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SeeCamping Langlau wächst

Weitere 140 Stellplätze werden geschaffen

Der Zweckverband Brombachsee investiert in die Erweiterung des Campingplatzes am Kleinen Brombachsee. Der SeeCamping Langlau mit bislang 420 Stellplätzen erhält weitere 140 Stellplätze sowie acht Mobile Homes. Die Bauarbeiten beginnen bereits Mitte Juli 2021 und sind mit einem Gesamtvolumen von rund fünf Millionen Euro veranschlagt.

 „Die Nachfrage nach Wohnmobilstellplätzen am Kleinen Brombachsee ist enorm“, erklärt Verbandsvorsitzender Manuel Westphal. „Mit den zusätzlichen Stellplätzen sollen sich mehr Gäste ihren Urlaubstraum im Grünen erfüllen können.“

Bereits im Jahr 2015 haben die Planungen zur Erweiterung des SeeCamping Langlau begonnen. Nach Erteilung der Baugenehmigung kann nun die Bauausführung erfolgen.

Entstehen werden 140 zusätzliche Plätze, vor allem auch im Bereich des Premiumsegmentes, die neben einem Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss auch Einzelwaschkabinen bieten. Beim neuen, dritten Sanitärgebäude des SeeCamping Langlau wird besonderer Wert auf optimale Bedingungen bei der Belichtung und Belüftung des Gebäudes gelegt.

In den insgesamt acht Mobile Homes werden Urlaubsträume wahr. Die gemütlichen Unterkünfte, die sich entlang eines neu entstehenden Bachlaufes reihen, lassen den Alltag in idyllischer Kulisse vergessen. Neben einem behaglichen Wohnraum, einer Küchenzeile und einem Badezimmer, gibt es Schlafgelegenheiten für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder. Die großzügige, freischwebende Terrasse über dem plätschernden Bachlauf lädt zum Verweilen ein und ist der ideale Rückzugsort, um einen Tag am See ausklingen zu lassen.

Auf den vier Hektar Ackerfläche, die in südlicher Richtung an den bestehenden Campingplatz angrenzen, werden ab Mitte Juli die Arbeiten beginnen. Die ersten Gäste sollen bereits zum Beginn der Sommerferien 2022 ihr Urlaubsdomizil im Grünen beziehen können.

„Unsere Gäste schätzen insbesondere das naturnahe Campingerlebnis und den direkten Zugang zum See“, so Manuel Westphal weiter, „daher ist es mir ein besonderes Anliegen auch bei den neu geschaffenen Stellplätzen, zahlreiche Bäume und Hecken zu pflanzen, um den besonderen Charme der naturnahen Anlage fortzuschreiben.“

Obst mit gelbem Band

Die markierten Bäume dürfen geerntet werden


Ob Äpfel, Birnen, Kirschen oder Mirabellen – das Angebot an heimischen Obstsorten ist groß. Wer seine Bäume nicht selbst abernten kann oder mehr Früchte als Bedarf hat, für den stellt die Stadt Gunzenhausen künftig gelbe Bänder zur Verfügung. Mit diesen können Eigentümer frei zugängliche Bäume markieren und somit der Allgemeinheit zum Abernten zugänglich
machen. „Diese Aktion ist schnell und einfach umzusetzen, außerdem schützt sie die Umwelt“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Das Obst wächst in der Region und wird auch hier verwertet. Es muss nicht erst hunderte oder gar tausende Kilometer zu Supermärkten gefahren
werden.“
Die gelben Jutebänder können von Ortssprechern und Vertretern der Obst- und Gartenbauvereine sowie Heimatvereine in der Stadt Gunzenhausen im Stadtbauamt, Zimmer 23 im 2. Stock, abgeholt werden. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin. Markiert werden können Bäume mit Tafelobst oder mit Früchten für die Saftherstellung. Geerntet werden kann
per Hand, durch Schütteln des Baumes oder mit einem Obstpflücker. Fallobst kann ebenfalls mitgenommen werden. “Bitte ernten Sie nur Bäume, die mit einem gelben Band gekennzeichnet sind“, so Thomas Hinterleitner aus dem Gunzenhäuser Stadtbauamt. „Verletzen Sie die Bäume nicht und brechen oder schneiden Sie keine Äste ab.“
Bitte achten Sie Grundstücksgrenzen und Eigentumsrechte. Parken Sie keine Zufahrten oder Grundstückseinfahrten zu. Die Obsternte erfolgt auf eigene Gefahr. Das Klettern auf die Bäume ist nicht gestattet.

Kreisräte geehrt

Auszeichnung für Jan Helmer und E. Kettemann

Unser Bild zeigt (von links): Jan Helmer, Dr. Jürgen Ludwig und Ernst Kettemann. Foto: Landratsamt Ansbach/Fabian Hähnlein

Landrat Dr. Jürgen Ludwig hat den langjährigen Kreisräten Jan Helmer (Windsbach) und Ernst Kettemann (Feuchtwangen-Hinterbreitenthann) die Dankurkunde des Bayerischen Staatsministers des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, übergeben. Beide bringen sich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik sowie in weiteren Ehrenämtern ein und haben sich „einer schier unendlichen Liste an Aufgaben und Inhalten gewidmet – auf kommunaler Ebene, aber auch weit darüber hinaus“, so der Landrat.

Jan Helmer gehört seit Mai 2002 dem Kreistag an und übernahm Verantwortung in verschiedenen Gremien, so zum Beispiel dem Kreisausschuss sowie dem Wirtschafts- und Strukturförderungsausschuss. Darüber hinaus brachte er sich in seiner Heimatstadt unter anderem als erster Vorsitzender des TSV 1892 Windsbach ein und ist seit 2009 Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Ansbach-Land. Bei der Urkundenübergabe im Landratsamt berichtete Helmer vom „intensiven Geschehen“ im Alltag eines Ehrenamtlichen, und von vielen Begegnungen, die er als großen persönlichen Gewinn erfahren durfte.

Ernst Kettemann gehörte bis zum regulären Ausscheiden im Jahr 2020 18 Jahre lang dem Kreistag an. Seit 2004 ist er Kreisobmann im Kreisverband Ansbach des Bayerischen Bauernverbandes. Auch als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht, als Mitglied im Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit sowie als stellvertretender Vorsitzender im Verband der Milcherzeuger Bayern ist er ehrenamtlich engagiert. „Ich setze mich gerne für den ländlichen Raum ein. Dazu gehört für mich, dass wir Landwirte die Bevölkerung in der Stadt über unsere Arbeit informieren“, sagte Kettemann.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig bedankte sich bei den Geehrten für deren langjährigen Einsatz. Sie stünden stellvertretend für eine Vielzahl von Menschen, die sich vor Ort engagieren. Davon profitiere auch die Arbeit im Kreistag. „Ich schätze es ganz besonders, dass die Kolleginnen und Kollegen hier ihre Erfahrungen einbringen, die sie vor Ort sammeln“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Ferienprogramm ist online!

Ab sofort ist das bunte Ferienprogramm der Kommunalen Jugendarbeit auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/ferienprogramm zu finden.
Die über 40 Ferienangebote versprechen einen abwechslungsreichen und spannenden Sommer. Es gibt Workshops im Foto-Comic gestalten, Zaubern, Lego Mindstorms bauen und programmieren, aus Plastikflaschen eine Rakete basteln, mit Farben experimentieren, Schmuck und Glücksteine designen, Makramee knüpfen, einen Bauernhof-Entdeckertour machen, Naturerlebnisse mit der Kräuterhexe, Vollmondabenteuer, GPS-Fotorallye, Mittelaltertage, Schnupperkurse im Surfen, Stand-up-paddeln, Wasserski, Segelfliegen, Reiten und einiges mehr. Die Kommunale Jugendarbeit wünscht viel Spaß beim Erkunden!

Hochwasser hinterlässt Schäden

Fränkisches Freilandmuseum war stark betroffen

Der Stall aus Braunsbach, in dem die Ziegen und Schweine untergebracht sind, stand unter Wasser. Foto: Herbert May

Die sintflutartigen Regenfälle am vergangenen Wochenende haben auch im Fränkischen Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim erhebliche Schäden angerichtet.
So schnell wie das Wasser gekommen war, ist es auch wieder abgezogen. „Es war wie ein Spuk“ sagt Museumsleiter Dr. Herbert May, der mit ansehen musste, wie Häuser und Keller vollliefen. Eine Delegation des Bezirks Mit-telfranken mit Bezirkstagspräsident Armin Kroder und Verwaltungsdirektorin Manuela Eppe-Sturm an der Spitze begutachtete die Schäden, als das Wasser zum großen Teil wieder abgezogen und die Wege wieder passier-bar waren. Die vor einigen Jahren neu angelegte Flutmulde hatte nicht ver-hindern können, dass die Baugruppen Mittelalter und Industrie & Technik, die in unmittelbarer Nähe der Aisch liegen, zum Teil metertief unter Wasser standen. Sogar der Seubersdorfer Hof, in dem die Tiere untergebracht sind, war betroffen. Sie mussten evakuiert werden, konnten ihre Ställe aber mitt-lerweile wieder beziehen. Die Wollschweine, die nur knöcheltief im Wasser standen, wurden in ihrem Gehege gelassen.
„Zum Glück kam niemand zu Schaden,“ resümierte Armin Kroder abschlie-ßend, „alles andere ist ersetzbar.“ Selbstverständlich ist das nicht, denn zwei Stromkästen standen bereits unter Wasser. Wie hoch die Schäden sind, bleibt abzuwarten. Vor allem das Badhaus ist stark in Mitleidenschaft gezogen und auch die Mikwe der Synagoge führt immer noch mehr Wasser, als vorgesehen. Im Bauerhaus aus Zirndorf sind die Holzböden vollgesogen und verformt, während den Lehmböden das Wasser weniger stark zusetzt. Sie trocknen einfach wieder ab.
Wer das Museum bei den Sanierungsarbeiten unterstützen möchte, kann das gerne mit einer Geldspende unter dem Stichwort „Hochwasser“ an den Verein Fränkisches Freilandmu-seum e.V. tun: IBAN: DE34 7625 1020 0225 8305 38, BIC: BYLADEM1NEA, bei der Sparkasse Bad Windsheim.

Ein Dreirad für mehr Inklusion

Spezialfahrrad für Menschen mit Behinderung kann ausgeliehen werden

Unbedarft in den Sattel steigen, kräftig in die Pedale treten und dabei das Lenken nicht vergessen – für viele ist Fahrradfahren etwas völlig Alltägliches. Daneben gibt es jedoch auch Menschen, die sich nicht so ohne weiteres an dieser unbeschwerten Art der Mobilität erfreuen können. Wer eine Behinderung hat, für den stellt die Nutzung eines „normalen“ Fahrrads möglicherweise eine unüberwindliche Hürde dar und er ist auf ein Spezialrad angewiesen. Eines dieser außergewöhnliche Gefährte steht an der Tourist Information Stadt Gunzenhausen bereit und kann gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden.

Beim sog. ConRad handelt es sich um ein Dreiradtandem, das speziell für Menschen mit Handicap entwickelt wurde. In der traditionell fahrradbegeisterten Stadt Gunzenhausen darf ein solches Angebot keinesfalls fehlen, leistet es doch einen wichtigen Beitrag zur Inklusion. Zur Verfügung gestellt wurde das ConRad von den Offenen Hilfen von Regens Wagner im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die sich auch um die Wartung des Spezialfahrrads kümmern. Ausgeliehen werden kann es von jederfrau und jedermann an der Tourist Information der Stadt Gunzenhausen.

Für Fragen rund um das ConRad stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Tourist Information Stadt Gunzenhausen unter der Telefonnummer 09831/508-300 gerne zur Verfügung. Über das Freizeit- und Kulturprogramm der Stadt Gunzenhausen können Sie sich unter www.gunzenhausen.info informieren. 

Ideen einbringen!

Landrat ruft auf: Jetzt Zukunftsideen nennen

In den Briefkästen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wird in den nächsten Tagen eine Postkarte des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen liegen. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist dazu aufgerufen, die eigenen individuellen Zukunftsideen auf die Postkarte zu schreiben und an das Landratsamt zurückzuschicken. Die Ideen werden dann in den Prozess Altmühlfranken 2030 mit eingebracht.

„Machen Sie mit und teilen Sie Ihre persönliche Idee für die Zukunft Altmühlfrankens mit“, ruft Landrat Manuel Westphal die Landkreisbevölkerung auf: „Mir ist es wichtig, dass in unserem Zukunftsprozess Altmühlfranken 2030 alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, ihre Ideen für die Zukunft unserer Heimat einzubringen. Dazu dienen die Postkarten, die Sie im Laufe dieser Woche in Ihren Briefkästen finden.“

Die eigenen Visionen für den Landkreis kann man aber auch online mitteilen auf der Homepage www.altmuehlfranken2030.de. Hier findet man zudem alle Informationen über den Prozess Altmühlfranken 2030.

Während des Prozesses sollen zahlreiche Ideen und Projekte gesammelt werden, die dann während der Zukunftskonferenz am 1. Oktober zusammengefasst und in ein Handlungskonzept gegossen werden, das der Kreistag Ende des Jahres verabschieden wird. Das Handlungskonzept soll die Ausrichtung des Landkreises in verschiedenen Themenfeldern und zukünftige Projekte beinhalten.

Dazu haben bisher bereits drei digitale Zukunftstalks stattgefunden zu den Themen „Daseinsvorsoge, Nahversorgung und Ortsentwicklung“, „Nachhaltigkeit, Klimaschutz und regionale Ressourcen“ sowie „Gesundheit und Soziales“. Am 19. Juli um 19.00 Uhr findet der nächste digitale Zukunftstalk zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ statt. Anmelden kann man sich dafür unter www.altmuehlfranken2030.de.

Außerdem sind in den nächsten Wochen noch weitere Veranstaltungen beispielsweise zu den Themen Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaft geplant, um auch mit den jeweiligen Vertretern in den Dialog zu treten.

Außerdem wurde ein Jugendwettbewerb ausgelobt, bei dem junge Leute aus dem Landkreis zwischen 14 und 21 Jahren ihre Ideen darstellen können.

Landrat Manuel Westphal ist in den nächsten Wochen zudem in allen Städten und Gemeinden im Landkreis unterwegs, um auch vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Mit dabei ist immer der blaue Reisekoffer, in dem die Zukunftsideen gesammelt werden.

„Ich freue mich, wenn mir viele gute Ideen, Projekte, Visionen oder Konzepte aus dem gesamten Landkreis zugehen. Nutzen Sie die Chance und beteiligen Sie sich aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft in Altmühlfranken!“, betont Landrat Manuel Westphal. 

Neuer Service für Senioren

Seniorenbeirat ist am Wochenmarkt präsent

Erna Hohenstein, Franz Graf, Marianne Wiesinger und Sigrid Held sind auf dem Wochenmarkt präsent, um die Senioren zu informieren. Foto: StGun
 

Nicht nur seit Auftreten des demografischen Wandels ist die Arbeit eines Seniorenbeirats für Kommunen immens wichtig. Als Interessensvertretung berät und unterstützt er Verwaltung und Politik. Er übernimmt vielfältige Aufgaben um die Belange älterer Menschen zu fördern und zu verbessern. Wichtige Themen wie Barrierefreiheit, Gesundheit oder Rente werden durch die Arbeit des Seniorenbeirats zu regelmäßig diskutierten Aspekten einer gesellschaftlichen und politischen Weiterentwicklung. Der Seniorenbeirat der Stadt Gunzenhausen wurde Ende März 2021 durch den Stadtrat für die Jahre 2021 bis 2024 neu bestellt.

In den letzten Monaten konnte das Gremium aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nicht persönlich in Erscheinung treten. Mit sinkenden Infektionszahlen startet der Seniorenbeirat aber nun wieder mit seinem Beratungs- und Informationsangebot. Unter anderem werden die Interessensvertreter einmal im Monat am Gunzenhäuser Wochenmarkt für Fragen zu rund um Pflege, Rente oder Wohnen zur Verfügung stehen.

Die Termine für den Wochenmarkt sind der 29. Juli, der 26. August, der 30. September, der 28. Oktober und der 25. November 2021, jeweils von 9 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz auf Höhe Glockenturm. Für Fragen rund um den Seniorenbeirat stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 09831/508-123 gerne zur Verfügung.

Patrick Bosch ist Ehrensenator

Berufung durch den Europäischen Wirtschaftssenat

Präsident Dr. Ingo Friedrich (rechts) und Vizepräsident Michael Jäger (links) beglückwünschten den Gunzenhäuser Unternehmer Patrick Bosch (Mitte). Foto: Falk

Er kann sich einreihen in so prominente Personlichkeiten wie Otto Graf Lambsdorff (ehemaliger Bundeswirtschaftsminister), Manfred Weber (Fraktionsvorsitzender der EVP im Europaparlament) oder Reinhold Würth („Schraubenkönig“ von Künzelsau): Patrick Bosch, der Chef des Gunzenhäuser Planungs- und Immobilienunternehmens, ist in den erlauchten Kreis des Europäischen Wirtschaftssenats aufgenommen worden. Die Ernennungsurkunde überreichten ihm EWS-Präsident Dr. Ingo Friedrich und sein Stellvertreter Michael Jäger (Vizepräsident des Bundes der Steuerzahler Deutschlands).

Den Rahmen für die Übergabe der Senatsurkunde bildete das „Castanum“ in Büchelberg. Das Gastgeber des wunderschönen Ambientes, Stefan und Suzi Streckel, bewirteten mit ihrem Team die Gäste aus Politik und Wirtschaft. Die 2004 gegründete EWS wird seit zwölf Jahren von dem ehemaligen Europaabgeordneten und Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Dr. Ingo Friedrich geführt. Die Gesellschaft, der namhafte Wirtschaftsvertreter angehören, will nach ihrer Satzung konkretes und praktisches Wissen an die Politik weitergeben und steht im ständigen Austausch mit den verantwortlichen Persönlichkeiten. Nach dem Ehrenkodex sind die Ehrensenatoren verpflichtet, in ihren Verantwortungsbereichen Konflikte mit fairen Mitteln zu lösen und nach dem Selbstverständnis eines ehrbaren Kaufmanns soziale Verantwortung zu tragen. Ganz aktuell verlangt der Kodex , strikt gegen Beleidigungen im Netz vorzugehen und Schluss zu machen mit Hetze und Hass im Internet.  Und schließlich werden in den Kreis der Ehrensenatoren nur besonders erfolgreiche Unternehmer aufgenommen, die „frei sind von ideologischer Einäugigkeit“ (Dr. Friedrich).

Gunzenhausens Bürgermeister Karl-Heinz Fitz würdigte den neuen Ehrensenator als einen in der Stadt stark engagierten Bauunternehmer, der hier schon viele große und schöne Projekte realisiert hat. Bosch, der vor sieben Jahren von Großlellenfeld nach Gunzenhausen übergesiedelt ist, gilt als ein Unternehmer, der sich – so das Stadtoberhaupt – einen hervorragenden Ruf erworben hat.  Nicht zuletzt engagiert er sich seit sechs Jahren als Vorsitzender des Stadtmarketingvereins. Der Rathauschef rühmte auch die „absolute Verlässlichkeit“ des Neuernannten.

Glückwünsche kamen auch von Michael Jäger, dem Geschäftsführer des EWS aus München, der zugleich etwas vom Innenleben der Gesellschaft preis gab: „Hier gibt es das offene Wort, wenn die Türe zu ist.“ Der Austausch unter den Wirtschaftsvertretern sei ein elementares Programm.

Das ihm die EWS-Werte im privaten wie im gesellschaftlichen Umgang der Menschen miteinander viel bedeuten, das bekundete der neue Wirtschaftssenator unter dem Applaus der Mitglieder von Mitgliedern des Stadtrats und Exponenten der Gunzenhäuser Wirtschaft, die im Außenbereich des „Castanums“ einen angenehmen Abend erleben durften. WERNER FALK

Neue Tragkraftspitze

Anschaffung für die FFW Unter- und Oberwurmbach

Die Führungskräfte der Feuerwehr bei der Übergabe am Gerätehaus. Kommandant Sixtbauer (Dritter von rechts) und Vorstand Gerald Ellinger (rechts) sind froh, jetzt wieder eine komplette Ausstattung zu haben. Foto: Falk

PFPN 10-1000  – der Begriff sagt den älteren Feuerwehrleuten nichts. Dahinter verbirgt sich für sie schlicht und einfach die Tragkraftspitze (TS 8). Eine solche hat die Feuerwehr Unter- und Oberwurmbach schon vor Monaten bekommen, aber in Coronazeiten war die Übergabe erst jetzt durch Bürgermeister Karl-Heinz Fitz möglich.

„Wir sind gut aufgestellt für die nächste Zeit“, sagte Kommandant Sixtbauer und dankte der Stadt Gunzenhausen für die bisherige großzügige Unterstützung. Die neue Tragkraftspitze ist ein Ersatz für die 23 Jahre alte Pumpe, die nicht mehr reparaturfähig war. Sie kostete 15000 Euro und hat ihren Platz im Tragkraftspitzenfahrzeug, das die Wehr 2016 bekommen hat.

Lob und Anerkennung für die Stadt gab es auch von seiten des Kreisbrandinspektors Ott, der Kreisbrandrat Volker Satzinger vertrat: „Die Stadt kann sich ganz oben einreihen, wenn es um die Ausstattung ihrer Wehren geht. Ich kann das beurteilen, denn ich weiß, wie es andernorts läuft.“

Gäste der Übergabefeier waren neben Pfarrer Thomas Schwab, der den kirchlichen Segen gab, auch Kreisbrandmeister Endres und die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses des Stadtrats.

Im Gasthaus „Zur Linde“  trafen sich die Gäste zu einem Umtrunk. Die Feuerwehrleute der Wehr absolvierten in dieser Zeit ihre Kommandantenwahl und die Jahresversammlung, die coronabedingt verspätet abgehalten werden konnten.