Archiv: Allgemein

Die Kirschblüte im Spalter Hügelland ist in diesem Jahr um gute drei Wochen früher dran. Das Kalbensteinberger Maifest wird aufgrund der ungewöhnlich milden Temperaturen wohl eher vom Grün, anstatt wie üblich vom Weiß der Blüten dominiert. Auch Kirschkönigin Christina I. ist bereits im Dienst als Botschafterin der süßen Früchtchen.   Foto: Doris Müller

Elterntraining im Kreis Ansbach

Die Eltern-, Jugend- und Familienberatung des Landkreises Ansbach und der Stadt Ansbach bietet ab April/Mai 2014 erneut das Elterntraining „Kinder im Blick“ an. Es handelt sich um ein Angebot für Eltern, die in Trennung leben und Unterstützung im Umgang mit diesem schwierigen Thema suchen. In zwei voneinander getrennten Elterngruppen erhalten die Eltern Informationen über die neuesten Erkenntnisse aus der Scheidungsforschung. Die Bedürfnisse der Kinder sowie der getrennten Eltern werden in Theorie und Praxis in den Mittelpunkt gestellt. Anhand von Rollenspielen, die von den Trainern unterstützt werden, können neue Lösungswege gefunden und eingeübt werden. Die sechsteiligen Kurse starten am Dienstag, 29. April 2014, von 16.30 Uhr – 19.30 Uhr, sowie am Freitag, 2. Mai 2014, von 13.30 Uhr – 16.30 Uhr. Die Unkosten für Material und Imbiss betragen 30 Euro. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0981/468-5555 oder der E-Mail-Adresse eb-stelle@landratsamt-ansbach.de anmelden.

Das “BOOTHAUS” erwartet seine Gäste

Gastronomie am Altmühlsee-Zentrum Schlungenhof öffnet nach Umbau

Die Gastronomie im Fränkischen Seenland muss keine Vergleiche scheuen, vor allem ist sie vielseitig. Für alle Ansprüche gibt es ein ordentliches Angebot. Der Gast, der die gemütliche fränkische Gaststube sucht, wird sie fast in allen Dörfern finden. Selbst die Häuser, die gehobene Ansprüche der Gäste befriedigen können, sind nicht selten.

Boothaus Schlungenhof 3872x2592-017Eine Top-Adresse ist auf jeden Fall das „BOOTHAUS“ direkt am Altmühlseezentrum Schlungenhof. Von hier aus hat der Gast einen einmaligen Blick auf den See und wenn am Abend der Tag sich neigt, dann kann er einen stimmungsvollen Sonnenuntergang erleben wie sonst nur an wenig anderen Plätzen.

Andre und Claudia Stucke, die im romantischen Rothenburg schon gastronomisch präsent sind, haben heuer die Bewirtschaftung des früheren „Seegasthofs“ übernommen und sprechen ihre Gäste mit einem neuen Konzept an. Und das beginnt schon beim Namen: BOOTHAUS. Nach einem Umbau ist das Haus direkt am See jetzt behindertengerecht. Neues Mobiliar kennzeichnet die junge und innovative Gastronomie am Wasser.  Die Hausherren versprechen ein „maritimes Ambiente“  mit „Seegarten“-Terrasse, die mehr ist als nur ein Biergarten. Vom Außenbereich hebt sich angenehm das Restaurant ab, das nobel eingerichtet ist und zu einem  behaglichen Aufenthalt einlädt. Der Kolonialstil mit „Shabby Chic“-Möbeln prägt das Haus und Boothaus Schlungenhof 3872x2592-011gibt ihm eine unverwechselbare Note.  Die Küche orientiert sich an den konventionellen Wünschen, sie setzt aber auch neue Akzente und erfüllt damit die Erwartungen, die Gäste mit qualitätvoller Gastronomie verbinden. Sie können auf 150 Plätzen im Restaurant und auf der Terrasse sitzen, auch im neu bestuhlten Kioskbereich mit weiteren 150 Plätzen.

Wie so häufig, war der Terminplan eng gesteckt und so wartet Gastronom Andre Stucke noch auf die einheitliche “Berufskleidung” seiner Servicedamen, auf die Sonnenschirme und auf einige technische Veränderungen im Kioskbereich, der deshalb erst  in den nächsten Wochen eröffnet werden kann.

Kaffee-Seminar bei Expert in Weißenburg

Marktleiter  Michael Kreissl hat zu einem

Kaffee-Seminar in den Expert-Markt in Weißenburg

eingeladen. Termin:  10. April, um 19.30 Uhr.

Es ist ein exklusives Kaffee-Seminar  für alle Kunden, die sich in letzter Zeit  einen hochwertigen Kaffeevollautomat gekauft haben. Expert möchte seinen Kunden faszinierende Einblicke in die Welt des Kaffees anbieten.

In diesem Seminar erfahren die Kunden alles über das „Schwarze Gold“: Woher kommt die Kaffeebohne? Wie wird sie veredelt?  Wie bekomme ich das beste Geschmacks-Ergebnis mit meinem Kaffeevollautomat?

Exklusiv für diesen Abend hat Michael Kreissl eingeladen: Gerhard Rudolf, Röstmeister und Inhaber der Firma Rudolf-Kaffee in Schorndorf. Er gibt faszinierende Einblicke in die Kunst der Kaffeeveredelung.

Daniela Sekul von der Firma Jura wird die Zubereitung von Kaffeevariationen an verschiedenen Geräten vorführen.

Beide Veranstaltungen finden in der expert Filiale beim Kaufland (Eichstätter Straße 29, 91781 Weißenburg) statt.

Bis 7 April erwartet Marktleiter Kreissl ein kurzes Feedback per Mail, um disponieren zu können (Telefon 09141/99758-51 oder Mail an: M. Kreissl@Weissenburg.expert.de

Dr. Schacht im Vorstand der Rechtsanwaltskammer

Ehrenvolle Berufung für den versierten Juristen

Rechtsanwalt Dr. Sigurd Schacht aus Gunzenhausen  wurde erneut in den Vorstand der Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesbezirk Nürnberg gewählt.

Sämtliche Rechtsanwälte, die bei den Gerichten im Oberlandesgerichtsbezirk Nürnberg zu gelassen sind, sind Mitglieder der Rechtsanwaltskammer. Dem Vorstand obliegen insbesondereDr. Sigurd Schacht die Mitglieder der Kammer in Fragen der Berufspflichten zu beraten und zu belehren, die Mitglieder in Erfüllung ihrer gegenüber der Kammer obliegenden Pflichten zu überwachen, die Rechtsanwälte für die Ernennung zur Mitglieder des Anwaltsgerichts und Anwaltsgerichtshofs vorzuschlagen, Gutachten zu erstatten, die eine Landesjustizverwaltung, ein Gericht oder eine Verwaltung eines Landes anfordert, bei der Ausbildung und Prüfung der Studierenden und Referendare mitzuwirken und die anwaltschaftlichen Mitglieder der juristischen Prüfungsausschüsse vorzuschlagen.

Zum Oberlandesgericht Nürnberg gehören die Bezirke der Landgerichte Ansbach, Amberg, Nürnberg, Fürth, Regensburg und Weiden i.d. Opf., jeweils mit sämtlichen dazugehörigen Amtsgerichten.

Dr. Sigurd Schacht ist Fachanwalt für Bau- & Architektenrecht sowie Fachanwalt für Bank- & Kapitalmarktrecht.  Seine Tochter Dr. Bettina Schacht steht ihm heute bei der Leitung der Kanzlei zur Seite. Fünf weitere Rechtsanwälte sind in verschiedenen Fachgebieten tätig. Die 1950 gegründete Kanzlei zählt 25 Mitarbeiter in Gunzenhausen und Weißenburg.  Sie gehört zu den führenden Kanzleien in Mittelfranken-Süd.

Dr. Schacht hat sich bleibende Verdienste als Präsident des Genossenschaftsverbands Mittelfranken sowie als Aufsichtsratsvorsitzender der Gewerbebank Ansbach erworben. Er gehört seit mehr als 40 Jahren dem Kreistag Weißenburg-Gunzenhausen an und ist erst vor wenigen Wochen mit großer Zustimmung der Bevölkerung wiedergewählt worden, so dass er als „Alterspräsident“ des neuen Kreistag  fungieren wird.  In seiner Freizeit sitzt Dr. Schacht häufig auf dem Hochstand. Er ist Ehrenvorsitzender des Jagdvereins Gunzenhausen.

Die originellsten Fußballsprüche

Im “Falk-Report” (unten) wird Ralf Friedrichs Buch “Kaiserschmarrn” vorgestellt. Es ist  für alle Fußballfreunde, die sich gut unterhalten lassen,  quasi eine Pflichtlektüre. Ich entnehme dem Buch die schönsten Zitate und möchte Euch damit eine schönen Lesestunde wünschen. Es sind sprachliche “Meisterleistungen” und auch “Fehltritte”, meist aus der Situation heraus gesagt. Ihr seht, Fußballer sind von Natur aus keine Schöngeister und Literaten. Und was sie von sich geben, erhebt nicht den Anspruch, pulitzerpreisverdächtig zu sein.

“Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch”  (Stefan Effenberg)

“Das hätte in der Türkei passieren dürfen, aber nicht in der zivilisierten Welt” (Toni Schuhmacher  nach dem Stromausfall bei seinem Abschiedsspiel in Köln)

“Druck habe ich nur, wenn ich morgens auf die Toilette gehe” (Oliver Reck, Torwart Werder Bremen)

“Ein Torwart ohne Tor ist nur ein halber Mensch” (Rudi Kargus, HSV)

“Da haben Spieler auf dem Spielfeld gestanden, gestandene Spieler!” (Günter Netzer)

“Um eines einmal endgültig klarzustellen: Ein Trainerstab ist kein Vibrator!” (TV-Entertainer Harald Schmidt)

“Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär” (Hans Krankl)

“Im Training habe ich einmal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war mirs wurscht. Da hab i gsagt: Saufts weiter!” (Max Merkel, Trainer)

“Wir können so etwas nicht trainieren, sondern nur üben” (Michael Ballak)

“Kompliment an meine Mannschaft und meinen Dank an die Mediziner. Sie haben Unmenschliches geleistet.” (Berti Vogts, Trainer)

“Die Breite an der Spitze ist dichter geworden” (Berti Vogts)

“Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser” (Franz Beckenbauer)

“Na gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage” (Franz Beckenbauer)

“Im Fußball ist es wie im Eiskunstlauf. Wer die meisten Tore schießt, der gewinnt.” (Rainer Calmund, Manager)

“Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt” (Mario Basler)

“Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir liefs ganz flüssig” (Paul Breitner)

“Ein Mittelstürmer verbringt die meiste Zeit seines Lebens im Strafraum” (Uwe Seeler).

Den “Kaiserschmarrn” (Humboldt-Verlag) gibt es in allen Buchhandlungen zum Preis von 12,99 Euro.

„Kaiserschmarrn“ kommt rechtzeitig zur Fußball-WM

 Die verrücktesten Skandale der Fußball-Nationalmannschaft

In der deutschen Fußball-Nationalmannschaft geht es nicht immer nur brav und sportlich-korrekt zu. Stefan Effenbergs Gruß an die Fans mit dem Mittelfinger ist bis heute ebenso unvergessen, wie der Konflikt zwischen Uli Stein und Franz Beckenbauer in der Suppenkasper-Affäre. Dieses Buch thematisiertKaiserschmarrn auf humorvolle Weise die spektakulärsten Aufreger der deutschen Nationalelf: Kevin Kuranyi darf nicht mitspielen und fährt schon in der Halbzeit alleine in die Disco, Gomez trifft nur das Himmelstor. Wie es besser geht, zeigt Nationaltorwart Marc-André Ter Stegen in den USA, wo er einen harmlosen Rückpass-Roller durch lässt. Warum heißt der Schluchsee seit der WM 1982 eigentlich „Schlucksee“? Und was geschah wirklich in der „langen Nacht von Malente“? Der Fußball- und Comedy-Experte Ralf Friedrichs hat alle Aufreger und Skandale der über hundertjährigen Geschichte der deutschen Nationalelf gründlich nachrecherchiert und von A bis Z humorvoll zusammengetragen.

Der Autor: Ralf Friedrichs ist freier Autor, Moderator und Journalist. Er moderiert u.a. den FC-Stammtisch Talk, HEIMSPIEL Fußball Talk (center.tv) und schreibt für den Kölner Stadt-Anzeiger, Express und FOCUS Online. Bereits fünf Bücher hat Friedrichs veröffentlicht, darunter die sehr erfolgreiche „Neulich im Geißbockheim“ – Trilogie (Satire über 1.FC Köln), sowie eine Comedy-CD.

„Kaiserschmarrn“, 176 Seiten, 61 Abbildungen, 11,8 mal 17,0 cm, Broschur, ISBN 978-3-86910-207-8, Humboldt-Verlag Hannover

 

Leckeres vom Nussdorf Sammenheim

Die “Manufaktur Gelbe Bürg” vermarktet Nussöl, Konfitüre und Liköre

Die rund 180 Walnussbäume rund um Sammenheim sind charakteristisch für das Altmühltaldorf. Jahrzehntelang haben sie aber ein stiefmütterliches Dasein gefristet und manch ein stattlicher Baum ist der Motorsäge zum Opfer gefallen. Jetzt aber besinnen sich die Menschen im Dorf auf den eigentlichenNussöl 2592x3872.40 Wert ihrer Nussbaumkultur. Etabliert hat sich die „Manufaktur Gelbe Bürg“, die nicht nur Nüsse, sondern auch Süßkirschen, Birnen, Zwetschgen, Quitten und Rhabarber zu 19 verschiedenen Fruchtprodukten verarbeitet und regional vermarktet.

Zum wichtigsten Verkaufsprodukt ist indes das Walnussöl geworden. Gut getrocknete Nüsse der Vorjahresernte werden in diesem Frühjahr gepresst. Recht aufwendig ist die Produktion von eingeweckten Früchten, denn sie werden nicht industriell im Säurebad von der Schale getrennt und entkernt, sondern in reiner Handarbeit. „Den Unterschied schmeckt man sofort“, sagen Inga Royl, Petra Riehl und Norbert Metz von der „Manufaktur Gelbe Bürg“.

Im Herbst (7. September) startet der erste „Genussmarkt Sammenheim“. Schon jetzt ist der Walnusslikör der „ARGE Nuss Sammenheim“ auf dem Markt, aber auch in Kuchen, Bratwürsten wird das Öl verarbeitet. „Hohe Qualität mit klarer Herkunft“, ist das Credo der Manufaktur. Dass die Verbraucher immer qualitätsbewusster werden, das spielt den Sammenheimern in die Karten, die das Walnussöl natürlich nicht zu Discontpreisen anbieten können.

So ganz neu ist die Walnussverarbeitung im Dorf aber nicht, denn schon 1798 wurde in der Buckmühle (Walk- und Ölmühle) Walnussöl hergestellt. In der Notzeit des Kriegs sind aus den grünen Nüssen Süßigkeiten und Kompott gemacht worden.

Foto: Julia Frei vom Edeka-Markt Höfler in Gunzenhausen präsentiert die Produkte der “Manufaktur Gelbe Bürg”. Dort werden die Regionalprodukte aus Altmühlfranken angeboten.

Neues Kultur-Selbstbewusstsein

Altmühlfranken muss sich nicht verstecken

Zwei Drittel der Menschen leben in ländlichen Regionen Deutschlands, hier werden 23 Millionen Arbeitsplätze vorgehalten und mehr als 50 Prozent der Ausbildungsangebote unterbreitet. Mitnichten ist der ländliche Raum abgehängt, er prägt die Wirtschaftskraft des Standorts Deutschland.

Und in diesem lebendigen Teil Deutschlands ist auch eine Bandbreite kultureller Vielfalt vorhanden. Aber es fehlt ihr oft an Wahrnehmung und Wertschätzung, statt Beachtung erntetPopp 10.12.2012 15-35-49 sie nicht selten nur eine Belächlung. Dabei befindet sich die Kultur- und Kreativwirtschaft seit 20 Jahren in einem dynamischen Boom.  N icht nur die ländliche Bevölkerung fährt zum Konzert- und Bühnenangebot in die Städte, nein auch die städtische Bevölkerung schätzt zunehmend die Kulturerlebnisse des ländlichen Raums. Der Karlshof bei Ellingen, das Krimi-Festival in Weißenburg  und die Altmühlseefestspiele  in Muhr am See sind dafür gelebte Beispiele.

Es ist aber auch notwendig, sich von einem verengten Kulturbegriff zu lösen, der nicht nur die institutionalisierte Kultur der „Leuchttürme“ im Fokus, sondern auch das einzigartige Potenzial der Laienkultur des ländlichen Raums mit im Auge hat. Häufig wird der kulturelle Wert der Arbeit der Chöre, Orchester. Laienbühnen, Vereine und auch der im ländlichen Kulturleben unverzichtbaren Freiwilligen Feuerwehren häufig unterschätzt. Hier werden nahezu täglich Werte und Tugenden gelebt, die für unsere Kultur von unschätzbarem Wert sind. Denken wir dabei nur an Teamgeist und Zuverlässigkeit, an Disziplin und Verantwortungs-bewusstsein, für die hier mit hohem Zeitaufwand und auf freiwilliger Basis ausgezeichnete Grundlagen geschaffen werden.

Es muss Altmühlfranken mit Stolz erfüllen, mit Heidenheim über eines der bedeutendsten Klosterprojekte in Bayern zu verfügen, dem nunmehr endlich die überfällige kulturhistorische Wertschätzung unserer Gesellschaft zuteil werden soll. Denn neben dem Solhofener Museum oder dem Karlsgraben bei Treuchtlingen  zählt das Kloster Heidenheim zu den ganz großen Kultur-Leuchttürmen, die weit über Altmühlfranken hinaus strahlen.

Die „kulturinitiative altmühlfranken“ will vorhandene Kulturakteure unterstützen und neue kulturelle Plattformen eröffnen. Das sagt Dieter Popp, der drei Jahre lang Leiter des Regionalmarketings im Kreis war und „altmühlfranken“ quasi als Marke erfunden hat.

Foto: Dieter Popp hat als Regionalmanager wichtige Impulse gegeben. Heute leitet er die “Futour-Regionalprodukte” in Haundorf.

Feines aus Altmühlfranken

Heuer gibt es den “BergKirsch” als Cuvee

„Die Brombachseer Kirschen haben ein unübertroffenes Aroma“. Das steht für Dieter Popp, dem Haundorfer Regionalmanger, fest. Die süßen Früchte wachsen auf den Hochstämmen, die charakteristisch sind für das Kirschenland. An einen Sherry erinnert in seinem Geschmack der „BergKirsch“, ein 2013-er BergKirsch tolles Foto August 2013Dessertwein aus alten Sorten, für die sich der Handel heute nicht mehr interessiert. Das hat den Obstbauern im Seenland eine neue Vermarktungschance eröffnet. “Wir sichern damit das Kulturerbe der Streuobstwiesen“, sagt Popp. Im Barriquefass reift  beispielsweise „Grolls Schwarze Knorpelkirche“, kurz „Schwarze Groll“ genannt. Er hat 14,4 Prozent Alkohol und 65 Gramm Restzucker/Liter. „Der ist ja ganz nach meinem Geschmack“, jubelt die Buchhändlerin Kristy Husz vom Buchhaus Schrenk in Gunzenhausen.

2014 wird der „BergKirsch“ als Cuvee angeboten, ferner ein altmühlfrankischer Most und ein „Brombachseer Kirschblütenhonig“. Die Vertriebswege werden augenblicklich noch geplant, aber auf jeden Fall sind die Reginalprodukte im Gunzenhäuser Edeka-Lebensmittelmarkt Höfler ausgestellt und auf den neuen Cuvee freut sich schon Kristy Husz und Dr. Johann Schrenk vom Buchhaus Schrenk, die zu den ess- und trinkbaren Köstlichkeiten  auch noch das schöne Buch “Altmühlfranken genießen” anbieten, das 2013 erschienen und sich als ein “Renner” erwiesen hat.