Archiv: Allgemein

Neue Radelprojekte

Erster Platz beim Leservoting des Magazins „Bike & Travel“

Der Naturpark Altmühltal ist mit Rückenwind in sein Themenjahr rund ums Radeln gestartet: Die Region sicherte sich erneut den „Bike & Travel Award“ des gleichnamigen Radreisemagazins. Bereits im vergangenen Jahr war der Altmühltal-Radweg als beliebtester Flussradweg ausgezeichnet worden, dieses Jahr wählten die Leser den Naturpark Altmühltal auf den ersten Platz in der Kategorie „Erlebnistouren“. „Die Auszeichnung zeigt, dass wir weiterhin zu den Top-Radregionen in Deutschland gehören“, freut sich Naturpark-Geschäftsführer Christoph Würflein.

Im Voting setzte sich die Region gegen 16 andere Tourentipps aus ganz Deutschland, Norwegen, der Schweiz und weiteren Ländern durch. Drei ausgewählte Rundtouren im Naturpark Altmühltal waren es, die die Leser des Magazins überzeugten: die Altmühltal-Tour über Kelheim, Riedenburg und Altmannstein, die „jurAktiv-Tour“ mit den Städten Beilngries, Dietfurt und Berching sowie die Tour „Ins Anlautertal und Altmühltal“, die von Eichstätt aus über Titting nach Kinding verläuft und anschließend der Trasse des Altmühltal-Radwegs zurück in die Bischofsstadt folgt. Dass die Region gerade mit Rundtouren punktete, überrascht Christoph Würflein nicht. „Wir stellen fest, dass immer mehr Radler ein ortsfestes Quartier möchten und von dort aus verschiedene Touren unternehmen“, berichtet der Naturpark-Geschäftsführer. Ein Grund dafür sei die steigende Beliebtheit von E-Bikes: Dank Tretkraftunterstützung seien die Anstiege auf die Anhöhen leicht zu bewältigen. Mit der Initiative „Stromtreter“ hat sich der Naturpark Altmühltal bereits vor Jahren als E-Bike-Region positioniert. Jetzt will man auch den Trend zu mehr Rundtouren aufgreifen – unter anderem im Rahmen der neuen Paradestrecke GeoRadweg Altmühltal.

Mit dieser neuen Strecke schafft der Naturpark Altmühltal eine Verbindung zwischen seinem Alleinstellungsmerkmal Fossilien und dem Top-Thema Radfahren. Der Radfernweg, der im Sommer offiziell eröffnet werden soll, besteht aus zwei 201 beziehungsweise 182 Kilometer langen Hauptrouten. Diese verlaufen von Nördlingen im Geopark Ries durch das Naturpark-Gebiet bis nach Kelheim und lassen sich zu einer großen Rundtour verbinden. Entlang der Strecke sind außerdem vier kürzere Runden mit Längen von rund 51 bis 83 Kilometern ausgeschildert, die sich als Tagestouren anbieten – wobei für die längeren Tourvorschläge sicher ein E-Bike empfehlenswert ist. „Jede Rundtour hat ihre eigenen Schwerpunkte und Highlights“, verspricht Würflein. So führe eine Tour zum Beispiel vom Meteoriteneinschlagskrater Nördlinger Ries in die Fossilienregion um Solnhofen und zu den Karsterscheinungen der Monheimer Alb, während bei einer anderen die Flussgeschichte im Urdonau- und Schuttertal im Mittelpunkt stehe. Auch das Dinosaurier Museum Altmühltal, die Tropfsteinhöhle Schulerloch und der Donaudurchbruch gehören zu den geotouristischen Sehenswürdigkeiten am Weg. Damit die Rundtouren auch für Tagesausflügler attraktiv sind, liegt jeweils mindestens ein Bahnhof auf der Strecke.

Doch auch abseits des GeoRadwegs Altmühltal sind bereits viele attraktive Rundtouren möglich. Um dieses Angebot, das derzeit noch erweitert wird, besser darzustellen, plant der Naturpark Altmühltal eine neue Rubrik auf seiner Website. Wie es bei den Wanderwegen bereits der Fall ist, sollen auch bei den Radwegen Rundtouren schnell und einfach auswählbar sein – damit in der kommenden Saison wieder zahlreiche Radler zu „Erlebnistouren“ im Naturpark Altmühltal starten.

Städte überleben nicht!

Innenstadtexperten warnen vor massiven Veranstaltungs- und Ladensterben


Die Bayerischen Innenstädte werden nicht am Virus
sterben, sondern an mangelnder finanzieller Unterstützung der von der Corona- Krise betroffenen Unternehmen sowie an der unveränderten Perspektivlosigkeit von Seiten der Regierung. Mit deutlicher Kritik an der Wirtschaftspolitik der Bayerischen Staatsregierung melden sich jetzt die Bayerischen Innenstadtverantwortlichen zu Wort. Die Mitglieder des Berufsverbandes Cityund Stadtmarketing Bayern AKCS e.V. schlagen Alarm und fordern von der Staatsregierung die umgehende Öffnung der Bayerischen Innenstadtgeschäfte.

„Niemand kann verstehen, warum sich die Menschen am Samstag durch volle Supermärkte am Stadtrand und Discounter drängen müssen, aber die Innenstadtunternehmen, trotz bester Hygienekonzepte, geschlossen bleiben müssen“, so Klaus Stieringer vom Berufsverband City- und Stadtmarketing Bayern AKCS e.V. Als Geschäftsführer der Stadtmarketinggesellschaften, als Citymanager und Vorsitzende der Werbegemeinschaften tragen die Mitglieder des Berufsverbandes City- und Stadtmarketing Bayern AKCS e.V. seit vielen Jahren, mit ihren zahlreichen Aktivitäten dazu bei, die Bayerischen Kommunen attraktiv, vielfältig und lebendig zu halten. Seit vielen Jahren stehen die Innenstadtvermarkter im wachsenden Wettbewerb gegenüber großen Einzelhandelsansiedlungen, der wachsenden „Grünen Wiese“ und dem zunehmenden Onlinehandel. Durch die Corona-Krise, wächst nun die Sorge, dass dieser jahrzehntealte Wettstreit um Marktanteile, Kaufkraft und eine lebendige Innenstadt nun endgültig verloren geht. „Nach dem Wegfall des letztjährigen Oster- und Weihnachtsgeschäfts, der Absage aller Innenstadtveranstaltungen sowie der perspektivlosen Verlängerung des Lockdowns, stehen nach Einschätzungen des AKCS schon jetzt viele Innenstadtunternehmen vor dem endgültigen Aus.
Und mit den Geschäften, Restaurants und Unternehmen droht nun auch der
gesamten Innenstadt das Ende“, warnt der Vorsitzende des AKCS Klaus Stieringer. Neben dem Ladensterben in den Bayerischen Innenstädten, befürchtet der Berufsverband zudem ein Sterben vieler traditioneller Veranstaltungen. „Bayern wird seit Jahrhunderten geprägt von seiner einzigartigen und lebendigen Veranstaltungskultur. Nach dem Ausfall der Veranstaltungen im vergangenen Jahr, befürchtet der Verband nun das endgültige Aus für viele traditionellen Feste im Freistaat. „Nachdem die Innenstadtmanager vielerorts auch für das kommunale Veranstaltungsmanagement zuständig sind, fehlt ihnen auch für das kommende Jahr jegliche Planungssicherheit“, so Christian Bitter, Geschäftsführer des AKCS. Insbesondere die kleinen und im Ehrenamt organisierten Veranstaltungen werden, nach Einschätzungen des Berufsverbandes, bei einer neuerlichen Absage, das Jahr 2021 kaum überstehen. Soweit die Bayerische Staatsregierung lediglich einen Lockdown an den nächsten hängt, ohne Perspektive für eine Wiedereröffnung der Unternehmen zu präsentieren, werden die Bayerischen Kommunen, nach Ansicht des AKCS, den Wettbewerb gegen den Onlinehandel im Jahr 2021 endgültig verlieren. Ohne einen lebendigen Handel, attraktive Gastronomie, vielfältige Dienstleistungsangebote sowie die Inszenierung der Innenstadt als Bühne durch mitreißende Veranstaltungen werden die Bayerischen Innenstädte, nach Einschätzung des AKCS, zunehmend verwaisen.

„Mit dem Untergang der Innenstadt geht zugleich ein jahrhundertealtes Kulturgebot in Bayern verloren, mit dem nicht nur unzählige Erinnerungen und Emotionen, sondern auch hunderttausende von Arbeits- und Ausbildungsplätzen verbunden ist“, so Klaus Stieringer. Um den Bayerischen Innenstädten eine Überlebensmöglichkeit zu geben, benötigen die Kommunen umgehend eine klare Aussage, unter welchen Bedingungen, sie wann ihren Betrieb wieder aufnehmen können, um zumindest eine kleine Perspektive zu erhalten“, so AKCS-Geschäftsführer Christian Bitter.
Die Mitglieder des Berufsverbandes, sowie alle Unternehmerinnen und Unternehmer in den Bayerischen Kommunen, benötigen schnellstmöglich ein Signal von Seiten der Staatsregierung um zu entscheiden, ob sie Mitarbeiter weiter beschäftigen, Ware bestellen und Marketingmaßnahmen planen können.

Das erste Auto

Eichstätter „Sammelblatt“ mit heimatkundlichen Beiträgen

Das Titelbild der Publikation zeigt in der Mitte “Isi” Frey mit seinem Opel-“Laubfrosch” und Freunden vor der Willibaldsburg Eichstätt.

Der Historische Verein Eichstätt hat in diesen Tagen sein „Sammelblatt“ 2020 (112. Jahrgang) herausgebracht, wobei der Titel der Schriftenreihe eine gewaltige Untertreibung ist, denn die heimatkundlich Publikation auf 176 Seiten ist natürlich mehr als nur eine Ansammlung von Blättern. Sieben Autoren widmen sich lokalgeschichtlichen Themen.

„Das erste Auto auf Eichstätts Straßen“ handelt von der Veränderung der Mobilität in der Altmühlstadt und geht von der Kutschenzeit bis hin zu den „heißen Öfen“ der Automobilisten heutiger Tage. Autor Josef Ettle bringt einen Eichstätter „Kilometermillionär“ in Erinnerung: Isidor Frey. Der Globetrotter war nicht nur Omnibusunternehmer, sondern auch Seifensieder und Amateurlandwirt. Sein Vater hatte eine Lohnkutscherei.  „Isi“, wie die Eichstätter das 1985 verstorbene Original liebevoll nannten, hat sozusagen Kraftfahrzeuggeschichte geschrieben. Seine weiteste Exkursion führte ihn 1929 mit einer Busgesellschaft 17 Wochen lang ins Heilige Land und in den Nahen Osten. Und weil es damals noch kein Handy gab, waren die Angehörigen daheim ratlos und sie jammerten: „Den Frey und seine Reisegesellschaft haben die Wilden aufgefressen“. Isi war ein durchtriebener und pfiffiger Zeitgenosse, von dem die alten  Eichstätter viele Episoden erzählen können.

Das Jahrbuch geht auch dem „Totschlag auf der Schafblöße in Dollnstein“ nach, einem heftigen Streit unter den Dorfburschen der Nachbarschaft (Autor: Hermann Bauch). Die Serie „Das Eichstätter Notgeld“ setzt Josef Schönwetter fort. Angesichts der Billionen von Dollars und Euros, die aktuell für die Aus- und Nachwirkungen der Coronapandemie fällig sind, ergibt sich beinahe schon ein Bezug zu den Unsummen der Inflationszeit in den zwanziger Jahren.

„Vom Viehbetrieb beim Blumenbesuch“ der der Beitrag von Prof. Dr. Konrad Tyrakowski betitelt, der sich mit einer Auseinandersetzung zwischen Schernfeld und Obereichstätt um Weiderechte im Spätmittelalter beschäftigt.

Ein Epitaph („Der stein des Jakob“) auf dem Eichstätter Ostenfriedhof untersucht Prof. Dr. Günther Blaicher und die Ordensschwester Dr. Maria Magdalena Zunker hat im ungeordneten Bestand des Klosterrichteramts der Abtei St. Walburg zu „Not und Armut im Hochstift Eichstätt im 18. Jahrhundert“ geforscht.

Das „Sammelblatt“ 2020 (ISSN 0936-5869) ist über den Historischen Verein zu beziehen (E-Mail: verwaltung@histver.de).

WERNER FALK

Kreisumlage verringert

Kämmerer Peter Nebert erläutert den Kreishaushalt

Gegenüber den Kreistagsfraktionen hat Kreiskämmerer Peter Nebert in getrennten Sitzungen den Entwurf für das Budget 2021 erläutert.

Die Kreisumlage verringert sich gegenüber dem Vorjahr (44 Prozentpunkte) um 1,8 Punkte auf 42,2 Punkte. Das ist im Vergleich zu den anderen sechs mittelfränkischen Landkreisen die geringste. Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die aktuell acht Millionen Euro an Rücklagen hat, kann sich aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik die Mindereinnahme – es sind 1,2 Millionen Euro, die von den Gemeinden weniger zu entrichtet werden – leisten. Für die Kommunen im Kreis bedeutet die Reduzierung, dass 16 von ihnen weniger Kreisumlage zahlen, aber immerhin noch elf mehr.  Der Grund liegt in der unterschiedlich hohen Steuerkraft der Gemeinden.

Für das Personal (der Kreis beschäftigt 318 Mitarbeiter) werden 2021 genau 2,1 Prozent mehr ausgegeben (insgesamt 20,2 Mio) als im Vorjahr. Es müssen sieben neue Stellen finanziert werden, die sich auf folgende Sektoren verteilen: Digitale Verwaltung, E-Government und Systembetreuung der Schulen (drei Stellen), Öffentlichkeitsarbeit, Führerscheinwesen, Pflegestützpunkt und EDV-Verwaltung im Jugendamt (vier Stellen).

Die Tatsache, dass es traditionell im Kreis mehr Einrichtungen der Jugendhilfe  gibt als andernorts, führt dazu, dass die Aufwendungen hier besonders hoch sind. 2021 steigen sie noch einmal um 310000 Euro auf rund 10 Millionen Euro. Ein Heimplatz wird auf 70000 Euro taxiert. Im Kreis gibt es aktuell zwar etwas weniger Leistungsempfänger, dafür aber steigt der individuelle Aufwand.

12 Millionen Euro wird der Landkreis in 2021 investieren. Die Schwerpunkte sind die Erweiterung und Sanierung der Berufsschule Gunzenhausen (2 Mio), die Sanierung der Senefelder-Schule in Treuchtlingen (1,9 Mio), die örtliche Beteiligung an den beiden Kreiskliniken (2 Mio) und der Straßenbau (2,7 Mio).

Noch schreiben die beiden Kreiskliniken schwarze Zahlen, aber wie sich die Situation in 2022 darstellen wird, das kann heute noch niemand sicher sagen.

Die Rücklagen des Kreises von derzeit 8,3 Millionen Euro werden sich am Ende des Haushaltsjahres 2021 auf rund 4 Millionen Euro verringert haben. fa

Trendenz rückläufig

Aktuelle Corona-Neuinfektionen im Landkreis

Seit dieser Woche verzeichnet der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zum ersten Mal seit Anfang Dezember Werte unter 100 bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern. Am gestrigen Tage wurden 15 Neuinfektionen gemeldet. Das allgemeine Infektionsgeschehen im Landkreis entspannt sich etwas, allerdings bleibt die Situation in den Pflegeeinrichtungen weiterhin angespannt.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen geht im Landkreis merklich zurück. Das allgemeine diffuse Infektionsgeschehen hat an Dynamik verloren, so dass zumindest etwas Entspannung in Sicht ist.

Leider ist die Situation in den Pflegeeinrichtungen weiterhin sehr angespannt. Fünf Pflegeeinrichtungen im Landkreis sind nach wie vor von einem Ausbruchsgeschehen betroffen:

  • BRK-Heim Treuchtlingen
  • AWO Heim Heidenheim
  • Caritas Pflegeheim Weißenburg
  • Pflegezentrum Gunzenhausen des Ev. Krankenvereins (Außenstelle)
  • Diakoneo Wohnen Polsingen

Auch der Kindergarten St. Josef in Gunzenhausen ist von Corona-Infektionen betroffen.

Die betroffenen Einrichtungen stehen in engem Austausch mit der Heimaufsicht und dem Gesundheitsamt. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die fortlaufenden Corona-Impfungen, besonders in den Seniorenheimen. Aktuell wurden im Landkreis bereits 1.545 Impfungen durchgeführt. Derzeit finden überwiegend Zweitimpfungen in Seniorenheimen statt. So finden bis Dienstag weitere 220 Zweitimpfungen in Altenheimen und 100 Zweitimpfungen für Menschen über 80 Jahren im Impfzentrum statt.

Am Stichtag 28. Januar 2021 verzeichnet der Landkreis seit Beginn der Pandemie 2.454 Corona-Infektionen. 77 Menschen sind in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben. Der Landkreis verzeichnet eine 7-Tage-Inzidenz von 86,6.

Walter Röhrl lässt grüßen

Schuco Edition Pro.R 1:18

Die Glanzleistungen von Walter Röhrl leben auf. Foto: Schuco

Für viele Motorsportfans weltweit ist er der beste Autofahrer aller Zeiten – die Rede ist vom zweimaligen Rallye-Weltmeister und viermaligem Sieger der legendären Rallye Monte-Carlo, Walter Röhrl.Der gebürtige Regensburger hat seit Jahrzehnten ein ganz besonderes Faible für die Sportwagenlegende aus Stuttgart-Zuffenhausen, den Porsche 911.

So entstand in enger Zusammenarbeit mit den Porsche-Spezialisten der Firma Diez Classic ein nach dem Motorsport-Reglement der ehemaligen Gruppe 4 aufgebautes Rallyefahrzeug auf Basis eines Porsche 911-G-Modells des Baujahres 1974. Das von einem luftgekühlten 4-Liter-6-Zylinder Boxermotor angetriebene und über 300 PS starke Rallye-Auto wurde nicht nur in enger Abstimmung mit der Rallye-Legende entwickelt, sondern auch von Walter Röhrl persönlich mit exakt 911 eigenhändigen Unterschriften versehen.

Schuco widmet Walter Röhrl und diesem wirklich einzigartigen Porsche nun ein, auf exakt 911 Exemplare limitiertes Fahrzeugmodell im internationalen Sammlermaßstab 1:18, das den Rallye-Weltmeister dabei zeigt, wie er gerade die letzten Autogramme am Heck des weißen Porsche 911 anbringt.Das mit vielen liebevollen Details ausgestattete Sammlermodell wird zusammen mit der originalgetreuen Walter Röhrl Figur ausgeliefert und wird so in Zukunft ein Highlight in vielen Porsche-Modell-Sammlungen darstellen

Für kleine Nachwuchsgärtner

Lernspielhaus von Smoby Toys

Das Gartenhaus von Smoby Toys.

Das Smoby Gartenspielhaus steckt voller spannender Spiel-, Lern- und Entdeckermöglichkeiten. Hier lassen sich nicht nur Geschwister und Freunde zum gemeinsamen Spielen einladen, die Kinder werden auch spielerisch an die Arbeit mit Pflanzen herangeführt und können nach und nach Verantwortung für ihren eigenen kleinen Garten übernehmen. Ein kleines Gärtnereinmaleins gibt dabei Tipps und Tricks und mit den beschriftbaren Schildern weiß der Nachwuchs auch später noch genau, wo was angepflanzt wurde.

Spielend lernen die Kleinen den Umgang mit Pflanzen und Gemüse und finden im großen Pflanzgefäß und sechs Blumentöpfen ausreichend Platz für diese. Die Töpfe können am Spalier zusammen mit einem Vogelhäuschen angebracht werden. Das Befüllen lässt sich mit den mitgelieferten Gärtnergeräten erledigen. Dafür bietet der abnehmbare Arbeitstisch viel Platz und Stauraum. Flexibel lässt er sich dazu am Fensterbrett nach innen oder außen aufstecken.

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine Rolle, denn als integrierte Zusatzausstattung gibt es ein Regenfass mit Gießkanne. Über die Regenrinne wird das Regenwasser aufgefangen und im Behälter gesammelt. Mittels des großen, griffigen Schraubventils können die Kinder das Wasser anschließend in die Gießkanne einlassen und zum Gießen verwenden. Das wunderschön gestaltete Häuschen ist für Kinder ab zwei Jahren geeignet. Dank seiner Dachhöhe von 1,35 m können auch ältere Kinder gut damit spielen. Zur Grundausstattung gehören zwei Fenster mit Klappläden, zwei runde Bullaugen-Fenster sowie eine halbe Eingangstüre und eine halbe Hintertüre, durch deren Briefschlitz die Post eingeworfen werden kann. Die Hausfassade ist in Holz- und Steinoptik gehalten und sieht besonders hochwertig aus.

Mit der Zubehörkollektion von Smoby Toys kann das detailreiche Haus um viele spielstarke Anbausets ergänzt werden. Dazu zählen unter anderem eine Sommerküche oder ein Picknicktisch. Dank des speziellen Fertigungsverfahrens im Smoby-Werk in Frankreich ist das Haus äußerst stabil. Die einzelnen Kunststoffteile des Spielhauses sind einfach zu montieren und die Verbindungen lassen sich ebenso leicht wieder lösen. Hergestellt aus UV-stabilem Kunststoff ist es besonders widerstandsfähig gegen Wettereinflüsse.

Im “neuen” Rathaus

Einwohnermeldeamt wegen Umzug geschlossen

Die Renovierung des Nordflügels im Rathaus ist weitgehend abgeschlossen. Die Mitarbeiter können Schritt für Schritt wieder zurück ins Rathaus ziehen. Wegen des Umzugs ist deshalb das Einwohnermeldeamt in der Zeit vom Freitag, 5. Februar bis Mittwoch, 10. Februar geschlossen. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten.

Ab 11. Februar ist Publikumsverkehr in den neuen Räumlichkeiten im Rathaus, Marktplatz 23, Zimmer 3 möglich. Allerdings ist Voranmeldung entweder online unter www.gunzenhausen.de oder per Telefon unter 09831/508-127 möglich.

Die weiteren Dienststellen wie Sozialverwaltung und Ordnungsamt bleiben bis auf Weiteres im Dienstgebäude Marktplatz 44.

Nunmehr geschützt

Impfaktion im Burkhard-von-Seckendorff-Heim

Die Mitarbeiter und Verantwortlichen des Burkhard-von-Seckendorff-Heims sind froh, dass bisher kein Fall im Gunzenhäuser Altersheim aufgetreten ist. Foto: Stadt Gunzenhausen

Im Burkhard-von-Seckendorff-Heim fand bereits die zweite Impfaktion gegen das Corona-Virus statt. Damit ist ein großer Teil der Bewohner zum zweiten Mal geimpft.

Im Burkhard-von-Seckendorff-Heim wohnen im Augenblick 170 Personen. 104 Bewohner sind nun schon zum zweiten Mal geimpft und verfügen in wenigen Tagen über einen Impfschutz gegen das heimtückische Corona-Virus, das besonders Altenheimen in den vergangenen 10 Monaten schwer zu schaffen gemacht hat. In vielen Heimen waren zahlreiche Todesfälle zu verzeichnen.

Auch 29 Mitarbeiter haben die zweite Impfung erhalten. Drei Mitarbeiter konnten aus überzähligen Impfdosen die Erstimpfung erhalten.

Auf die Erstimpfung warten im Augenblick 22 Bewohner und 38 Mitarbeiter. Die Heimleitung ist in Bezug auf weitere Impfungen in engem Kontakt mit Christoph Schneidewin, dem Vorstand des Kreisklinikums in Gunzenhausen. Das Kreisklinikum leitet das Impfzentrum in Gunzenhausen und ist damit auch für die Impfungen in den Altenheimen und Pflegeeinrichtungen zuständig.

Bürgermeister Fitz betont, dass die Heimleitung des Burkhard-von-Seckendorff-Heimes in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung seit Ausbruch der Pandemie umsichtig und frühzeitig reagiert und einschneidende Maßnahmen ergriffen hat, um die Bewohner möglichst vor Infektionen mit dem Covid19-Virus zu vermeiden.

Für Bewohner wie auch Angehörige waren und sind diese Maßnahmen eine große Herausforderung. Hier gilt allen ein herzliches Dankeschön, dass sie diese Einschränkungen in Kauf genommen haben.

Das Personal des Hauses trug die Mehrarbeit sowie alle Maßnahmen voll mit und verhielt sich auch im privaten Umfeld äußerst vorsichtig, um keine Infektion ins Haus zu tragen. An dieser Stelle darf allen Mitarbeitern ein großes Lob für ihren großen Einsatz gezollt werden. Zwei bzw. dreimal pro Woche wird das Pflegepersonal getestet um die Sicherheit zu erhöhen.

Seit geraumer Zeit gibt es als besonderen Service am Eingang die Möglichkeit, sich vor Besuch von Angehörigen eines Antigen-Schnelltests zu unterziehen. Das Haus darf nur von Personen betreten werden, die einen aktuellen negativen Test vorlegen können. Wer keinen Test hat, kann dies vor Ort erledigen. Allerdings sollten die Besucher 20 Minuten vor ihrem Besuchstermin vor Ort sein, damit das Testergebnis rechtzeitig vorliegt und die Wartezeit nicht auf Kosten der Besuchszeit geht.

Der Erfolg, dass bisher keine Covid-19-Infektionen im Haus ausgebrochen sind, gibt den Verantwortlichen recht. Allerdings gehört sicherlich auch immer ein Quentchen Glück dazu.

Gutschein wird angenommen

Altmühlfranken-Gutschein: Bilanz des ersten Monats

Der Gutschein kommt gut an.

Seit dem 1. Dezember ist der landkreisweit gültige Altmühlfranken-Gutschein an vielen Verkaufsstellen sowie online erhältlich. Zeit, eine Bilanz des ersten Verkaufsmonats zu ziehen.

„Die Anstrengungen, den Gutschein noch zur Vorweihnachtszeit einzuführen, haben sich gelohnt!“, betont Landrat Manuel Westphal und bedankt sich nochmals bei allen tatkräftigen Unterstützern aus dem Handel und den Stadtmarketing-/Gewerbevereinen. Und in der Tat, die Zahlen innerhalb eines ersten Resümees lesen sich durchaus eindrucksvoll.

Der markanteste Gratmesser, an dem sich der Altmühlfranken-Gutschein messen lassen muss, ist die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung. Und die scheint im ersten Monat seit Verkaufsstart vorhanden zu sein. „Im Monat Dezember 2020 wurden insgesamt 2398 Gutscheine in Umlauf gebracht, was einem Wert von insgesamt 55.935 Euro entspricht“, liest Westphal aus der Statistik vor. Dieser Betrag fließt eins zu eins wieder in die heimische Wirtschaft, da der Gutschein ausschließlich bei teilnehmenden Händlern im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eingelöst werden kann.

Besonders gefragt waren an den derzeit 19 lokalen Verkaufsstellen die Gutscheine im Wert von 10 Euro, dieser wanderte ganze 397 Mal über die Ladentheke. Auch die Beträge 25 Euro (181 Mal) und 50 Euro (70 Mal) wurden gut verkauft.

Interessant ist außerdem die Tatsache, dass auch die Onlinevariante des Altmühlfranken-Gutscheins akzeptiert und genutzt wird. Insgesamt 90 Gutscheine, die per Onlineverfahren mit jedem beliebigen Wert aufgeladen werden können, wurden über die Gutschein-Plattform generiert. Auch das entspricht einer stattlichen Summe von bereits 3.095 Euro.

Alle weiteren Gutscheine innerhalb der Statistik wurden von zahlreichen Arbeitgebern als Weihnachtsgeschenk an ihre Mitarbeiter ausgegeben. „Mich freut es sehr, dass zahlreiche Betriebe unserem Aufruf gefolgt sind und den Altmühlfranken-Gutschein als echte Alternative zu anderweitigen Gutscheinkarten sehen“, betont der Landrat.

Auch das Einlösen innerhalb der mittlerweile rund 50 Akzeptanzstellen scheint reibungslos zu funktionieren. Mittlerweile wurden in Altmühlfranken bereits 64 Gutscheine als Zahlungsmittel verwendet, was einem Einkaufswert von 1.335,61 Euro entspricht. Das Einlösen der Gutscheine ist neben den Verkaufsstellen demnächst auch auf dem regionalen Onlinemarktplatz www.in-altmuehlfranken.de möglich.

Der Altmühlfranken-Gutschein ist an zahlreichen Verkaufsstellen im ganzen Landkreis als klassische Gutscheinkarte im Scheckkartenformat erhältlich, sodass sich Interessierte den Gutschein in den Werten 10/25/50 Euro direkt vor Ort besorgen können. Weiterhin besteht ebenso die Möglichkeit, sich Online-Gutscheine in beliebigen Werten über das Gutscheinportal zu generieren. „Kaufen Sie den regionalen Gutschein und verschenken Sie ein Stück Heimat!“, betont Landrat Manuel Westphal.

Eine Übersicht der lokalen Verkaufs- und Akzeptanzstellen sowie den Online-Gutschein finden Sie unter www.altmuehlfranken-gutschein.de.

Interessierte Händler, Dienstleister oder Gastronomen aus dem Landkreis können jederzeit am Gutscheinsystem teilnehmen. Durch eine niederschwellige Infrastruktur ist es einfach möglich als Akzeptanzstelle teilzunehmen, auch ohne große technische Anschaffungen. Lediglich ein Smartphone mit WLAN-Anschluss ist notwendig oder ein PC. Die nötigen Daten zur Kontaktaufnahme sind ebenfalls auf dem Gutscheinportal zu finden. Für Rückfragen steht die Wirtschaftsförderung der Zukunftsinititaive altmühlfranken zur Verfügung (09141 902-204 oder -244).