Archiv: Allgemein

Filmfestival „Heimat“ des Bezirks

Filmgespräch mit dem Regisseur Hans Steinbichler der der Katharinenruine

„Fremde in der Heimat“ ist der Titel des Filmfestivals „Heimat!“, das der Bezirks Mittelfranken, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und das Filmhaus Nürnberg im KunstKulturQuartier im Januar 2015 durchführen. Aber schon jetzt gibt es einen kleinen Einblick, und zwar beim SommerNachtsFilmFestival am Samstag, 9. August, um 20 Uhr in der Katharinenruine Nürnberg.

„Landauer – Der Präsident“ ist ein Film von Hans Steinbichler, der beim Filmgespräch an diesem Abend auch anwesend sein wird. Der Film stellt eine Persönlichkeit vor, die auch ein Stück des ruhmreichen FC Bayern ist: Kurt Landauer. Er war Fußballfunktionär zwischen 1913 und 1951 und viermal Präsident des FCB. Die Deutsche Meisterschaft gelang den Fußballern aus München erstmals 1932, als Landauer ihr Präsident war. Weil der Sohn eines jüdischen Kauöfmanns war musste er nach der Machtergreifung Hitlers sein Präsidentenamtniederlegen. Er wurde verhaftet und in das KZ Dachaau gebracht. Nach zwei Monaten kam er frei und konnte in die Schweiz flüchten.  Nach dem Krieg kehrte er nach München zuurück und wurde erneut (1947 bis 1951) Präsident des Fußballclubs, der heute zu den sportlich wie wirtschaftlich erfolgreichsten Sportvereinen der Welt zählt.

SV Unterwurmbach wird 50

Sportlich und gesellschaftlich wird Jubiläum begangen

Mit zwei Festwochenenden, und zwar am 12./13. Juli und 18./19. Juli, begeht der SV Unterwurmbach sein 50-jähriges Bestehen. Die Vorsitzendenden Thomas Kratz, Frank Reißlein und Thomas Weydringer haben sich viel Mühe gemacht und mit den Mitgliedern zusammen ein schönes Programm entworfen, das sportlich und gesellschaftlich orientiert ist.

Am Samstag, 12. Juli, ab 12.30 Uhr werden die Teilnehmer des „Altmühlfrankenlaufs“ am Ziel Unterwurmbacher Sportplatz erwartet. Abends geht  es um 20 Uhr mit der Stimmungskapelle „Die Lederhosen“ weiter. Um 10 Uhr beginnt am Sonntag, 13. Juli, der Festgottesdienst im Zelt, danach ist Frühschoppen und Mittagstisch. Der Festzug startet um 13.30 Uhr, danach spielt die Jugendkapelle Gunzenhausen.

Der zweite Teil des Festreigens beginnt am Freitag, 18. Juli, um 19.30 Uhr mit einem Festabend im kleinen Zelt. Es werden die langjährigen Mitglieder geehrt. Am Samstag, 19. Juli, ab 17 Uhr ist der Start zum „29. Heizomat-Altmühlseelauf“ (mit Halbmarathon und Jedermannlauf/Bambinilauf).

Musikschule Gunzenhausen präsentiert sich

Am Sonntag, 27. Juli, um „Musikgarten“ in der Schützenstraße

Mit einem vielseitigen Musikangebot kann der Verein „Jugendkapelle Gunzenhausen“ aufwarten. Das wissen inzwischen schon viele Leute, aber wer noch nicht so recht weiß, welche Instrumente bei der „Jugendkapelle“ erlernt werden können, für den ist der „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 27. Juli, von 13 bis 17 Uhr eine gute Gelegenheit, das Ausbildungsangebot kennenzulernen.

Im Unterrrichtsgebäude in der Schützenstraße wird ein buntes Programm getobten. Es gibt viele Infos zu den einzelnenen Instrumenten, jeder kann auch selbst einmal probieren, welches Instrument ihm behagt und dann eine „Schnupperstunde“ vereinbaren.

Im „Musikgarten“ wartet auf die Besucher ein angenehmes Unterhaltungsangebot – natürlich ein musikalisches. Aber auch Kaffee und Kuchen gibt es.

Vorsitzend Ute Kirchdorffer und ihre Musiklehrer würden sich freuen, wenn viele Gäste kämen.

Zum dritten Mal Stadtradeln in Gunzenhausen

Es gibt auch drei gemeinsame Radeltouren

Die deutschlandweite Kampagne „Stadtradeln“ geht vom 7. bis 27. Juli in Gunzenhausen in die dritte Runde.Von 167 Gemeinden belegte Gunzenhausen 2012 den 34. Platz und 2013 mit 345 Teilnehmern sogar den 23. Platz. Was auffällt: die Kommunalpolitiker der Stadt sind mit die größten Radfahrer, was aber keinesfalls despektlierlich gemeint ist. Sie belegten im letzten Jahr in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ bundesweit den 3. Platz.

Die Teilnehmer – nicht nur die Kommunalpolitiker – setzen sich als Stadtradler für eine lebenswerte und fahrradfreundliche Stadt ein. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz (CSU) und die „Agenda 21“-Chefin Ingrid Pappler haben dazu aufgerufen, 2014 zahlreich an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Wie das geht, sei hier kurz genannt. Jeder können Freundeskreise, Vereine oder auch Kommunalparlamente. Sie bilden jeweils ein Stadtradel-Team. Die Registrierung geht online auf www.stadtradeln.de. Wer sich bei Ingrid Pappler anmelden will, kann das telefonisch (09831/3131) tun.

Vom 7. bis 27. Juli sind alle aufgefordert, möglichst diele Kilometer zu radeln und sie im Online-Kalender einzutragen. Viele machen sich daraus eine persönliche Herausforderung: sie radeln täglich zur Arbeit und lassen das Auto stehen. Immer geht es darum, etwas für den Klimaschutz zu tun.

Innerhalb der Stadt fahren die Teams miteinander um die Wette. Es gibt schöne Preise zu gewinnen. Am Ende bildet die Kilometerzahl aller das Ergebnis für die Stadt. Und das soll doch 2014 nicht geringer ausfallen als 2013?  Also sagt Bürgermeister Fitz: „Steigt in die Pedale und strampfelt für Gunzenhausen!“

Während der dreiwöchigen Aktionszeit bietet die „Agenda 21“-Gunzenhausen jeden Montag eine gemeinesame Feierabendradeltour an (Treff um 19 Uhr vor dem Rathaus). Die Termine: 7. Juli rund um den Altmühlsee (12 km) mit Einkehr bei „Günther“ im Seezentrum Wald; 14. Juli Tour zum Brombachsee (20 km)  und am 21. Juli geht es zum Kiosk nach Ornbau-Gern (24 km).

„Architektouren“ in Ansbach

Am 29. Juni erläutern Architekten ihre herausragenden Planungen

Im Rahmen der Architektouren werden in Ansbach vier Objekte der Öffentlichkeit präsentiert: das Hörsaalgebäude von Volker Staab, die Sanierung der Polizeiin-spektion Ansbach (Staatliches Bauamt Ansbach), die Erweiterung der Mensa der Hochschule Ansbach (Staatliches Bauamt Ansbach) und die Erweiterung der Realschule Ansbach (Krug Grossmann Architekten).
Die Architektouren sind eine jährlich stattfindende Präsentation von Architektur in Bay-ern. Jeder kann qualitätvolle Planungen und deren realisierte Ergebnisse aus den Be-reichen Architektur, Landschafts-, Innenarchitektur sowie Stadtplanung besichtigen. Die Architekten und ihre Bauherren geben Auskunft über die Objekte und informieren interessierte Besucher vor Ort.
Bei den Architektouren werden unter anderem Neu- und Umbauten, Modernisierungen, Sanierungen, Innenräume, Renaturierungen, Parks, Grün- und Außenanlagen und vie-les mehr gezeigt. Durch die Gespräche vor Ort erhalten die Besucher einen sehr guten Einblick in die Bauabwicklung. Aus den vielen Bewerbungen der bayerischen Architek-ten werden die sehenswertesten Objekte von einem Beirat ausgewählt.
Auch in Ansbach präsentieren sich am letzten Juniwochenende vier Objekte, davon drei unter Beteiligung des Staatlichen Bauamtes Ansbach, wie Baudirektor Jürgen König nicht ohne Stolz feststellt.
Am Samstag, 29. Juni, um 10 Uhr  (Treffpunkt Eingang, Schreibmüllerstraße 12) bildet die Genaralsanierung und Erweiterung der Realschule Ansbach den Auftakt der 4 Besichtigungsmöglichkeiten. Der Bauherr – der Landkreis Ansbach – hat zusammen mit den KRUG GROSSMANN ARCHITEKTEN eine Schule im Niedrigenergiebauweise realisiert und hat der Schule außen ein neues Erscheinungsbild gegeben. Gerade die Sanierung bei laufenden Betrieb war eine Herausforderung für die Schule, aber auch für die Architekten.

Um 13 Uhr kann die Polizeiinspektion Ansbach Treffpunkt Eingang, Karlsplatz) besichtigt werden. Innerhalb von 22 Monaten wurde das für den Karlsplatz wichtig Gebäude vom Staatlichen Bauamt Ansbach mit einem Kostenaufwand von 4,5 Millionen Euro saniert. Hohe geforderte Standards an die Sicherheit und an die technische Ausstattung in einem Baudenkmal zu rea-lisieren waren die Herausforderungen an die Architekten.

Um 15 Uhr kann in der Hochschule Ansbach die Erweiterung der Mensa (Treffpunkt Eingang Mensa, zentraler Platz, Residenzstraße 8) angesehen werden. Die Funktionen Speisesaal mit der Option der Nutzung durch stu-dentische Arbeitsgruppen zu verschmelzen ergaben hier eine sehenswerte Lösung, die ebenfalls vom Staatlichen Bauamt Ansbach umgesetzt wurde (Baukosten 1,0 Millionen Euro).

Den Abschluss bildet dann das Hör- und Verwaltungsgebäude der Hoch-schule Ansbach. Um 17 Uhr steht hier das Architekturbüro STAAB aus Berlin für eine Führung zur Verfügung (Treffpunkt Eingang Schregle-/Schöneckerstraße). Das Gebäude, von Außen mit einer Klinkerfassade und tiefen Laibungen mit eloxierten Blechen verkleidet birgt in sich einen offenen, verglasten Innenhof. Für 8,0 Millionen Euro entstand hier unter Leitung des Staatlichen Bauamtes Ansbach ein für die Studierenden und die Mitarbeiter der Hochschule gleichermaßen attraktives Gebäude

.Weiterhin kann am Sonntag das Limeseum in Wittelshofen besichtigt werden. Zusätzliche Infos sind bei der Architektenkammer abrufbar.

„KirschHofFest“ am 5. und 6. Juli

In Kalbensteinberg und Großweingarten

DBergkirschfest 2592x3872as erste Mal tritt das Brombachseer Kirschenland mit einem „KirschHofFest“ an die Öffentlichkeit. Am Samstag, 5. Juli, von 14 bis 20 Uhr in Großweingarten, und am Sonntag, 6. Juli, von 9 bis 18 Uhr in Großweingarten und Kalbensteinberg präsentieren sich an die 30 Selbstvermarkter aus der Region.

Dieter Popp, der Leiter der Futour-Regionalberatung in Haundorf, hat den Termin absichtlich in die Zeit der Kirschernte gelegt, damit die Besucher das Thema Kirschen von A bis Z erleben können. Es geht also nicht nur darum, wie die süßen Früchte schmecken, sondern auch um die Darstellung des Alltags der Kirschenanbauer.

Angelehnte Leitern an den Hofeinfarten weisen den Besuchern den Weg. Wo sie stehen, da gibt es einen Kirschverkauf ab Hof.  An den beiden Tagen des „KirschHofFests“ können die Besucher aber nicht nur absolut frische Kirschen kaufen, es gibt eine reiche Auswahl von Produkten, die aus Kirschen gewonnen werden, also: Kirschsäfte, Kirschwein, Kirschbier, Birnen-Kirsch-Secco, „BergKirsch“ (der Brombachseer Kirsch-Sherry wird im zweiten Jahr angeboten), Kirschlikör und natürlich die allseits bekannten Kirschbrände aus den örtlichen Brennereien in Kalbensteinberg und Großweingarten.

In den Höfen können sich die Besucher auch von den fränkischen Spezialitäten  verwöhnen lassen. Und dazu zählen längst nicht mehr nur die deftigen Bratwürste, sondern eben auch der Kirschstrudel, der „Kirschenmichel“, die Brombachseer Kirschtorte, das Kirscheis, die kandierte Kirschen (Tartuffe) oder das Kirschen-Whisky-Konfekt.

Am Sonntag, 6. Juli, präsentieren sich die Kirschenbauern in beiden Ortschaften. Es ist eigens ein Shuttle eingerichtet, der die Besucher hin und her transportiert. Bequemer geht es nicht.

Denkmale im Sucher

Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft zur Teilnahme an Jugendfotowettbewerb auf

Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre können sich ab sofort am Jugendfotowettbewerb Fokus Denkmal beteiligen. Dazu ruft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als Ausrichterin des bundesweiten Wettbewerbs auf.

In diesem Jahr steht Fokus Denkmal wie der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Farbe“ und lädt dazu ein, mit der Kamera Denkmale zu entdecken und ihre Geschichte zu erkunden.

Dabei gilt es, den Besonderheiten der Farbe eines Denkmals auf die Spur zu kommen, denn diese beeinflusst die Wirkung eines Denkmals auf den Betrachter maßgeblich. Ob harmonisch oder kontrastreich, ob ebenmäßig oder mit zahlreichen Details – die Farbgestaltung eines Gebäudes war stets dem jeweiligen Zeitgeschmack und den zur Verfügung stehenden Materialien unterworfen. Bei Fokus Denkmal sollen die jungen Fotografen die Spuren vergangener Farbigkeit erkunden. Dabei tauchen sie ein in die Geschichte der Denkmale und deren Besitzer.

Fokus Denkmal richtet sich an Einzelteilnehmer und Schulklassen gleichermaßen. Den Gewinnern winken Preisgelder bis 300 Euro. Bis zum 25. September können die Beiträge als Digitalfotos (max. 3 je Teilnehmer, Auflösung mind. 2200 x 1600 Pixel) auf CD oder per E-Mail an die Stiftung gesandt werden: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Referat Tag des offenen Denkmals, Schlegelstr. 1, 53113 Bonn, denkmaltag@denkmalschutz.de

Lesung mit Emge entfällt.

„Der Junge von Schindlers Liste“ ist erkrankt

GöttlerLesung 3872x2592Einer der letzten Zeitzeugen des Holocausts kommt am 6. Juli nach Ornbau (Stadthalle).  Michael Emge erzählt unter dem Motto „Spiel mir das Lied vom Leben“ um 11 Uhr von seiner Lebensgeschichte. Als Kind war er mit seinen Eltern in Ghettos und Konzentrationslagern. Er überlebte als Kind auf Schindlers Liste.

Der Ornbauer Kulturverein hat den letzten Zeitzugen eines ungeheuerlichen Abschnitts unserer deutschen Geschichte eingeladen. Dazu liest Angela Krumpen aus dem von ihr geschriebenen Buch „Spiel mir das Lied vom Leben“.  Die Autorin ist Radiojournalistin und Moderatorin beim Domradio in Köln.

Der Gunzenhäuser Verleger und Buchhändler Dr. Johann Schrenk ist mit einem Büchertisch präsent.  Die Veranstaltung, die  mit multimedialen Elementen von 11 bis 13.30 Uhr dauert, bietet auch die Gelegenheit zu einem kleinen Imbiss nach jüdischen Rezepten.

 

 

Empfehlung aus dem „Walder Kochbuch“

brenner ute 2295x1777Von Ute Brenner stammt dieser Vorschlag eines Fisch-Ragouts mit Gemüse. Wir wünschen guten Appetit!

Schon drei Bände des Kochbuchs „Das Erfolgsrezept“ haben die Landfrauen aus dem Gunzenhäuser Stadtteil Wald mit ihren originellen Kochvorschlägen gefüllt. Veronika Wagner, die Pfarrfrau, ist für die Herausgabe verantwortlich. Sie steuert selbstverständlich auch eigene Rezepte bei, schließlich soll jeder wissen, was bei Pfarrers so auf den Tisch kommt und was die Lieblingsnachspeise von Johannes Wagner ist.
Mehr als 10000 Exemplare sind bisher verkauft worden. Der Erlös wurde u.a. der Kindergarten renoviert, was jetzt noch eingeht, das fließt auf das Konto der Hermann-von-Bezzel-Stiftung, die alle Bereich der kirchlichen Arbeit vor Ort unterstützt. Bezzel gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten Walds: er war nach seiner Walder Zeit der erste evangelische Landesbischof in Bayern.
Viele Walder Frauen, aber auch Köchinnen aus der Umgebung, haben handschriftlich ihre Rezepte beigesteuert. Der Falk-Report möchte sich in den Dienst der guten Sache stellen und veröffentlicht in den nächsten Wochen und Monaten eine Serie von Kochrezepten aus den Büchern. Der Herausgeber dankt Veronika Wagner für die Genehmigung und wünscht den Walder Frauen, dass sie weiterhin so einträchtig zusammenhalten und so kreativ sind, wie man es von ihnen kennt. Es ist schön, dass sich Jung und Alt rund um das Falkenhausensche Schloss so gut verstehen. So hat das Dorf Zukunft!Walder Kochbuch Ute  3872x2592-004 2507x3707

„Seemeile“ von der Promenade bis zum Altmühlsee

Die Devise „Stillstand ist Rückschritt“ gilt immer noch

Die Gestaltung einer „Seemeile“ von der Altstadt bis zum Seezentrum Schlungenhof hat die FDP beantragt. Wie Stadtrat Werner Falk auf dem ersten „FalkTalk“ ankündigte, soll damit die Attraktivität Gunzenhausens am Altmühlsee noch verstärkt werden.
In der Gesprächsrunde im Gasthaus „Altes Rathaus“ stellte der Kommunalpolitiker seine konzeptionellen Gedanken vor, die er ansatzweise schon vor der Kommunalwahl formuliert hatte. Wie Werner Falk argumentierte, sei der gegenwärtige Zustand der Verbindung von der Stadt zum See nicht befriedigend. Deshalb sei eine Verbesserung wünschenswert. In die Konzeption könnten auch die einheimischen Architekten, Landschaftsplaner und Künstler einbezogen werden. Außerdem könnten die Ergebnisse der Diskussion im ISEK-Arbeitskreis einfließen. In der Stadt und ihrem Umland gebe es genügend kreative Menschen, die an der Planung und Umsetzung mitwirken könnten, es sei also nicht zwingend erforderlich, das Projekt überregional auszuschreiben.
„Die Seemeile soll mehr sein als Geh- und Radweg von A nach B. Die Menschen sollen mit ihr ein emotionales Erlebnis verbinden“, erklärte der Stadtrat. Bepflanzung und Begrünung des Weges könnten nach einem Konzept in Kooperation mit Landschaftsgärtnern aus der Region realisiert werden. Die „Seemeile“ sei zunächst nur ein Arbeitstitel. Es könne auch ein Namensgebungswettbewerb in der Stadt und der Altmühlseeregion ausgeschrieben werden. Als weitere Aspekte nannte Falk: Anlage von mehreren Buchten an geeigneten Standorten mit ausreichenden Sitzgelegenheiten sowie Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder, Beschilderung des Wegs durch ein modernes Design, Platzierung von Kunstwerken entlang des Weges, durchgehende Beleuchtung mit modernem Beleuchtungsdesign.

Gast des „Wirtshausgesprächs“, einer neuen Form der Bürgerbegegnung, war auch die IHK-Vizepräsidentin Erika Gruber, zugleich Stadträtin der CSU in Gunzenhausen. Sie äußerte die Erwartung, dass nun endlich die Staatsregierung mit Ernst im Vorfeld der Kleinen Landesgartenschau 2019 in Wassertrüdingen an die Vitalisierung der Eisenbahnlinie Gunzenhausen-Wassertrüdingen herangeht.

Das Angebot des FDP-Stadtrats, künftig alle zehn Wochen einen „FalkTalk“ zu veranstalten,  wurde von den Teilnehmern der Runde positiv aufgenommen.