Archiv: Allgemein

832 Kriegsgräberstätten

Spendenaufruf für Kriegsgräberfürsorge

Landrat Manuel Westphal – hier an der Kriegsgräberstätte am Nagelberg bei Treuchtlingen – bittet um Unterstützung der Kriegsgräberfürsorge.

2021 führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wieder seine jährliche Haus- und Straßensammlung durch. Der Volksbund baut und erhält die Kriegsgräberstätten. Der Erlös der Sammlungen kommt u.a. dieser wichtigen Aufgabe zugute. Landrat Manuel Westphal bittet daher um Unterstützung für die Kriegsgräberfürsorge.

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ist für den Erhalt und die Pflege von Kriegsgräbern und zur Umbettung von Gefallenen auf die finanzielle Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde im Jahr 1919 als einer der ersten Bürgerinitiativen gegründet. Etwa 2,8 Millionen Kriegstote auf 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten sind in ständiger Obhut des Volksbundes.

Es werden überwiegend die Gräber von deutschen Soldaten, aber auch von Kriegsgefangenen sowie von zivilen Opfern des Luftkrieges, Opfern der Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Deportation gepflegt.

Seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ in Ost- und Südosteuropa wurden bisher über 950.000 Gefallene geborgen, würdig bestattet und wo immer möglich identifiziert. Auch konnten Schicksale nach Jahrzehnten der Ungewissheit geklärt und die Familien verständigt werden. Die Suche nach deutschen Gefallenen wird kontinuierlich fortgesetzt. Angehörigen werden Bildungsreisen zu den Kriegsgräberstätten angeboten.

„Die Kriegsgräberstätte in unserem Landkreis erinnert an die vielen Gefallenen oder Verschollenen der Weltkriege. Damit setzen wir den Verstorbenen ein wichtiges Andenken. Außerdem erinnert man damit an die verheerenden Folgen von Krieg und Gewalt“, so Landrat Manuel Westphal.

Aus diesem Grund bittet Landrat Westphal um Unterstützung für die Spendensammlung der Kriegsgräberfürsorge. Die Sammeltage finden vom 22. Oktober bis zum 07. November 2021 statt. Spenden können aber auch ganz bequem von Zuhause aus per Bankeinzug oder Überweisung auf das Spendenkonto der Kriegsgräberfürsorge eingezahlt werden: Sparkasse Nürnberg, IBAN: DE82 7605 0101 0001 1117 30.

Impfzentrum in Weißenburg

Neuer Standort in Wildbadstraße 4

Hier in der Wildbadstraße 4 befindet sich jetzt das Impfzentrum.

Wie bereits angekündigt, ist das Impfzentrum aufgrund des Betreiberwechsels umgezogen. Der neue Standort des Impfzentrums im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist ab Montag, 11. Oktober 2021, in der Wildbadstraße 4 in Weißenburg.

Der neue Betreiber Vitolus wird das Impfzentrum in der Wildbadstraße 4 in Weißenburg einrichten. Das Impfzentrum befindet sich fortan in dem Gebäude, in dem auch Büroräume des Gesundheitsamtes untergebracht sind. Vor Ort befinden sich barrierefreie Parkplätze, die nach Anmeldung beim Sicherheitspersonal genutzt werden können. Für Impfwillige stehen zusätzlich in der näheren Umgebung Parkplätze zur Verfügung. Das Impfzentrum ist barrierefrei zugänglich.

Ab 11. Oktober 2021 ist das Impfzentrum zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag und Dienstag: 13.00 – 19.00 Uhr

Mittwoch geschlossen

Donnerstag und Freitag: 13.00 – 19.00 Uhr

Samstag: 10.00 – 15.00 Uhr

Sonntag geschlossen

Zu den angegebenen Zeiten können Impfwillige auch ohne vorherige Anmeldung oder Terminvereinbarung zum Impfzentrum kommen. Geimpft wird zu den angegebenen Zeiten mit dem Impfstoff von Biontech, Moderna und Johnson&Johnson (nach Verfügbarkeit). Impfwillige können sich zudem auch weiterhin unter www.impfzentren.bayern für eine Impfung gegen das Coronavirus anmelden.

Es wird in den nächsten Wochen auch noch weitere Vor-Ort-Impfaktionen im Landkreis geben. Die Öffnungszeiten des Impfzentrums werden wöchentlich je nach Bedarf angepasst. Das Landratsamt wird darüber rechtzeitig informieren.

Bei Fragen zu den Impfungen gegen das Corona-Virus können Sie sich telefonisch unter 089 244188110 informieren oder per E-Mail an support@vitolus.de. Alle Informationen finden Sie außerdem auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum.

Neues vom alten Gunzenhausen

“Alt-Gunzenhausen” erscheint im Dezember

Die “Sharks” aus dem Jahr 1963: Bernd Wecera, Dieter Grünsteudel, Rainer (“Hasi”) Oertel, Harry Canbulat, Gerd Vorbrugg

Mit 13 heimatkundlichen Beiträgen aus der Feder von elf Autoren setzt der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen seine  Schriftenreihe „Alt-Gunzenhausen“ fort. Es ist die 76. Ausgabe seit 1923. Wie Vorsitzender Werner Falk mitteilt, wird das umfangreiche Jahrbuch im Dezember erscheinen.

Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart reichen in der zeitlichen Abfolge die Beiträge der lokalen Autoren. „Wir sind stolz darauf, dass wir einen festen und verlässlichen Stamm an Autoren haben, die sich der lokalen Historie widmen“, erklärte der Vorsitzende in der Vorstands- und Beiratssitzung im Gasthaus „Altes Rathaus“. Als eine glückliche Symbiose nannte er die Kooperation des Geschichtsvereins mit dem Stadtarchiv Gunzenhausen in der Person seines Leiters Werner Mühlhäußer, der zugleich als stellvertretender Vorsitzende des Vereins fungiert.

„Die neolithische Siedlung zwischen Sammenheim und Sausenhofen“ nennt sich der Beitrag von Werner Somplatzki, dem Kreisheimatpfleger für Archäologie. Siglinde Buchner hat sich gleich zwei Themen ausgesucht: die ehemaligen Turmburgen von Dornhausen, Pfofeld und Aha. Sie geht dabei auf die Beziehungen zu den Grafen von Abenberg ein und stellt Agnes Gräfin von Dollnstein vor, eine Patronatsherrin von Aha (1222). Die Johanniskirche von Altenmuhr porträtiert Günter L. Niekel  in reicher Illustration. Über die „Taufen Auswärtiger in den Kirchenbüchern von Heidenheim bis zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs“ hat Werner Kugler geforscht. Das Studium in den Gunzenhäuser Kirchenbüchern von 1534 bis 1875 war für Werner Mühlhäußer sehr ergiebig, denn er hat eine Reihe von „Jubelhochzeiten“ und somit interessante Hinweise auf die gesellschaftliche Stellung der Frauen in jener Zeit gefunden.

Ebenfalls um eine Hochzeit geht es im Beitrag von Walter Salfner. „Die Hochzeitsgeschäfte des Fünfbronner Pfarrers Seefried“ nennt er sich. Er schildert, wie die lentersheimische Pfarrei  Fünfbronn erst preußisch, dann bayerisch wurde. Dass es im 19. Jahrhundert auch in Gunzenhausen einen lebhaften Hopfenanbau und Hopfenhandel  gab, das schildert Werner Neumann.  „Das Bäckerbild von 1896“ ist der Beitrag von Werner Mühlhäußer betitelt, in dem er das Handwerk im 20. Jahrhundert vorstellt.  Bilder der Reformatoren Martin Luther und Phillip Melanchthon hängen in vielen Kirchen Altmühlfrankens, aber Dr. Joachim Schnürle widmet sich vorzugsweise denen, die in der Unterasbacher Michaelskirche zu sehen sind.  Auf die Entstehung des katholischen Kindergartens in Gunzenhausen geht Günther Dischinger ein (1921 sind die Franziskanerinnen aufgezogen) und setzt damit seine Dokumentationsreihe zu katholischen Einrichtungen fort.  Nicht von dem einstigen Mesner Emil Witthopf, sondern von dessen Sohn, dem bislang unbekannten Künstler Bernhard Witthopf, handelt der Beitrag von Günter Fürst.  Die  Heiligenbilder Witthopfs waren in der alten Stadtpfarrkirche zu sehen.

Wie doch die Zeit vergeht! Inzwischen gehören auch schon „The Sharks“ zur lokalen Historie, obgleich sie bei ausgewählten Anlässen noch auftreten.  „Erfolgsgeschichte der Gunzenhäuser Kultband“ nennt sich der Beitrag von Defne Su Islim. Mit der Veröffentlichung will der Verein für Heimatkunde deutlich machen, dass die Geschichte eben mehr als ist als die Forschung in einem jahrhundertealtem Umfeld.

Neue Biberberater

Bestellung durch den Landrat ist erfolgt

Am 04. Oktober 2021 wurden Regina Hausmann-Löw aus Pleinfeld und Sebastian Amler aus Ettenstatt durch Landrat Manuel Westphal als neue Biberberater für den Landkreis berufen. Hausmann-Löw und Amler werden hier regional für den Jura und das Felchbachtal zuständig sein.

„Ich bedanke mich für die Bereitschaft von Regina Hausmann-Löw und Sebastian Amler die wichtige Koordinierungsaufgabe als ehrenamtliche Biberberater des Landratsamtes zu übernehmen und wünsche ihnen hierbei viel Freude“, erklärte der Landrat bei ihrer Berufung.

Regina Hausmann-Löw und Sebastian Amler arbeiten ab sofort als ehrenamtlich Mitarbeitende zur Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen. Durch ihr Engagement im Bereich des Bibermanagements hat der Landkreis nun insgesamt fünf Biberberater.

Zu den Aufgaben der Biberberater gehört die Erkundung und Ermittlung von Bibervorkommen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Als Beauftragte der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt verfügen sie dabei nach dem Bayerischen Naturschutzrecht über ein Zutrittsrecht zu fremden Grundstücken, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig ist. Weiterhin stehen sie als unmittelbare Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Gemeindeverwaltungen zur Verfügung, insbesondere immer dann, wenn sich diese durch die Tätigkeit des fleißigen Baumeisters Biber betroffen oder beeinträchtigt fühlen. Die Biberberater beraten und unterstützen auch bei Vorsorgemaßnahmen, wie Baumsicherungen, Verfüllen von Einbrüchen, Anbringen von Elektrozäunen und vielem mehr. Wichtig ist auch eine Beratung über die Möglichkeit finanzieller Hilfen durch Dritte und die Aufnahme von Biberschäden, die für die Gewährung einer Ausgleichszahlung durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz nötig ist.

Da die Biberberater die Biberreviere in ihrem Zuständigkeitsbereich sehr gut kennen, können sie fachkundige Einschätzungen abgeben und so die Untere Naturschutzbehörde in ihren Aufgaben unterstützten. In regelmäßigen Abständen berichten sie der Unteren Naturschutzbehörde über ihre Tätigkeit und stehen so im engen Kontakt mit der Behörde.

Sofern Eingriffe gegen den Biber in Form von Biberdammbeseitigungen oder Zugriffsmaßnahmen angeordnet werden, kann auch die Betreuung solcher Einsätze in ihr Aufgabengebiet fallen. Ebenso ist die Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit in Sachen Biber ein wichtiger Aspekt ihrer Tätigkeit. 

Die Biberberater werden an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) in einem einwöchigen Lehrgang ausgebildet. Biberberater sind ehrenamtlich tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung.

Falls Interesse an der Übernahme der ehrenamtlichen Tätigkeit als Biberberaterin oder Biberberater besteht, können sich Interessierte bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes melden (bei Sonja Alberter unter Tel. 09141 902-377 oder bei Elke Petschl unter Tel. 09141 902-378).

Neuer Betreiber

Impfzentrum: Ersatz für Klinikum Altmühlfranken

Seit Oktober ist ein der aktuellen Impfstrategie angepasster Betrieb der Impfzentren von der Bayerischen Staatsregierung gefordert. Dies hatte im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die Neuausschreibung des Impfzentrums zur Folge. Gewinner dieser Ausschreibung ist der Gesundheits-Dienstleister Vitolus aus München, der auch bereits die beiden Testzentren des Landkreises in Weißenburg und Gunzenhausen betreut.

Bisher wurde das Impfzentrum im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vom Klinikum Altmühlfranken betrieben. „Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Altmühlfranken war tadellos und wir sind unserem regionalen Partner äußerst dankbar, dass hier so schnell und effektiv gearbeitet wurde. Zu Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus gab es viele Herausforderungen zu bewältigen, die wir gemeinsam erfolgreich angegangen sind. Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums sowie Klinikvorstand Christoph Schneidewin für die wirklich gute Zusammenarbeit. Dank Ihres Engagements konnten die Impfungen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bisher reibungslos vonstattengehen“, so Landrat Manuel Westphal.

Die dem geforderten Betrieb der Impfzentren angepasste Neuausschreibung wurde von dem Gesundheits-Dienstleister Vitolus aus München gewonnen. Das neue Impfzentrum wird voraussichtlich in Weißenburg eingerichtet werden. Derzeit befindet sich das Impfzentrum noch im Aufbau und wird in Kürze einsatzbereit sein. Das Landratsamt wird darüber entsprechend informieren.

Wie von der Bayerischen Staatsregierung gefordert, wurde der Betrieb des Impfzentrums deutlich heruntergefahren. Im sogenannten „Stand-By-Betrieb“ sind weiterhin wöchentlich bis zu 500 Impfungen möglich. Bei steigender Nachfrage nach Impfungen kann die wöchentliche Impfzahl jederzeit hochgefahren werden. Weiterhin können mobile Impfteams für Vor-Ort-Impfaktionen oder für Impfungen in Einrichtungen eingesetzt werden.

Bis das Impfzentrum stationär aufgebaut sein wird, können sich Impfwillige bei mobilen Vor-Ort-Impfaktionen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die erste Impfaktion mit dem Impfstoff von Biontech und Johnson&Johnson findet am Freitag, 08. Oktober 2021, von 15.00 bis 19.00 Uhr in der Feuerwehrzentrale Gunzenhausen (Im Hollerfeld 8, 91710 Gunzenhausen) statt. Impfwillige können ohne vorherige Terminvereinbarung oder Anmeldung zur Impfaktion kommen.

Bei Fragen zu den Impfungen gegen das Corona-Virus können Sie sich telefonisch unter 089 244188110 informieren oder per E-Mail an support@vitolus.de. Alle Informationen finden Sie außerdem auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum.

Fest in Pedale getreten

Ansbach will fahrradfreundlicher Landkreis werden

Gemeinsam mit der Bewertungskommission der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen befuhr Landrat Dr. Jürgen Ludwig einen Radweg zwischen Weidenbach und Wolframs-Eschenbach. Foto: Landratsamt Ansbach/Ulrich Hausner

Für mehr Fahrradfreundlichkeit ist Landrat Dr. Jürgen Ludwig fest in die Pedale getreten – mit Erfolg: Nach der Befahrung einer beispielhaften Strecke im zwischen Weidenbach und Wolframs-Eschenbach ist der Landkreis Ansbach als vorläufiges Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK) aufgenommen worden. Das gesamte Aufnahmeverfahren wird allerdings vier Jahre in Anspruch nehmen.

Nachdem die Bewertungskommission der AGFK bereits im Juni per Online-Präsentation über den aktuellen Stand der Radverkehrsförderung im Landkreis Ansbach informiert worden war, stand nun eine “Bereisung” an. Die Kommission setzt sich aus je einem Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Bayern sowie der Geschäftsführerin der AGFK Bayern, Sarah Guttenberger, zusammen. Neben dem Landrat und der Radverkehrsbeauftragten Maria Neundörfer nahmen weitere Mitarbeiter aus dem Landratsamt – etwa aus dem Verkehrswesen und der Tiefbauverwaltung – und dem Staatlichen Bauamt, Vertreter des örtlichen ADFC und der Kreisverkehrswacht sowie Regina Bremm vom Tourismusverband “Romantisches Franken” teil. Nun gilt es, die Handlungsempfehlungen der AGFK umzusetzen und schließlich die Aufnahmekriterien für einen Beitritt zu erfüllen.

Das erste Fazit der Bewertungskommission fiel positiv aus. Gelobt wurden zum Beispiel die einheitliche wegweisende Beschilderung, der gute bauliche Zustand der Radwege, und das großes Potenzial des Landkreises, den Alltagsradverkehr weiter zu stärken; Handlungsempfehlungen waren unter anderem, ein Radverkehrskonzept und eine Netzplanung auf den Weg zu bringen, die Baulastträger – zum Beispiel das Staatliche Bauamt und die Kommunen – noch stärker einzubinden und den Radverkehr “sichtbarer” und damit sicherer zu machen, etwa mit Markierungen in Kreuzungsbereichen.

“Wir freuen uns über die vorläufige Aufnahme in die AGFK. Das Feedback hilft uns dabei, den Landkreis noch fahrradfreundlicher zu gestalten. Der Umstieg auf das Rad ist ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zu einer neuen Mobilität. Der Landkreis Ansbach fördert diesen beispielsweise mit einem Zuschuss für den Bau von Radwegen durch die Kommunen entlang von Kreisstraßen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Landkreis Ansbach alle notwendigen Kriterien erfüllen wird, um in vier Jahren, nach erfolgreicher Hauptbereisung, als fahrradfreundlicher Landkreis ausgezeichnet zu werden”, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Bürgerinnen und Bürger können sich mit Anregungen, Hinweisen oder auch Mängelmeldungen zum Radverkehr im Landkreis Ansbach gerne auch unter radverkehr@landratsamt-ansbach.de an das Landratsamt Ansbach wenden.

 

Märchen können helfen

Welche Bedeutung haben Märchen für unsere Kinder?

Lange waren Märchen in der Pädagogik eher verpönt. Zu böse, zu schwarz-weiß, zu blutig. Doch mittlerweile haben Märchen ihre Bedeutung zurückerlangt. Denn gerade die deutliche Unterscheidung zwischen Gut und Böse, kann Kindern helfen, ihre Welt besser zu verstehen sowie Konflikte und Probleme zu lösen.

In einem informativen und unterhaltsamen Vortrag erklärt Buchhändlerin Melena Renner wie Märchen wirken und helfen können. Am 07. Oktober 2021 liest sie von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr Märchen aus aller Welt vor und zeigt auf diese Weise, wie ähnlich die Motive in den Märchen sind und dass einige Vorurteile sich bei näherer Betrachtung nicht bestätigen.

Ziel ist es, den Eltern die Scheu davor zu nehmen, Märchen vorzulesen und diesen gleichzeitig einen unterhaltsamen Abend zu bieten. „Denn auch Erwachsenen darf vorgelesen werden“, so die Buchhändlerin Melena Renner.

Die Veranstalter dieses Angebots sind die Schwangerenberatungsstelle im Landratsamt sowie die KoKi-Netzwerk frühe Kindheit.

Interessierte Eltern können sich unter 09141 902-188 oder per Mail an koki.lra@landkreis-wug.de anmelden. Eine Anmeldung über das Familienportal www.familie.altmuehlfranken.de ist auch möglich. Anmeldeschluss ist der 05.10.2021. Die Veranstaltung ist kostenlos. Der Vortrag findet unter Einhaltung der 3G-Regel statt. Der Veranstaltungsort: gfi gGmbH, Bühringerstraße 13, 91710 Gunzenhausen, 1. Stock links.

Römisch leben am Altmühlsee

Römerboot wird originalgetreu nachgebaut

Weit sind die Schläge des Hammers zu hören, der Nägel nach altem Vorbild schmiedet. Dazu duftet es ganz leicht nach frisch gebackenem Brot. Um die Ecke kommen ein paar als Römerinnen und Römer verkleidete Männer und Frauen, lachen und scherzen miteinander – einmal im Monat geht es am Seezentrum Schlungenhof recht römisch zu, denn dann treffen sich Interessierte aus nah und fern, um ein Stück Geschichte hautnah nachzuempfinden. Projektleiter Professor Boris Dreyer von der Universität Erlangen-Nürnberg baut mit Freiwilligen originalgetreue Römerboote nach, die auch auf dem Altmühlsee ihre Runden ziehen sollen. Diese lebendige Mischung aus Geschichte und Wissenschaft kommt auch bei Nicht-Römerfans gut an und findet im Rahmen des Interreg-Projekts Living Danube Limes statt. Mittlerweile erregen die Arbeiten sogar internationale Aufmerksamkeit. So war vor kurzem ein Drehteam National Geographics vor Ort, um die spannenden Arbeiten der Bootsbauer vom Altmühlsee zu dokumentieren.

„Unsere römischen Boote bauen wir so historisch wie möglich nach und folgen dabei den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen“, so Professor Dreyer. „Das macht nicht nur Spaß, sondern liefert auch wichtige Einblicke in die Leistungsfähigkeit spätantiker Schiffe. Ohne Rekonstruktionsbauten wie diese wüssten wir wenig über Steuer, Segel oder Riemen. Und wer wie ein Römer denken möchte, der muss auch manchmal selbst in die Haut eines Römers schlüpfen. Von daher hat sich ein regelmäßiger Römertreff etabliert, während dem sich Gleichgesinnte austauschen können.“

Zur Interpretation römischer Kriegstechnik wurde sogar ein sog. Scorpio nachgebaut, eine Art Geschützkatapult aus der römischen Kaiserzeit. Dieses rekonstruierte Kriegsgerät verschießt Pfeile mit einer Austrittsgeschwindigkeit von mehr als 140 km/h und wurde bereits ausgiebig getestet.

Am Altmühlsee wird es nicht langweilig und mittlerweile steht auch die dringend benötigte Halle, welche die beiden römischen Boote beherbergt. Anfang Oktober soll das ältere der beiden Schiffe nach notwendig gewordenen Reparaturarbeiten wieder in den See stechen. Wer hier unterstützen möchte, ist gerne willkommen. Auskünfte zum Projekt und zum regelmäßigen Römertreff erteilt Professor Boris Dreyer unter der Telefonnummer 09131/85-25768 oder per E-Mail unter boris.dreyer@fau.de.

Getreidetage in Muhr am See

Eine Aktion im Rahmen der „Kulinarischen Schätze Altmühlfranken“

Dinkelbratlinge frisch aus der Pfanne

Im Projekt „Kulinarische Schätze Altmühlfranken“ wurde dieses Jahr das „Jahr des Getreides“ ausgerufen. Das Gasthaus Zum Hirschen in Muhr am See widmet sich von Donnerstag, 30. September bis Sonntag, 3. Oktober 2021 dem Getreide und bietet ein Getreidemenü und andere Gerichte mit Getreide an.

Anlässlich des Erntedankfestes lädt das Gasthaus Zum Hirschen in Muhr am See vom 30. September bis zum 3. Oktober 2021 zu Getreidetagen ein und serviert verschieden Gerichte, sowie ein 3 Gänge-Menü rund ums Getreide aus den Produkten der Regionalbuffet-Lieferanten.

Das Gasthaus Zum Hirschen gibt es seit 1965 und wird von der Familie Heinz geführt. Das regionale Restaurant bietet zu den fränkischen Gerichten und vegetarischen Alternativen fränkische Biere an. Bei der Zubereitung der Gerichte wird stets darauf geachtet, dass die Zutaten aus der Region direkt um den Altmühlsee kommen.

Die Familie Heinz möchte mit dieser Aktion für das Produkt Getreide sensibilisieren und vermitteln wie schmackhaft Getreidegerichte sein können.

Telefonische Reservierung bitte unter:

Gasthaus Zum Hirschen, Familie Heinz, Ansbacher Str. 4, 91735 Muhr am See, Tel.: 09831 3940

Weitere Informationen zu den Getreidetagen und dem Thema Getreide im Landkreis, welche Getreidesorten bei uns angebaut werden oder wofür das Getreide verwendet wird, erfahren Sie auf der Homepage https://getreide.kulinarische-schaetze.de

Für Deutschen Kita-Preis nominiert

Arbeit des Löhe-Familienzentrums wird honoriert

Die Nominierten des Deutschen Kita-Preises 2022 stehen fest . Wie der FDP-Landtagsabgeordnete Matthias Fischbach mitteilt, gehört auch die Kita „Kinder- und Familienzentrum Wilhelm Löhe“ aus Gunzenhausen zu den 25 Nominierten der Kategorie „Kita des Jahres“. Die Einrichtung hat sich gegen 1.200 Bewerbende aus ganz Deutschland durchgesetzt.

Der mit insgesamt 130.000 Euro dotierte Deutsche Kita-Preis wird im Frühsommer 2022 in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ verliehen. Bereits im Dezember werden wir die Finalisten bekanntgeben. Wer die Auszeichnung erhält, entscheidet schließlich eine Experten-Jury. Die Preisverleihung findet im Frühsommer 2022 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Deutschen Kita-Preis finden Sie unter www.deutscher-kita-preis.de.