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“Toskanahäuser” schlimmer als Holzzaun

Erklärung von Dieter Popp, Regionalmanagement “Futour”

Aus dem „Altmühlboten“ vom 12. Juli habe ich von dem einstimmigen Beschluss des städtischen Ausschusses für Bauangelegenheiten und Stadtentwicklung erfahren.

Als Gunzenhausener Nachbar und an einer harmonischen Entwicklung der Region interessierter Bürger, möchte ich Ihnen dazu gerne meine Auffassung mitteilen und bitte Sie, diese Mail möglichst den Mitgliedern dieses Ausschusses weiterzuleiten.

Die zumindest im „Altmühlboten“ dargelegte Begründung der Ablehnung erstaunt doch ganz erheblich:

  • Die Ablehnung bezieht sich ausdrücklich auf die Grundstückseinfriedigung durch einen Lattenzaun. Wenn es denn einen Grund für eine Ablehnung des Bauvorhabens auf diesem Grundstück gegeben hat, dann ist es weniger dieser Lattenzaun als dieser wie ein Geschwür sich ausbreitende Trend zu einem Toscana-Baustil, der in keiner Weise zur fränkischen Baukultur – auch nicht in Neubaugebieten – passt. Selbst in europäischen Ländern ohne strenge Bauvorschriften kämen nur wenige Bauwillige auf solch absurde Ideen, den Baustil seines beliebten Urlaubslandes am Heimatort zu kopieren. Das verbietet dort meist das Selbstbewusstsein über die eigene Baukultur. Insofern ist es schon erstaunlich, dass im Ausschuss nicht gegen diesen Bau-Fremdkörper mit jener Energie vorgegangen wurde, wie gegen einen das gleiche Grundstück einfriedenden Zaun aus heimischen Baumaterialien.
  • Wenn tatsächlich im Ausschuss die Beurteilung dieses Zauns am Thema „Geschmack“ gescheitert sein sollte, dann muss man sich schon fragen wie viele Augen man bei einer Mehrzahl anderer Grundstückseinfriedigungen bereits zugedrückt hat! Ein Absurditäten-Kabinett könnte man mit einer Vielzahl der in Gunzenhausen – und natürlich auch anderen Orten – anzutreffenden Zäunen, Mauern und Gewächsen füllen, die zur Grundstückabgrenzung herhalten müssen, ohne damit ein harmonisches und zur Umgebung passendes Bild abzugeben.
  • Wenn völlig unzutreffend sogar von einer „Teufelsmauer“ gesprochen wird, dann kann dies kaum auf das abgelehnte Objekt zutreffen, das – von außen oder von innen – mit rankenden heimischen Gewächsen bepflanzt ohnehin bald kaum mehr zu sehen sein dürfte. Das jetzt evtl. noch als „abweisend empfundene“ helle Holz wird in absehbarer Zeit einem natürlichen Farbveränderungsprozess weichen und sich dann in die umgebende Situation einfügen. Dagegen wirken die offenbar in diesem Ausschuss nie hinterfragten Thuja-Wände – die es an unzähligen Stellen auch in unmittelbarer Nachbarschaft des betreffenden Grundstücks gibt – in der Tat als optisch abweisende „Mauern“, die keine Veränderung im Jahreszeitenwechsel zeigen und zudem ökologisch höchst befremdlich sind! Ein solch – auch noch künstlerisch gestalteter – Holzzaun dürfte den meisten Nachbarn z.B. angenehmer sein, als die bei uns ebenfalls nachbarrechtlich zu duldende blinkende Lichterketten-Beleuchtung in der Advents- und Weihnachtszeit, die alljährlich – auch in Gunzenhausen – die Vorgärten, Zäune oder Häuser „ziert“! Gegen diesen Unsinn vorzugehen, wäre ein lohnenswerteres Ziel für den Ausschuss – natürlich nicht nur in Gunzenhausen. Denn dies stellt eine massive Beeinträchtigung der Nachbargrundstücke dar.
  • Angesichts der Bemühungen der „Arbeitsgruppe Bauen mit Holz“ in Altmühlfranken verbaut dieser Ablehnung gegen den Baustoff Holz leider die öffentliche Wahrnehmung für die Vorzüge dieses Werkstoffs, gerade auch bei der Zaungestaltung. Es muss nicht zwingend der in kaum eine deutsche Mittelgebirgs- oder Flachland-Landschaft passende Jägerzaun sein, aber die hier in Franken übliche Grundstückseinfriedung im innerörtlichen Bereich bestand nun einmal aus Holzlatten. Und wer sich der Mühe unterzieht, dazu die gebauten und gelebten Beispiele im Fränkischen Freilandmuseum anzusehen, wird dabei überzeugende Lösungen finden. Zum Glück gibt es diese Beispiele auch in Gunzenhausen, auch in Neubaugebieten. Daran sollte die Messlatte angelegt werden. Das Holzzaunbeispiel aus dem Gladiolenweg zählt sicher nicht zu den klassischen historischen Vorbildern, es stellt aber eine kreative Variante der Zaunentwicklung mit natürlichen Materialien in Franken dar. Und es eignet sich als nachahmenswertes Beispiel wesentlich besser, als die vielen unbeanstandet akzeptierten Fälle mit undifferenziert ausgewählten Zäunen aus den beliebigen sowie global austauschbaren Paletten der Baumärkte!

Es würde mich freuen, wenn Sie meine Zeilen zumindest zum Nachdenken anregen können. Es ist noch nicht zu spät, um etwas mehr Qualität und Baukultur in unsere Neubaugebiete einziehen zu lassen. Dieter Popp, Haundorf, Regionalmanagement

Ellingen, das barocke Juwel in der Region

Der Verein für Heimatkunde zu Besuch in der Deutschordensstadt

Der Kunsthistoriker Arthur Schlegel hat schon 1927 von dem „stileinheitlichen Stadtbild“ Ellingens geschwärmt. Ja, er hat sogar von der Deutschordensstadt in Deutschland gesprochen und publiziert. Der Sitz der Ballei Franken des Deutschen Ordens hat die Stadt geprägt.
Rechtsanwalt Hermann Seis vom „Freundeskreis Barockstadt Ellingen“ gilt als ein profunder Kenner der Geschichte seiner Heimatstat. Er begleitete die Mitglieder des Vereins für Heimatkunde auf ihrer „Samstagsexkursion“ und lieferte mehr als nur geschichtliche Daten, sondern lokalhistorische Schmankeln zuhauf.
Der Ort, 899 erstmals urkundlich erwähnt, erhielt 1378 die Erlaubnis, sich mit Mauern und Gräben umgeben. Er erlebte bis 1600 die Vollendung seiner Stadtbefestigung. Allerdings riss der Dreißigjährige Krieg gewaltige Löcher. Nur wenige Häuser überstanden die Zerstörungswut.
Von den Landkomputuren des Deutschen Ordens, der

Vor der barocken Mariahilfekapelle in Ellingen: Mitglieder des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen mit Hermann Seis (Vierter von links), der seine Stadt kenntnisreich präsentierte.  Foto: Ammon

Vor der barocken Mariahilfekapelle in Ellingen: Mitglieder des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen mit Hermann Seis (Vierter von links), der seine Stadt kenntnisreich präsentierte. Foto: Ammon

vom 14. Jahrhundert bis 1787 die Herrschaft hatte, ist Carl Heinrich Freiherr von Hornstein (1717-43) derjenige, der mit den Baumeistern Franz Keller und Franz Joseph Roth (er hat auch Maria Brünnlein in Wemding und die beiden Spalter Kirchen entworfen) die markantesten Gebäude schuf, die heute noch Ellingens Ruf als „Perle des Barocks“ ausmachen. Natürlich ist das Schloss das prägendste Denkmal. 1815 hat es der bayerische Feldmarschall Carl Philipp Freiherr von Wrede vom König als Thronlehen bekommen (mitsamt 19 Dörfern). 1939 hat es der Freistaat Bayern erworben und seither hat die Familie von Wrede dort ein lebenslanges Nutzungsrecht.
Mit Glück hat der Gebäudebestand von Ellingen die Bombenangriffe der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs überstanden, von denen einige Weißenburg gegolten hatten. Aber 98 Menschen fanden damals den Tod. In der teilweise beschädigten St. Georgskirche, die aus dem Jahr 1731 stammt, ist auf einem Seitenalter der Kampf des Heiligen Michael mit dem Drachen zu sehen. Anstatt des Ordensschwerts haben ihn die Bildhauer nach dem Krieg einen Bombensplitter in die Hand gedrückt. Ebenfalls in einem Seitenaltar ist der Heilige Severin als Reliquie zu sehen. Er war vorher im Kloster Heiligenblut.
1979, als die B 13 aus dem Ort verlegt wurde, hatte die Stadt die Chance, ihr historisches Erbe zu sanieren. Sie hat es getan und so sind viele Gebäude saniert worden. Es war ein Glücksfall, dass im Krieg die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg von 1943-45 ausgelagert war. So ist von den Wissenschaftlern um Professor Pucher die Stadt behutsam aufgebaut worden ohne das geschichtliche Erbe der Neuzeit zu opfern.
Den „Römischen Kaiser“ kennen viele noch als Restaurant. Es war ein Gunzenhäuser, der Hotelier Hans Bittner, der bis in die achtziger Jahre das renommierte Haus bewirtschaftete. Erst 1998 hat es Hubertus Graf von Kerssenbrock erworben und bis heute mit viel Liebe für das Detail restaurierte. Jetzt wird der barocke Festsaal mit seinem herrlichen Deckenfresko für private Feierlichkeiten vermietet, ebenfalls die Gästezimmer, die der Eigentümer selbst saniert und individuell gestaltet hat.
Als eine der schönsten Schöpfungen des Ellinger Barock wird die Mariahilfkapelle gewertet, in deren Gruft das Glassarkophag die mumifizierte Leiche von Freiherr von Hornstein (von 1742) angesehen werden kann.
Der Vorsitzende des Vereins für Heimatkunde, Werner Falk, zog das Fazit des zweistündigen Stadtspaziergangs: „Wir haben erlebt, wie reich unsere Region an kulturellen Güter ist. Und wir konnten teilhaben an der Leidenschaft, die Hermann Seis für seine Heimatstadt empfindet.“ Der gesellige Ausklang der „Samstagsexkursion“ war im Gasthaus Oster in Wachstein.

 

Sommerkonzert des Posaunenchors

Termin: 18. Juli in der Stadthalle Gunzenhausen

Werk alter Meister, Volkslieder, aber auch Spirituals und neue geistliche Lieder stehen auf dem Programm des Sommerkonzerts des Posaunenchors Gunzenhasuen am Freitag, 18. Juli, um 20 Uhr in der Stadthalle Gunzenhausen.

Vorsitzender Manfred Wenk und Chorleiterin Sabine Fischer-Kugler würden sich freuen, wenn sich viele Freunde der Chormusik kämen. Zu den Titeln, die gespielt werden, gehören so bekannte Ohrwürmer wie “Komm, sag es allen weiter” oder die “Moskau, Moskau” von der Gruppe Dschingis Khan. Das Schlusswort wird Dekan Klaus Mendel sprechen.

Der Eintritt ist frei, aber natürlich werden Spenden gern entgegen genommen.

Sommerempfang der IHK

Erika Gruber (links), Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (links), vertrat die Gunzenhäuser Wirtschaft beim traditionellen Sommerempfang der IHK Westmittelfranken in Neustadt/Aisch. Dort führte sie Gespräche mit Dr. Markus Lötzsch, dem Hauptgeschäftsführer (Zweiter von links) und Karin Bucher (Zweite von rechts), der Chefin der IHK-Geschäftsstelle in Ansbach. Mit von der Partie waren aus Gunzenhausen auch Gremiumsmitglied Wolfgang Zuber (Mitte), FDP-Stadtrat Werner Falk (rechts), Juwelier Thomas Luger und Wirtschaftsreferent Andreas Zuber. Sowohl Vizepräsident Dr. Werner Lang und Bürgermeister Klaus Meier gingen in ihren Reden auf die unternehmerischen Leuchtturmprojekte in Westmittelfranken ein und äußerten sich zufriedenstellend über die Kooperation mit der Fachhochschule Ansbach.

Wie Unternehmer Grenzen überwinden

Unternehmerforum Gunzenhausen am 21. Juli

ZimmermannBeraterDas Wirtschaftsgeschehen ist zunehmend von Überraschungen und großen Umbrüchen gepragt. Vertraute Manegementmethoden versagen oftmals. Das “Unternehmerforum Gunzenhausen”, ein Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt Gunzenhausen, hat am Montag, 21. Juli, um 19 Uhr den Autor und Unternehmensberater Wolfgang Zimmermann (55), zu Gast.  Er nimmt die Zuhörer mit auf eine Wanderung durch das unternehmerische Gelände. Er geibt Einblicke in die Spezifika der inhabergeführtenöUnternehmen.

Zimmermann sagt: “Unsere Wirtschaft wird nicht durch Manager in den großen Unternehmen getrieben, deren Methoden öfter zu kurz greifen, sondern durch eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko handelnde Unternehmer.” Der Gast ist Betriebswiert und seit 1994 als Berater tätig. Durchgeführt hat er bisher 150 Projekte in mehr als 70 Firmen. Zudem fungiert er als Ausbilder an der Fachhochschule Basel.

Termin: 21. Juli, um 19 Uhr in der Stadthalle Gunzenhausen. Mit eingeladen haben die Sparkasse Gu nzenhausen, die CIMA und das Citymanagement der Stadt.

Veranstaltungen in der Seenlandregion im Juli

11. – 12. 7., Enderndorf am See, Zwei-Seen-
Platz, „Notte Italiana Al Lago Enderndorf“.
11. – 14. 7., Windsbach, Festplatz, Kirchweih
in Windsbach. Information: 09871/6701-14.
11. – 14. 7., Rittersbach, Kirchweih.
11. – 20. 7., Treuchtlingen, Volksfest.
12. 7., Gunzenhausen, Wohnverbund Frankenmuther
Straße, 14 bis 20 Uhr Sommerfest. Information:
09093/809-269.
12. 7., Rednitzhembach, Waldhalle (Zwingel),
Ochsengrillen.
12. – 13. 7., Abenberg-Beerbach, Dorffest.
13. 7., Hilpoltstein, rund um die Christuskirche,
Gemeindefest.
13. 7., Allersberg-Lampersdorf, Fischerfest.
13. 7., Büchenbach, Büchereigarten, Frühschoppen
mit „The Confederates“.
15. 7., Kaltenbuch, Aussichtspunkt Steinschütt,
Stockbrotbacken 19 bis 22 Uhr. Auch für
Kinder bis 12 Jahre geeignet. Einritt frei. Information:
09148/323.
17. – 21. 7., Heideck, Festplatz, Heimatfest.
18. 7., Weißenburg, Martin-Luther-Pl.,
„umsonst & draußen“, kleines Bandfestival, ab
19.30 Uhr. Eintritt frei. Information:
09141/974678.
18. – 19. 7., Merkendorf, Altstadtfest in
Merkendorf, Sa. ab 18 Uhr, Sonntag ganztägig.
Sonntag Markttreiben. Eintritt frei. Information:
09826/6500.
18. – 20. 7., Heilsbronn, Stadtfest.
18. – 20. 7., Wassertrüdingen, Festplatz Bürg,
Afrika-Karibik-Fest. Eintritt: 3-Tage-Ticket 27 ”.
Information: 09105/993696.
18. – 20. 7., Weißenburg, Altstadtfest,
Schützenzeche am Sa. um 18 Uhr. Eintritt frei.
Information: 09141/907-124.
18. – 21. 7., Büchenbach, Rother Straße,
Kirchweih.
18. – 21. 7., Spalt-Großweingarten,
Kirschen-Kirchweih.
19. – 20. 7., Beilngries, Altstadtfest.
19. 7., Georgensgmünd, Freizeitanlage Bruckespan,
ab 11 Uhr Thaifest. Eintritt frei.
Information: 09172/1599.
19. – 21. 7., Stopfenheim, Vogteischloss, Heimatfest
im Deutschordensschloss, Sa. 19.30 Uhr
Dorfabend, So. 9.30 Gottesdienst, danach Frühschoppen.
Eintritt auf Anfrage. Information:
09141/922911.
20. 7., Lichtenau, Kirchweih.
23. 7., Enderndorf am See, Kneipp-Anlage,
Grillfest. Information: 09175/7979-0.
25. 7., Thalmässing, Freibad, Schwimmbadfest.
Information: 09173/909-0.
25. – 28. 7., Ornbau, Altstadtfest und Jakobi-
Kirchweih. Information: 09826/378.
25. – 28. 7., Allersberg, Festplatz, fränkische
Kirchweih mit Jakobi-Markt. An allen Tagen
Kirchweihbetrieb mit Festprogramm.
Information: 09176/509-0.
25. – 27. 7., Mosbach, Kirchweih.
25. –28. 7., Dürrenmungenau, Kirchweih.
25. – 28. 7., Greding, Volksfest.
25. – 29. 7., Dietfurt, 7-Täler-Volksfest.
26. 7., Wassermungenau, Wiesengrundfest.
26. – 27. 7., Mitteleschenbach, Dorfplatz,
10. Gänswosenfest mit Unterhaltungsmusik.
Information: 09871/501.
26. – 27. 7., Wassertrüdingen, Marktstraße,
„Frankens längste Genussmeile“. Information:
09832/6822-45.
27. 7., Absberg, Festplatz, großes Oldtimertreffen,

Juli-Veranstaltungen in Wolframs-Eschenbach

 Samstag, 12. Juli 2014: 2. Franz-Xaver Uhl Classic

Acht Jahrzehnte Automobilgeschichte – auf den Spuren des Deutschen Ordens
im Fränkischen Seenland

„2. Franz Xaver Uhl Classic“ mit 111 Oldtimern auf einer Strecke von rund 111 Kilometern durch das Fränkische Seenland. Aufenthalt in den Deutsch-Orden-Städten: Wolframs-Eschenbach und Ellingen.
Ein Höhepunkt für Liebhaber betagter automobiler Schönheiten. Hier kommen Landschafts- und Fahrgenuss sowie geschichtliche Begeisterung zusammen.
Schirmherr: Herr Ministerpräsident Horst Seehofer; Organisator: Herr Hubert Kaes; Veranstalter: Stadt Wolframs-Eschenbach, Tel. 09875/9755–80 o. 9755-0, info@wolframs-eschenbach.de. Anmeldung, Streckenverlauf und weitere Infos: www.franz-xaver-uhl-classic.de. Eintritt frei!

Programmablauf: 9.00 Uhr Eintreffen der Teilnehmer in Wolframs-Eschenbach am Parkplatz
“unteres Tor/Dr.-Johann-Baptist-Kurz-Platz”. Ausgabe der Startnummern und
Fahrt-Unterlagen. Weißwurst-Frühschoppen.
Präsentation der Oldtimer am Startplatz; 10.15 Uhr Begrüßung durch den 1. Bürgermeister, Herrn Michael Dörr und den Organisator, Herrn Hubert Kaes auf der Bühne vor dem Rathaus “Deutsch-Ordens-Schloss”.
10.30 Uhr; Start der Oldtimer vor dem Rathaus. Vorstellung der Fahrzeuge durch

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Heidi Dücker von der Stadtverwaltung präsentiert die Juli-Termine.

Hubert Kaes; 17.00 Uhr Zieleinlauf und Präsentation der Fahrzeuge in der gesperrten Altstadt von
Wolframs-Eschenbach. Große OLDTIMERPARADE! Exklusiv für Teilnehmer: Stadtführungen – Reservierte Sitzplätze vor der Bühne! 19.00 Uhr Preisverleihung – Prämierung der Fahrzeuge auf der Bühne vor dem Rathaus durch den Schirmherrn, Bürgermeister und Organisator der 2. FXU-Classic 2014. 19.30 Uhr Treffen der Teilnehmer an der Classic-Bar neben dem Rathaus – Sekt im Unikat-Glas und Ausgabe der limitierten Emaille-Plakette; ab 19.30 Uhr Oldie-Fest in der Altstadt – Livemusik mit “THE 4 BEATS” (Rock´n´Roll- und Twist-Parade 1955-1965); EINTRITT FREI !
Oldie-Fest für alle Gäste in der Altstadt von Wolframs-Eschenbach: ab 17.00 Uhr. Speisen, Getränke und Oldtimer-Präsentation und -Prämierung ab 19. 30 Uhr; OLDIE-Fest mit Musik “The 4 Beats” / Bühne Rathaus (Deutsch-Ordens-Schloss), Eintritt frei !!! THE 4 BEATS lassen die alten Rock´n´Roll Klassiker der 50er und 60er Jahre neu aufleben und beaten diese originalgetreu mit mehrstimmigen Harmoniegesang und typischen Instrumenten jener Zeit. Neben vielen Klassikern der frühen Beatles bis zum Help!-Album kann sich der Zuschauer auch auf bekannte Rock´n´Roll Hits freuen und wird in die Ära von Elvis, Buddy Holly & Co. zurückversetzt. Eine Bühnenshow voller Herzblut mit einer humorvollen Moderation.

Sonntag, 13. Juli 2014 – 19 Uhr: „Wolframs-Eschenbacher ORGEL-SOMMER“ – „Werke von J. S. Bach“

Mitwirkende: Thomas Werner, Orgel (Pianist und Organist), Veranstaltungsort: Liebfrauenmünster, Veranstalter: Kath. Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Eintritt: 5,00 €

Dienstag, 15. Juli 2014 – 20.00 Uhr: Freedom Tour,  Open Air mit „American Music Abroad“

Auf ihrer Tour durch Deutschland kommen Elite-Musik-Studenten aus den USA zum fünften Mal nach Wolframs-Eschenbach, um hier mit ihrer Musik zu begeistern und ein Zeichen für gelebte deutsch-amerikanische Freundschaft zu setzen. Das Repertoire der jungen Musiker und Sänger ist vielseitig und reicht von Broadway-Klassikern über amerikanische Folk-Music bis hin zu Stücken zeitgenössischer US-Komponisten. Mitwirkende: Elite-Musik-Studenten aus den USA, Veranstaltungsort: Wolfram-von-Eschenbach-Platz, Veranstalter: Stadt Wolframs-Eschenbach, Deutsch-Amerikanische-Gesellschaft – Westmittelfranken, Eintritt frei

 

Sommertheater für Kinder und Erwachsene
mit dem bekannten Stück: Keine Angst vor Räuber Hotzenplotz – Teil 3

Räuber Hotzenplotz will den Räuberhut endgültig an den Nagel hängen, sein bisheriger Beruf wird ihm auf die Dauer zu anstrengend. Aber wie sich zeigt, ist es für einen berühmten Räuber gar nicht so leicht, ein neues Leben anzufangen. Lassen Sie sich überraschen, welche Abenteuer Kasperl, Seppel, der Hauptwachtmeister Dimpfelmoser und natürlich die Großmutter diesmal wieder erleben!

Termine:
Samstag, 19. Juli 2014 – 16.00 Uhr
Sonntag, 20. Juli 2014 – 13.30 Uhr
Sonntag, 20. Juli 2014 – 16.30 Uhr
Samstag, 26. Juli 2014 – 16.00 Uhr
Sonntag, 27. Juli 2014 – 13.30 Uhr
Sonntag, 27. Juli 2014 – 16.30 Uhr

Mitwirkende: Theatergruppe Kolpingfamilie aus Wolframs-Eschenbach; Veranstaltungsort: Verschiedene Plätze der Altstadt von Wolframs-Eschenbach; Treffpunkt: Wolfram-von-Eschenbach-Platz 11; Veranstalter: Theatergruppe Kolpingfamilie; Eintritt: Kinder 2,00 €
Erwachsene 5,00 €, Kartenvorverkauf ab 1. Juli 2014 bei
Karin Eder unter Tel. 0170/1526980 oder Beate Horndasch unter theatergruppe@wolframs-eschenbach.de
Sonntag, 20. Juli 2014 – 19.00 Uhr: „Wolframs-Eschenbacher ORGEL-SOMMER“ – „Werke französischer Meister – Romantik bis Moderne“

Mitwirkende: Axel Keiner, Orgel
(preisgekrönter Komponist und Musiker), Veranstaltungsort: Liebfrauenmünster

Veranstalter: Kath. Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Eintritt: 5,00 €

Freitag, 25. Juli 2014 – 20.00 Uhr: Konzert im Rahmen des Fränkischen Sommers – Festival 2014

“Romantik pur” mit Werken von Robert Schumann (1810-1856) und Gustav Mahler (1860-1911): Chorlieder und Romanzen; Robert Schumann: Der Rose Pilgerfahrt op. 112

Eine Märchenwelt malt – wunderbar farbig – Robert Schumann in seinem letzten Oratorium Der Rose Pilgerfahrt. Es verkörpert noch einmal den romantischen, poetisch-märchenhaften Typus von Oratorium und setzt auf leise, intime Wirkung. Um was geht es? Erzählt wird die Geschichte von der Elfe Rose, die erfahren möchte, wie das ist, wenn Menschen lieben, und die dafür den irdischen Tod in Kauf nimmt.

Faszinierend an diesem poetischen Meisterstück ist die Verschmelzung von Melodienreichtum und kunstvoller Führung von Chor- und Solostimmen. Franz Liszt urteilte gar über Der Rose Pilgerfahrt: „Da verwandeln sich Wolken in Düfte, Wellen in wogende Töne. Das alles ist Ausdruck eines unaussprechlichen Gefühls, dessen Rätsel wir oft in sinnreichen Fragen der Kindheit erlauschen.“

Das exzellente Solistenquartett, die Pianistin Rita Kaufmann und der jugendlich-frische Kammerchor der Universität Erlangen-Nürnberg werden die Aufführung zu einem Erlebnis machen.

Dem anmutigen Märchenidyll vorangestellt sind eindrucksvolle Werke Schumanns für Vokalensemble – beispielsweise einige seiner Rückertvertonungen – und Gustav Mahlers bewegendes Ich bin der Welt abhanden gekommen, ebenfalls nach Rückert, in der vielbeachteten Chorbearbeitung Clytus Gottwalds von 1985.

Mitwirkende: Marie Heeschen, Sopran; Maria van Eldik, Alt; Andreas Post, Tenor; Julian Orlishausen, Bass; Rita Kaufmann, Klavier; Kammerchor der Universität Erlangen-Nürnberg; Julian Christoph Tölle, Leitung. Veranstaltungsort: Liebfrauenmünster (Konzert) und Wolfram-von-Eschenbach-Platz (Führung)

Veranstalter: Bezirk Mittelfranken, Eintritt: 28 € / 18 €, Infos und Karten ab Mitte Februar 2014 bei FLZ Ansbach, Ticket-Shop, Tel. 0981/950 03 33 oder Altmühl –Bote Gunzenhausen, Ticket-Point, Tel. 09831/500 80 oder unter www.fraenkischer-sommer.de

Tipp: Um 17.30 Uhr findet eine kostenlose Stadtführung statt!
Voranmeldungen bitte beim Bezirk Mittelfranken, Büro Fränkischer Sommer, Tel. 0981/46 64 50 11

Wie lange will man sich das noch gefallen lassen?

FDP verlangt Konsequenzen aus dem neuesten BND-Skandal

Nach dem weiteren BND-Skandal, dass ein Mitarbeiter BND Informationen an einen amerikanischen Geheimdienst verkauft hat, muss es ganz grundsätzliche Konsequenzen geben.  Das verlangt die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Der”Falk-Report”-Herausgeber schließt sich der Forderung vollinhaltlich an. Wörtlich sagt er: “Ich stelle die Existenz unserer Dienste in Frage. Die Häufigkeit der “Pannen” und Skandale führt mich zur Feststellung, dass Bundesnachrichtendienst, der Militärische Abschirmdienst und auch der Verfassungsschutz als selbständige Einrichtungen abzuschaffen sind. Ihre Tätigkeit ist im verkleinerten Umfang den jeweiligen Ministerien als Stabsabteilung zuzuordnen.”

Sabine Leutheusser-

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit Alex Kohler, Adolf Mödl, Günther Hagenheimer und Uli Rauscher (von links) beim 2013er Neujahrsempfang der FDP in Gunzenhausen.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit Alex Kohler, Adolf Mödl, Günther Hagenheimer und Uli Rauscher (von links) beim 2013er Neujahrsempfang der FDP in Gunzenhausen.

Schnarrenberger erklärt: Es ist nicht nur hilflos, sondern eine unverantwortliche Verharmlosung, sich auf das Flehen nach Aufklärung an die amerikanische Regierung und Institutionen zu beschränken und darauf zu hoffen, dass die Bürger und die Medien schnell wieder vergessen werden. Die Amerikanische Regierung nimmt bewusst eine dauerhafte, tiefgehende Beschädigung der deutsch-amerikanischen Beziehungen in Kauf. Diese ist längst eingetreten.
In dieser Situation ist ein Cyberdialog eine absolute Farce. Die Bundesregierung macht sich lächerlich. Die Bundesregierung muss deshalb sofort diese Alibi Veranstaltung abbrechen. Genauso sind jetzt endlich alle Übereinkommen mit den USA, die den Datenaustausch zum Inhalt haben auszusetzen. Die Bundesregierung muss sofort bei der EU -Kommission die Aussetzung der PNR und Swift Abkommen beantragen. Die TTIP – Verhandlungen sind zu unterbrechen, denn es gibt dafür keinerlei Vertrauensbasis mehr.

Jetzt muss die Bundesregierung endlich handeln. Personelle Konsequenzen werden folgen müssen.

Sommerfest der liberalen Familie

Gastgeber war in Weißenburg FDP-Stadtrat Alexander Kohler

Es sind nicht nur die politischen Grundsätze, die die Menschen verbinden, auch das menschliche Verständnis untereinander sollte stimmen, die “Chemie” stimmen, wie man so sagt.

FalkkohlerEs war daher eine wunderbare Idee des neuen Weißenburger FDP-Stadtrats Alexander Kohler, die liberalen Freunde zu einem Sommerfest in seinem großen Weißenburger Garten einzuladen. An die 20 Freunde waren der Einladung gefolgt. Sie durften sich an einem ausgezeichneten Büfett erfreuen, das von der Familie des liberalen Stadtratskandidaten Kamil Sönmez zubereitet worden war. Alex und seine Frau, die Tochter Marie und Sohn Benedikt waren sehr angenehme und großzügige Gastgeber. Etliche Gäste steuerten mit ihren “Sachspenden” dazu bei, dass das Sommerfest eine rundum schöne Sache werden konnte.

Wohl alle erkannten angesichts der lockeren und zwanglosen Atmosphäre, den netten und kameradschaftlichen Gesprächen, dass der gute persönliche Kontakt unter den Mitgliedern sehr wichtig ist. In der Vergangenheit ist diesem Aspekt zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Deswegen kann es nicht schaden, wenn sich die liberale Familie künftig ein- oder zweimal im Jahr auf geselliger Ebene trifft.

Die beiden Stadträte aus Weißenburg und Gunzenhausen, Alexander Kohler (rechts) und Werner Falk, haben untereinander zu einer guten Gesprächskultur gefunden und vereinbart, dass der Gedankenaustauscht kontinuierlich erfolgt. Demnächst wird eine Gruppe von Weißenburger Mitgliedern eine Informationsfahrt nach Gunzenhausen unternehmen, um die Stadt näher kennen zu lernen. Im Umkehrschluss soll dieses Informationsangebot auch in Weißenburg  erfolgen.

 

 

Altmühlsee-Festspiele vom 25. Juni bis 16. August

Neuer Intendant ist Christian A. Schnell

“Voller Vorfreude dürfen mein Team und ich Ihnen den Spielplan für den Sommer 2014 vorlegen.
Der anerkannt hohe Standard der Freilichtspiele in den letzten 10 Jahren konnte nur durch die Mithilfe aller Beteiligten auf und hinter der Bühne erreicht werden.” Das schreibt Schnell in seiner Einladung zur diesjährigen Festspielsaison.

Festspiele 2014 3872x2592Bei allen Verantwortlichen der Gemeinde Muhr am See und des Freundeskreises fand die Festspielidee stets engagierte Unterstützung. Nur durch bürgerschaftlich getragenes Engagement konnte dieses kulturelle Kleinod in Franken entstehen und gedeihen.

Am meisten freut den Intendanten und sein Team, dass das Publikum diesen Festspielen im Fränkischen Seenland immer die Treue gehalten hat, denn sonst wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.

Halten Sie auch dem neuen Team die Treue – lassen Sie sich überraschen, verzaubern, unterhalten und genießen Sie das einmalige Ambiente der Freilichtbühne im Muhrer Bürgerhof.

Wir spannen den theatralischen Bogen weit. Vom beschwingten musikalischen Lustspiel DER VETTER AUS DINGSDA von Eduard Künneke, über das fränkische Volksstück SCHWEIG, BUB! zum 70. Geburtstag des Autors Fitzgerald Kusz, über den Märchenklassiker der Gebrüder Grimm DER GESTIEFELTE KATER, bis hin zum Stargastspiel des umwerfenden Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht aus der zdf „heute show “ in DIE STERNSTUNDE DES JOSEF BIEDER und einem TANZWORKSHOP mit dem renommierten Choreografen Guido Markowitz.

Theater muss für Sie, das Publikum gemacht werden, es muss Menschen interessieren und hat Kommunikationsfaktor zu sein, der durch Spannung, Anregung, Unterhaltung und durch Anspruch als Kulminationspunkt gesellschaftlicher Entwicklungen wirkt.
“Theater muss im Ernsten wie im Komischen Fest sein, einen herausgehobenen Gegenpol zum Alltäglichen bieten. Es muss ein Theater für Muhr am See, den Kreis Weißenburg – Gunzenhausen und die Region sein, mit überregionaler Ausstrahlung und seine Anziehungskraft auch auf größere Entfernungen beweisen.” Mit dieser Meinung steht Schnell nicht allein. Er wird nach Kräften unterstützt vom Freundeskreis der Festspiele und Bürgermeister Dieter Rampe. Eine Ausstellung zum Autor des Stücks “Schweib, Bub”, Fitzgerald Kusz, hat Altbürgermeister Roland Fitzner zusammengestellt. In ihr sind viele persönliche Erinnerungsstücke zu sehen, die der Nürnberger Theatermann großzügig der Kommune auf Zeit überlassen hat.

Eintrittskarten gibt es am Theaterschalter des Altmühlsee-Informationszentrums (AIZ) in Muhr am See, Schlossstraße 4, 91735 Muhr am See, Telefon 09831/890370, bei der Gemeinde (09831/619560). Alle weiteren Informationen sind auch der Hompage der Festspiele (altmuehlsee-festspiele.de) zu entnehmen. E-Mail-Anfragen an: info@altmuehlsee-festspiele.de

Festspiele Termine 2014