„Spielzeug des Jahres 2015“ gekürt

Werkbank von Smoby Toys gewinnt in der Kategorie „Alles fürs Kinderherz“

Zum 14. Mal wurde von der Zeitschrift “familie & co” und dem Deutschen Verband der Spielwarenindustrie die Auszeichnung „Das Goldene Schaukelpferd“ für besonders kindgerechtes und originelles Spielzeug vergeben. Sieger der Kategorie „Alles fürs Kinderherz“ ist die Black+Decker Werkbank von Smoby Toys.Black und Decker

Die Fachjury konnte für die Beurteilung der Spielzeugneuheiten die nach eigenen Worten „kritischsten Experten” gewinnen: Eltern und Kinder. Die große und stabile Smoby Kinderwerkbank sieht aus wie die große Werkbank von Papa. Liebevolle Details, realistische Materialstrukturen und eine Fülle an Zubehör machen das Spielzeug zum Star im Kinderzimmer. Als besondere Zugabe wird es eine Lern-App geben, die spielerisch die verschiedenen Werkzeuge und ihre Funktionen erklärt. Erhältlich ist die neue Werkbank im Spielwarenhandel ab September 2015 zum Preis von ca. 59,95 Euro.

Felix Stork, Corporate Marketing Director der Simba Dickie Group, freut sich, dass nach der Nominierung von gleich vier Spielzeugen der international aktiven Firmengruppe nun Smoby Toys zusätzlich zum Kategoriesieger gekürt wurde. „Eltern sind Experten bei der Auswahl von Kinderspielzeug für die Kleinsten. Sie wissen am besten, womit ihre Kinder am liebsten spielen und worauf sie selbst beim Kauf achten müssen. Wir freuen uns sehr über die Wahl für Smoby Toys, unseren französischen Spezialisten für Rollenspielzeug. Unser Kreativteam entwickelt seine Ideen mit sehr viel Liebe zum Detail. Das garantiert grenzenlosen Spielwert für die Kids. Die Spielzeuge werden in höchster Qualität in unseren eigenen Werken in Frankreich hergestellt.“

Es nominierten sich für die begehrte Auszeichnung vorab vier Spielzeuge der Simba Dickie Group sowie eine Märklin Modelleisenbahn für den Nachwuchs. Nominiert in der Kategorie „Für die Kleinsten“ wurden der BIG-Rider und der Bubble Go von Smoby Toys. „Für Künstler und Baumeister“ gab es eine Nominierung für den Heros Constructor Bagger und für „Spiel und Technik“ in Kategorie 2 wurde Märklin mit der Premium-Startpackung „My World“ nominiert. Die batteriebetriebenen Züge mit Fernbedienungen sorgen bei Kindern ab drei Jahren für authentisches Spielvergnügen.

Über die Simba Dickie Group: Die weltweit erfolgreiche SIMBA DICKIE GROUP wurde am 1. Mai 1982 von Fritz Sieber und seinem Sohn Michael gegründet und gehört heute zu den Top Five im Spielwarenmarkt. Im Jahr 2014 erzielte die Firmengruppe mit 3.050 Mitarbeitern einen Umsatz von 602 Millionen Euro.

Welcher Beruf passt zu mir?

Berufsinformationstag der Wirtschaftsjunioren im SMG

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Die interessierten Schüler zum Berufsfeld Logopädie mit der Logopädin Frau Willer und Vorsitzendem Stefan Meier von den Gunzenhäuser Wirtschaftsjunioren.

Jedes Jahr kurz vor dem Schuljahresende veranstalten die Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen im SMG Gunzenhausen einen Berufsinformationstag für alle Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen.  Kürzlich war es wieder soweit, Oberstudiendirektorin Susanne Weigel begrüßte die Schüler und den Vorsitzenden der Junioren,  Stefan Meier, und bedankte sich, dass auch in diesem Jahr wieder eine sehr interessante Auswahl an Dozenten für einen Vortrag gewonnen werden konnten.

Im Anschluss stellte Stefan Meier, den Schülern kurz die Wirtschaftsjunioren und den Ablauf des heutigen Nachmittags vor. Er bedankte sich auch bei der Schule für das Interesse den Schülern die möglichen Berufschancen vorzustellen, bei Herrn Steck für die gute Zusammenarbeit bei der Organisation und allen Dozenten für Ihren Einsatz die jungen Schüler davon zu überzeugen, dass auch hier vor Ort interessante Berufe für Abiturienten jetzt oder nach dem Studium warten. „Die Firmen vor Ort haben sich umgestellt und bieten inzwischen immer häufiger Duale Studiengänge an um junge Nachwuchskräfte hier vor Ort für die heimischen Betriebe zu gewinnen“, so der Gewerbebanker. Und ein lebenlang glücklich sein könne man nur wenn man seine Arbeit liebe, daher solle man die Wahl des späteren Berufs sorgsam treffen.

Anschließend zeigte  Walter Niederlöhner von der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen mit seinem Vortrag „Erfolgreich bewerben“ 10 Tricks auf die bei der Bewerbung geachtet werden sollten. Die sehr interessierten Schüler folgten dem Vortrag und passten vor allem beim Hinweis zur Nutzung sozialer Medien sehr auf, bevor sie sich in mehrere Gruppen aufteilten um die Vorträge der übrigen Dozenten zu besuchen.

Als Gastredner konnten gewonnen werden: Prof. Dr. Uwe Mummert (Technische Hochschule Nürnberg), Katinka Hüttl (Hüttl Rechtsanwälte, Gun), F. Birkel-Biber (Birkel und Biber OHG, Pleinfeld), Kathrin Röthenbacher (red ad design, Theilenhofen), Prof. Dr. Ratka (FH Triesdorf), Sonja Mark (Planbau, Gun), Dr. Kai-Uwe Biederbeck (Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. med. Schorradt und Dr. med. Biederbeck, Gunzenhausen), Dr.-Ing. Simon Amesöder (RF Plast GmbH, Gunzenhausen), F. Willer (Logopädie Willer), Sandra Höhn (Schulpsychologin, SMG), Christel Seidenath (Lehrerin SMG), Walter Niederlöhner (Raiffeisen), Johanna Bittner (Die Fitnessfee, Gunzenhausen), Herr Zeißner (DAK, Ansbach), Marianne Natalis (Altmühlbote, Gunzenhausen).

Handwerksfamilien beim Sommerempfang des Landtags

Herzogs aus Muhr am See und Wiedmanns aus Windsfeld waren dabei

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Von links: Christian, Alexander und Manuela Herzog, Manuel Westphal, Anna und Christian Wiedmann.

Bereits zum fünften Mal veranstaltete die Junge Gruppe der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag zum Abschluss des Parlamentsjahres eine Sommerlounge im Landtag. Junge Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft aus ganz Bayern waren eingeladen, sich über aktuelle Themen in interessanten Gesprächen auszutauschen. „Die Sommerlounge bietet die Gelegenheit mit anderen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und so neue Netzwerke zu knüpfen“, so MdL Manuel Westphal.

Nach den Grußworten von Dr. Martin Huber, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Junge Gruppe im Landtag, der auch MdL Manuel Westphal angehört, und MdL Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion, hatten die Gäste der Sommerlounge zunächst die Gelegenheit, sich über das Thema Kultur in Bayern in der anschließenden interessanten Diskussionsrunde zu informieren. An der Diskussionsrunde nahmen die Musikerin Monika Roscher, der Filmproduzent Simon Amberger und der Kabarettist Christian Springer teil. Springer machte außerdem auf seinen Verein „Orienthelfer“ aufmerksam, der humanitäre Hilfe für die Opfer des Syrienkonflikts leistet. Im Rahmen der Sommerlounge wurde in Form einer Verlosung Spenden für den gemeinnützigen Verein gesammelt.
Die Landtagsabgeordneten hatten die Möglichkeit junge Persönlichkeiten aus ihrem Stimmkreis zu der Sommerlounge einzuladen. „Ich freue mich besonders aus meinem Stimmkreis Alexander Herzog und seine Frau Manuela sowie seinen Bruder Christian von der Bäckerei Herzog und auch Christian und Anna Wiedmann von der Schreinerei Wiedmann aus Windsfeld in München begrüßen zu dürfen. Das Engagement junger Unternehmer bereichert unsere Region und trägt viel zur Wirtschaftskraft und Attraktivität der Region bei. Eine Veranstaltung wie die Sommerlounge bietet eine hervorragende Möglichkeit das Engagement zu würdigen“, erklärte Manuel Westphal.

Kulinarische Aktionen im Herbst

 Motto: „Karpfen und Wildschwein“ & „Scharfe Wochen“

Herbstzeit ist Wildzeit und der Monat September ist der Start für die Karpfensaison. Deshalb dreht sich beim kulinarischen Aktionswochenende vom 11. bis 13. September alles um „Karpfen und Wildschwein“. Sieben Gastronomiebetriebe in Altmühlfranken nehmen teil und begleiten mit ihrem kulinarischen Angebot die zeitgleich stattfindenden 2. Internationalen Jagd- und Fischereitage rund um die barocke Residenz in Ellingen.

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Im Oktober wird es dann so richtig „scharf“. Denn während der Aktionswoche „Scharfe Woche mit Kren und Apfel“ vom 09. bis 18. Oktober werden sich 10 Gastronomiebetriebe in Altmühlfranken um ein feuriges Gaumenerlebnis ihrer Gäste kümmern. Doch keine Sorge: der Apfel mit seiner säuerlichen oder süßen Spritzigkeit wird für Milderung sorgen.

Den ausführlichen Flyer für beide Aktionen mit allen teilnehmenden Betrieben und angebotenen Gerichten gibt’s bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken oder als Download im Internet unter www.altmuehlfranken.de/aktionswochen
3. Fränkisches Seenland Fischerfest
Wer gerne Fisch aus heimischen Gewässern isst, wird seine Freude am Fränkischen Seenland Fischerfest haben. Denn das Fest wird die einzigartige Vielfalt unserer heimischen Gewässer – der Seen, Teiche, Flüsse und Bäche – präsentieren. Nach zweijähriger Pause ist es nun wieder soweit. Am 17. und 18. Oktober findet das 3. Fränkische Seenland Fischerfest in Wald am Altmühlsee statt. Die Stadt Gunzenhausen ist mit Unterstützung des Heimatvereins Wald-Streudorf Organisator dieser dritten Auflage des Festes. Neben dem kulinarischen Genuss wird auch die Unterhaltung durch ein entsprechendes Rahmenprogramm nicht zu kurz kommen.

Weitere Informationen unter www.fraenkisches-fischerfest.de.

“Team FDP” erstrampelt viertbestes Ergebnis

Ergebnisse des Stadtradelns 2015

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Auftakt zum Stadtradeln am 5. Juli auf dem Marktplatz. Foto: Horst Kuhn

Nach Ablauf der Frist für das Stadtradeln 2015 kann die Stadt Gunzenhausen ein positives Fazit ziehen. Wie Hauptamtsleiter Klaus Stephan nach einer ersten Prüfung der eingegangenen Meldungen mitteilte, hat der Wettbewerb heuer einen neuen Teilnahmerekord gebracht. 513 Radler von 33 Teams gingen an den Start und strampelten drei Wochen lang für den Klimaschutz. Sie dokumentierten damit ein vorbildliches Umweltverhalten.
Nach den bis zum 30. Juli vorliegenden Ergebnissen ergibt sich folgendes Ergebnis:
1. Platz: Wormer Radler mit 18151 gefahrenen Kilometern (76 Teilnehmer).
2. Platz: Biergartenradler/TV Gunzenhausen mit 14091 Kilometern (12 Radler).
3. Platz: CSU Gunzenhausen mit 12621 gefahrenen Kilometern (73 Teilnehmer).
4. Platz: „Team FDP“ mit 12002 Kilometern (47 Teilnehmer).
5. Platz: Rathausteam mit 11551 Kilometern (71 Teilnehmer).

Umgerechnet auf die einzelnen Teilnehmer erzielten die 12 Biergartenradler/TV Gunzenhausen mit 1174 Kilometern das beste Ergebnis. Es folgen: FC Gunzenhausen (drei Radler fuhren 610 km), Weinhaus „Vini di Cavalli“ (der einzige Teilnehmer strampelte 433 km runter), Sanmina (5/405 km), Klinikum Altmühlfranken (11/323 km), Team Framatech (12/305 km), Die 5 lustigen 4 Drei- und Zweiradler (5/296 km), Agenda 21 (35/293 km). Beim „Team FDP“ waren es 255 Kilometer (47 Teilnehmer).

Geschichtswerk zu Markgraf Albrecht Achilles

Historischer Verein für Mittelfranken ist der Herausgeber

Achilles, das ist doch der kampflustige Griechenheld. Dem Burggrafen von Nürnberg und Kurfürsten von Brandenburg, der von 1440-1486 im Markgrafentum Ansbach herrschte, hat der italienische Humanist Enea Silvio Piccolamini diesen heroischen Beinamen gegeben, so dass der Hohenzollernfürst als Albrecht Achilles in die Geschichtsbücher Eingang fand. Der Historische Verein für Mittelfranken widmet ihm sein 102. Jahrbuch. Der 714 Seiten starke Wälzer enthält 26 Beiträge von namhaften Historikern.

In der Ansbacher Schwanenritterkapelle (St. Gumpert) ist Markgraf Albrecht Achilles zu sehen.

In der Ansbacher Schwanenritterkapelle (St. Gumpert) ist Markgraf Albrecht Achilles zu sehen.

Den „Achilles teutonicus“ bejubelte der Italiener: „Der Adel des Geschlechts, die Rankheit des Leibes, die Schönheit des Antlitzes, die Redegewalt und Körperkraft erregen an ihm Bewunderung“. Aber ganz so kriegerisch war Albrecht Achilles („Wer land und leut hat, der muß allwegen geschickt sein zum krieg“) gar nicht.
Nach dem Tod seines Vaters 1440 war ihm das Ansbacher Unterland, 1464 mit dem Verzicht seines Bruders das Kulmbacher Oberland und schließlich 1470 nach der Abdankung Friedrichs II. sogar das Kurfürstentum Brandenburg zugefallen. Er strebte eine dominierende Stellung im Franken an, das damals ein Flickenteppich von Herzogtümern war. Aber selbst das Heiratsgut seiner ersten Frau Margarethe von Baden reichte  nicht aus, um ein weiteres Fürstentum (Mainfranken) zu ergattern. Seine Zeitgenossen rühmten das enorme Detailwissen und die starke Erinnerungskraft des Regenten, der stets darauf bedacht war, alles unter Kontrolle zu haben. Sein Vater, der Kurfürst Friedrich I. von Brandenburg, hatte ihm eine große Schuldenlast mit auf den Weg gegeben. Am Ende seiner Regentschaft von 46 Jahren gab es sogar ein Plus in der Landeskasse. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fürstenhäusern hatte Albrecht Achilles ein tolerantes Verhältnis zu den Juden und profitierte von deren Steuern.
Albrecht Achilles war zweimal verheiratet, zunächst mit Margarethe von Baden, die sechs Kinder gebar, dann mit Anna von Sachsen, die ihm 13 weitere Kinder schenkte. Er konnte sich auf den Rat von 390 Beratern stützen. Von allen Hohenzollernfürsten liegt er damit an der Spitze. 64 von ihnen hatten sogar eine Universität besucht, darunter der Kanzleivorsteher Georg von Absberg und Jurist Andreas Wurm aus Gunzenhausen. 31 Prozent seiner Berater waren Adelige, 69 Prozent Bürgerliche.
Er wird charakterisiert als ein vortrefflicher Heerführer, tapferer und auch brutaler Kriegsherr, kühner Turnierheld, wendiger Diplomat und geschäftstüchtiger Finanzmann und Feind jeglicher Verschwendung. 72-jährig verstarb er 1486. In der Heilsbronner Klosterkirche steht sein Grabmahl.

„Kurfürst Albrecht Achilles (1414-1486) von Dr. Mario Müller (Herausgeber), Selbstverlag des Historischen Vereins für Mittelfranken, 49,90 Euro.

EU ist nicht nur wirtschaftliche Union

MdEP Lochbihler sprach über Menschenrechte

“Das war ein würdevoller Abschluss”, kommentierte EHP-Leiter Prof. Dr. Joachim Grzega die letzte Veranstaltung in der Reihe mit bayerischen EU-Parlamentariern. Diesmal konnten er und Bürgermeister Uwe Sinn die EU-Abgeordnete Barbara Lochbihler begrüßen. Lochbihler sprach zum Thema Menschenrechte. Dabei erteilte sie Äußerungen eine Absage, die die EU nur als wirtschaftliche Union sehen wollen oder wegen Medienwirksamkeit besonders hart gegenüber Nicht-EU-Bürgern klingen möchten. Die EU sei jedoch von anderen Regionen bislang immer für den so großen Einsatz für Menschenrechte bewundert worden. Die EU gelte als “soft power” (“weiche Macht”) in der Welt. Deshalb sollte es auch keine europäische Armee geben. Durch ihre vielen Reisen konnte sie anschaulich von verschiedenen Konfliktregionen in der Welt und globalen Problemen berichten, etwa dem weltweiten Drogen-, Waffen- und Menschenhandel. Die humanitären Krisen seien eine große Herausforderung für die EU. Dabei müsse man sehr genau untersuchen, welche Probleme getrennt zu betrachten seien und welche Aspekte zusammenhingen. Bei der Flüchtlingsproblematik gibt es für Lochbihler zu viele Konzepte für die Abschottung der EU; man müsse sich eher überlegen, wie man den Schleppern die Geschäftsgrundlage entziehe. Dazu müsse es auch eine bessere Europäisierung der Grenzpolitik geben. Das Flüchtlingsthema spielte auch in der Diskussion eine große Rolle, saßen im Publikum doch einige, die sich ehrenamtlich um Flüchtlinge kümmern. Nähere Auskünfte zu Barbara Lochbihlers Ideen durch ihre Arbeit im EU-Ausschuss für Menschenrechte findet man in der Broschüre “Zutritt für Flüchtlinge verboten – Menschenrechtsverletzungen an den Außengrenzen der Europäischen Union”. Sie ist über Frau Lochbihlers Büro erhältlich.

Erlebnistage mit Minister Söder

Markt mit regionalen Produkten und Handwerksvorführungen

Merino-Schafe, Altmühltal

Merino-Schafe, Altmühltal

Attraktionen rund um das „Altmühltaler Lamm“ erwarten Besucher des Waldgasthofs Geländer zwischen Eichstätt und Schernfeld bei den „Altmühltaler Lamm“-Erlebnistagen am 30. und 31. Juli 2015. Dazu gehören traditionell Vorträge und Vorführungen – und ein Ehrengast: Am Donnerstag, 30. Juli, wird gegen 14 Uhr Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder erwartet.

Der Bummel über das Gelände des Waldgasthofes lohnt sich für Besucher an beiden Tagen: Am Geländer tummeln sich über 500 Merinoschafe und Ziegen – und es wird bewiesen, dass man nicht nur Schafe, sondern auch Enten hüten kann. Es werden Schafe geschert und Klauen gepflegt, Ziegen gehütet und Schafwolle gesponnen. Natürlich gibt es auch viele Altmühltaler-Lamm-Spezialitäten vom Grill und viele Schmankerl der engagierten Direktvermarkter aus dem Naturpark Altmühltal zu verkosten.

Nicht denkbar sind die „Altmühltaler Lamm Erlebnistage“ ohne den Handwerkermarkt. An über 50 Ständen gibt es nicht nur Lammfell- und Naturprodukte zu kaufen, sondern auch echte Handwerkskunst zu bestaunen: Rechenmacher, Drechsler, Korbmacher, Sensendengler, Holzschuhmacher, Korbflechter und viele mehr präsentieren ihre Arbeiten. Auch ein Steinzwicker ist vor Ort. Für Kinder gibt es viel Platz und abwechslungsreiche Spiele, außerdem freuen sich Mutterschafe, Lämmer und Ziegen über Streicheleinheiten. Das fröhliche Markttreiben beginnt an beiden

200 weitere Asylbewerber werden kommen

 Landkreis Ansbach rüstet sich

Der Landkreis Ansbach soll im Rahmen des bayernweit gültigen Notfallplans, auf Mitteilung des Regierungspräsidenten Dr. Thomas Bauer vom 23. Juli 2015, in den nächsten Wochen weitere 200 Asylbewerber aufnehmen. Derzeit leben im Landkreis Ansbach rund 900 Asylbewerber, die bislang in staatlichen Gemeinschaftsunterkünften, in vom staatlichen Landratsamt Ansbach angemieteten dezentralen Unterkünften, in einer Außenstelle der zentralen Aufnahmeeinrichtung Zirndorf in Neuendettelsau sowie in einer Notunterkunft im Kloster in Dinkelsbühl, untergebracht sind. Das staatliche Landratsamt Ansbach verhilft bereits derzeit in der Regel elf Asylbewerbern pro Woche zu einer Unterkunft.

„Die aktuelle weltpolitische Lage stellt uns alle vor große Herausforderungen, die wir nur gemeinsam lösen können. Damit sind allerdings erhebliche Anstrengungen, insbesondere in den einzelnen Kommunen im Landkreis Ansbach, verbunden, die Dank und Anerkennung bedürfen. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und die zusätzlichen Anstrengungen der Verwaltung wäre die Situation nicht zu bewältigen“, betont Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Er möchte eine Unterbringung in Schulturnhallen oder sogar Containerunterkünften soweit möglich vermeiden und hofft daher auf Rückmeldung etwa von leer stehenden Gaststätten oder Hotels.

Der Landrat hatte bereits vor Bekanntwerden der neuen Zuweisungen der Regierung von Mittelfranken alle Kommunen in einem dringlichen Schreiben gebeten, infrage kommende Wohnräume zu melden, um etwa Turnhallenbelegungen zu umgehen. In dem Brief wurde bereits darauf verwiesen, dass das Landratsamt Ansbach weiterhin zwar mit Hochdruck dezentrale Unterkünfte anmiete, aber nur durch Meldung weiterer Räumlichkeiten eine Unterbringung in Schulturnhallen vermieden werden könne.

Der sogenannte Winternotfallplan der Bayerischen Staatsregierung wurde bereits Ende März 2015 in einen dauerhaften Notfallplan umgewandelt. Der Landkreis Ansbach hat mit dem Kapuzinerkloster in Dinkelsbühl Anfang April bereits eine Notunterkunft für rund 100 Asylbewerber errichtet. Zudem unterstützte das staatliche Landratsamt Ansbach den Freistaat Bayern im Rahmen des Notfallplans bei der Erstaufnahme von Asylbewerbern bereits zu Beginn des Jahres. Innerhalb von drei Tagen konnten mit Hilfe der Stadt Feuchtwangen, der Stadt Dinkelsbühl, der Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes sowie zahlreicher Ehrenamtlicher bereits 200 Flüchtlinge in Schulturnhallen untergebracht werden. Nach Ende der Nutzung, Anfang Februar, konnten diese mit Hilfe des Bayerischen Roten Kreuzes geräumt und damit schnellstmöglich für den Schulunterricht wieder hergerichtet werden.

Das Landratsamt Ansbach versucht so viele Personen wie möglich in dezentralen Unterkünften unterzubringen. Dr. Ludwig hofft weiterhin auf zahlreiche private und kommunale Rückmeldungen zu verfügbaren Unterkunftsmöglichkeiten, die vom Landratsamt Ansbach angemietet werden können. Für entsprechende Angebote oder Fragen stehen die Mitarbeiter des Landratsamtes Ansbach als Ansprechpartner unter der Nummer 0981 – 468 5100 oder 0981 – 468 5101 gerne zur Verfügung.

Neuer Ansbacher Sparkassenchef

 Werner Frieß tritt im Juli 2016 Nachfolge von W. Schmiedeler an

Werner Frieß, bisheriger stellvertretender Vorstandsvorsitzender, wurde in der heutigen Sitzung des Verwaltungsrates der Vereinigten Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestimmt. Er wird zum 1. Juli 2016 die Nachfolge von Werner Schmiedeler antreten.

Werner Frieß übernimmt im nächsten Jahr die Leitung der Sparkasse Ansbach.

Werner Frieß übernimmt im nächsten Jahr die Leitung der Sparkasse Ansbach.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, gratulierte dem neuen Vorstandsvorsitzenden: „Werner Frieß arbeitet seit Anbeginn seiner beruflichen Laufbahn für die Sparkassenfamilie und ist ein anerkannter Fachmann. Der Verwaltungsrat freut sich sehr, dass er dieses verantwortungsvolle Amt übernehmen wird und die Interessen von mehr als 130.000 Kunden vertritt.“
Werner Frieß arbeitet bereits seit 1981 für Sparkassen. Der Bankkaufmann und diplomierte Sparkassenbetriebswirt verfügt neben einer fundierten Ausbildung über umfangreiche Erfahrung in der Firmenkundenberatung und im Marktservicebereich. Der neue Vorstandsvorsitzende gehört seit Oktober 2008 dem Vorstand der Vereinigten Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach an und wurde im April 2010 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden benannt. Er ist 50 Jahre alt, verheiratet und lebt mit seiner Familie in Neuendettelsau.
Die Vereinigten Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach beschäftigen rund 700 Mitarbeiter, darunter 50 Auszubildende, und verwalten eine Gesamteinlage von rund 2,2 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme des Jahres 2014 betrug rund 2,9 Milliarden Euro.