Archiv: Allgemein

Iceman-Golf Trophy am Brombachsee

Eisschwimmen und heiße Stimmung

StörzelbacherWinterbildDie Winterkälte im Fränkischen Seenland hat Anfang Januar keine Chance gegen die Veranstaltungen am Kleinen Brombachsee. So wird am 4. Januar 2015 im Strandhotel Seehof in Pfofeld-Langlau die erste „Iceman – Golf Trophy“ ausgespielt. Geselligkeit und Spaß stehen bei diesem Teamwettspiel im Vordergrund. Für die Trophy wurde am Kleinen Brombachsee und rund um das Hotel ein eigener Platz mit 18 Spielbahnen angelegt. Mit gleich zwei Highlights wartet der Dreikönigstag am Kleinen Brombachsee auf. Am Nachmittag des 6. Januars 2015 eröffnet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) auf eisige Weise die Badesaison. Beim DLRG Drei-Königs-Schwimmen stürzen sich um 15 Uhr wieder Dutzende Schwimmer, einige nur mit Badehose bekleidet, in das kalte Wasser des Sees. Von 14 bis 19 Uhr geht es beim Winter Open Air des Strandhotels Seehof heiß her. Bei freiem Eintritt spielen „Die Störzelbacher“ (www.fraenkisches-seenland.de, www.strandhotel-seehof.de). Foto: Die Störzelbacher one & Six

Weihnachtliches Dinkelsbühl

Es funkelt, glitzert und klingt in der Stadt

An den Weihnachtstagen präsentiert sich Dinkelsbühl nicht nur im Festglanz, sondern auch mit einem abwechslungsreichen Programm. Zur Einstimmung auf das Fest gastieren am 23. Dezember 2014 „Viva Voce“ in der St.-Pauls-Kirche. Ebenfalls in der Paulskirche spielt am 28. Dezember 2014 das „Nördlinger Bachtrompetenensemble“. Im Rahmen der Reihe „Orgel um Halb“ erklingt am 26. Dezember 2014 und am 2. Januar 2015 jeweils um 14.30 Uhr die große Rieger-Orgel im Münster St. Georg. Anschließend wird die Krippe erläutert. Sie ist eine nahezu 60 Quadratmeter große Miniatur der Dinkelsbühler Altstadt. Die Stadt und ihr Umland entdeckt man bei Fackelwanderungen oder bei einer Tour mit Frühschoppen in Segringen, mit dem Nachtwächter oder bei Stadtführungen. Im Haus der Geschichte heißt es zudem „Es funkelt und glitzert“: Die aktuelle Sonderausstellung zeigt Christbaumschmuck vom Biedermeier bis heute. Im Museumshof geht zudem der Dinkelsbühler Weihnachtsmarkt in eine kleine Verlängerung (26. Dezember 2014 bis 1. Januar 2015, www.dinkelsbuehl.de).

Erhard gibt auch heute noch die Richtung vor

Sein Buch “Wohlstand für alle” enthält zeitlose Botschaften

„Ein bürokratisch manipuliertes Europa, das mehr gegenseitiges Misstrauen als Gemeinsamkeit atmet und in seiner ganzen Anlage materialistisch anmutet, bringt für Europa mehr Gefahren als Nutzen mit sich.“
Das hat schon Ludwig Erhard, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, in den frühen sechziger Jahren befürchtet. Dabei war er beileibe kein Eurokritiker, sondern ein ausgewiesener europäischer Marktwirtschaftler. Seine „Soziale Marktwirtschaft“ war das Erfolgsrezept schlechthin. Aus heutiger Sicht ist es reizvoll, Erhards publizistisches Vermächtnis („Wohlstand für alle“), das 1957 das erste Mal erschienen ist und 1964 von ihm ein letztes Mal modifiziert wurde.
Schauen wir auf die Europapolitik: „Niemand kann glauben wollen, dass es möglich ist, in allen Ländern quer durch alle Industriezweige einen gleichen Produktivitätssstandard zu setzen.“ Erhard schriebWohlstand für alle damals, eine solche Forderung beruhe auf einer völlig illusionären Verkennung ökonomischer Gesetze. Diese Geisteshaltung dürfe sich in einem integrierten Europa „unter keinen Umstanden durchsetzen, wenn nicht menschliche Initiative und schöpferische Kraft, ja das Leben selbst, erstickt werden sollen“. Es sei eine Illusion und ein Wahn zu glauben, man könne die natürlichen Gegebenheiten korrigieren und die strukturellen Bedingungen von Land zu Land mit künstlichen Mitteln so weit ausgleichen, dass jedes Land mit gleichen Kosten arbeiten könne. Der Kanzler von 1966-1969 (CDU-CSU/FDP-Koalition) erblickte darin schon damals eine „Harmonisierungstheorie“, die der Frage ausweiche, wer die Opfer bringen soll. Seine Befürchtung: Dieser Wahn müsse zu Fonds („Töpfchen“) führen, aus denen alle diejenigen Ländern entschädigt oder hochgepäppelt werden müssen, die im Nachteil sind oder es zu sein glauben. Sein klares Wort: „Das sind Prinzipien, die mit einer Marktwirtschaft nicht in Einklang stehen. Hier wird nicht die Leistung prämiert, sondern das Gegenteil getan, es wird der Leistungsschwächere subventioniert.“ Diese „Sozialromantik“ nannte Erhard „sehr gefährlich“.
In seinem Standardwerk sagt der aus Fürth stammende Politiker, die Währungsstabilität gehöre in die Reihe der menschlichen Grundrechte aufgenommen. Und zu den „unantastbaren Grundrechten“ zählte er auch die Konsumfreiheit und die Freiheit der wirtschaftlichen Betätigung. „Demokratie und freie Wirtschaft gehören logisch ebenso zusammen wie Diktatur und Staatswirtschaft.“
Der Wirtschaftsminister von 1957-1963 unter Kanzler Konrad Adenauer, der zuvor schon im Frankfurter Wirtschaftsrat die Grundlagen der Marktwirtschaft legte, hatte immer eines im Sinn: Mit der Marktwirtschaft nicht nur einzelne Schichten zu begünstigen, sondern „der Masse unseres Volkes durch höchste Anstrengung und immer mehr gesteigerte Leistung einen würdigen Lebensstandard zu sichern und diesen fortlaufend zu bessern.“ Seine bildhafte Sprache: „Ebenso wie der Schiedsrichter beim Fußballspiel nicht mitspielen darf, darf auch der Staat nicht mitspielen.“ Der Fußball und auch die Marktwirtschaft folgten bestimmten Regeln, die von vornherein feststünden. Wie es unfair sei, wenn sich eine Mannschaft mit elf Mann vor der Tor stelle, so dürfe keine Macht die Freiheit des wirtschaftlichen Wettbewerbs unterdrücken.
Erhard hat übrigens den Begriff des „deutschen Wirtschaftswunders“ nicht gelten lassen. Die erste neun Aufbaujahre nach dem Krieg nannte er „die Konsequenz der ehrlichen Anstrengung eines ganzen Volkes, das nach freiheitlichen Prinzipien die Möglichkeit eingeräumt erhalten hat, menschliche Energien anwenden zu dürfen“. Er wollte „aller Welt den Segen der menschlichen Freiheit und der ökonomischen Freizügigkeit deutlich machen“.
Und zur Rolle der Unternehmer äußerte er sich deutlich: „Wenn eine Ordnung gesetzt wird, die nicht mehr die Kraft, die Phantasie, den Witz, die Tüchtigkeit und den Gestaltungswillen der individuellen Persönlichkeit erfordert, wenn der Tüchtigere nicht mehr über den weniger Tüchtigen obsiegen kann und obsiegen darf, dann wird auch die freie Unternehmenswirtschaft nicht mehr lange Bestand haben.“
Die Befindlichkeiten der Deutschen kannte er bestens. Er nannte es eine Charakterschwäche des deutschen Volkes, dass es das Gefühl für die Realitäten des Lebens relativ schnell verlieren. Dem hält er die „bewundernswertesten Tugenden“ entgegen, die es in der Not der unmittelbaren Nachkriegsjahre gegeben hat. „Der Neid ist der Komplex, der sie plagt“, sagte Erhard und schrieb: „Der Deutsche ist offenbar so geartet, dass er es nicht ertragen kann, wenn es einem anderen, dem Nachbarn oder dem Freund, noch besser geht. Dann ist er neidisch und unzufrieden. Diese Maßlosigkeit stellt für unser Land eine besondere Gefahr dar.“
Die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung kritisierte Erhard bereits 1964. „Kümmere du, Staat, dich nicht um meine Angelegenheiten, sondern gib mir so viel Freiheit und lass mir von dem Ertrag meiner Arbeit so viel, dass ich meine Existenz, mein Schicksal und dasjenige meiner Familie selbst zu gestalten in der Lage bin“, war seine Position. Er erkannte früh die Folgen eines gefährlichen Wegs hin zum Versorgungsstaat, an dessen Ende der soziale Untertan stehe.
Es lohnt sich, Erhards „Wohlstand für alle“ auch heute noch zu lesen (Anaconda-Verlag Köln, ISBN 978-3-86647-344-7)

Heizölverbrauch geht rapide zurück

“Raiffeisen-Magazin” widmet sich der aktuellen Entwicklung

Spürbar geht seit Jahren der Heizölverbrauch in Deutschland zuürkc. Mitte der neunziger Jahren konnte der Fachhandel hier noch 36 Millionen tonnen leichtes Heizöl absetzen, Ende 2013 warn es nach einem Bericht des “Raiffeisen-Magazins” (Ausgabe 6/2014) nur mehr 19 Millionen Tonnen.

Gründe sind die angenehmen Temperaturen im Winterhalbjahr, aber auch die Tatsache, dass immer weniger Ölheizungen in neuen Häusern eingebaut werden. Der Wert ist geradezu auf Null gesunken. Auch die Gebäudeisolierung und die effizienteren Heihungsanlagen sind ursächlich für den ständig rückläufigen Heizölverbrauch.

Die Händler machen sich natürlich Sorgen, denn ihre Bilanz fällt ernüchternd aus.  Und es wird nicht besser. Die Experten gehen in ihren Studien davon aus, dass sich die Absatzmenge bis 2030 um weitere 50 Prozent verringern wird.

Sorge gilt dem Geld, der Umwelt und der Gesundheit

Wie die Langzeitstudie “Die Ängste der Deutschen”, die von der R+V-Versicherung in Auftrag gegeben wurde, besagt, sind die Deutschen so entspannt wie seit langer Zeit nicht mehr.  Am meisten sorgen sie sich um ihr Geld, die Umwelt und um ihre Gesundheit.  Siet 15 Jahren wird die Studie gemacht – und immer gibt es eine sorge als Nummer 1: die Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten. Sie fiel 2014 aber mit 58 Prozent leicht geringer aus als im Vorjahr (61).  Auf dem zweiten Rang folgen gleichauf die Ängste vor zunehmenden Naturkatastrophen und vor Pflegebedürftigkeit im Alter. Mit 51 Prozent liegt die Furcht vor Überschwemmungen durch Starkregen, Hagel und Stürme gleichauf mit der Angst, im Alter zum Pflegefall zu werden. Immerhin gibt es derzeit schon 2,5 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland, die Tendenz ist steigend.

Außerdem gilt die Sorge der Menschen einer schwerer Erkrankung (47 Prozent), der Überforderung der Politiker (44 Prozent), den Spannungen durch Ausländer (43 Prozent) und einer schlechter werdenden Wirtschaftslage (41 Prozent).

Mittelfranken ist die Erfinderregion

Region wird ihrem Ruf als “Ideenschmiede” gerecht

Mittelfranken ist nicht die größte Region in Deutschland, nur 2,1 Prozent der Einwohner des Landes leben hier. Sie erwirtschaften mit 2,2 Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts und stellen 2,8 Prozent der Unternehmen.  Das sind “normale” Werte, aber ganz außergewöhnlich ist es, dass die Mittelfranken 5,4 Prozent der Patente entwickeln (21 Prozent aller bayerischen Patente).

Die Zahl vom vom IHK-Report “Patente in Bayern 2014” verbreitet. Er bezieht sich auf den PII-Index (Patent-Innovationsindex), der sich aus der Summe der Inoovationsleistungen einer Region und der Zahl der Patentpublikationen im bezug auf bestimmte Referenzgrößen. Im Deutschland-Vergleich kommt Mittelfranken auf den exzellenten Wert von 2,3, im Vergleich der bayerischen Bezirke auf 1,5 (der Mittelwert liegt beide Male bei 1,0). Von allen Regierungsbezirken schneidet Mittelfranken also am besten ab.

Führend sind die mittelfränkischen “Tüftler” in der Röntgentechnik (63,3, Prozent aller deutschen Patentanmeldungen), der Sparte “Vetnile für Kraft- und Arbeitsmaschinen (42,1 Prozent) und der Sparte “Diagnostik/chirurgie/Identifizierung” (28,1 Prozent) sowie “Getriebetechnik” (18,5 Prozent).

Über die “Region der Erfinder” berichtet das IHK-Magazin “WiM” (Wirtschaft in Mittelfranken, Nummer 12).

Regional muss kritisch hinterfragt werden

Slow Food plädiert für verantwortungsbewussten Konsum

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„Kaum zu glauben, aber die Äpfel beider Anbauformen werden unter dem Motto „Aus der Region“ vermarktet….“

Über 80 % der bayerischen Konsumenten bekunden ihr Interesse am Einkauf regionaler Produkte, über 90 % der Verbraucher schätzen bäuerlich erzeugte und entsprechend deklarierte Waren! Tatsächlich aber kaufen nur knapp 10 % der Verbraucher wirklich bei regionalen Qualitätserzeugern ein. „Diese Diskrepanz stimmt in hohem Maße bedenklich und macht deutlich, dass zwischen bekundeten Absichten bei entsprechenden Befragungen und dem tatsächlichen Handeln beim täglichen Einkauf eine sehr große Lücke klafft! Aber vielfach erkennen die an einem verantwortungsbewussten Einkauf interessierten Kunden auch die regionale Qualitätsware nicht so einfach,“ erläuterte Dieter Popp als Vorsitzender von Slow Food Altmühlfranken diesen eklatanten Widerspruch.
Wer wirklich mit Verantwortung vor der Zukunft einkaufen möchte, dem wird es zunehmend schwerer gemacht. Denn eine Fülle von Qualitätssiegeln – auch im Bio- und Regional-Bereich – erleichtern die Wahl nicht, sondern machen die tägliche Kaufentscheidung zunehmend zu einem Lotteriespiel. Wer im Supermarkt bewusst biologisch angebaute Äpfel einkaufen möchte, mutiert in der Regel zu einem mit

„Kaum zu glauben, aber die Äpfel beider Anbauformen werden unter dem Motto „Aus der Region“ vermarktet….“Lupe versehenen Detektiv, denn das Herkunftsland wird oftmals – wenn überhaupt – nur sehr klein angegeben. Aber wenn es biologisch angebaute Äpfel aus der Region gibt, muss man ja nicht zwingend die argentinischen Bio-Äpfel kaufen. Immer wieder macht man aber die Erfahrung, dass Verbraucher im Vertrauen auf ihre Händler zu Bio-Obst greifen und dann Überseeware in ihrem Einkaufskorb vorfinden.

Aber auch beim Einkauf heimischer Äpfel, Birnen oder Kirschen ist es wichtig, dass man – da in der Regel nicht deklariert – bei der Kaufentscheidung zumindest nachfragt, ob diese Ware aus intensiv genutzten Plantagen oder aus naturnah bewirtschafteten Streuobstwiesen bzw. von Hochstämmen stammen. Denn wer gerne gesundes und ungespritztes Obst kaufen möchte, darf sich vom Begriff „Regional“ nicht täuschen lassen. Regional ist nämlich auch die gespritzte Obstplantage in der unmittelbaren Umgebung. Leider gibt es noch keinen umfassenden Schutz für Streuobstware, wie dies z.B. für Steillagen-Weine längst verfügbar ist und dabei den kritischen Konsumenten bei der verantwortungsbewussten Kaufentscheidung hilft.
Dabei hätte es der Handel durchaus in der Hand, wie z.B. tegut in Deutschland oder Sutterlüty in Vorarlberg eindrucksvoll beweisen. Dort werden die Kunden sehr umfassend über die jeweiligen Produkt- und Prozess-Qualitäten informiert. Da erfahren dann die Kunden dann auch von Qualitäts-, statt von Schnäppchen-Angeboten. Und ihnen wird vermittelt, dass das etwas teurere Schnitzel aus einer zeitaufwendigeren Weidehaltung stammt und damit auch seinen Preis rechtfertigt. Wenn der Handel schon den offensiv kommunizierten Hinweis an seine Kunden gibt, dass es beim Fleisch oftmals besser ist, weniger nach Menge, dafür mehr nach regionaler Produktqualität nachzufragen, dann kann von einer zukunftsorientierten und auch nachfolgende Generationen einbeziehenden Gesamtverantwortung gesprochen werden.
Denn wie bei Bio gilt auch bei regionaler Ware, dass diese Regionalität hinterfragt werden muss. Denn auch der Schweinemäster mit über 500 oder 1.000 Tieren mit den minimal ausgelegten Auslaufbereichen kann der „bäuerliche Lieferant“ sein, den uns der Händler oder Metzger als „aus der Region“ vermarktet. Wenn es um unsere Ernährung – wenn es um Mittel zum leben – geht, sollte Zeit für diese eine , aber entscheidende Zusatzfrage vor der Kaufentscheidung sein. „Woher stammen die Tiere, wie wurden sie gefüttert und wurde auf gentechnische Organismen verzichtet, das sind Frage, die eigentlich beim täglichen Einkauf so oft gestellt werden sollten, bis diese Informationen transparent und ohne lästige Nachfrage immer und überall angeboten werden. Das schafft das notwendige Vertrauen, damit regionale Qualitätsprodukte und Bio-Lebensmittel das bleiben was sie sind: Hoffnungsträger eines verantwortungsbewussten Konsums. Auf diesem Weg will Slow Food ein aufmerksamer Begleiter aller an unsere Zukunft denkenden Verbraucher sein.                                                                 DIETER POPP, Regionalmanager

Magische Momente am Brombachsee

Im nächsten Jahr erstmals: Der See als Licht- und Musikbühne

Laserbrombach

Nach dem Abklingen dieser auf das Ufer (Hydrowand) ausgerichteten Show wird am jeweiligen Standort der Musikbetrieb wieder aufgenommen. und die MS Brombachsee wird dann zum nächsten Anlegepunkt (Erlebnis-Insel) fahren. Während dieser Fahrt wird von Bord auf den Himmel eine Laser- Inszenierung (Sky-Beam) erfolgen. Die nach oben gerichteten Laserstrahlen lassen wie eine Lichtfackel das über den See ziehende Schiff als erlebbare Licht-Show erscheinen und erzielen dadurch einen weiteren und kilometerweit sichtbaren Attraktionseffekt. Am Strandhotel Seehof wird dieses Programm modifiziert gestaltet werden, da dort die Hydrowand nicht vom Schiff aus bedient werden kann. Aber der Erlebniseffekt wird dort in gleicher Weise geboten sein. Ergänzt werden kann dieses Angebot noch durch weitere Lichteffekte, wie beleuchtete Boote auf dem See oder Fackelwanderungen entlang der Seeufer. Hier wind weitere Ideen und Inspirationen durch örtliche Vereine denkbar und erwünscht.

Mit innovativer Technik, spektakulären Spezialeffekten sowie monumentalem Sound soll am 25. April kommenden Jahres der Brombachsee in ein Licht- und Laser-Meer eintauchen. Fünf kreative Musikbühnen an verschiedenen Ufern des Brombachsees sowie eine DJ-Party an Bord der MS Brombachsee heizen die Stimmung ein, während sich der Brombachsee dort auch kulinarisch umfassend präsentiert. Ein Fest für alle Sinne – magische Momente am Brombachsee!
Um einen ersten gemeinsam veranstalteten Höhepunkt der Erlebnisangebote am Brombachsee zu kreieren, organisieren die beiden Unternehmen MS Brombachsee, Strandhotel Seehof aus Pfofeld-Langlau, sowie die Stadt Spalt, die Marktgemeinden Absberg und Pleinfeld und die Gemeinde Pfofeld erstmalig diese magischen Momente auf, am und über dem See!
Erstmalig im Jahre 2015 – und künftig immer vor dem 1.Mai – ist dieses Highlight im Fränkischen Seenland geplant. Dazu wird es eine kombinierte Licht- und Laser-Show geben, die als einzigartiges magisches Licht-Spektakel ihre Wirkung entfalten wird. Vor allem sollen damit aber auch gezielt Gäste mit darauf abgestimmten Pauschalangeboten zu einem Besuch der Region motiviert werden.
Im Bereich der Freizeitanlagen von Ramsberg, Absberg, Enderndorf und Allmannsdorf, sowie vor dem Strandhotel Seehof in Pfofeld-Langlau und auf der MS Brombachsee sind dazu entsprechende „Erlebnisbühnen“ vorgesehen. An diesen fünf landseitigen Standorten wird es vor Einbruch der Dunkelheit ein musikalisches Angebot bis spät in die Nacht geben, wobei unterschiedliche Musikrichtungen geplant sind, um ein breites Interesse auszulösen. Auf der MS Brombachsee wird dies zeitgleich eine Disco-Bord-Party mit Musik der letzten 40 Jahre sein, in Ramsberg Volks-Rock, in Absberg Irish Folk, in Enderndorf Classic Rock , in Allmannsdorf „Swinging Sixties“ und am Strandhotel Seehof schließlich „Pop meets Classic“.
Diese musikalischen Angebote werden an allen Strand-Standorten von kulinarischen Verwöhn-stationen ergänzt, welche unterschiedliche Seeland-Spezialitäten gegrillt, gegart, geschmort, gebraten oder gebacken offerieren. Die breite Getränkevielfalt mit den Top-Produkten der Region wird diese kulinarischen Erlebnis-Inseln abrunden.
Für diese Versorgung werden örtliche Vereine und die ansässigen Gastronomen eingebunden; das Strandhotel Seehof sowie die MS Brombachsee sind als Mitveranstalter bereits eingebunden.
Diese Erlebnis-Inseln an Land werden über den gesamten Abend mit harmonisch ineinanderfließenden Farbeffekten illuminiert, indem der jeweilige Hintergrund des Geländes (Strand, Waldrand, Gebäude etc) mit professionellem Licht-Equipment ausgeleuchtet wird.
Die MS Brombachsee wird mit ihrem eigenen Musik-Programm alle vier Standorte an den jeweiligen Anlandungsstellen im Uferbereich anfahren (Ausnahme Strandhotel Seehof). Sie wird sich dann vor dem jeweiligen Standort etwa 150 m vom Ufer entfernt quer zum Strand positionieren, während unterstützt durch das Boot der FFW Pleinfeld in dieser Zeit parallel auf halber Strecke zwischen Strand und Schiff eine etwa 250 qm große Hydrowand (Wasserwand) aufgebaut wird. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird an den jeweiligen Strandabschnitten die aktuelle Musikdarbietung unterbrochen, damit dann die vom Schiff musikalisch begleitete Lasershow beginnen kann.                                                DIETER POPP, Regionalberater

Neuer Leiter des Projektteams Familie

Bürgermeister Klaus Miosga ist Nachfolger von Gerhard Siegler (Weidenbach)

Miosga

Landrat Dr. Jürgen Ludwig (mitte) begrüßt Kreisrat Klaus Miosga aus Langfurth (links) und verabschiedet Weidenbachs Bürgermeister Gerhard Siegler (rechts) als Projektteamleiter.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig benannte Kreisrat und Bürgermeister Klaus Miosga als neuen Leiter des Projektteams des Bündnisses für Familie im Landkreis Ansbach und wünschte dem neuen Leiter alles Gute für die neue verantwortungsvolle Aufgabe. Klaus Miosga freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Bündnisakteueren im Bündnis für Familie.“ Zugleich wurde in der ersten Projektteamsitzung der neuen Wahlperiode der scheidende Leiter, Bürgermeister Gerhard Siegler, verabschiedet. „Gerhard Siegler engagierte sich in den letzten sechs Jahren aktiv für das Projektteam. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung“, so Landrat Dr. Ludwig.

Das Projektteam Familie erarbeitet mit seinen neuen Mitgliedern familienpolitische Leitlinien und koordiniert alle Aktivitäten der weiteren Projektgruppen des Bündnisses für Familie. Zu den unterstützen Projekten des Bündnisses für Familie im Landkreis Ansbach zählen unter anderem das „Haus der kleinen Forscher“ sowie die Bayerische Ehrenamtskarte im Landkreis Ansbach. Diese konnte bereits an rund 6.000 Ehrenamtliche im Landkreis Ansbach vergeben werden. Im Rahmen des Projektes „Haus der kleinen Forscher“ werden Erzieherinnen in Kindertagseinrichtungen geschult, um Kindern Naturwissenschaft und Technik näher zu bringen. Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis, die regelmäßig Forschungsprojekte durchführen, können vom Bündnis für Familie zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert werden. Dazu müssen die Fachkräfte der Kindertageseinrichtung an Workshops zu den Themenbereichen „Wasser“ und „Luft“ teilgenommen haben.

Bei Interesse oder Anfragen stehen die Mitarbeiterinnen vom Bündnisbüro des Landkreises Ansbach unter der Telefonnummer (0981) 468-5407 sowie der E-Mail-Adresse info@familienlANdkreis.de gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Dem unbekannten Vater auf der Spur

Autorin ist Gertraud Wiggli-von Loewenich

Mein Bild des VatersGertraud Wiggli-von Loewenich hat ihren Vater, der Pfarrer war, nicht gekannt. Er kam 1943 in der Schlacht von Stalingrad ums Leben.
Obwohl sie in einer normalen, weltlichen Familie aufgewachsen ist, hat sie sich immer als Pfarrerskind bezeichnet und auch so gefühlt. Denn der tote Vater war stets anwesend und hat das Leben der Familie bestimmt. Er hat befohlen, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen, er hat beobachtet, ob die Kinder die Gebote achten, nicht lügen oder stehlen, ob sie beten und folgen. Er war der himmlische Vater, eigentlich mit Gott gleich zu setzen.
In diesem Buch versucht Gertraud Wiggli-von Loewenich ihren Vater zu finden, so wie er vielleicht wirklich war, mit allen Schwächen und Stärken. Vor allem ist sie der Frage nachgegangen, warum er sich 1938 als Militärpfarrer anstellen ließ, wozu ihn niemand gezwungen hatte. Auch sucht sie eine Antwort auf ihre Frage, warum er in der verzweifelten Lage um Stalingrad bei seiner Kompanie blieb und sozusagen seine Familie geopfert hat.
Dieses Buch ist der Versuch, dem Vater zu begegnen, und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Die Autorin hat das Leben ihres Vaters in historischen Dokumenten, in persönlichen Reflexionen und in kurzen Gedichten nachgezeichnet. Es ist die berührende Geschichte eines Kindes, das durch die Straßen irrt, um den Vater zu finden, später einer Frau, die nach Stalingrad reist und dort dem verstorbenen Vater begegnet.

Zum Autor:
Gertraud Wiggli-von Loewenich, geb. 1938 in Nürnberg. Nach den Bombenangriffen auf Nürnberg und der Zerstörung ihrer Wohnung zog die Familie 1945 nach Erlangen. Gertraud von Loewenich studierte Medizin und Astronomie in Erlangen und Basel, unterrichtete medizinische Fächer an einer Krankenpflege-Schule. Nach der Erziehung ihrer vier Kinder war sie in der Kantons- und Gemeindepolitik tätig. Sie lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Basel. Heute ist sie als Schriftstellerin und Lyrikerin tätig.

Gertraud Wiggli-von Loewenich: “Mein Bild des Vaters” (Auf der Suche nach meinem Vater, der als Wehrmachtspfarrer in Stalingrad starb), 112 Seiten, mit Fotos und Dokumenten. Sammlung der Zeitzeugen (75), broschiert, Zeitgut Verlag, Berlin; ISBN 978-3-86614-232-9,
 9,90 Euro.

Altwerden ist das Schönste und Dümmste, was einem passieren kann

 Buch von Reimer Gronemeyer ist in der “edition körber” erschienen

Alt_werden_ist_dasFrüher wussten die Menschen ganz selbstverständlich, wie Altwerden aussah, was man tat und was man ließ. Heute erleben die Alten neue Freiheiten und neue Zwänge: Gesund muss man bleiben, leistungsfähig, selbstständig. Dafür darf man auch mit 80 noch reisen, Sex haben, mit den Freunden skypen. Und was, wenn man des »Immer mehr« mal müde wird?

Die Leistungsgesellschaft hat längst auch die erfasst, die glaubten, nun nichts mehr leisten zu müssen. Und zugleich sortiert sie die aus, die nicht in das Bild des dauerfröhlichen Silver-Agers passen. Der Verlust von Autarkie und Konsumfreude wird mit Nichtachtung bestraft oder in Pflegeheimen wegorganisiert. Ist das Alter also doch ein Schreckbild – rette sich, wer kann?

Ein bisschen Paradies und etwas Hölle, findet Reimer Gronemeyer. Vor allem aber: ein immer noch Unterwegssein. Und darum stellt er mit wissenschaftlicher Expertise und aus eigener Erfahrung eine entscheidende Frage: Wie wollen wir alt werden in einer Gesellschaft, die keine Vorbilder für ein acht oder neun Jahrzehnte währendes Leben hat? Klug und persönlich berichtet er davon, wie wir lernen können, einen eigenen Umgang mit der großen Aufgabe Alter zu finden: eine Orientierungshilfe für alle, die mal so richtig alt werden wollen.

“Altwerden ist das Schönste und Dümmste” von Reimer Groneyer, gebunden mit Schutzumschlag | 12 x 20,5 cm
ISBN: 978-3-89684-160-5, 18,00 € (D)