Archiv: Allgemein

Heute Kirchweihbaumaufstellen

Einer alten Übung folgend stellen die Kerwabuam und -madli heute Donnerstag den großen Kerwabaum am Schießwasen auf. Dazu eingeladen sind alle jungen und alten Gunzenhäuser. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, wird musikalisch umrahmt und dauert bis in die Abendstunden. Ein großes Lob den Kerwabuam und -madli, die wiederum alle Kräfte mobilisiert haben, um dieser Tradition gerecht werden zu können. Für sie wäre es der schönste Lohn, wenn sich viele, viele Gunzenhäuser einfinden würden. Sie müssen nicht selbst tätig werden, das Aufstellen erledigen die Kerwabuam mit Hilfe einiger stämmiger Männer des Kerwavereins. Immerhin hat der Baum eine Höhe von 20,22 Meter. Er stammt aus dem Forst in Oberhambach, ebenso der kleine Kerwabaum, der beim Kindergarten in Cronheim aufgestellt wird. In Cronheim deshalb, weil der Erlös der Baumversteigerung dem Kindergarten Cronheim zufließt.

Neuer Schlepper für Bauhof

Schmalspurfahrzeug an Bauhofleiter Girschele übergeben

Nach 14 Jahren im Dienst der Stadt Gunzenhausen und insgesamt knapp 5.800 Arbeitsstunden war es nun an der Zeit, den bisherigen Schlepper Fendt 207V des städtischen Bauhofs gegen ein neueres Modell auszutauschen. Alexander Meyer, Verkaufsberater bei der BayWa Gunzenhausen übergab zusammen mit Andreas Roth das neue Schmalspurfahrzeug an Bauhofleiter Gustav Girschele und den stellvertretenden Bauamtsleiter Thomas Hinterleitner. „Unsere Bauhofmitarbeiter fahren die Fahrzeuge bis auf die letzte Rille“, so Thomas Hinterleitner, „ doch der ständige Einsatz vor allem im Winter hinterlässt seine Spuren und machte nun eine Neuanschaffung notwendig.“

Der neue Schlepper, wie sein Vorgänger auch ein Fendt 207, ist ganzjährig im Einsatz. Allerdings wird ihm in den Wintermonaten am meisten abverlangt, deshalb wurde er bereits mit der komplett montierten Winterdienstausstattung übergeben.

Die Belegschaft des Bauhofs war sichtlich begeistert von der neuen Errungenschaft und testete bei der technischen Einweisung durch Andreas Roth gleich die ein oder andere Funktion. Vieles hat sich in den letzten 14 Jahren daran technisch weiterentwickelt – aber einiges ist dann doch beim Alten geblieben, beispielsweise die gut 2,20m breite Räumschaufel, die bei Schneefall für ordentlich geräumte Wege sorgen wird.

Lust auf Rundwege

Naturpark Altmühltal war in Düsseldorf präsent

Wohnmobil-Urlauber haben Lust auf Rundwege Zehn Tage lang präsentierte sich der Naturpark Altmühltal auf dem Caravan Salon in Düsseldorf. Im Bereich „Travel & Nature“ in Halle 3 war die Region am Gemeinschaftsstand der „Top Trails of Germany“, zu denen der Altmühltal-Panoramaweg zählt, vertreten. Im Fokus standen für die Messebesucher aber nicht die Fernwanderwege, wie Heike Baumgärtner feststellte: „Sowohl beim Wandern als auch beim Radeln war der Wunsch nach Rundwegen groß. Auch das Thema Urlaub im eigenen Land spielte eine große Rolle.“

Heike Baumgärtner, die stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, die vom 2. bis 4. September 2022 persönlich am Messestand vor Ort war, hatte für die Interessenten die erst kürzlich aktualisierten Rundwege-Broschüren der Region parat. Foto: Naturpark Altmühltal

Lastenesel mit Kultcharakter

Cargobike Roadshow kommt nach
Gunzenhausen

Die Vielfalt der Lastenfahrräder wird am 3. Oktober auf dem Gunzenhäuser Marktplatz präsentiert.

Innerhalb kürzester Zeit haben sich Lastenräder vom Nischenprodukt zum Trendsetter entwickelt. Ein Cargobike ist mehr als nur ein Fahrrad, es taugt zur Kinderbeförderung, als variabler Einkaufstransporter oder als robuster Gepäckesel für den Familienausflug. Im besten Fall ersetzt der Alleskönner sogar das Auto, schont damit nachhaltig die Umwelt und wird zum wesentlichen Bestandteil der individuellen Mobilitätswende.

Doch welches Lastenrad passt zu mir, zu meinen Bedürfnissen und zu meinen Lebensumständen? Eine schwierige Entscheidung, denn Modelle gibt ́s viele. Wer schnuppern und auch mal verschiedene Lastenräder ausprobieren möchte, der sollte sich den Feiertagsmontag, 3. Oktober 2022, im Kalender vormerken. Dann kommt die Cargobike Roadshow auf den Gunzenhäuser Marktplatz und bringt gleich zwölf verschiedene E-Lastenräder mit. Diese können ausgiebig getestet und ausprobiert werden, dazu stehen Expertinnen und Experten des Roadshow-Teams bereit und beantworten alle auftretenden Fragen. Bereichert wird das tolle Programm von regionalen Infoständen.

Das Schöne: Es handelt sich nicht um eine Verkaufsveranstaltung, sondern das Cargobike Roadshow-Team möchte mit Besucherinnen und Besuchern einen gemeinsamen Blick in die Zukunft der Mobilität werfen. Die Stadt Gunzenhausen scheint dafür perfekt geeignet, gelten wir doch als besonders fahrradaffin und zweiradfreundlich. Unter den zwölf mitgebrachtenFahrzeugen sind zwei- und dreirädrige Modelle. Alle Lastenräder haben einen E-Antrieb, der bis maximal 25 km/h unterstützt. Kinder lassen sich hervorragend in E-Cargobikes transportieren, dazu wird am 3. Oktober als besonderes Highlight eine moderne Seniorenrischka für zwei Personen gezeigt und für Testfahrten zur Verfügung gestellt.

Lassen Sie sich überraschen und tauchen Sie mitten im Herzen Gunzenhausens in die vielfältige Welt
der Cargobikes ein. Die Cargobike Roadshow findet am Montag, 3. Oktober 2022, von 11 bis 16 Uhr auf dem
Gunzenhäuser Marktplatz statt. Testfahrten und Beratung sind kostenlos.

Geistig-intellektuelles Versagen

Leserbrief von Ralf Loos, Sausenhofen, an die NN

In seinem lesenswerten Kommentar schreibt Harald Baumer in den Nürnberger Nachrichten vom 31. August von „handwerklichen“ Fehlern der Bundesregierung in Bezug auf das Gesetz zur Gasumlage.

Warum spricht Herr Baumer von handwerklichen Fehlern? Gesetzestexte werden nicht von Handwerkern verfasst, sondern von Ministerien mit den zuarbeitenden Experten und Juristen.

Wieso wird ein wenig durchdachter, ja unausgereifter Gesetzentwurf damit entschuldigt, dass „handwerkliche Fehler“ unterlaufen sind?

Es liegen keine handwerklichen Fehler vor, sondern das Versagen liegt auf der geistig-intellektuellen Ebene der Verfasser.

Mit dem unsachlichen Gebrauch des Adjektivs „handwerklich“ werden hart arbeitende Menschen, die oft Hitze und Kälte ausgesetzt sind, diskreditiert. Gemäß dem Schön-Sprech von Politikern sind wohl handwerkliche Fehler leichter zu entschuldigen als intellektuelle.

Ralf Loos, Sausenhofen

Ausstellung wandert

Wanderausstellung „50 Jahre Landkreis Ansbach“ im September 2022

Zum Thema „50 Jahre Landkreis Ansbach“ wurde eine Wanderausstellung kreiert, die bis in den Herbst hinein monatlich in anderen Gemeinden und Städten des Landkreises Ansbach ausgestellt wird. Zudem ist sie auch direkt im Landratsamt Ansbach zu sehen.  Die Besichtigungsmöglichkeiten im September 2022 lauten:

Oberdachstetten, Rathaus, Rathausstraße 7, bis Ende September im Obergeschoss (nicht barrierefrei) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr, Donnerstag 14 bis 17.30 Uhr

Ornbau, Rathaus, Altstadt 7, bis Ende September 2022 (nicht barrierefrei), Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 9 bis 13 Uhr, Freitag 8.30 bis 12 Uhr

Herrieden, Foyer Sparkasse, Marktplatz 13, bis Ende September 2022, Öffnungszeiten Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 9 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr

Landratsamt Ansbach, Crailsheimstr. 1 in Ansbach, Eingangsbereich, gesamtes Jahr 2022Außen: Rund um die Uhr im Innenbereich, Montag bis Donnerstag 8 Uhr bis 16 Uhr, Freitag 8 Uhr bis 12 Uhr Die aktuellen Standorte sind auch unter www.landkreis-ansbach.de zu finden.

 
 

Zurück in der Vergangenheit

Treffen ehemaliger Gunzenhäuser im Falkengarten

Für manche ist die Gunzenhäuser Kerwa-Zeit eine emotionale Reise zurück in die Vergangenheit. So finden immer wieder Klassentreffen im Bierzelt statt, oder ehemalige Bürgerinnen und Bürger schwelgen am Festzug in gemeinsamen Erinnerungen. Geht es Ihnen auch so? Dann treffen Sie sich doch einfach einmal mit uns im Falkengarten! Eine Gunzenhäuser Tradition dort ist nämlich das Ehemaligentreffen, zu dem der Erste Bürgermeister während einer jeden Kerwa einlädt. Willkommen sind alle, die in der Altmühlstadt gelebt, gearbeitet oder zur Schule gegangen sind. Im Kerwa-Jahr 2022 findet das Treffen am Sonntag, den 11. September, um 11 Uhr statt.

Traditionell lässt der Bürgermeister im vielleicht schönsten Biergarten Gunzenhausens das letzte Jahr Revue passieren und erzählt, was es alles Neues gibt. Wobei Corona dafür gesorgt hat, dass 2022 gleich mehrere Jahre aufgeholt werden müssen. Kommen Sie mit uns bei Speis und Trank ins Gespräch und lernen Sie einander kennen. Wir sind gespannt, welche Geschichte Sie und die Stadt Gunzenhausen verbindet.

Sie haben Fragen? Dann freuen wir uns unter kerwa@gunzenhausen.de auf Ihre Anregung.

Landkreisvideo weckt Emotionen

Landrat Dr. Ludwig dankt den Einsendern

Landrat Dr. Jürgen Ludwig (Vierter von links) bedankte sich stellvertretend für alle eingesandten Videos bei Johann Christ, Thomas Gasche, Gerhard Ehrmann, Friedrich Köhler und Thomas Lindörfer von der Freiwilligen Feuerwehr Feuchtwangen mit seinen Kindern Malte, Leonhard und Antonia (von links). Als Geschenke gab es neben einer Regionalkiste den „Landkreis-Sechser“ und die Malvorlage. Foto: Landratsamt Ansbach/Fabian Hähnlein

Beeindruckende Bilder, schnelle Schnitte, mitreißende Musik: Das Video zum Jubiläum „50 Jahre Landkreis Ansbach“ zeigt die Heimat so vielfältig, wie sie ist. Landrat Dr. Jürgen Ludwig hat sich nun bei allen Bürgern bedankt, die den Aufrufen gefolgt waren und Videobeiträge eingesendet hatten. „Sie haben uns gezeigt, wie Sie den Landkreis Ansbach sehen. Aus Ihren Bildern sprechen Emotionen, die im Video zusammenwachsen“, so der Landrat. Er überreichte den ausgewählten Einsendern Johann Christ aus Herrieden, Gerhard Ehrmann aus Wettringen, Thomas Gasche aus Lehrberg, Thomas Lindörfer für die Freiwillige Feuerwehr Feuchtwangen und Friedrich Köhler aus Diebach zum Dank je eine Regionalkiste und die Jubiläumsbierkiste „Landkreis-Sechser“.

Insgesamt waren rund 50 Videos von Bürgern eingeschickt worden. Dabei reichte die Spanne von wenigen Sekunden langen Momentaufnahmen bis hin zu fertig geschnittenen Videos und von historischen Aufnahmen bis hin zu mit Flugdrohnen aufgenommenen Bildern. Ergänzt mit weiteren professionellen Aufnahmen wurde aus ausgewählten Beiträgen das Landkreis-Video geschnitten.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig unterstrich, dass „50 Jahre Landkreis Ansbach“ ein Anlass sei, den es zu feiern gelte – vor allem gemeinsam mit der Bevölkerung. 50 Radtouren, eine Malvorlage, eine Wanderausstellung und nicht zuletzt das Hoffest mit Tag der offenen Tür am Landratsamt Ansbach am Samstag, 17. September, seien Anlässe, um Menschen in Kontakt zu bringen. „Heimat ist Emotion, Heimat verbindet“, so der Landrat.  

Das Landkreisvideo kann unter https://www.landkreis-ansbach.de/Leben-im-Landkreis/50-Jahre-Landkreis-Ansbach/Landkreisfilm/ abgerufen und in den sozialen Medien geteilt werden. Hier gibt es auch weitere Informationen zur Malvorlage, zum Hoffest, zur Wanderausstellung und zum „Landkreis-Sechser“.

Zuschüsse für regionale Theater

Bezirk Mittelfranken fördert kleinere und größere Bühnen in der Region

Der Bezirk unterstützt kleine und große Theater in ganz Mittelfranken. Die zuständigen Ausschüsse des mittelfränkischen Bezirkstags haben wieder eine Reihe von Zuschüssen gewährt. So erhält zum Beispiel das Theater Pfütze in Nürnberg für sein Programm 2022 eine Zuwendung von 35.000 Euro und das Gostner Hoftheater Nürnberg profitiert von 32.000 Euro. Die Kreuzgangspiele in Feuchtwangen bekommen 28.000 Euro, das Landestheater in Dinkelsbühl und das Theater Ansbach jeweils 20.000 Euro. 22.000 Euro gehen an das Nürnberger Kinder- und Jugendtheater Mummpitz. An das Dehnberger Hoftheater im Landkreis Nürnberger Land fließen 120.000 Euro.

Über jeweils 10.000 Euro können sich die Gemeinde Muhr am See als Veranstalterin der Altmühlsee-Festspiele und die Ansbacher Kammerspiele e.V. freuen. Insgesamt stellt der Bezirk Mittelfranken in diesem Jahr knapp über 400.000 Euro für 37 Theater- und Festspielprojekte zur Verfügung.

Posamenten-Knöpfe selber fertigen

Angebot der Trachtenforschungs- und -beratungsstelle des Bezirks

Einen Tageskurs, in dem Anfänger die traditionelle Herstellung von Posamenten-Knöpfen erlernen können, veranstaltet die Trachtenforschungs- und -beratungsstelle des Bezirks Mittelfranken am Freitag, 14. Oktober. Gestartet wird um 10 Uhr mit der einfachen sogenannten Ottobeurer-Variation.

Der Knopf verdankt seinen Namen einer Weste aus dem 18. Jahrhundert aus Ottobeuren. Mit bunten Garnen und durch die Kombination von Wickeln und Einweben entstehen im Laufe des Tages auch Schachbretter und andere Muster-Variationen. So können auch Fortgeschrittene noch einiges dazulernen, verspricht die Leiterin der Trachtenforschungs- und -beratungsstelle Katrin Weber.  Der Kurs endet gegen 17 Uhr und kostet inklusive Material 78 Euro.

Veranstaltungsort ist das Kulturhaus des Bezirks Mittelfranken in Stein, Ortsteil Unterweihersbuch. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 0981/4664-5400 oder per E-Mail an trachtenforschung@bezirk-mittelfranken.de wird gebeten.