Archiv: Allgemein

Keine Eisbahn

Corona-Regeln lassen Eisbahn nicht zu

Aufgrund der Entwicklung der Covid19-Infektionszahlen der letzten Wochen sowie der darauf basierenden Beschlüsse von Bund und Freistaat Bayern dürfen Freizeiteinrichtungen – egal ob drinnen oder draußen – nicht betrieben werden. Diesen Vorgaben muss auch die Stadt Gunzenhausen Folge leisten und kann in diesem Winter die Eisbahn auf dem Marktplatz leider nicht aufbauen.

„Es ist mir bewusst, dass unsere Kinder und Jugendlichen besonders unter den Einschränkungen durch Corona leiden. Deswegen fällt es mir besonders schwer, diesen Schritt gehen zu müssen und dieses Jahr auf die Eisbahn zu verzichten“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. Er bittet vor allem die vielen Kinder und Jugendlichen, die jedes Jahr mit viel Spaß auf die Eisbahn gekommen sind, um Verständnis.

Bei allem Frust über die nötigen Einschränkungen bleibt dennoch die Vorfreude auf eine unbeschwerte Eisbahnsaison 2021/22.

Modisch auf dem Radweg

Radkleidung zur Route ist jetzt online bestellbar

Ein Hingucker: Die neue Radkollektion des Fränkischen WasserRadwegs
www.fraenkischer-wasserradweg.de/shop



Das markante Logo mit dem W und den Fahrradreifen, kombiniert mit Blautönen, die für die zahlreichen Seen und Flüsse entlang der Strecke stehen: Die neue Radkleidungskollektion des Fränkischen WasserRadwegs spiegelt die Besonderheiten der Fernstrecke wider, die durch das Fränkische Seenland, das Romantische Franken und den Naturpark Altmühltal führt. Außerdem sind die Shirts, Jacken und Accessoires natürlich perfekte Tourbegleiter. Unter www.fraenkischer-wasserradweg.de/shop finden Fans nicht nur die ganze, vom regionalen Partner RenéRosa hergestellte Kollektion für Damen und Herren, sondern gelangen auch direkt zur Bestellung.
Für die Herbstsaison sind die leichten Daunensteppjacken der Kollektion bestens geeignet. Auch ein Stirnband, das gut unter den Fahrradhelm passt, gehört zum Angebot. Dazu kommt ein Multifunktionstuch, das sich auch als Mund-Nasen-Bedeckung tragen lässt. Alle Teile sind aus hochwertigem und sporterprobtem Material gefertigt. Das gilt natürlich auch für das Herzstück der Kollektion – das Radtrikot. Schon im Juni 2019, als der Fränkische WasserRadweg auf der Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen eröffnet wurde, waren die blau-weißen Trikots im Design der Strecke ein Blickfang. Seither hat die insgesamt rund 460 Kilometer lange Strecke mit ihrer Mischung aus Fahrspaß an Flüssen und Seen, Burgromantik und historischen Städten zahlreiche Fans gewonnen – und viele, die das Trikot bei der Eröffnung oder bei den Messeauftritten des Radwegs gesehen haben, haben sich erkundigt, wo es das Shirt zu kaufen gibt. Wegen des großen Interesses hat die Arbeitsgemeinschaft Fränkischer WasserRadweg entschieden, das Trikot zusammen mit einigen weiteren praktischen Kleidungsstücken zum Verkauf anzubieten.
Als Partner wurde dafür die RenéRosa Trikotmanufaktur gewonnen. Der regionale Hersteller produziert im Spalter Ortsteil Fünfbronn seit 2009 hochwertige Sportbekleidung. Grafik, Zuschnitt, Druck und Näherei sind hier unter einem Dach. Jedes Stück aus der Kollektion des Fränkischen WasserRadwegs wird also praktisch direkt an der Strecke angefertigt – und zwar „on demand“, also erst dann, wenn jemand bestellt hat. Dadurch wird ganz im Sinne der Nachhaltigkeit eine Überproduktion verhindert. Das nachhaltige Herstellungsverfahren führt dazu, dass die Lieferzeiten mit bis zu 21 Tagen relativ lang sind. Wenn Kunden die Stücke schneller brauchen, sollten sie ihrer Bestellung eine entsprechende Notiz hinzufügen oder in der Textilmanufaktur anrufen. Das Warten lohnt sich aber auf jeden Fall, denn die Radler bekommen nicht nur hochwertige und besondere Sportkleidung, sondern erhalten zu jeder Bestellung auch noch das praktische Serviceheft zum Fränkischen WasserRadweg mit Streckenbeschreibung und Karten gratis dazu.

Lions-Kalender ist da!

Coronabedingte Änderung der Verkaufsstellen

Der historische Fachwerkstadel ziert den Lions-Adventskalender 2020. Bild: Foto-Braun

Dass Corona selbst den jährlichen Verkauf des Lions Club-Adventskalenders durcheinander bringt, hätte keiner erwartet. Für viele Menschen in und um Gunzenhausen ist es ein festes Ritual, diesen Adventskalender zu kaufen und zu verschenken. Dabei steht bei Vielen nicht nur die Chance auf die über 140 attraktiven Gewinne im Vordergrund, sondern vor allem die Idee dahinter: Mit dem Reinerlös aus dem Adventskalenderverkauf werden zahlreiche, meist soziale Projekte in der Region unterstützt. Damit das auch in diesem Jahr möglich ist, haben sich folgende Geschäfte angeboten, den Verkauf der Adventskalender zu übernehmen: Bäckerei Kleeberger an allen vier Geschäftsstandorten in Gunzenhausen, Brillerie Böhm, Foto Atelier Braun,  Desiree Moden, Buchhandlung Thomas Fischer und Markt-Apotheke Martin Weigel. Anders als in den Vorjahren gestaltet sich dieses Mal auch der Hauptgewinn. Statt einem Hauptpreis gibt es in diesem Jahr sechs Gutscheine zu je 100,00 Euro zum Einkauf von Lebensmitteln und noch weitere spannende Gewinne. Unverändert bleibt aber, dass die ausgelosten Gewinnnummern, die auf den Kalender aufgedruckt sind, ab Dezember auf www.lionsclub-gunzenhausen.de und im Altmühl-Bote veröffentlicht werden. Auch in diesem Jahr wurde der Adventskalender wieder von Gunzenhäuser Unternehmen unterstützt. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Hauptsponsoren: Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen, Städtereinigung Ernst, Verpa Folie Gunzenhausen sowie der Steuerkanzlei Hüttel & Kollegen.

Adventskalendererlös unterstützt die „Klasse2000“

Gesund, stark und selbstbewusst – so sollen Kinder aufwachsen. Dabei unterstützt sie Klasse2000, das in Deutschland am weitesten verbreitete Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Bis heute hat das Projekt über 1.000.000 Kinder erreicht – auch in vielen Grundschulen in Gunzenhausen und Umgebung. Seit das Konzept 1991 entwickelt wurde, haben jährlich immer mehr Kinder mit der Symbolfigur „Klaro” gelernt, was sie selbst tun können, um gesund zu bleiben. Der Gedanke dahinter ist, dass je mehr Kinder diesen gesunden Umgang mit sich selbst lernen, desto größer wird die nachhaltige Wirkung für die gesamte Gesellschaft sein. Möglich ist diese große Verbreitung nur, weil sich die Lions Clubs als Unterstützer und Multiplikator engagieren. Unter www.klasse2000.de finden Interessierte Eltern und Lehrer weitere Informationen dazu.

Vertrauen in den Rechtstaat

Korrektes Verfahren in Sachen Centerpark im Fränkischen Seenland

Werner Falk: Ich vertraue dem Rechtstaat und erwarte ein korrektes Verfahren. Foto: Studio Formann

Wir erleben eine lebhafte Diskussion um das geplante Projekt Centerpark am Brombachsee. Das ist gut so. „Demokratie lebt vom Streit“ hat Helmut Schmidt gesagt. Er hat ganz sicher recht. Aber persönlich motivierte Attacken gegen Andersdenkende dienen der Sache nicht, sie lenken von ihr ab und gefährden das gute menschliche Miteinander, zu dem sich eigentlich alle bekennen sollten. Glücklich und zufrieden bin ich, dass es unter den Kommunalpolitikern  im Kreis die Übereinstimmung gibt,  im Ton verbindlich zu bleiben.

Ich respektiere andere Ansichten, zähle mich aber zu den Kommunalpolitikern, die in dem Projekt grundsätzlich mehr Chancen als Risiken für unser Fränkisches Seenland sehen. Deshalb unterstütze ich auch die von Regionalberater Dieter Popp initiierte Erklärung, der sich inzwischen eine Reihe von Verbänden angeschlossen haben. Die Unterzeichner geben sich  nicht mit dem Stillstand zufrieden, sondern wollen etwas unternehmen, um das Seenland wirtschaftlich zu stärken.

Was manche Kritiker des Projekts motiviert, sich ablehnend zu äußern, beruht meines Erachtens auf deren fehlendem Vertrauen in die Rechtstaatlichkeit und Korrektheit des Verfahrens.  Ich aber habe dieses Vertrauen in die gesetzlich verankerten Genehmigungsabläufe, ich vertraue den fachlich zuständigen Beamten bei der Regierung und im Landratsamt.   Mit dieser Einstellung kann ich getrost dem weiteren Verfahren  entgegen sehen. Diese Gelassenheit wünsche ich allen.

Werner Falk, Fraktionsvorsitzender der FDP im Kreistag

Corona in Aha

Covid-19-Fall im Kindergarten in Aha

Eine Erzieherin des eingruppigen Kindergartens Aha „Zum guten Hirten“ wurde positiv auf Covid-19 getestet.

Alle 23 Kinder sowie vier weitere Erzieherinnen, die direkten Kontakt zur infizierten Person hatten, werden voraussichtlich bis 07.11.2020 unter Quarantäne gestellt. Auf Grund der angeordneten Quarantäne wird der Kindergarten erst am 09.11.2020 wieder öffnen.

Die Eltern und Erzieherinnen werden vom Gesundheitsamt kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert.

Schüler maskenfrei?

Landkreis beantragt die Befreiung von der Maskenpflicht

Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Bayerischen Staatsregierung und dem Rahmenhygieneplan für Schulen des Kultusministeriums treten bei Überschreitung der Sieben-Tages-Inzidenz von 50 weitere Maßnahmen in Kraft. Dazu zählt unter anderem auch die Maskenpflicht an Grund- und Förderschulen, die grundsätzlich als Automatismus in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Staatsregierung vorgesehen ist. Die Landratsämter können von der Maskenpflicht in Grund- und Förderschulen bei der Regierung von Mittelfranken jeweils für die Klassen 1 bis 4 eine Ausnahme beantragen. Landrat Manuel Westphal hat dies nun nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt getan.

Ausnahmen von der Maskenpflicht an Schulen sind nur in eng begrenzten Fällen möglich, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

„Diese Ausnahmen können allerdings nicht eigenständig durch das zuständige Landratsamt erlassen werden“, so Landrat Manuel Westphal. Vielmehr wurde die Landratsämter nunmehr angewiesen, dass die Ausnahmen nunmehr bei den Regierungen zur Genehmigung einzureichen sind mit einer umfassenden konkreten Begründung. Die Regierungen wiederum haben die zu genehmigenden Ausnahmen dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege vorzulegen.

Diese Anordnung gilt insbesondere auch für die Landkreise und kreisfreien Städte, die bislang derartige Ausnahmeanordnungen erlassen haben, wie beispielsweise München, Ebersberg oder dem Landkreis Nürnberger-Land.

Landrat Westphal hat sich nunmehr im Einvernehmen mit dem Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Johannes Rank dazu entschlossen, ebenfalls eine derartige Genehmigung für eine Ausnahmeregelung zu beantragen.

Vom Infektionsgeschehen der letzten Wochen waren insbesondere die Grundschulen so gut wie nicht betroffen. Insbesondere gab es bislang in den Grundschulen keine Infektionsketten, d.h. es wurden keine weiteren Mitschülerinnen oder Mitschüler angesteckt. Zwar seien durch das Maskentragen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Kinder zu befürchten, dennoch sei es gerade für die jüngeren Schüler in den Grundschulen durchaus eine zusätzliche ungewohnte Belastung.

Unter Abwägung der Gesamtumstände halte man es daher für gerechtfertigt, von der Maskenpflicht an Grund- und Förderschulen im Landkreis bis auf weiteres abzusehen.

Sollte sich allerdings das Infektionsgeschehen deutlich ändern, so behalte man es sich vor, die Ausnahme für die Jahrgangstufen 1 bis 4 der Grund- und Förderschulen wieder aufzuheben. Auch müsse nachhaltig auf die sonstigen allgemeinen Regeln für die Vermeidung von Infektionen geachtet werden, insbesondere auch auf das regelmäßige Lüften der Klassenräume.

Seitens des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen ist mittlerweile, der Entwurf einer entsprechende Allgemeinverfügung, mit der die Maskenpflicht an Grundschulen aufgehoben werden soll, bei der Regierung von Mittelfranken eingereicht worden.

„Wir gehen davon aus, dass wir kurzfristig von dort eine Rückmeldung erhalten und dann – bei positiver Entscheidung – die entsprechende Allgemeinverfügung in Kraft setzen können. Darüber hinaus werden wir natürlich die Entwicklung des Infektionsgeschehens weiter aufmerksam beobachten, aber natürlich auch die Interessen der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Eltern im Blick behalten“, so Landrat Westphal.

Auf die Wiedereinführung der Unterrichtung von Schülern im Wechsel zwischen Distanz- und Präsenzunterricht, wie ihn der Hygieneplan des Kultusministeriums an und für sich bei Überschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 je 100.000 Einwohner vorsieht, hatte das Landratsamt bereits zuvor verzichtet, allerdings war hier auch ein entsprechender Entscheidungsspielraum durch die Staatsregierung eingeräumt.

Biotonne nun 14-täglich

Ende der wöchentlichen Biotonnenleerung

Zum Ende des Monats Oktober wird die Leerung der Biotonnen wieder von der wöchentlichen auf die 14-tägliche Leerung umgestellt. Die Abfallwirtschaft macht darauf aufmerksam, dass sich durch den geänderten Leerungsrhythmus die Abfuhrzeiten ändern können. Alle Tonnen bzw. Gelben Säcke sollen daher grundsätzlich bereits ab 6 Uhr bereitstehen.

Bei winterlichen Temperaturen kann es dazu kommen, dass vor allem nasses Biogut in der Tonne anfrieren kann und sich der Inhalt der Tonne beim Leerungsvorgang nicht löst. Dies lässt sich verhindern, indem zuunterst ein bis zwei Eierschachteln oder zerknülltes Zeitungspapier, in die Tonne gelegt werden, um Feuchtigkeit aufzusaugen.
Bereits in der Küche kann man vorsorgen und die Speiseabfälle in Zeitungspapier wickeln oder Papiertüten aus dem Handel verwenden.


Auf keinen Fall dürfen Plastiktüten in die Biotonne gelangen, denn: Aus Plastik wird nie Kompost! Wer dennoch seine kompostierbaren Abfälle in Plastiktüten sammeln möchte, muss diese über der Biotonne unbedingt ausleeren – die leere Plastiktüte kann dann über den Gelben Sack oder der Restmülltonne entsorgt werden.

Wie bereits mehrfach berichtet, zersetzen sich die im Handel erhältlichen sogenannten „biologisch abbaubaren Sammeltüten“ innerhalb der Rottezeit auf der Kompostierungsanlage nicht. Sie werden – ebenso wie Plastiktüten – mit hohem Aufwand aussortiert und teuer über eine Müllverbrennungsanlage entsorgt.
Auch andere Störstoffe wie Glas, Metall, Windeln, Hundekot oder Tiereinstreu führen dazu, dass falsch befüllte Biotonnen stehengelassen werden.

Sollte die Biotonne mit einem roten Tonnenanhänger moniert und nicht geleert worden sein, kann der Inhalt nachsortiert werden und dann zur nächsten Abfuhr wieder bereitgestellt werden. Man kann auch den Tonneninhalt in einen sogenannten Restmüllsack umfüllen und diesen bei der nächsten Leerung neben die Restmülltonne stellen. Verkaufsstellen für Restmüllsäcke findet man in der Müllfibel, der AbfallApp oder im Internet unter www.landkreis-wug.de/abfallwirtschaft.

Wer hätte das gedacht?

Bioabfälle machen den größten Anteil unserer Haushaltsabfälle aus und sind vollständig „recyclebar“. In unserem Landkreis wurden im vergangenen Jahr ca.9.200 Tonnen Restmüll über die schwarze Tonne und 10.700 Tonnen Biogut über die Braune Tonne gesammelt. Und es geht noch besser!

Denn rund 3 Mio. Tonnen Bioabfälle landen jährlich in Deutschland noch in der Restmülltonne anstatt in der Biotonne und werden somit einfach nur verbrannt. Das ist eine große Verschwendung von wertvollen „Rohstoffen“.

Wer seine Bioabfälle sorgfältig trennt und in die Biotonne entsorgt, sorgt dafür, dass daraus nährstoffreiche Erde für die Landwirtschaft und den Gartenbau entsteht.  Künstliche Düngemittel oder Torf sind dann nicht mehr notwendig.

Tipp für die Bio-Saisontonne

In den kommenden sechs Monaten wird die Bio-Saisontonne nicht geleert. Um sie dennoch weiter zu nutzen, kann man z. B. in dieser Zeit die Gelben Säcke bis zur nächsten Abholung darin aufbewahren.

Söder empfing Hauber

Delegation aus Mittelfranken beim Ministerpräsidenten

Von links: MdL Wolfgang Hauber, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Andreas Fleisch, Erster Bürgermeister Langenaltheim Alfred Maderer. Foto: Büro Hauber

Am Wochenende besuchte der Weißenburger Landtagsabgeordnete Wolfgang Hauber zusammen mit dem Langenaltheimer Natursteinschleifer Andreas Fleisch den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder in der Außenstelle der Bayerischen Staatskanzlei in Nürnberg, im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat. Mit dabei war auch Langenaltheims Bürgermeister Alfred Maderer, der ein ehemaliger Schulkamerad von Markus Söder ist.
Der mittelfränkische Natursteinschleifer Fleisch überreichte dem Ministerpräsidenten ein in Stein gefrästes Söder-Portrait. Die Steinabbildung wiegt über 5 kg und ist aus dem Material des Solnhofer Natursteins aus Mittelfranken. Auf der Rückseite befand sich das große bayerische Staatswappen und der Dank des bayerischen Volkes an unseren Ministerpräsidenten, dass er mit der Regierungskoalition aus CSU und Freien Wähler unser Land bisher so sicher durch die Coronakrise geführt hat.
Der Ministerpräsident war über das Portrait und die Würdigung sehr erfreut und angetan und sagte der kleinen mittelfränkischen Delegation zu, dass dieses Kunstwerk in seinem fränkischen Büro in Nürnberg einen würdigen Platz finden wird.
MdL Wolfgang Hauber: „Ich kann mich den Worten unseres Ministerpräsidenten Markus Söder nur anschließen. Die Zusammenarbeit zwischen den Freien Wählern und der CSU in der Regierungskoalition ist sehr gut und zeichnet sich in der Corona-Pandemie durch schnelles und konsequentes Handeln aus.“

Aufruf zur Sachlichkeit

Gemeinsame Erklärung von Landrat Westphal und Bürgermeister Huber

Leider entwickelt sich die öffentliche Diskussion um das Ansiedlungsvorhaben von Center Parcs in Langlau immer mehr in eine – wie wir finden – äußerst kritische Richtung. Bürgerinnen und Bürger, egal ob Befürworter oder Kritiker des Vorhabens, die sich derzeit an dieser öffentlich geführten Diskussion beteiligen, aber auch Mandatsträger und Kommunalpolitiker werden derzeit im zunehmenden Maße nicht nur in den sozialen Medien in persönlich verletzender Weise bzw. mit nichtzutreffenden Unterstellungen angegriffen. Es sollten daher alle Diskussionsteilnehmer an sich selbst arbeiten und zu einer sachlichen Argumentationsebene zurückkehren. Jeder soll sich an der Diskussion beteiligen können, ohne Angst zu haben, sich persönlichen Vorwürfen oder Angriffen ausgesetzt zu sehen. Alles andere wäre einem demokratischen Diskurs auch nicht angemessen.

Zu einigen Vorwürfen, die in den vergangenen Wochen gemacht wurden, möchten wir heute als Vertreter der öffentlichen Planungsträger (Zweckverband Brombachsee und Gemeinde Pfofeld) gemeinsam Stellung nehmen.

Immer wieder wird behauptet, dass an allen kommunalen Gremien vorbei und ohne mit den Bürgerinnen und Bürgern gesprochen zu haben, dem Investor von den kommunalpolitisch Verantwortlichen Tür und Tor geöffnet wird. Das ist nicht zutreffend, denn zum jetzigen Zeitpunkt wurden von den zuständigen öffentlichen Planungsträgern  gegenüber dem Investor weder Zusicherungen abgegeben, noch weitere Weichenstellungen in Form von kommunalpolitischen Entscheidungen getroffen.

Bislang ergab sich noch keine Notwendigkeit einer entsprechenden kommunalpolitischen Entscheidung, da vor dem öffentlichen Bieterverfahren kein Erstzugriffsrecht in Form eines Rechtsanspruchs für Landkreis und Gemeinde bestand und mangels kommunaler Aufgabenstellung auch nicht geltend gemacht werden konnte (zudem kostenintensive Entwicklungsrisiken des Geländes, bestehende Ansiedlungsinteressen von Center Parcs sowie weiterer Investoren sowie kommunalrechtliche Unzulässigkeit eines Verhinderungsankaufs – siehe Statement von Landrat Manuel Westphal im Kreistag am 21.09.2020).

Aber auch hinsichtlich der Durchführung öffentlich-rechtlicher Planungs- und Genehmigungsverfahren (siehe Raumordnungsverfahren, Flächennutzungsplan- sowie Bebauungsplanverfahren) waren bislang von den zuständigen Stellen (Gemeinde und Zweckverband) noch keine kommunalpolitischen Entscheidungen zu treffen, da Center Parcs dafür erst die notwendigen Verfahrensunterlagen erstellen und vorbereiten muss (wie z.B. Erstellung einer Vorhabensbeschreibung sowie eines Masterplans, umfassende Umweltverträglichkeitsuntersuchungen). Die Entscheidung der zuständigen Planungsträger (Zweckverband, Gemeinde) zur Einleitung eines Raumordnungsverfahrens steht noch aus. Diese wird und kann erst nach Vorlage der entsprechenden Unterlagen erfolgen.

Zur Prüfung des Entwicklungsvorhabens des Investors benötigen Gemeinde und Zweckverband als zuständige öffentlich-rechtliche Planungsträger sowie die verantwortlichen Kommunalpolitiker eine umfassende Faktengrundlage. Dem Investor muss im Vorfeld auch die Möglichkeit bzw. Zeit eingeräumt werden, die notwendigen Verfahrensunterlagen fachlich fundiert erstellen zu lassen. Erst danach sind dann von Seiten des Zweckverbandes und der Gemeinde die notwendigen Entscheidungen zu treffen, ob sie überhaupt die Weichenstellungen für die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens, eines Flächennutzungsplan- sowie Bebauungsplanverfahrens treffen wollen und können. Alle gestarteten Verfahren werden dabei ohne Vorfestlegungen völlig ergebnisoffen durchgeführt.

Prüfenswerte Belange im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens, das von der Regierung von Mittelfranken durchgeführt wird, sind dabei insbesondere

• nachhaltige Raumentwicklung

• Siedlungsstruktur

• Verkehrsinfrastruktur

• Wirtschaftsstrukturen

• Energieversorgung

• Naturschutz

• Landschaftspflege, Landschaftsbild

• Wasserwirtschaft oder

• soziale und kulturelle Infrastruktur  

Im Zuge einer umfassenden Umweltverträglichkeitsuntersuchung erfolgt eine Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen eines Ferienparks auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasserhaushalt (Grundwasser und Oberflächengewässer), Luft, Klima und Landschaft einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen sowie auf Kultur- und sonstige Sachgüter in der betroffenen Region. Zudem müssen in dieser Umweltverträglichkeitsuntersuchung Maßnahmen zur Eingriffsvermeidung, zum Ausgleich und zum Ersatz der Eingriffe bzw. Einwirkungen in Naturhaushalt und Landschaftsbild sowie eine Strategie zur Verringerung von Konflikten aufgezeigt werden. Konkrete Eingriffe in Natur und Landschaft sowie der dauerhafte Flächenverbrauch müssen zudem durch Ausgleichsmaßnahmen vom Investor kompensiert und diese Kompensation muss dann in einem späteren Bauleitplanverfahren auch entsprechend nachgewiesen werden.

Mit der Darstellung dieser hohen Anforderungen und dem umfassenden Prüfungsmaßstab eines Raumordnungsverfahrens sowie eines anschließenden Bauleitplanverfahrens verbinden wir den ausdrücklichen Appell an die Bevölkerung, die gesetzlich garantierten Mitspracherechte in diesen Verfahren entsprechend wahrzunehmen und dahingehend auch mehr Vertrauen in diese bewährten rechtsstaatlichen Verfahren zu entwickeln.

Darüber hinaus ist auch darauf hinzuweisen, dass von Seiten des Landkreises, Zweckverbandes und der Gemeinde sowohl gegenüber den verantwortlichen kommunalpolitischen Gremien als auch den Bürgerinnen und Bürgern eine transparente Informationspolitik unter Einbindung der Presse- und Medienvertreter erfolgt ist.

Beispiele dafür sind

  • die durchgeführten Informationsveranstaltungen,
  • die bereits erfolgten Gesprächsrunden mit Bund Naturschutz, IHK, Unternehmern aus dem Bereich Tourismus sowie anderen Wirtschaftsbereichen,
  • Herausgabe eines Bürgerbriefs der Gemeinde Pfofeld
  • Herausgabe eines monatlichen Newsletters für Kreistag und Zweckverband,
  • Informationsfahrt mit Pressebegleitung zum Ferienpark nach Leutkirch,
  • bereits erfolgte Besichtigungen des ehemaligen Muna-Geländes mit Gemeinderat, Fraktionsvorsitzenden des Kreistages sowie mit den Mitgliedern der Verbandsversammlung des Zweckverbandes usw.
  • Gesprächsangebote des Landrats an die Bürgerinitiative – diese wurden bislang nicht angenommen.

Auch Center Parcs hat sich öffentlich dahingehend erklärt, dass man eine transparente Informationspolitik unter Einbeziehung der Region möchte. Viele Ansatzpunkte, wie Homepage, Infobroschüre und Bürgertelefon sind ein Beleg für entsprechende Bemühungen des Investors. An diesem Versprechen müsse man Center Parcs natürlich auch in Zukunft messen.

Auch entspricht es schlicht nicht den Tatsachen, dass seitens Landrat Westphal eine Diskussion im Kreistag zu dem Thema Ansiedlung von Center Parcs unterbunden worden wäre.

Fakt ist, dass der Antrag eine Unterbindung der Vertragsverhandlungen zwischen der BImA und Center Parcs über das MUNA-Grundstück in Langlau herbeizuführen bzw. zu befördern in der Sitzung des Kreistages am 21.09.2020 mit einer deutlichen Mehrheit von 41 zu 14 abgelehnt wurde. Davor hatte eine längere und ausführliche Diskussion zu diesem Ansiedlungsprojekt stattgefunden, die dann letztendlich nach einem Geschäftsordnungsantrag auf Schluss der Debatte durch einen Mehrheitsbeschluss beendet wurde. Dieses Vorgehen entsprach voll und ganz der Geschäftsordnung, die sich der Kreistag einstimmig zu Beginn der Wahlperiode gegeben hatte. Exakt nach dieser Geschäftsordnung hatte Landrat Westphal zum Zeitpunkt der Antragstellung keinen rechtlichen sowie zeitlichen Spielraum, als über den Geschäftsordnungsantrag abstimmen zu lassen.

„Aus unsere Sicht können sich aus dem Projekt große Chancen für die Region ergeben, aber natürlich nicht um jeden Preis. Genau diese dafür relevanten Punkte, wie Auswirkungen auf den Tourismus, Bekanntheitsgrad der Region, Verkehr, Wasser- und Abwasser etc. sind in den nächsten Monaten im Rahmen der Planungsverfahren zu prüfen. Erst dann kann eine Entscheidung getroffen werden. So lange ist bei diesem Ansiedlungsvorhaben keinesfalls etwas in Stein gemeißelt. Wir bitten alle Beteiligten, egal ob Befürworter oder Kritiker, sich wieder auf Augenhöhe zu begegnen und das gemeinsame Gespräch zu suchen. WIR wollen gemeinsam mit Ihnen unsere Region positiv weiterentwickeln! Das geht aber nur mit einer sachlich und auf Fakten basierter Diskussion auf Augenhöhe, die wir gerne wieder herbeiführen wollen!“, erklären Landrat und Bürgermeister unisono.

Der immerwährende Kalender

Herausgegeben von der Druckerei Kipfmüller

Das ist die Titelseite des Jahreskalenders.

Gleichsam ein Spaziergang durch die Stadt Gunzenhausen der vergangenen Jahrzehnte ist der neue Jahreskalender mit Spiralheftung, den die Druckerei Kipfmüller in Gunzenhausen vertreibt. Natürlich wurde das Kalendarium auch in der Bahnhofstraße 33a, dem Firmensitz, gedruckt. Für 14,95 Euro wird er seit wenigen Tagen angeboten. „Für die Gunzenhäuser ist er ein schönes Weihnachtsgeschenk“, sagt dazu Anzeigen- und Vertriebsleiter Peter Lischnewsky.

Die Originale von Gunzenhäuser Ansichtskarten waren für Stefan Spralja die Vorlagen für seine zeichnerischen Werke. Seine Bleistiftzeichnungen geben einen Einblick in das Gunzenhausen voriger Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte. Die Gerberstraße, die Bahnhofstraße (mit Blick auf die frühere Mälzerei, später Haus „Silo“ der Hensoltshöhe und nach dem Neubau künftig Landesamt für Schule), der Marktplatz, der Hafnermarkt (mit Büllersgässchen), die Kirchenstraße und die „Höll“  sind die klassischen Gunzenhäuser Quartiere.

Erhältlich ist der Jahreskalender in der Druckerei Kipfmüller, Telefon 09831/3272.