Archiv: Allgemein

Einkochen ist wieder in

Im Stocker-Verlag ist das „Bäuerinnen-Einkochbuch“ erschienen

Der Kühlschrank hat das Konservieren von Obst und Gemüse revolutionär verändert. Noch bis in die sechziger Jahren bestand die Vorratshaltung, vorwiegend in den ländlichen Haushalten, darin, Obst, Gemüse, Wildfrüchte und Pilze durch Einkochen und Einlegen haltbar zu machen. Einkochbuch 3146x2141

Wozu heute noch einen Garten bestellen und einkochen, wenn man doch überall frisches Obst und Gemüse kaufen kann?  Im mag bequem sein, einfach ins Regel zu langen und sich die Sachen in den Einkaufswagen zu legen. Aber es gibt seit etlichen Jahren auch ein Umdenken. Wer sich bewusst ernährt – und das werden immer mehr -, der kauft nicht alles, was billig ist. Hochwertige Lebensmittel ab Hof sind garantiert qualitätvoll, aber sie haben auch ihren Preis. Den zu zahlen, sind immer mehr Verbraucher bereit, zumal löst jeder Lebensmittelskandal eine neue Welle von kritischem  Verbraucherbewusstsein aus.

Der Stocker-Verlag aus Wien hat bereits etliche „Bäuerinnen-Bücher“ veröffentlicht. Jetzt ist ein neuer Titel („Das Bäuerinnen-Einkochbuch“) dazu gekommen. Wie sagt Chefredakteurin Irmtraud Weishaupt-Orthofer: „Wer genau wissen will, was im Glas drinnen ist, der kocht selber ein!“

Bald blüht der Holunder (in Franken: Holler). Deshalb gibt der Falk-Report an dieser Stelle das Rezept für einen Holunderblütensirup preis:

Wir benötigen: 2 l Wasser, 2 kg Kristallzucker, 20 g Zitronensäure, 15 große Holunderblüten (ganze Blütendolden), 1 unbehandelte Zitrone.

Und wo verfahren wir weiter:

Wasser mit Zucker so lange kochen bis sich der Zucker gut aufgelöst hat, danach die Zitronensäure unterrühren.

Holunderblüten vorsichtig abbrausen und gut abtropfen lassen, Zitrone in 10 dünne Scheiben schneiden, Holderblüten und Zitronenscheiben in gut gereinigte große Gläser geben und mit dem überkühlten Zuckersirup übergießen, danach erkalten lassen.

Die Gläseer mit Cellophan gut verschließen und an einem warmen Fensterplatz 5 Tage durchziehen lassen, danach die Holunderblüten herausnehmen, den Sirup durch ein feines  Sieb gießen (oder durch einen Kaffeefilter filtern) und in sterilisierte Flaschen abfüllen, diese gut verschließen.

Kameradschaft dankte Ewald Ziegler

Susanne Feller-Köhnlein und Karl-Heinz Fitz sind neue kooptierte Mitglieder im Vorstand

Im Vereinslokal „Hahnenkamm-Cafe“ fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Kameradschaft der Hahnenkamm-Kaserne e.V. statt. Hierzu waren einige Persönlichkeiten erschienen, die mit ihren eigenen Lebensläufen das zivile und militärische Leben im Hahnenkamm der letzten Jahrzehnte bestimmten. Neben Bürgermeister Ewald Ziegler kam Gunzenhausens Altbürgermeister Gerhard Trautner und sein ehemaliger Amtskollege Günter Oberhauser aus Westheim. Das Mitglied des Bayerischen Landtags Manuel Westphal, bis zu seinem Wechsel ins Maximilianeum, Schriftführer der Kameradschaft fand sich gerne als Gast ein.
Zudem bereicherte der 1. StandörtältesteBundeswehr Heidenheim 14 008 der Hahnenkamm-Kaserne Oberstleutnant i.R. Ernst-Christian Kluge die Versammlung durch seine Anwesenheit. Mit Günter Ströbel, 1. Bürgermeister aus Dittenheim und ehemaligen militärischen Führungskräften der Hahnenkamm-Kaserne versammelte sich vielfältiges Publikum, welches 1. Vorsitzender Oberstleutnant i.R. Klaus Winter begrüßte.
Klaus Winter gratulierte dem 1. Bürgermeister Dittenheims Oberstleutnant a. D. Günter Ströbel zu dessen Wiederwahl mit gutem Ergebnis. Winter stellte die Hausherrin des „Hahnenkamm-Cafe“, Susanne Feller- Kühnlein vor, welche im Mai 2014 die Nachfolge von Ewald Ziegler als neue Bürgermeisterin Heidenheims antreten wird.
Im Anschluss an ein Totengedenken schilderte Klaus Winter die Ereignisse des Jahres 2013 beginnend mit dem Neujahrsempfang, den ständigen „Dämmerschoppen“ jeweils an den letzten Donnerstagen der Monate bis hin zu den Jahresausflügen des Frühherbstes.Die Kameradschaft versuche darüber hinaus den Heidenheimer Sportschützen unter die Arme zu greifen. Die Teilnahme einer Mannschaft zu den Einladungsschießen werde gerne angenommen.
Mit Willi Fettinger als Internet-Beauftragtem und Rudolf Laux als Pressesprecher habe man die Vorstandschaft nun wieder komplett aufgestellt. Klaus Winter freute sich über die Spontanzusage des neu gewählten Ersten Bürgermeisters der Stadt Gunzenhausen Karl-Heinz Fitz, der Kameradschaft beitreten zu wollen. Sowohl der/die Heidenheimer Bürgermeister (in) als auch der jeweilige Erste Bürgermeister der Patenstadt Gunzenhausen gehören Kraft Amtes und Satzung der Kameradschaft zum erweiterten Vorstand. Die Tatsache, so Winter, dass die künftige Bürgermeisterin Heidenheims auch das Vereinsheim führt, mag einige Aspekte in der Arbeit der Kameradschaft erleichtern.
„Ursula von der Leyen ist in der Armee und ich bin selber auch gerne dabei!“, versicherte Susanne Feller- Kühnlein dann schon einmal.
Schriftführer Manfred Kirchdörfer verlas das ausführliche Protokoll der Jahreshauptversammlung aus dem Jahr 2013. Dann erstattete Schatzmeister Karl Amslinger aus Sammenheim seinen Kassenbericht. Die Umstellung auf SEPA bei den Banken zur Verwaltung und Abbuchung der Mitgliedsbeiträge sei im Allgemeinen gut gelaufen, vermeldete er. Kurt Kortla bescheinigte als Revisor Karl Amslinger eine sehr ordentliche Kassenführung. Sein Entlastungsantrag für Schatzmeister und Vorstandschaft wurde einstimmig bei fünf Enthaltungen angenommen.
3. Vorsitzender Gerhard Pfliegel hielt kurze Rückschau auf die Ausflüge der Kameradschaft nach Marktbergel und Mödlareuth. Er gab bekannt, dass man heuer (2014) einen Gegenbesuch beim Sanitätsregiment 42 „Allgäu“ nach Kempten unternehmen wolle. Er finde am 17. September statt. Weiteres werde noch bekannt gegeben.
Nach Abwicklung der satzungsgemäßen Regularien nutzte 1. Vorsitzender Klaus Winter die Gelegenheit, um dem scheidenden 1. Bürgermeister Heidenheims Ewald Ziegler aufrichtige Dankesworte zu widmen.
Sein Amt als Beisitzer in der Vorstandschaft habe er 11 Jahre beispielgebend wahrgenommen. Er habe die Kameradschaft mit Leben erfüllt. Im Zuge der Anmietung von Traditionsräumen inmitten der Marktgemeinde habe Ewald Ziegler wichtige Beiträge geleistet und allgemein der Garnison in der jüngeren Geschichte Heidenheims eine Heimat gegeben. Er sei noch nicht ganz abgetreten, erwiderte Ewald Ziegler in der ihm eigenen jovialen Art. Er hoffe, so Ziegler, dass seine Nachfolgerin guten Kontakt zu der Kameradschaft halten werde. schließlich wünschte er der Kameradschaft viel Erfolg. Er werde weiter im Hintergrund für deren Belange arbeiten, versprach er.
Mit einem gemeinsamen Abendessen endete die Jahreshauptversammlung, wobei Gelegenheit bestand, die Bilder des Verfassers vom Mödlareuth-Ausflug 2013 zu betrachten. RUDOLF LAUX

Unser Foto: Vorsitzender Klaus Winter dankte dem ausgeschiedenen Bürgermeister Ewald Zi

Europa ist unser Leben

Gedanken zur Europawahl am 25. März

Richten wir unseren Blick zunächst zurück: die 50er Jahren waren die Zeit der ersten europäischen Verträge, Robert Schuman und Konrad Adenauer die Pioniere. Der erste deutsche EG-Kommissar war Walter Hallstein. Die Idealisten träumten von einem europäischen Bundesstaat. Die Idee war umwerfend, 12 Jahre nach dem Kriegsende an ein einiges Europa zu denken. Die Dimension des Gedankens muss man sich heute, fast 60 Jahre danach, einmal bewusst machen!
Es war richtig, Deutschland in die westliche Völkerfamilie zu integrieren, den Platz an der Seite der Franzosen, der Italiener oder der Briten zu finden. 12 Jahre zuvor hatten die Soldaten noch gegeneinander gekämpft.
Wir müssen dankend bekennen: Deutschland ist zu einem Teil des freien Europas geworden. Es ist eingerahmt in den Verbund der europäischen Staaten und es kann somit keine „Extratouren“ mehr unternehmen, wie wir sie im letzten Jahrhundert zweimal und mit jeweils fürchterlichenWerner Falk-019 Auswirkungen erfahren mussten. Die Zugehörigkeit zu dieser großen Familie hat uns ein halbes Jahrhundert Frieden gebracht. Ich wünsche mir, dass es so bleibt und wir als Deutsche nie mehr in Versuchung kommen, in Europa eine Rolle zu spielen, die uns von den Nachbarn entfernt.
Wir müssen heute aber auch feststellen: Die große Idee des Einigungswerks ist in den politischen Hintergrund gedrängt worden durch kleinlichen Streit um Details. Wir erkennen: die Bürokratie ist das, was in Europa am besten funktioniert. Sie hat sich wie eine Hydra hineingefressen in das Bewusstsein der Menschen, wobei diese Wahrnehmung nicht überall in Europa gleich empfunden wird. Wir als Deutsche müssen uns aber selbst den Spiegel vorhalten bevor wir andere schuldig sprechen: Wir sind oft päpstlicher als der Papst, wir begnügen uns nicht mit allgemeinen Vorgaben, wir möchten alles bis aufs Komma geregelt haben. Die Gründlichkeit ist nun einmal eine deutsche Tugend. Nebenbei bemerkt: Es waren nicht einmal die viel gescholtenen europäischen Bürokraten, die die legendären Standards der Gurken für notwendig hielten, sondern international agierende Handelskonzerne.
Wir werden immer wieder mit neuen, sonderbaren Kommissionsvorschlägen konfrontiert, obgleich uns seit Jahren die Parteien versprechen, dass es weniger Bürokratie geben soll. Die europäische Bürokratie ist zu einem Selbstzweck geworden, d.h. sie liebt es, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Man denke nur an die vielen Gremien, die absolut uneffektiv, ja oftmals unnütz arbeiten, aber die Gewissheit haben, dass von ihnen niemals konkrete Ergebnisse erwartet werden.
Weil das ist, muss Europa wieder zurück in die Herzen der Menschen. Es darf nicht kopfgesteuert und emotionslos wahrgenommen werden. Diese Forderung erfüllen die vielen Partnerschaften zwischen deutschen und anderen europäischen Städten. Wir sollten noch mehr Verbindungen eingehen, denn sie sind die Garantie dafür, dass sich die Menschen nie mehr feindseelig gegenüberstehen. Beispielsweise will ich mich dafür einsetzen, dass wir analog der trinationalen Partnerschaft Mittelfrankens (mit dem französischen Limousin und dem polnischen Pommern) in Gunzenhausen eine Partnerschaft mit einer polnischen Stadt eingehen. Damit können wir ein Zeichen setzen, dass die Generation von heute bereit ist, mit polnischen Menschen genauso freundschaftlich zu verkehren wie mit französischen oder italienischen. Das ist Europa ganz konkret und nicht abstrakt. Und so erscheint uns Europa ganz nah und nicht als ein abstraktes Wesen.
Wir sollten nicht zu viel verlangen von Europa, denn Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Es ist viel geschehen in mehr als fünfzig Jahren. Vieles ist erscheint uns heute als selbstverständlich: der grenzenlose Reiseverkehr und auch die einheitliche Währung. Europa ist heraus aus dem Alter des romantischen Verliebtseins, die Alltagssorgen bestimmen das Leben. Wenn man so will, ist es wie in der Ehe zweier Menschen. Wir erleben ein Stück Normalität. Aber wir können es drehen und wenden wie wir wollen: Es gibt keine Alternative zu Europa!
Wir wollen nicht den europäischen Einheitsbrei, sondern ein friedliches Miteinander der Völker mit einem ausgeprägten Bewusstsein der Regionen nach dem Motto: Soviel Einheit wie nötig, soviel Vielfalt wie möglich!
Da Stärkste an Europa ist das Europäische Parlament. Es darf uns mit Stolz erfüllen, dass ein Gunzenhäuser, nämlich Dr. Ingo Friedrich, 30 Jahre dem Parlament angehört hat und zuletzt sein Vizepräsident war. Wir erwarten von Europa, dass mehr politisch entschieden und weniger administrativ verordnet wird. Das Parlament sehe ich als das wichtigste Organ, nicht die Kommission und auch nicht den Ministerrat. Und die Besten müssen nach Europa. Ich wage die Aussage: Wären mehr europäische Politiker so leidenschaftlich wie es Dr. Ingo Friedrich war und noch immer ist, Catherine Asthon und Herman Van Rompuy, auf die beiden europäischen Nonames, könnten glatt verzichten. Wir müssen aber auch erkennen, dass es die europäischen Staatschefs sind, die keine anderen Götter neben sich wollen. Wir können nur hoffen, das in Zukunft stärkere Persönlichkeiten mit mehr Durchsetzungskraft in die Verantwortung kommen.
Europas Bürger müssen ein starkes Signal setzen am 25. Mai, dem Tag der Wahl des neuen Europaparlaments. Es darf nicht die Bequemlichkeit siegen. Es geht schließlich um ein Europa für mich und dich! Und mancher wird sich fragen: Wozu brauchen wir Politiker in Straßburg? Die Antwort: Weil es um Freiheit und gegen Reglementierung geht, um regionale Vielfalt und gegen einen europäischen Zentralismus und um ein starkes Europa in einer globalen Welt.
WERNER FALK

Kiezkultur in Berlin

Berliner Kieze_Cover20 Streifzüge durch die Stadt

Was wäre Berlin ohne seine unterschiedlichen Stadtteile und Kieze?
Jeder hat seinen ganz eigenen Charme und liebenswerte Eigenheiten. Sebastian Petrich unternimmt in „Die schönsten Berliner Kieze“ (Elsengold Verlag) Ausflüge in diese Mikrokosmen der Hauptstadt. Dabei macht er die Geschichte des jeweiligen Viertels greifbar und zeigt überraschende neue Perspektiven auf. Der bekannte Berliner
Fotograf Jürgen Henkelmann hat ihn begeleitet und die Kieze für dieses Buch neu fotografiert.Petrich erzählt die Geschichte und die Gegenwart der Kieze aus neuen Blickwinkeln. So werden 20 Kieze lebendig: von der Spandauer Vorstadt über die Rote Insel in Schöneberg und den Graefekiez in Kreuzberg bis hin zum Kollwitzplatz im Prenzlauer
Berg. Dabei geht es nicht nur um Architektur und Geschichte, sondern auch um die aktuellen Bewohner, die teilweise schon seit Jahrzehnten dort leben. Der Initiator des Comenius-Gartens in Rixdorf wird ebenso porträtiert wie der Inhaber eines Eis- und Schokoladenladens in der Lichtenberger Victoriastadt und viele andere Besitzer besonderer Geschäfte, ein Kontaktbereichsbeamter der Berliner Polizei aus Witzleben ebenso wie Künstler, Kabarettisten und Wirte, die aus ihren Kiezen nicht wegzudenken sind. Ein Buch für jeden Berlinliebhaber!
Sebastian Petrich lebt als Autor, Lektor und Werbetexter in Berlin. Er hat zahlreiche Artikel veröffentlicht.

Die schönsten Berliner Kieze“ von Sebastian Petrich, 20 Streifzüge durch die Stadt, Fotos von Jürgen Henkelmann
128 Seiten, 21 x 28 cm, ca. 300 Abbildungen Hardcover im Schutzumschlag, ISBN 978-3-944594-15-6, € 19,95 


Gartentage im Schloss Dennenlohe

Zehntausende von Besuchern werden an Pfingsten erwartet

Von 29. Mai bis 1. Juni lädt Familie von Süsskind zu den Schloss- und Gartentagen ein – besuchen Sie Bayerns blühendste Gartenmesse! Öffnungszeiten täglich von 10 bis 18 Uhr.
Etwa 100 Aussteller präsentieren rund um den farbenfrohen Gutshof, im sprießenden Park und im Privatgarten der Familie von Süsskind exklusive Wohn- und Gartentrends, Wissenswertes aus der Pflanzenwelt sowie die neuesten Gartengeräte.
Das vielfältige Rahmenprogramm wie Konzerte auf der Schlossterrasse sowie die Ausstellung in der Galerie „My home is my castle“ verleihen Deutschlands blühendster Gartenmesse kulturellen Glanz.
Das Oldtimermuseum und der Gutshof inkl. Marstall Wirtshaus und die Schlossläden sind während der Gartentage nur in Verbindung mit dem Eintritt zu den Schloss- und Gartentagen zugänglich. Das Museum ist an diesen Tagen zum Sonderpreis von einem Euro zu besichtigen.
Die Dennenloher Schloss- und Gartentage sind an allen vier Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Eintritt für Erwachsene 10 Euro, Parkplatzgebühr ein Euro, Kinder bis 18 Jahre frei, Hunde an der Leine willkommen.
Das Schlossteam kassiert bei den Besuchern, die von Norden kommen und auf dem Parkplatz Ochsenfeld parken, den Eintritt und die Parkplatzgebühr gleich aus dem Auto heraus.
Der Wunsch der Veranstalter: Um längere Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden wäre es toll, wenn das Geld bereits passend bereitgehalten werden könnte.

Mallorca für Genießer

Tipps für individuelles Urlaubsvergnügen jenseits des Ballermanns

Das Reisebuch-Magazin „Mallorcas schönste Seiten“ aus dem München Süd Verlag bietet individuelles Urlaubsvergnügen für gehobene Ansprüche – lohnenswert auch für passionierte Mallorca-Liebhaber.

Mallorca hat weit mehr zu bieten als Sonne, Strand und Ballermann. „Mallorcas schönste Seiten“ zeigt idyllische Traumstrände, wo man selbst im Sommer noch unter sich ist ebenso wie den Szenebeach mit Chiringuto-Bar und Remmidemmi, das quirlige Palma mit seiner grandiosen Altstadt und unzähligen Geschäften

Layout 1 genauso, wie außergewöhnliche Wander- und Ausflugstipps. Selbst eingefleischte Mallorca-Kenner bekommen Appetit, bei den nahezu 80 Restauranttipps von der Landeküche im Steinbruch bis zum Sternerestaurant. Ausführlich werden jahrhundertealte Sehenswürdigkeiten ebenso wie Ausstellungen zeitgenössischer internationaler Künstler wie Anselm Kiefer oder Tony Cragg vorgestellt.
Das Reisebuch-Magazin „Mallorcas schönste Seiten“ des Herausgebers Stefan Loiperdinger – für den Mallorca inzwischen zur zweiten Heimat geworden ist – richtet sich an Reisende mit gehobenen Ansprüchen. Die Auswahl der Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Übernachtungsmöglichkeiten und vielfältigen Restauranttipps ist auf Urlauber abgestimmt, die ihre Ferien aktiv erleben möchten. Mallorca für niveauvolle Genießer lautet hier die Devise. Die sorgfältig recherchierten Artikel wurden von Insidern verfasst, die die Baleareninsel und ihre geheimsten Winkel seit Jahren kennen.
„Mallorcas schönste Seiten“ überzeugt durch opulente, bildgewaltige Farbfotografien und eine konsequente Praxis-orientierung. Der Leser kann das Buch wie einen persönlichen Reiseassistenten nutzen. Alle Tourenvorschläge, Strand- und Einkaufstipps, Restaurant-, Hotel- und Beachclub-Empfehlungen sind liebevoll ausgesucht. Übersichtsta-bellen, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Anfahrtskarten und Hinweise auf relevante Webseiten ersparen die zeitaufwendige Recherche und ermöglichen schon vor Antritt der Reise eine perfekte Planung.
Und wer auf einer Tagestour spontan wissen möchte, wo er den Tag mit einem besonders leckeren Essen entspannt ausklingen lassen kann, findet in diesem Reise-(Ver)führer Restauranttipps, die sonst nur die Einheimischen kennen (www.mallorcas-schoenste-seiten.de).
„Mallorcas schönste Seiten“, Klappenbroschur, 236 Seiten, Format: 21.5 x 27 cm, ca. 300 Farbfotos, inkl. Detailkarten, € 14.80 (D), ISSN 4198771214804 0, „Mallorcas schönste Seiten“ erscheint im „München Süd Verlag“, der sich auf anspruchsvolle und hochwertige Life-stylemagazine spezialisiert hat.

Freundeskreis kümmert sich um jüdischen Friedhof

In Hainsfarth sind 271 Grabmäler zu sehen

„Lasst die Toten ruhen!“ Nach dem jüdischen Glauben ist das ein Versprechen auf Ewigkeit. Die Gräber sollen deshalb auch nicht gepflegt werden. Aber von jeder Regel gibt es eine Ausnahme. Auf dem Judenfriedhof in Hainsfarth sind in den letzten Jahren etliche Grabmäler auf Anregung von jüdischen Angehörigen saniert worden.
Sigried Atzmon ist die Vorsitzende des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth. Sie nimmt sich des kulturellen Erbes an. Mit an ihrer Seite ist Rolf Hofmann (Stuttgart), der sich seit Jahrzehnten der Erforschung der Judengeschichte in der schwäbischen Nachbarregion widmet. Seine Ergebnisse sind im Internet bequem nachzuverfolgen (www.alemannia-judaica.de).
Der Friedhof in Hainsfarth (im Dorf war einst die Hälfte der Bevölkerung jüdisch) ist 1849 angelegt worden. 291 jüdische Mitbürger sind dort bis 1939 beigesetzt worden, heute gibt es noch 272 Grabmäler. Im Zuge des Novemberpogroms 1938 sind Verwüstungen geschehen, aber nicht so stark wie andernorts. 1955 sind die Remise und das Taharahaus an einen privaten Grundstücksnachbarn verkauft worden. Seit 1946 kümmert sich die Gemeinde um den Friedhof, Eigentümerin ist jedoch die Israelitische Kultusgemeinde in Bayern. Sie hat 111 Friedhöfe in ihrem Bestand. Viele der alten Grabsteine sind stark verwittert. Um einen Teil für die Nachwelt zu sichern, hat der Freundeskreis Sanierungen vorgenommen. Nach jüdischem Ritus ist das eigentlich nicht vorgesehen, aber diesbezüglich gibt es offenbar inzwischen auch andere Ansichten.
Mit ihrer hebräischen Inschrift weisen die Grabsteine nach Osten, also gen Jerusalem, während die Erläuterungen in deutscher Sprache auf der Westseite angebracht sind. Zu den Grabstätten zählt auch die des Cronheimer Juden Julius Martin, der einst auf deutscher Seite im Ersten Weltkrieg kämpfte und später mit dem Leben nicht mehr zurechtkam. Er erhängte sich im Wald bei Hainsfarth.
Dass es heute vom Hainsfarther Friedhof eine umfassende Gräberliste gibt, das ist dem Augsburger Wissenschaftler Herbert Immenkötter zu verdanken.
Den in den letzten Jahren aus Osteuropa zugewanderten Juden ist es zuzuschreiben, dass es heute wieder jüdisches Leben gibt. Sigried Atzmon: „1945 hat wohl niemand geglaubt, dass es in Deutschland jemals noch jüdisches Leben geben wird.“
Sigried Atzmon ist die Vorsitzende des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth. Sie kennt sich aus auf dem Friedhof und nimmt Führungen vor. Foto: Falk

„Das Erfolgsrezept“ der Walder Frauen

Wagner Vroni 1848x2353Kochbücher geben viele praktische Anregungen

Schon drei Bände des Kochbuchs „Das Erfolgsrezept“ haben die Landfrauen aus dem Gunzenhäuser Stadtteil Wald mit ihren originellen Kochvorschlägen gefüllt. Veronika Wagner, die Pfarrfrau, ist für die Herausgabe verantwortlich. Sie steuert selbstverständlich auch eigene Rezepte bei, schließlich soll jeder wissen, was bei Pfarrers so auf den Tisch kommt und was die Lieblingsnachspeise von Johannes Wagner ist.

Mehr als 10000 Exemplare sind bisher verkauft worden. Der Erlös wurde u.a. der Kindergarten renoviert, was jetzt noch eingeht, das fließt auf das Konto der Hermann-von-Bezzel-Stiftung, die alle Bereich der kirchlichen Arbeit vor Ort unterstützt. Bezzel gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten Walds: er war nach seiner Walder Zeit der erste evangelische Landesbischof in Bayern.
Viele Walder Frauen, aber auch Köchinnen aus der Umgebung, haben handschriftlich ihre Rezepte beigesteuert. Der Falk-Report möchte sich in den Dienst der guten Sache stellen und veröffentlicht in den nächsten Wochen und Monaten eine Serie von Kochrezepten aus den Büchern. Der Herausgeber dankt Veronika Wagner für die Genehmigung und wünscht den Walder Frauen, dass sie weiterhin so einträchtig zusammenhalten und so kreativ sind, wie man es von ihnen kennt. Es ist schön, dass sich Jung und Alt rund um das Falkenhausensche Schloss so gut verstehen. So hat das Dorf Zukunft!

Der Falk-Report setzt in den nächsten Wochen die Serie der Koch-Tipps aus dem Walder Kochbuch fort.  Alle drei Bände der  „Erfolgsrezepte“ sind im örtlichen Buchhandel erhältlich (Einzelpreis 13 Euro).

Unsere Fotos: Veronika Wagner, die Walder Pfarrfrau, war die Initiatorin der drei Bücher „Das Erfolgsrezept“ (siehe Titelbild). Unten ist eines ihrer Rezepte angegeben. Sie lädt dazu ein, Orangenmarmelade selbst herzustellen.

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Walder Kindergarten: Dem Wichtel auf der Spur

Die Walder Dorfgemeinschaft, die am Freitag eine Silbermedaille im Bezirkswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bekommen hat, ist gut drauf. Gleich am Abend feierten die Akteure den Erfolg im „Walder Dorfladen“. Alle sind stolz auf das Erreichte und wollen nicht nachlassen in ihrem Bemühen, Wald noch attraktiver zu machen – vor allem auch für junge Familien.

Heute trafen sich die Eltern der Buben und Mädchen des Kindergartens zu einem Familiennachmittag unter dem Motto „Dem Wald-Wichtel auf der Spur“. Teresa Herrmann, die Vorsitzende des Elternbeirats, hatte  zusammen mit Katja Rüger, Nadja Schülein und Stefanie Färber den  tollen und für Kinder wie Eltern informativen und erlebnisreichen „Waldspaziergang“ nach pädagogischen Gesichtspunkten bestens vorbereitet. So konnten die Kids an etlichen Stationen erleben, das die Natur zu bieten hat. Am Anfang und am Ende sangen die Kinder unter Anleitung von Leiterin Hildegard Müller-Haderlein, außerdem hörten sie von ihr eine lustige Geschichte.

Für die Eltern war der Nachmittag eine schöne Gelegenheit zum geselligen Beisammensein. Das Picknick war der krönende Abschluss.

Hurra! Goldmedaille für Meinheim

Meinheim (3)Der Bezirkswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ war für die drei mittelfränkischen Dörfer ein großartiger Erfolg. Sie belegten die ersten Plätze unter den acht Kandidaten, die sich bemühten, in den Landesentscheid vorzustoßen.

Die Goldmedaille geht an das Altmühltaldorf Meinheim, Silber an Wald und Bronze an Enderndorf am See.

Unser Bild zeigt die Bezirkskommission auf ihrer Rundfahrt durch Meinheim. Der neue Bürgermeister Wilfried Cramer (Zweiter von rechts) konnte somit schon in den ersten Tagen seiner noch jungen Amtszeit einen großartigen Erfolg verbuchen. Alle, die dabei waren, sahen es und waren beeindruckt: der „Wilfer“, wie ihn seine Meinheimer Freunde liebevoll nennen, agierte souverän und so, als hätte er nie etwas anderes getan, als Menschen für sein Dorf einzunehmen.

Herzlichen Glückwünsch vom Falk-Report! Wir sehen uns beim Landesentscheid wieder.