Archiv: Allgemein

Neue Imagebroschüre

Seit 2013 ist viel geschehen in der Stadt

Bürgermeister Fitz, Grafikerin Mirjam Eischer und Pressechef Manuel Grosser präsentieren die neue Imagebroschüre, mit der die Stadt jetzt werben kann.


Eine städtische Imagebroschüre sollte nicht nur gut aussehen und angenehm in der Hand liegen, im Idealfall vermittelt sie zudem die positiven Seiten einer Stadt und stellt die Leistungsfähigkeit einer Kommune heraus. Die Imagebroschüre der Stadt Gunzenhausen wurde
erstmals im Jahr 2013 aufgelegt und zwei Jahre später leicht überarbeitet. Seitdem ist viel passiert und die Altmühlstadt hat sich in vielerlei Punkten weiter- und fortentwickelt. Grund genug, das Erfolgsmodell „städtische Imagebroschüre“ vollständig zu überarbeiten und auf den aktuellen Stand zu bringen. Nun wurde das neu aufgelegte Heft der Öffentlichkeit
vorgestellt.
„Unsere neue Imagebroschüre ist die perfekte Ergänzung zu unseren digitalen Angeboten“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Sie ist kompakt und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Als Leser habe ich Lust, das Heft in die Hand zu nehmen und die schönen, tollen Seiten Gunzenhausens auf mich wirken zu lassen.“ Als Leitmotto für die Imagebroschüre wurde
„leben & arbeiten“ gewählt. Auf 120 Seiten erfahren Leserinnen und Leser Wissenswertes über die Stadt und deren Ortsteile, gehen auf eine Zeitreise, erleben Kultur oder lernen eine Heimat kennen, die allen Generationen viel zu bieten hat. Die Imagebroschüre ist damit ein wichtiges Kommunikationsmedium zur Vermittlung der städtischen Kernbotschaften und konzentriert sich auf die Stärken der Altmühlstadt.
„Mit der neuen Imagebroschüre wollten wir etwas Beständiges schaffen“, so Pressereferent Manuel Grosser. „Wir haben auf lange Textpassagen verzichtet und den Schwerpunkt auf große, sprechende Bilder gelegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“
Die Imagebroschüre richtet sich in erster Linie an Neubürger und darüber hinaus an Menschen, die Interesse an Gunzenhausen haben, sei es als neuer Lebensmittelpunkt oder als attraktiver Arbeitsort. Aus diesem Grund enthält die Broschüre auch einen Wirtschaftsteil, in dem sich große Firmen aus Gunzenhausen stellvertretend für alle heimischen Unternehmen
präsentieren konnten. Die Broschüre erscheint in einer Auflage von 2.000 Stück und wurde klimaneutral gedruckt.

Neue Produkte vom Brombachsee

Ein KirschSecco und ein MostGelee ergänzen die Regionalspezialitäten


Die Manufaktur „Echt Brombachseer“ hat ihre Palette von Regionalspezialitäten aus dem Fränkischen Seenland um einen KirschSecco und einen MostGelee erweitert. Damit werden mittlerweile 18 Spezialitäten über die Manufaktur angeboten. Der Brombachseer KirschSecco wurde aus einem Streuobst-Apfelwein-Cuvée und aus einem frisch gepressten Kirschsaft aus dem Fränkischen Seenland hergestellt. Der KirschSecco entsteht aus einem Wein, der mit Kohlensäure verperlt wird. Der Brombachseer KirschSecco stellt einen erfrischenden Wein dar, der besonders durch seine fruchtbetonte prickelnde Süße besticht. Mit 6 bis 8° C serviert eignet er sich als ideales Sommergetränk, als beliebter Begleiter bei Empfängen und vor allem auch als Aperitif in der Gastronomie. Der Verschluss der Secco-Flasche wird – im Gegensatz zum Sekt – nicht mit der Agraffe (Drahtkorb) fixiert. Daher wird hier auch der praktisch wieder verschließbare und im Weinbau mittlerweile übliche Drehverschluss verwendet. Der Brombachseer QuittenMost-Gelee wird aus dem QuittenFeuer – dem Glühwein aus den Brombachseer Quitten – hergestellt. Die Quitten für diesenGlühwein stammen aus der als „Echt Brombachseer“ geschützten Obstregion im Fränkischen Seernkland. Die Verarbeitung erfolgt über eine kleine handwerklich arbeitende Manufaktur. Der Brombachseer QuittenMost-Gelee bietet eine selten verfügbare Regionalspezialität. Die Quitte ist zum einen doch eine eher selten angebautes Obst und sie trägt auch nicht jedes Jahr so viele Früchte, dass daraus Quittenspezialitäten mit dem einzigartig herbe-bitteren Geschmack hergestellt werden können.


An mittlerweile über 80 Verkaufsstellen in der Region kann man diese Brombachseer Regionalspezialitäten erwerben, die auch in 6 verschiedenen Geschenkvariationen für Präsente angeboten werden. Nach der Corona bedingten Abwesenheit auf allen Märkten und Festen in der Region sind in diesem Jahr aber wieder drei Präsenztermine voraussichtlich geplant. Da ist zum einen die in Nürnberg stattfindende Consumenta vom 24.Oktober bis 1.November, der ebenfalls geplante Auftritt beim Nürnberger Christkindlesmarkt vom 2. bis 5.Dezember und die Teilnahme am wieder vorgesehenen Weihnachtsmarkt Gunzenhausen vom 9. bis 12.Dezember.

Es regiert der Geist der Freundschaft

Bezirk Mittelfranken und Pommern feierten Regionalpartnerschaft

Die Partner aus Mittelfranken und Pommern feierten die Partnerschaft. Foto: BezMfr

Die Regionalpartnerschaft zwischen dem Bezirk Mittelfranken
und der Woiwodschaft Pommern wurde am 5. April 2000 besiegelt. Jetzt
holte man die Feier zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft in Danzig
nach. Die Bedeutung für Europa und die der einzelnen Menschen, die die Beziehungen lebendig halten, stand dabei im Mittelpunkt.
Mit einer kleinen Delegation reisten Bezirkstagspräsident Armin Kroder und seine Stellvertreterin Christa Naaß, die auch Beauftragte des Bezirkstages für die Regionalpartnerschaft mit der Woiwodschaft Pommern ist, auf Einladung von Marschall Mieczysław Struk nach Danzig. Beim offiziellen Festakt im Marschallamt der Woiwodschaft empfingen Vize-Marschall Józef Sarnowski und Jan Kleinszmidt, Vorsitzender des Sejmiks (Regionalparlament), die Gäste, zu denen sich auch eine Gruppe ehemaliger und aktiver Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gesellte.
Józef Sarnowski zählte die Bereiche der Zusammenarbeit auf und würdigte die in den 20 Jahren entstandenen fünf Kommunalpartnerschaften zwischen Wendelstein und Żukowo (2000), Stein und Puck (2004), Uffenheim und Kolbudy (2006), Burghaslach und Przywidz (2007) sowie Uehlfeld und Trąbki Wielkie (2012). Das Marschallamt habe oft nur die Rolle des Initiators, des Unterstützers gehabt. Die Lebendigkeit der Partnerschaft hänge von den Einzelnen ab. Diese brächten sie zum Blühen. Eine gute Nachbarschaft müsse stets gepflegt werden, betonte Józef Sarnowski. Die Zusammenarbeit führe Völker zusammen.
Bezirkstagspräsident Armin Kroder erinnerte an die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde durch den damaligen Bezirkstagspräsidenten Gerd Lohwasser und den Marschall Jan Zarębski und würdigte das weitere Gedeihen der Verbindung unter seinem Vorgänger im Amt Richard Bartsch. Mittlerweile können der Bezirk Mittelfranken und die Woiwodschaft Pommern auf 20 erfolgreiche, von Aktivität gefüllte Partnerschaftsjahre zurückbli-cken. Säulen der Partnerschaft seien Projekte und Veranstaltungen aus den Bereichen Jugend, Kultur, Gesundheit, Soziales und ländliche Entwicklung. „Kommunale und regionale Partnerschaften sind ein wirksames Mittel zur Verständigung von Völkern und zum Abbau von Vorurteilen untereinander“, betonte Armin Kroder. Sie seien das Mittel zum Erhalt des Friedens. Kroder wünscht sich weitere mittelfränkisch-pommersche Partnerschaften.
Fritz Körber, ehemaliger Vertreter des Bezirkstagspräsidenten, ging als einer, der am 1. September 1939 geboren wurde, und sich von Anfang an für die Völkerverständigung stark gemacht hatte, in seiner bewegenden Rede auf das europäische Regionalbündnis zwischen den drei Regionen Pommern (Polen), Limousin (Frankreich) und Mittelfranken ein, auch als das „Kleine Weimarer Dreieck“ bezeichnet, das ein Vorbild für die Versöhnung sei. Er bat wie Kroder, den Geist der Freundschaft weiterzugeben und daran zu arbeiten, dass er überall im täglichen Leben spürbar werde.
Grzegorz Grzelak, stellvertretender Vorsitzender des Sejmiks, der Körbers Gedanken des „Kleinen Weimarer Dreiecks“ aufgriff, sagte, dass die internationale Zusammenarbeit durch die Menschen vor Ort erfolge. Viele weitere Redner, darunter auch der deutsche Vizekonsul Sebastian Ortner, würdigten die Bedeutung der Partnerschaft für Europa. Uehlfelds Bürgermeister Werner Stöcker stellte ein beispielhaftes Projekt der Schulpartnerschaft vor. Auf die Jugend setzt auch Wojciech Kankowski, Bürgermeister von Żukowo. „Jugendliche sind das beste Beispiel dafür, dass es keine Grenzen gibt.“
Die Delegation aus Mittelfranken absolvierte ein großes Programm. Unter anderem ging es auch ins Freilichtmuseum von Kluki, mit dem das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim verbunden ist.

Die CSU ist die große Verliererin

Ergebnisse und Analysen der Bundestagswahl

Die CSU hat die Bundestagswahl im Wahlkreis 242 (Ansbach-Weißenburg-Gunzenhausen) mit 33,1 Prozent der Zweitstimmen gewonnen, aber  7,3 Prozent gegenüber der 2017er Wahl eingebüßt. Noch gravierender ausgefallen sind die Verluste im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, wo die Union  nur mehr 33,7 Prozent und somit 8,8 Prozent weniger bekam als vor vier Jahren.

Der Oberhochstätter Landwirtschaftsmeister Arthur Auernhammer vertritt den Wahlkreis weiterhin in Berlin. Er kam auf 38,4 Prozent der Erststimmen (5,9 Prozent weniger). In seiner Heimat Weißenburg-Gunzenhausen erhielt er 42,5 Prozent und büßte damit 9,7 Prozent ein.

Auffällig ist die hohe Wahlbeteiligung in Bayern mit 79,8 Prozent (plus 1,7 Prozent mehr). Sie liegt damit über dem Wert in Deutschland mit 76,6 Prozent (plus 0,4 Prozent).  

Dem neuen Bundestag gehören 735 Abgeordnete an. 116 kommen aus Bayern (plus 8). Auf die CSU entfallen 45 (-1), SPD 23 (+5), Grüne 18 (+7), FDP 14 (+2), AfD 12 (-2).

Das Zweitstimmen-Ergebnis im Wahlkreis Ansbach, zu dem die Stadt Ansbach, der Landkreis Ansbach und der Kreis Weißenburg-Gunzenhausen zählen:  CSU 33,1 (-7,3), SPD  19,7 (+2,6), AfD  10 (-1,8), FDP 8,5 (+1,0), Grüne 11,7 (+2,9), Linke 2,6, (- 4,1), Freie Wähler 7,7 (+ 4,3).

Das Erststimmen-Ergebnis im Wahlkreis: Arthur Auernhammer 38,4 Prozent (vor vier Jahren: 44,3), Harry Scheuenstuhl-SPD  17,7 (18,4), Lösch-AfD  9,6 (10,5),  Dr. Kestler-FDP 6,8 (4,2), Dr. Sirois-Grüne 11,2 (7,6), Dinar-Linke 2,0 (6,1), Sylvia Bogenreuther-Freie Wähler 8,7, Kilian Welser-ÖDP 1,5, Markus Wanger-Piraten 1,1.

Das Zweitstimmenergebnis im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen:  CSU 33,7 (vor  vier Jahren 42,5), SPD 20m,3 (17,7), AfD 9,2 (11,3), Grüne 11,1 (8,3), FDP 8,2 (3,0), Linke 2,3 (5,4), Freie Wähler 8,3 (3,0), ÖDP 0,8 (1,2).  Auffallend ist, dass die erstmals angetretene „die Basis“ 2,1 Prozent errang.

Das Erststimmenergebnis im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen:  Auernhammer-CSU 42,5 (52,2), Scheuenstuhl –SPD 17,4 (17,8), Lösch-AfD 8,7 (9,7), Dr. Sirois-Grüne 9,3 (5,29, Dr. Kestler-FDP 7,0 (3,3), Dinar-Linke 1,5 (4,7), Bogenreuther –FW 8,6 (5), Welser-ÖDP 2,0 (1,7), Markus Engelhardt-die Basis 2,5.

Zur Einordnung der regionalen und lokalen Resultate hier noch einmal die Ergebnisse  der aktuellen Bundestagswahl im Bund; SPD 25,7 (vor vier Jahren 20,5), CDU 18,9 (26,8), Grüne 14,8 (8,9), FDP 11,5 (10,7), AfD 10,3 (12,6), CSU 5,2 (6,2), Linke 4,9 (9,2).  Und das Resultat in Bayern 2021: CSU 31,7 (-7,1), SPD 18,0 (+2,7), Grüne 14,1 (+4,3), FDP 10,5 (+0,4), AfD 9,0 (-3,4), FW 7,5 (+4,8), Linke 2,8 (-3,3).

Post bleibt, aber…

SPD-Stadträtin Bianca Bauer freut sich über Erfolg


Mit Freude hat Bianca Bauer vernommen, dass die Postfiliale in Gunzenhausen, wenn auch an einem anderen Standort, erhalten bleiben soll. Ihre Unterschriftenaktion startete bereits Anfang August und seitdem sind insgesamt mehr als1600 Stimmen zustande gekommen.
Seit Bekanntwerden der geplanten Postschließung beschäftigte dieses Thema, vor allem die weniger mobilen, älteren Bürger*innen, sehr und jeder ist dankbar wenn ein neuer Standort gefunden ist.
Das der Bürgermeister erst so spät aktiv geworden ist, führt Bianca Bauer auf den Druck aus der Bevölkerung zurück. Trotzdem führen viele Wege zum Ziel und wenn der sichtbare Wille der Bevölkerung erreicht, dass sich auch der Bürgermeister für die Belange der Bürger einsetzt, ist viel gewonnen. Ob aber der gefundene Standort jedoch der Richtige für eine Postfiliale ist, ist anzuzweifeln.
Problematisch sind aus Sicht der SPD-Stadträtin die Parkmöglichkeiten, welche am Hafnermarkt, auch mit der Tiefgarage, ausreichend vorhanden waren. Direkt an der Einbiegung vom Marktplatz in die Gerberstraße gibt es leider keinen Einzigen und durch kurzfristige „Anhalter“ wird sich auch die Gesamtverkehrssituation an dieser Stelle immens verschlechtern.
Aber auch die Lagerräume sind nicht in dem Maß vorhanden, wie eine neue Post diese wahrscheinlich im Zeitalter von Internet-Bestellungen und Rücksendungen, benötigen wird. Alle Pakete, welche nicht zugestellt werden konnten, werden ja bekanntlich am Abend in die Filiale gebracht. Wie und wo diese angeliefert werden sollen, ist fraglich.
Eine Anlieferung an der Rückseite ist schlichtweg nicht möglich und an der Vorderseite des Gebäudes befindet sich eine Bushaltestelle und die abbiegende Straße mit Einfahrt zum Marktplatz.
Wie die neue Postagentur barrierefrei umgestaltet werden soll, darüber gibt es ebenfalls derzeit noch keine Aussagen. Jeder, der das Gebäude kennt, weiß, dass im Innenraum eine zweite Ebene nur über Stufen erreichbar ist und auch vor dem Geschäft befinden sich zwei Treppenstufen.
Für die Mitarbeiter der Postfiliale am Hafnermarkt gibt es durch diese neue Agentur kein Aufatmen. Für sie endet nach wie vor mit der Schließung auch ihre Arbeit in Gunzenhausen. Und das nun auch noch früher wie gedacht.
Ebenso ungeklärt ist weiterhin, wohin die 1828 Kunden der Postbank nun gehen sollen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Bürgern, welche mit ihrer Unterschrift für den Erhalt der Postfiliale unterzeichnet haben. „Mein Ziel war es, die Postfiliale in der Gunzenhäuser Innenstadt zu erhalten, und es freut mich, dass dieses dann doch noch mit Abstrichen so schnell erreicht werden konnte“, so Bianca Bauer. Trotzdem sei es nicht die angestrebte Lösung, welche sich die Bürger wünschen würden. Einen schriftlichen Antrag zur Überprüfung der geplanten Postschließung werde es deshalb mit Übersendung der Unterschriftenliste an die Bundesnetzagentur trotzdem geben.

WUG 24 gesperrt

Von Steinabühl in Richtung Oberhambach

Wegen Asphaltierungsarbeiten im Rahmen von Deckenerneuerungsmaßnahmen kommt es auf der Kreisstraße WUG 24 zwischen der Staatsstraße St 2222 in Wald ab der Einmündung nach Steinabühl in Richtung Oberhambach zur Vollsperrung.

Die Zufahrt aus Richtung Oberhambach nach Steinabühl ist nicht möglich. Die Arbeiten betreffen die komplette Ortslage Wald bis Ortseingang Steinabühl einschließlich Einmündung nach Oberhambach auf der Kreisstraße WUG 24.

Die Arbeiten beginnen am Montag, 20.09.2021 und dauern voraussichtlich bis 08.10.2021.

Die Umleitungsstrecken sind entsprechend über Wald – Staatsstraße St 2222 – Unterwurmbach – B 466 – St 2219 – WUG 24 Unterhambacher Mühle – Unterhambach –  Oberhambach – Höhberg – Streudorf – Mooskorb und umgekehrt ausgeschildert. Der Anliegerverkehr bis zur Baustelle ist zugelassen. Der Schwerverkehr kann aufgrund der Straßenbreiten bzw. Tonnagebeschränkungen die übergeordneten Verkehrsanbindungen benutzen.

Die Voraussetzung für die Einhaltung der vorgenannten Termine ist trockenes Wetter, da die Asphaltierungsarbeiten bei Regen nicht durchgeführt werden können. Im Falle regnerischen Wetters verschiebt sich die Sperrung um die Dauer der Regentage.

Die Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Sperrung und die sich daraus ergebenden Behinderungen sowie die Berücksichtigung von evtl. längeren Fahrtzeiten.

Doppelter Spaß

Gunzenhäuser Skater & Pumptrack last run

Doppelt hält bekanntlich besser und so findet das beliebte Event „Skater & Pumptrack last run“ gleich zweimal, an zwei Freitagen hintereinander auf der Gunzenhäuser Pumptrackanlage und am angrenzenden Skaterpark statt. Organisiert von der Stadtjugendpflege drehen am 24. September und am 1. Oktober Biker, Inliner oder Skater ab 17 Uhr ihre Runden am
Sportplatz, treffen Freunde und Gleichgesinnte und erleben ein paar tolle, gemeinsame Stunden. Für Verpflegung ist ausreichend gesorgt und Musik ist auch am Start. Pumptracker und Skater aus nah und fern sollten sich das nicht entgehen lassen.
Für Fragen zum last run & Pumptrack-Event steht Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher unter Tel.: 09831/508122 oder E-Mail unter stadtjugendpflege@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung.

Ein Herbst-Allerlei

Gunzenhäuser Angebot: Nachkirchweihmarkt und Sport

Unter dem Titel „Gunzenhäuser Herbst-Allerlei – Genießen, Einkaufen, Verwöhnen Lassen“ finden vom 18. September bis zum 2. Oktober zahlreiche Aktionen in Gunzenhausen statt, die von Wirtschaftsförderung, Citymarketing und dem Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. in Kooperation mit den lokalen Händlern, Gastronomen und Dienstleistern ins Leben gerufen wurden.

Als ein Highlight des ersten Herbst-Allerlei-Wochenendes lockt der Nachkirchweihmarkt am Sonntag, 19. September, Menschen aus nah und fern in die Gunzenhäuser Innenstadt. Nachdem die traditionelle Kirchweih pandemiebedingt leider abgesagt werden musste, kann der Nachkirchweihmarkt in diesem Jahr wie geplant stattfinden. Zahlreiche Aussteller locken mit ihrem bunten und abwechslungsreichen Angebot. Außerdem ist toll, dass am Marktsonntag von 13 Uhr bis 17 Uhr auch die meisten Geschäfte geöffnet haben und damit zum entspannten Einkaufsbummel einladen.

Am 19. September kommen aber auch Sportfans auf ihre Kosten, denn die Handballsparte des TV 1860 Gunzenhausen veranstaltet einen spannenden Staffellauf durch Gunzenhausen. Warum? Die Handballer werden 75 Jahre alt und das gilt es entsprechend sportlich zu feiern. Daher hat Abteilungsleiter Patrick Beck zusammen mit seinem Team eine wunderbare Jubiläumsstrecke ausgesucht. Start und Ziel ist das Labyrinth auf der Altmühlpromenade, es geht vorbei am Sportplatz des 1. FC Gunzenhausen, der Grundschule Süd, dem Freibad und der Hensoltshöhe. Insgesamt werden drei Staffeln mit ca. 25 Läuferinnen und Läufern unterwegs sein und eine Gesamtstrecke von jubiläumskonformen 75 Kilometern hinter sich bringen.

Wieder mehr Schüler

Unterrichtsversorgung der Grund- und Mittelschulen

Im Schuljahr 2021/22 besuchen 3151 (2020/21 = 3103) (Schuljahr 2019/20 = 3173; Schuljahr 2018/19 = 3201) Schülerinnen und Schüler in 146 (145; 150; 151) Klassen die Grundschulen in unserem Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen.

In der Mittelschule werden 1916 (1889; 1878; 1816) Schülerinnen und Schüler in 92 (92; 90; 92) Klassen unterrichtet.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtschülerzahl mit 5063 (Vorjahre: 4992; 5051; 5017) gestiegen. Bemerkenswert ist auch in diesem Schuljahr die von den Grundschulen gemeldete hohe Zahl an Kindern, die erst im kommenden Schuljahr eingeschult werden, weil die Eltern vom sogenannten Einschulungskorridor Gebrauch gemacht haben. Eltern, deren Kinder zwischen dem 01. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, können nach einer Beratung durch die Schule selbst entscheiden, ob sie ihr Kind gleich oder erst ein Jahr später einschulen wollen.

Mit den insgesamt zugeteilten Lehrerstunden konnten in den Grund- und Mittelschulen alle Stunden für den Pflichtunterricht abgedeckt werden.

Deutsch lernen für Kinder mit Migrationshintergrund

Eine nach wie vor große Herausforderung für unsere Schulen stellt die Förderung und Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund dar.

An folgenden Schulen sind zum Schuljahresbeginn Deutsch-Klassen eingerichtet, um Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und wenig Deutschkenntnissen möglichst schnell ausreichende Sprachkenntnisse in Deutsch zu vermitteln, sodass sie anschließend in die Regelklassen wechseln können.

  • GS Treuchtlingen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg
  • GS Hahnenkamm (Heidenheim) neu in diesem Schuljahr

An Schulen, an denen keine expliziten Deutschklassen angeboten werden können, erfolgt die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, sofern Stunden zur Verfügung stehen, in Vorkursen und differenzierendem Deutschförderunterricht.

Hinzu kommen Fördermaßnahmen, die jetzt acht (vergangenes Schuljahr sieben) Förderlehrkräfte an den Schulen im Schulamtsbezirk anbieten, um je nach Bedarf Schüler in Kleingruppen oder falls nötig auch einzeln zu fördern.

Besondere schulische Angebote

Gebundene Ganztagsangebote bestehen an folgenden Grund- bzw. Mittelschulen:

  • GS Stephani-Grundschule Gunzenhausen
  • Private Montessori-GS Weißenburg-Gunzenhausen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg
  • MS-priv. Montessori-Mittelschule

Über ein offenes Ganztagesangebot verfügen folgende Schulen:

  • GS Absberg-Haundorf
  • GS Alesheim-Emetzheim
  • GS Astrid-Lindgren-Grundschule Gnotzheim
  • GS Hahnenkamm Heidenheim
  • GS Stephani-Grundschule Gunzenhausen
  • GS Süd Gunzenhausen
  • GS Treuchtlingen
  • GS Weißenburg
  • GS Markt Berolzheim-Dittenheim (neu ab 21/22)
  • MS Absberg-Haundorf
  • MS Hahnenkamm Heidenheim
  • MS Pleinfeld Brombachsee-Mittelschule
  • MS Senefelder-Mittelschule Treuchtlingen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg
  • MS Markt Berolzheim-Dittenheim (neu ab 21/22)

Ein Angebot zur Mittagsbetreuung steht an folgenden Schulen zur Verfügung:

  • GS am Limes Pfofeld-Theilenhofen
  • GS Pleinfeld

Hinzu kommen Betreuungsangebote, die über Kindergärten und Horte in den jeweiligen Gemeinden angeboten werden. Die Schulleitungen vor Ort sind dabei behilflich, ein jeweils passendes Betreuungsangebot zu finden.

Als „Flexible Grundschule“ haben die Astrid-Lindgren-Grundschule in Gnotzheim und die Grundschule Hahnenkamm das Angebot einer flexiblen Eingangsstufe. Je nach individuellem Lerntempo können sich die Schüler den Lernstoff der ersten und zweiten Jahrgangsstufe in einem, in zwei oder in drei Jahren aneignen.

An der Grundschule am Limes Pfofeld-Theilenhofen werden die beiden Partnerklassen des Förderzentrums der Lebenshilfe Weißenburg weitergeführt.

Die Grund- und Mittelschule Markt Berolzheim-Dittenheim sowie die Grund- und Mittelschule Absberg-Haundorf haben das Schulprofil Inklusion und werden über die zusätzliche Versorgung mit Lehrerstunden hinaus mit Stunden des mobilen sonderpädagogischen Dienstes aus dem Förderzentrum unterstützt.

Für Fragen rund um das Thema inklusive Beschulung können sich Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an die unabhängige Beratungsstelle Inklusion am Staatlichen Schulamt wenden. Das Beratungsteam besteht aus der Beratungsrektorin Tanja Zeiner und Studienrätin Romina Kuhn.

LehrplanPLUS

Der neue Lehrplan für die Mittelschule wurde in den Jahrgangsstufen aufwachsend ab dem Schuljahr 2017/18 eingeführt. Damit arbeiten die fünften bis neunten Klassen im kommenden Schuljahr nach dem neuen LehrplanPLUS. Somit werden die Grundgedanken des LehrplanPLUS am Ende dieses Schuljahres erstmals in geänderte Prüfungen zum Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule einfließen.

Mobile Reserve

Die mobile Reserve sollte gemäß den Vorgaben mit 513 Lehrer- und 48 Fachlehrerstunden gebildet werden. Die Gesamtstundenanzahl konnte dieses Jahr gebildet werden. Die weiterhin gültigen Regelungen, dass schwangere Lehrkräfte nicht in Präsenz unterrichten dürfen führt dazu, dass die Stunden der mobilen Reserve schon jetzt stark beansprucht werden musste.

Personelle Veränderungen

Dem Schulamtsbezirk Weißenburg wurden insgesamt 22 neue Lehrkräfte zugewiesen. Damit und mit einer Lehrkraft im Angestelltenverhältnis können die durch Pensionierung und Wegversetzung frei gewordenen Stellen wiederbesetzt werden.

Hinzu kommen noch 22 Lehramtsanwärter, die die zweite Phase der Lehrerausbildung im Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen durchlaufen.

Im Bereich der Schulleitungen gibt es folgende Veränderungen:

  • Katharina Segmüller, kommissarische Schulleiterin als Lehrerin an der Astrid-Lindgren-GS in Gnotzheim
  • Heidi-Maria Haller, kommissarische Schulleiterin als Lehrerin an der GS Muhr am See
  • Anke Höhn-Fiedler, kommissarische Schulleiterin als Konrektorin an der GS und MS Ellingen
  • Eva Pols, Schulleiterin der GS Pappenheim-Solnhofen
  • Eberhard Mathes, zusätzlich zur Schulleitung der GMS Markt-Berolzheim-Dittenheim übernimmt er die Schulleitung der GS Langenaltheim.

Landrat Manuel Westphal, als rechtlicher Leiter und Ulrich Salomon als fachlicher Leiter des Staatlichen Schulamtes sowie Schulrat Franz-Josef Heller freuen sich über die leicht steigenden Schülerzahlen im Landkreis.

Allen Schülern, Eltern und Lehrern wünscht das Staatliche Schulamt einen guten Start in das neue Schuljahr. Mit Engagement, gegenseitigem Vertrauen und der gebotenen Sachlichkeit werden wir auch in diesem Schuljahr zum Wohle unserer Kinder, Eltern und Beschäftigten gemeinsam den sich stellenden Anforderungen und Aufgaben begegnen.

Neue Lehrkräfte

Sie haben in Altmühlfranken ihre erste Stelle angetreten

Nach der Vereidigung starten die jungen Lehrkräfte nun in ihr erstes Shuljahr im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Foto: Markus Scharrer

In der Mittelschule Weißenburg wurden 21 junge Lehrkräfte, die im vergangenen Schuljahr das Zweite Staatsexamen erfolgreich abgelegt hatten, in das Beamtenverhältnis auf Probe eingeführt. Hinzu kommt eine Lehrkraft, die im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme aus dem Realschulbereich an eine Mittelschule wechselt. Neu in den Lehrberuf starteten 21 Lehramts- und Fachlehramtsanwärter mit bestandener Erster Lehramtsprüfung sowie eine Lehrkraft in einem Anpassungslehrgang der Mittelschule.

Bei der Begrüßung hieß der fachliche Leiter, Schulrat Ulrich Salomon, die Dienstanfänger im Namen der Mitglieder des Staatlichen Schulamts herzlich willkommen und betonte, dass sich Schulamt, Schulleitungen, Kollegien und nicht zuletzt die Kinder sehr auf die neuen, jungen Lehrkräfte freuen.

Der rechtliche Leiter des Schulamtes, Landrat Manuel Westphal, stellte den Landkreis vor. Er erläuterte die Vielfalt der Schulsituation im Flächenlandkreis und hob die besonderen Anstrengungen aller Gemeinden hervor, für die schulische Ausbildung unserer Kinder ideale Voraussetzungen zu schaffen. Er betonte auch, dass der Landkreis die Gütesigel „Bildungsregion“ und „digitale Bildungsregion“ besitzt. Er lud die jungen Lehrkräfte ein, sich aktiv für die Bildungsqualität an den einzelnen Schulen vor Ort zu engagieren. Des Weiteren wünschte Landrat Westphal den jungen Lehrkräften viel Glück und Freude bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als Lehrerinnen und Lehrer.

Personalratsvorsitzender Rektor Markus Scharrer bot den jungen Kolleginnen und Kollegen die Unterstützung und den Rat der Personalvertretung an und verwies auf die gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt.

Neben der Einsatzschule stellt das Seminar den wichtigsten Bezugspunkt im Rahmen des Referendariats dar. Die Seminarrektorinnen Kerstin Hiemeyer, Corinna Kohlert, Anita Bub-Schnütgen sowie Seminarrektor Heiko Schütgen stellten sich vor, begrüßten die neuen Anwärterinnen und Anwärter und machten auf einige Schwerpunkte der künftigen Arbeit aufmerksam.

Ulrich Salomon zeigte die Rolle des Schulamtes für die alltägliche schulische Arbeit auf, erklärte die Zuständigkeiten im Schulamt und machte insbesondere den Lehramtsanwärtern Mut, sich den Aufgaben und Anforderungen mit Engagement und Neugierde zu stellen. Er betonte, dass der Fokus aller Arbeit in den Schulen immer auf den Menschen, das Kind und den Jugendlichen gerichtet sein muss.

Im Anschluss an die feierliche Vereidigung auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Freistaates Bayern wurden die neuen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zu Beamten auf Widerruf ernannt. Die neuen Lehrkräfte mit erfolgreichem Zweiten Staatsexamen wurden zu Beamten auf Probe ernannt, anschließend erhielten sie ihre Zeugnisse zum Staatsexamen.

Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Arbeit wurden die jungen Lehrkräfte in die Konferenzen ihrer Schulen verabschiedet.