Archiv: Allgemein

Digitales Heimatprojekt

„Nachhaltig. Regional. Digital“ des Landkreises ausgezeichnet

Der Finanz-und Heimatminister Albert Füracker überreicht Landrat Manuel Westphal den Förderbescheid für das digitale Heimatprojekt. Bildnachweis: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

Das digitale Heimatprojekt des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen „Nachhaltig. Regional. Digital. – innovatives Wertschöpfungsmanagement und integrierte Logistik in Altmühlfranken wird mit 297.000 Euro durch das
bayerische Finanz- und Heimatministerium gefördert. Das Projekt hat u.a. zum Ziel, regionale Produkte aus der Region Altmühlfranken noch stärker auf dem regionalen Onlinemarktplatz www.in-altmuehlfranken.de mit einem
digitalen Lieferservice zu vermarkten.
Das landkreisweite Kooperationsprojekt der Zukunftsinitiative altmühlfranken setzt sich gemeinsam mit den beiden Stadtmarketingvereinen in Gunzenhausen und Weißenburg sowie dem Projektmanager Dominik Schwenk für mehr Wertschätzung regionaler Produkte ein. Hierbei wird der vorhandene Onlinemarktplatz www.in- altmuehlfranken.de gezielt als zentrale Plattform mit Fokus auf regionale Produkte und Angebote von Gewerbetreibenden und Dienstleistern für die Bevölkerung Altmühlfrankens ausgebaut und verstetigt. Ein digitales regionales Logistiksystem – vom Produzenten bis zum Endverbraucher – wird aufgebaut sowie der Altmühlfranken- Gutschein bei Kunden und Unternehmen weiter forciert.
„In Altmühlfranken gibt es viele verschiedene Angebote, durch die die Bevölkerung regional einkaufen kann. Mit dem Projekt sollen diese Produkte auch digital gefunden, regional online eingekauft sowie geliefert werden“, erklärt Landrat Manuel Westphal. Das Heimatprojekt mit digitalem Schwerpunkt kann nun, unterstützt mit den Fördermitteln aus der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie, gestartet werden, um damit insbesondere die regionale Identität im Hinblick auf die regionalen Spezialitäten zu stärken.
„Unser Ziel ist es ein regionales Wertschöpfungsmanagement im Landkreis aufzubauen und den regionalen Handel sowie regional erzeugte Produkte dadurch zu stärken. Wichtig ist uns, den Online-Marktplatz „in-altmühlfranken“ sowie den Altmühlfranken-Gutschein gemeinsam mit den Stadtmarketingvereinen in der Region bekannter zu machen, zu verankern und zu verstetigen“, erklärt Sabine Unterlandstaettner von der Zukunftsinitiative altmühlfranken.

Limestival am Altmühlsee

Das neue Römerboot wird zu Wasser gelassen

Vom 24. bis 26. Juni 2022 findet am Altmühlsee das Römerspektakel LIMESTIVAL statt. Geboten wird nicht weniger, als eine Wochenendreise zurück in die römische Vergangenheit. Auf die Gäste aus nah und fern warten römisches Handwerk, Fahrten mit dem Römerboot, Musik und gastronomische Highlights.

Ein richtiges Römerfest feiern wir am Sonntag, den 26. Juni, ab 10 Uhr im Seezentrum Schlungenhof. Dann heißt es Brot und Spiele, u.a. mit Präsentationen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Live-Lagerleben und Vorführungen mit der Auxiliareinheit COHORS XXVI Vol. C.R. und Darbietungen des Vereins „Erlebnis Geschichte und Experimentelle Archäologie e.V.“.  

Verpassen sollten Sie auch keinesfalls die lang erwartete und in Fachkreisen als Meilenstein bezeichnete Taufe und sog. Wasserung des zweiten Römerboots am Altmühlsee. Zur Erklärung: Bei der Wasserung wird das Boot ins Wasser gesetzt, woraufhin es sich mit Wasser füllt und ein Stück weit untergehen wird. Dieser eindrucksvolle Vorgang ist notwendiger Bestandteil des Bau- und Entstehungsprozesses eines Römerboots, denn hierdurch dehnen sich die Planken aus und werden dicht. Die Danuvina Alacris (Navis) ist das Ergebnis langjähriger Forschungsarbeit und spannende Wissenschaft zum Anfassen.

„ObstReich“ ist neuer Leuchtturm

Einweihung einer neuen Erlebniswelt in Kalbensteinberg

Visualisierung des Projektes ObstReich Kalbensteinberg: Quelle: Taglieber Holzbau GmbH

Nach zweijähriger Vorplanung und einem Baubeginn am 11. Mai 2021 wird das Projekt ObstReich Kalbensteinberg nun endlich umgesetzt. Eine über 100 Jahre währende Vereinsgeschichte prägt den Obst- und Gartenbauverein Kalbensteinberg und Umgebung e.V.

Vorstandschaft des OGV Kalbensteinberg mit den Planern der Firma Taglieber

Übergeordnetes Ziel des Vereins war der Erhalt der Streuobstwiesen rund um Kalbensteinberg und im gesamten Spalter Hügelland. In dieser langen Tradition, die sich über diese gesamte Zeitspanne zurückverfolgen lässt, werden in Kalbensteinberg aus den Erträgen dieser heimischen Obstsorten Branntweine und Liköre hergestellt, die als „Original Kalber“ weit über die Region hinaus bekannt sind. Dazu wurde vor 100 Jahren eine Brennerei errichtet und 1974 erweitert, über welche die umfassende Veredelung des Obstes möglich wurde.

Damit konnte die Grundlage dafür gelegt werden, dass eine hochwertige Kulturlandschaft in dieser besonderen Ausprägung bis heute erhalten geblieben ist. Sie bildet mit ihrer Attraktivität auch die Grundlage eines landschaftsbetonten Tourismus, der im Fränkischen Seenland eine immer größere Bedeutung erlangt. Erst vor kurzem wurden die Streuobstwiesen als Teile des „Immateriellen Kulturerbe Deutschlands“ ausgezeichnet. Und eine Anerkennung als „Europäisches immaterielles Kulturerbe“ befindet sich in Vorbereitung. Damit wird transparent, welch ein besonderes landschaftliches Juwel hier mit dem Ansatz „Schutz durch Nutzung“ durch den Obst- und
Gartenbauverein über all diese Jahre bewahrt und kultiviert werden konnte.

Der Verkostungsraum. Fotos: ObstReich Kalbensteinberg, Thomas Müller.

Aber die Entwicklung ist nicht stehen geblieben. In den Räumen der Brennerei konnte das darin befindliche Mosthaus genutzt werden, um weitere Schritte in die Zukunft einzuschlagen. Neben der Lohnvermostung waren auch Voraussetzungen gegeben, um weitere Veredlungsschritte zu starten. Das Angebot wurde inhaltlich deutlich erweitert. Neue Produkte wie der Dessertwein „BergKirsch“, der Glühwein „KirschFeuer“ oder der „Brombachseer KirschSpritz“ wurden konzipiert, die sich unter der Marke EchtBrombachseer fest am Markt etabliert haben. Zahlreiche internationale Auszeichnungen kennzeichnen den erfolgreichen Weg dieser neuen Produktlinien.

OGV-Vorstandschaft, Unterstützer, Planer und Handwerker feiern gemeinsam die Einweihung des „ObstReich“ in Kalbensteinberg

Aber diese Entwicklungen zeigten auch die Grenzen des Obst- und Gartenbauvereins auf. Daher kam es folgerichtig im Jahre 2019 zur Ausgründung der Original Kalber Obstveredelung GmbH. Ein Schritt, der auch in vielen anderen Obstanbaugebieten Deutschlands zu beobachten ist, wo man die Zukunft von Wiesenobst investiert und den Wert der Hochstammkulturen rechtzeitig wieder erkannt hat.
Um auch in Zukunft die Herstellung hochwertiger Produkte aus regionalem WiesenObst garantieren und wirtschaftlich betreiben zu können, wurde das Projekt ObstReich Kalbensteinberg ins Leben gerufen. Mit dem Baubeginn am 11. Mai 2021 wurde ein großer Schritt in Richtung Zukunft gemacht, der nun mit der Einweihung ein gutes Jahr später einen erfolgreichen Abschluss findet.
Gebaut wurde ein Verkostungs- und Verkaufsraum, ein Bewirtungsraum für Busausflügler, und eine Erweiterung der Lager- und Produktionshallen. Die Gesamtinvestition betrug rund 650.000 Euro, davon bildete ein LEADER-Zuschuss von 200.000 Euro einen wesentlichen Grundstock.
Bis zu zum Einweihungstag war dies alles für den daran beteiligten Obst- und Gartenbauverein eine riesiger Entwicklungsschritt und für die neue Obstveredelungsgesellschaft eine große Herausforderung.
Der Dank gilt allen daran beteiligten Akteuren und Initiativen. Mit dem heutigen Tage wird das Fränkische Seenland in der Lage versetzt, auch durch diesen weiteren Leuchtturm die Region mit den Kirschen fest zu profilieren..
ROLAND JÄGER

Gartentüren öffnen sich

„Tag der offenen Gartentür“ im Landkreis Ansbach

Am Sonntag, 26. Juni 2022, findet bayernweit der „Tag der offenen Gartentür“ statt. Im Landkreis Ansbach werden an diesem Tag vier private Gärten jeweils von 10.00 bis 17.00 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Meinheim ist weiter

Ortschaft qualifizierte sich für Landesentscheid

Die Bezirksbewertungskommission besichtigte Hohenweiler gemeinsam Landrat Manuel Westphal und der Kreisfachberaterin für Gartenbau und Landespflege Carola Simm. Foto: LRA

Den ländlichen Raum sichtbarer machen und gleichzeitig das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ehren, dass ist das Ziel des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Für den Bezirksentscheid hatten sich drei Dörfer des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen qualifiziert Aha, Meinheim und Hohenweiler. Von den insgesamt sieben teilnehmenden Dörfern konnte sich neben Meinheim auch Auernhofen aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch -Bad Windsheim für den Landesentscheid qualifizieren.

Meinheim hatte bereits 2016 eine Silbermedaille auf Bundesebene ergattern können. Seitdem hat sich das Dorf jedoch nicht ausgeruht, sondern mit großem Engagement den Friedhof weiterentwickelt, eine ehemalige Gaststätte umgebaut, die Mehrzweckhallte renoviert und durch Baumpflanzungen aufgewertet. Darüber hinaus wurde das ehemalige Raiffeisengebäude in der Ortsmitte erworben und wird derzeit in ein Bürgerhaus umgebaut. Besonders überzeugen konnte Meinheim jedoch durch die Streuobstwiese inklusive Blühinsel, die die Meinheimer am Gelände des Sportplatzes angelegt haben.

Hohenweiler und Aha haben sich im Bezirksentscheid eine Bronzemedaille verdient. Mit vier Voll- und sieben Nebenerwerbbetrieben ist Aha noch sehr landwirtschaftlich geprägt. Vor allem der breite mit Bäumen bepflanzte Grünstreifen, der den Straßenraum säumt, sowie der grüne Friedhof zeichnen Aha aus.

Die kleine Ortschaft Hohenweiler mit 220 Einwohnern besitzt mit seiner Nähe zum See eine hohe Lebensqualität und überzeugt durch die zahlreichen historischen Keller. Auch bei der Entwicklung des Neubaugebiets wurde Wert auf gute Gestaltung und Durchgrünung gelegt.

„Der Wettbewerb zeigt immer wieder, wie wichtig bürgerliches Engagement für die positive Entwicklung im ländlichen Raum ist. Schon allein deshalb sind alle Ortschaften die teilnehmen Gewinner“, erklärt Landrat Manuel Westphal. Noch in diesem Jahr werden Meinheim und Auernhofen nun am Landesentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen. Im Zeitraum vom 20. bis 23. September wird die Landesbewertungskommission die Dörfer besichtigen.

Partnerschaft besiegelt

Mittelfränkische Delegation reiste nach Nouvelle-Aquitaine

Bei der Gedenkfeier in Tulle, von links nach rechts: Karl Freller, Vizepräsident des Bayerischen Landtags und Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Generalkonsulin Stefanie Zeidler, Bezirkstagspräsident Armin Kroder.

„Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt einmal mehr, wie wichtig ein friedliches und geeintes Europa ist. Starke und tragende Säulen dafür sind Partnerschaften zwischen Kommunen und Regionen“, betonte der mittelfränkische Bezirkstagspräsident Armin Kroder beim jüngsten Besuch in der Region Nouvelle-Aquitaine. Im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft unternahmen er, die Beauftragte für die Regionalpartnerschaften mit der Region Nouvelle-Aquitaine und den drei Départements Haute-Vienne, Creuse und Corrèze, Maria Scherrers, die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend-, Sport- und Regionalpartnerschaften, Alexandra Wunderlich, sowie weitere Mitglieder des Bezirkstages eine Fahrt in die französische Region. Höhepunkt des viertägigen Besuchs war die Unterzeichnung der offiziellen Partnerschaftsurkunde zwischen dem Bezirk und der 2017 durch eine Gebietsreform entstandenen Großregion. Bezirkstagspräsident Kroder und sein französischer Amtskollege Alain Rousset unterschrieben das Dokument im Verwaltungssitz der Region in der Hauptstadt Bordeaux. Bewegende Momente erlebte die mittelfränkische Delegation bei den Gedenkfeiern in Tulle aus Anlass des dort 1944 von der Waffen-SS begangenen Massakers und in Oradour-sur-Glane, wo Mitglieder der Waffen- SS 642 Bewohner des Ortes töteten.

Von links nach rechts: Generalkonsulin Stefanie Zeidler, Alain Rousset, Präsi- dent des Regionalrates der Region Nouvelle-Aquitaine, Bezirkstagspräsident Armin Kroder, Regionalrätin Isabelle Boudineau, Beauftragte für internationale Beziehungen, Maria Scherrers, Beauftragte für die Regionalpartnerschaften des Bezirks mit der Region Nouvelle-Aquitaine und den drei Départements Haute-Vienne, Creuse und Corrèze.


Während die Gruppe nach Mittelfranken zurückreiste, fuhren Bezirkstagspräsident Kroder, Hersbrucks Zweiter Bürgermeister Robert Ilg und sein Stellvertreter Peter Uschalt sowie der langjährige frühere Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten, Fritz Körber, nach Oradour-sur-Glane, um eine Partnerschaft der beiden Kommunen auf den Weg zu bringen. Es wäre dies die 37. Verbindung unter dem Dach der Regionalpartnerschaft zwischen dem Bezirk Mittelfranken und der Region Nouvelle-Aquitaine.





Mit dem Pfarrer auf dem Schiff

Energie tanken auf der MS Altmühlsee

Im schnelllebigen Zeitalter der Digitalisierung hetzen wir von Termin zu Termin und kommen nur selten zur Ruhe. Dabei gibt es nichts Erholsameres, als nach einem stressigen Arbeitsalltag einfach mal nichts zu tun, außer für sich selbst da zu sein und den Moment zu genießen. Für Entspannungssuchende haben sich die Verantwortlichen des Zweckverbands Altmühlsee nun etwas Besonderes einfallen lassen. Am Sonntag, 19. Juni, sticht um 20 Uhr die MS Altmühlsee in See. An Bord des Schiffs: Der aus dem Radio bekannte Pfarrer Burkhard Stark, der mit seinem Seele-baumeln-Programm für einen besinnlichen Tagesausklang sorgen wird.

Los geht’s an der Anlegestelle am Seezentrum Schlungenhof. Wer ausgiebig Energie und Kraft tanken möchte sollte sich den Termin am 19. Juni 2022 unbedingt vormerken.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Zweckverbands Altmühlsee unter www.altmuehlsee.de, unter Tel. 09831/508 191 oder per E-Mail an info@altmuehlsee.de.

Die Eintrittskarte für die rund anderthalbstündige Entspannungsfahrt kostet ab einem Alter von 17 Jahren 10 Euro pro Person, für Kinder von 3 bis 16 Jahren werden 5 Euro fällig. Familienkarten sind für 26 Euro (max. 2 Erwachsene plus 3 Kinder bis 16 Jahren) zu haben.

Anmeldungen sind nicht erforderlich und Reservierungen nicht möglich.

Akt & Gesangbuch

Ausstellung im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

„Akt & Gesangbuch“ ist der Titel einer Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und des Staatsarchivs Nürnberg. Die gemeinsame Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs und des Staatsarchivs Nürnberg zeigt das historische Verhältnis zwischen Kirche und Staat im heutigen Mittelfranken.

Ausgewählte Einzelstücke von der Reformationszeit bis in die Gegenwart schildern sowohl gegenseitige Nähe als auch Konflikte. Die Spannweite reicht von Kirchenordnungen bei Einführung der evangelischen Konfession über Glaubensflüchtlinge, kritische und „systemtreue“ Pfarrer, repräsentative Kirchenbauten und schlichte Bethäuser, Mitwirkung bei der Pockenimpfung bis hin zu Kirchenasyl und Friedensbewegung. Manches wirkt rückblickend merkwürdig verwoben, vieles überraschend aktuell.

Urkunden und Siegelstempel, gedruckte Gebetbücher, handgezeichnete Baupläne und vieles mehr – sehen Sie einzigartige Originaldokumente aus den beiden Orten.

Ort der Ausstellung ist das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (LAELKB), Veilhofstraße 8 in Nürnberg.

Die Öffungszeiten: Montag bis Mittwoch 9-17 Uhr, Donnerstag 9-20 Uhr, Freitag 9-13 Uhr

Einladung zum Stadtspaziergang

Unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln

Eine Stadt ist aktiver Lebensraum, der sich ständig weiterentwickelt. In diesem städtischen Organismus arbeiten und wohnen Menschen, welche Prozesse prägen und durch ihr Verhalten beeinflussen. Manch eine Entwicklung gefällt uns gut, andere dagegen lehnen wir ab. Mit Hilfe eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) können bestmögliche Konzepte ermittelt und Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Auch für Gunzenhausen wurde so ein Konzept im Jahr 2012 erstellt. Nach zehn Jahren ist es Zeit zu prüfen, was sich positiv wie auch negativ verändert hat und welche Themen neu zu bearbeiten sind. Dazu haben wir uns fachliche Unterstützung von den Nürnberger Experten des Stadtplanungsbüros „PLANWERK“ geholt. In einem ersten Schritt wollen die Stadtplaner am Freitag, 8. Juli 2022, mit Gunzenhäuser Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen und bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Innenstadt über die Entwicklungen der letzten Jahre und Potentiale für die Zukunft diskutieren. Hierzu lädt die Stadtverwaltung für 17 Uhr ein.

Der rund zweistündige Ortspaziergang startet vorm Rathaus und führt unter anderem zum Marktplatz, an die Altmühlpromenade, zum Standort des künftigen Landesamts für Schule (Haus Silo) und zum Bahnhof. Alle diese Orte eint, dass sie das Bild Gunzenhausens seit Generationen prägen, jedoch bauliche Veränderungen in Zukunft Einfluss auf Erscheinung, Lebensqualität und Verkehr nehmen können. Sie als Gunzenhäuser Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, aktiv an diesen Veränderungen mitzuarbeiten und Anregungen, Wünsche, aber auch erkannte Probleme an die Stadtverwaltung und die Planer weiterzugeben. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

Eine vorherige Anmeldung zum Ortspazierung durch die Innenstadt am 8. Juli 2022 ist nicht notwendig. Für Fragen rund um ISEK steht Ihnen Andreas Zuber, Wirtschaftsförderer der Stadt Gunzenhausen, unter Tel. 09831/508-131 oder per E-Mail an wifoe@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung.   

Bosch baut und baut

Projekt an der Zufuhrstraße startet

Mit diesem Neubauprojekt „Wohnen an der Zufuhrstraße“ entstehen 45 Eigentumswohnungen der Gunzenhäuser Bauträgergesellschaft Bosch & Co, verteilt auf zwei Häuser, in zentrumsnaher und bevorzugter Wohnlage von Gunzenhausen. Firmenchef Patrick Bosch: „Unser Projekt überzeugt durch moderne Bauhaus-Architektur, gehobene Ausstattung und durch die unmittelbare Nähe ins Grüne“.

Das Gelände wird gegenwärtig für den Bau vorbereitet. Im Hintergrund das Juramare-Badefreizeitzentrum. Fotos: Falk

Das Bauträgerunternehmen, das ein eigenes Planungsbüro unterhält, hat in der Altmühlstadt und der Region einen vorzüglichen Namen. Erworben hat es sich ihn durch seine Zuverlässigkeit und Seriosität. In Gunzenhausen künden viele realisierte Projekte von der Tatkraft des Unternehmers in der Hensoltstraße: Mehrfamilienhaus an der Osianderstraße, Sanierung und Umbau des ehemaligen Möbelhauses Böckler in der Rotkreuz-Straße, Wohnanlage mit 23 Einheiten an der Weinbergstraße, Wohnanlage mit 25 Wohneinheiten an der Albert-Schweitzer-Straße (noch 2022 bezugsfertig).

Lichtdurchflutete Räume bieten den neuen Eigentümern oder Mietern in der Zufuhrstraße unmittelbar in der Nachbarschaft des Badefreizeitzentrums Juramare einen behaglichen Wohnkomfort. Der Neubau wird in Massivbauweise im Energiestandard „KfW-Effizienzhaus 55“ (gemäß EnEV 2016) errichtet, zudem sind alle Wohnungen und die Tiefgarage mit dem Aufzug erreichbar.

An der Zufuhrstraße zwischen dem Seniorenpark und der Juramare entsteht die neue Wohnanlage.

Diese Wohnungen eignen sich für Familien, Paare, Singles als auch für Senioren und Kapitalanleger. Es stehen 2-4 Zimmerwohnungen mit Wohnflächen von 48-117 qm zur Verfügung. Jede Wohnung erhält ein der Größe entsprechendes Kellerabteil. Stellplätze sind in der Tiefgarage und oberirdisch im Freien verfügbar.

Gut geplante und durchdachte Wohnungen mit großen und hellen Wohn-Essbereichen mit offener Küche laden zum Entspannen und Verweilen ein. Zudem erhält jede Wohnung entweder eine große Terrasse mit Gartenanteil, einen sonnigen Balkon oder eine herrliche Dachterrasse mit Blick ins Grüne oder Sicht auf die Innenstadt.

Großzügige Wohnräume und attraktive Bäder mit lichter Raumhöhe von ca. 2,50 m und erstklassiger Ausstattung mit Fußbodenheizung runden dieses Wohnprojekt ab. Der Energiestandard „KfW-Effizienzhaus 55EE“ (gemäß EnEV 2016) schützt unser Klima vor zu hohem CO2-Ausstoß und sorgt für geringe Betriebskosten.

Den genauen Leistungsumfang der jeweiligen Gewerke sowie die Ausstattungsmerkmale erhalten Interessenten auf Anfrage in der Baubeschreibung.

Tiefgaragen- und Außenstellplätze stehen gegen Aufpreis, soweit verfügbar zur freien Auswahl.