ist eine Führung durch Kirche und Rundgang durch die ehemaligen Schlossanlagen
(„Barockkirche der besonderen Art und ehemalige markgräfliche Sommerresidenz erleben“).
Treffpunkt: Kirchenvorplatz Unterschwaningen. Anmeldung erwünscht unter Telefon 09836/434.

“Samstagsexkursion” des Vereins für Heimatkunde
Als einen kompetenten Gästeführer lernten die 35 Mitglieder des Vereins für Heimatkunde Walter Oberhäußer kennen, der sie zwei Stunden über die markgräflichen Geschichte von Unterschwaningen informierte und sie zu den historischen Gebäuden führte. Von der einstigen Sommerschloss-Anlage sind im wesentlichen der langgezogene Marstall geblieben, dazu die Eckpavillons (sie werden von Privatleuten wohnlich genutzt). In einem Trakt sind heute das Rathaus und die Raifffeisenbank untergebracht. Etliche Gebäude, die sich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, sind schon saniert (neue Dächer), andere Teile (der Besitz teilt sich auf 20 Eigentümer auf) harren noch der Instandsetzung. Rund vier Millionen Euro sind in den letzten Jahren in die Einrichtung des „Friederike-Louise-Saals“ geflossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Festsaal, der nun für öffentliche und private Veranstaltungen genutzt werden kann, verfügt über eine zeitgemäße technische Ausstattung (Bühne, Beleuchtung) und ein repräsentatives Foyer. Vorsitzender Werner Falk äußerte Bewunderung: „Die Gemeinde hat sich vorbildlich engagiert und damit zu erkennen gegeben, dass sie sich ihrer geschichtlichen Verantwortung bewusst ist.“ Nach und nach geht es jetzt darum die restliche Teile des einstigen Marstalls einer neuen Nutzung zuzuführen. Im Gespräch sind Jugendräume und eine Schaumosterei. Derzeit leben noch eine Familie und zwei Einzelpersonen in den sechs Pavillons des Marstalls, in der einstigen Interiumskirche lagert beispielsweise Baumaterial, auch die Feuerwehr-Löschpumpe von 1894 hat dort ihren Platz.
Die Markgrafenkirche von Leopold Retty ist übrigens am 12. Mai 1743 eingeweiht worden, dem Geburtstag des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich. Er und seine Gemahlin Friederike Louise hatten sich auseinandergelebt. Sie überlebte CWF um 26 Jahre und starb im Unterschwaninger Schloss, das zu ihrer Heimat geworden war nachdem sich der „Wilde Markgraf“ mit anderen Frauen verlustierte.
Einen geselligen Ausklang hatte die „Samstagsexkursion“ im Oberschwaninger Gasthaus Herzog-König. Die nächste Veranstaltung des Vereins ist eine Lesung mit dem Buchautor Walter Langohr („Hurra, wir haben einen Porsche“) am Sonntag, 28. September, um 10 Uhr auf dem Müssighof-Bauhofmuseum.