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Für den Lauf anmelden!

Virtueller Altmühlfrankenlauf im Juni/Juli

Die Eckdaten für den virtuellen Altmühlfrankenlauf stehen. Los geht’s vom 25. Juni bis 11. Juli 2021 rund um Markt Berolzheim und Degersheim. Start und Ziel ist jeweils das Sportheim des 1. FC Markt Berolzheim/Meinheim in Markt Berolzheim. Die Anmeldung für den Lauf ist ab sofort online unter www.altmuehlfranken-lauf.de möglich.

Auf 18,8 km, aufgeteilt auf fünf Etappen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, geht es beim diesjährigen virtuellen Altmühlfrankenlauf auf den Hahnenkamm. Die Laufstrecke und Wechselstellen werden wie gewohnt beschildert. Streckenkarten und die GPX Datei stehen auf www.altmuehlfranken-lauf.de zur Verfügung. Durch das Konzept des virtuellen Altmühlfrankenlaufs haben die Läuferinnen und Läufer innerhalb der zwei Wochen Zeit unabhängig voneinander ihre Laufetappe zu laufen, um die Bestzeit an den Mannschaftsführer zu melden. Der Mannschaftsführer hat dann bis Montag, 12. Juli, um 17.00 Uhr Zeit, die Laufzeiten gesammelt für sein Team, bestehend aus fünf Läuferinnen bzw. Läufern, über einen Upload der Screenshots der Läufer-App zu melden. Welche Tracking-App genutzt wird, bleibt jedem selbst überlassen. Auf dem Screenshot sollen der Name, das Datum, die Distanz und die Laufstrecke des Läufers ersichtlich sein.

Startpunkt des Altmühlfrankenlaufs ist am Sportheim des 1. FC Markt Berolzheim/Meinheim in Markt Berolzheim. Von hier aus führt der Lauf bergauf nach Oberweiler wo sich Etappe 2 und Etappe 3 teilen. Etappe 2 verläuft über Meinheim zurück nach Markt Berolzheim und Etappe 3 führt weiter durch den Wald bis kurz vor Degersheim. Nördlich von Degersheim beginnt Etappe 4 die nach Rohrbach läuft, in die nächste Etappe 5 übergeht und über Großholz zurück nach Markt Berolzheim führt. Die Etappe 1 wird dabei nicht doppelt gelaufen, da ein Abklatschen wie gewohnt bei einem Staffellauf nicht stattfinden wird! Der geplante Streckenverlauf steht bereits auf der Homepage zur Verfügung.

Jede Mannschaft besteht aus fünf Läuferinnen und/oder Läufern und wird wie gewohnt in fünf Klassen (Damen, Herren, Gemischte Mannschaften, Schüler und Jugend) gewertet und ist für alle Alters- und Interessensgruppen offen. Selbstverständlich dürfen Mannschaften mehrere Teams stellen, die durch fortlaufende Zahlen gekennzeichnet werden. Einziges Teilnahmekriterium ist der Wohnsitz, der Arbeitsplatz oder die Mitgliedschaft in einem Verein im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Alle weiteren Rahmenbedingungen sind den Unterlagen im Internet unter www.altmuehlfranken-lauf.de zu entnehmen.

Das Organisationsteam am Landratsamt bittet um frühzeitige Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 06. Juni 2021. Jede Mannschaft erhält nach erfolgter Anmeldung eine Anmeldebestätigung. Die Streckenpläne sind online einsehbar. Änderungen vorbehalten.

Eine Mannschaftsführerbesprechung wird es in diesem Jahr nicht geben. Die Startunterlagen, bestehend aus den Startnummern, Streckeninfos und einem Geschenk, das von den Sparkassen Gunzenhausen und Mittelfranken-Süd gesponsert wurde, wird ca. eine Woche vor dem Start zugeschickt.

Fragen zum Altmühlfrankenlauf beantwortet Verena Bickel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken telefonisch unter 09141 902-207 oder per E-Mail an verena.bickel@altmuehlfranken.de.

Verkehr neu regeln

SPD: Verkehrssituation am Brombachsee großflächig betrachten


Die SPD-Kreistagsfraktion hat das Gespräch gesucht. Bei Online-Terminen und verschiedenen Gesprächen in und um Pfofeld sowie Pleinfeld haben die Fraktionsmitglieder mit Anwohnern gesprochen und sich nach den Problemen vor Ort erkundigt. Dabei stellte sich heraus, dass unabhängig von der geplanten Center Parcs-Ansiedlung die Verkehrssituation grundsätzlich als belastend wahrgenommen wird. Deshalb haben sich die Sozialdemokraten zur Verkehrssituation umfangreich Gedanken gemacht.
Konkret geht es um die gesamte Achse der Staatsstraße 2222 von Gunzenhausen bis nach Pleinfeld. Hier kommt es immer wieder stoßweise zu ungelenkten Besucher- und Fahrzeugströmen. Überlastete Straßen und überfüllte Parkplätze führen zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität und müssen daher überdacht werden.
Mit einer besseren Beschilderung und einer Ertüchtigung der „Alten Mühlstraße“ (Kreisstraße WUG 20) in Kombination mit einer Querverbindung zum Parkplatz in der Seestraße könnte eine Entlastung von Langlau und Rehenbühl bewirkt werden. In Thannhausen könnte mit einer Ortsumfahrung im Norden und einer Verlegung der Kreisstraße 20 in Kombination mit dem bereits laufenden Flurbereinigungsverfahren eine vollkommen neue Dorfentwicklung beginnen. Veitserlbach und Ramsberg sind vom Verkehr auf der Staatsstraße 2222 ebenfalls betroffen und benötigen eine ernsthafte Überprüfung der aktuellen Situation. Ein Kreisverkehr bei Ramsberg sollte auf jeden Fall erwogen werden.
Die Maßnahmen sind allerdings nur ein Teil der Lösung. Für die weitere Entwicklung wird ein modernes Verkehrs- und Parkleitsystem benötigt. Außerdem ist die Anbindung an den ÖPNV für eine Verkehrswende unabdingbar. Der Individualverkehr wird sich in den nächsten Jahren deutlich verändern. Hierfür muss die Region vorbereitet sein. In diesem Zusammenhang dürfen die Radwege aber nicht vergessen werden. Eine einfache und nachvollziehbare Beschilderung gehört genauso dazu, wie Lücken zwischen den Radwegen zu schließen.
Alle Maßnahmen wurden von der SPD-Kreistagsfraktion zusammengefasst und in einem Antrag formuliert. „Wir dürfen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger nicht hinter die Interessen des Tourismus stellen!“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag Mathias Hertlein.

Kein Bürgerfest

Termin pandemiebedingt abgesagt

Es zeichnete sich bereits über einen längeren Zeitraum ab, nun ist es endgültig beschlossene Sache: Das diesjährige Gunzenhäuser Bürgerfest kann aufgrund der immer noch andauernden Corona-Pandemie leider nicht stattfinden. „Unser traditionelles Bürgerfest abzusagen, fällt uns wahrlich nicht leicht. Wir haben lange überlegt und abgewartet, doch die nach wie vor dynamische Pandemielage lässt keine Durchführung zu“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz.

Längst hat sich das Bürgerfest zu einer künstlerischen Institution entwickelt und ist weit über die Grenzen der Altmühlstadt hinaus bekannt. Die Mischung aus hochkarätigen Bands aus allen Genres, anspruchsvollen Beiträgen und unaufgeregten Ambiente lockt in Nicht-Corona-Jahren tausende Besucher aus nah und fern nach Gunzenhausen. „Nachdem das Fest bereits im letzten Jahr wegen Corona nicht stattfinden konnte, schmerzt uns die diesjährige Absage umso mehr. Nun gilt es allerdings nach vorne zu blicken und die Vorbereitungen für 2022 aufzunehmen“, ergänzt Wolfgang Eckerlein vom Amt für Tourismus und Kultur.

Der aktuelle Stand

Impfungen gegen das Coronavirus in Altmühlfranken


25.027 Impfungen gegen das Coronavirus wurden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bisher am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen durchgeführt, davon sind 7.464 Zweitimpfungen. Mittlerweile haben auch erste Personen der 3. Priorisierungsgruppe Termineinladungen für die Impfung erhalten. In den Hausarztpraxen wurden bisher 8.508 Impfungen durchgeführt, davon 205 Zweitimpfungen.

Gestern (5.Mai) wurden 2.000 Termine für Erstimpfungen in der nächsten Woche freigegeben, nachdem in den letzten Tagen hauptsächlich Zweitimpfungen stattgefunden haben. Mittlerweile haben auch erste Personen der Priorisierungsgruppe 3, also der Über-60-Jährigen sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen oder beruflichem Hintergrund Termineinladungen erhalten.

Derzeit befinden sich 14.524 Personen auf der Warteliste. Das bedeutet, sie haben sich für die Impfung im BayIMCO unter www.impfzentren.bayern registriert, aber noch keine Termineinladung erhalten. Davon befinden sich 7.959 Personen in der Priorisierungsgruppe 3.

Weiterhin gibt es zahlreiche Personen, die bereits eine Termineinladung für die Impfung erhalten haben, diese aber noch nicht angenommen haben. Die Zahl nimmt stetig weiter zu. Daher bittet das Impfzentrum Personen, die sich in einer Hausarztpraxis haben impfen lassen darum, den Account in BayIMCO zu löschen. Dies erfolgt ebenfalls unter www.impfzentren.bayern oder telefonisch unter 09831 52-2041.

Leider erreichen auch das Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen immer mehr Anfragen von Personen, welche ihren Zweitimpftermin vorziehen wollen. Die Gründe liegen nahezu ausschließlich im persönlichen Bereich. Genannt wird immer wieder ein Urlaub zum eigentlichen Termin der Zweitimpfung. Viele sagen aber auch, dass sie schneller die Zweitimpfung haben wollen, um keinen Test beim Besuch von Geschäften, Frisör etc. zu benötigen oder da bald ein Urlaub ansteht.

Grundsätzlich erfolgt die Terminvergabe für Erst- und Zweitimpfung in BayIMCO immer für beide Termine und das in einem festgelegten Zeitabstand (BionTech/Moderna 6 Wochen, Astra Zeneca 12 Wochen). Es ist systemseits nicht vorgesehen, dass Termine verschoben werden. Hierfür stehen dem Impfzentrum dann auch keine Zeitslots zur Verfügung. Eine manuelle Vergabe der Zweitimpftermine ist organisatorisch und zeitlich durch das Impfzentrum nicht zu leisten. Daher die dringende Bitte, die Zweitimpfungen unbedingt zum ursprünglichen Termin wahrzunehmen!

Wer sich am Impfzentrum gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, sollte sich online unter www.impfzentren.bayern registrieren. Personen ohne Internetzugang können dies auch an der Hotline des Impfzentrums erledigen unter 09831 52-2041.

Noch nicht über den Berg

Corona-Situation im Landkreis

Das Landratsamt erklärt zur akuellen Lage: Weiterhin befinden wir uns im Landkreis auf einem hohen Niveau an Neuinfektionen. Zwar ist die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen grundsätzlich eher rückläufig, die tägliche Zahl der Neuinfektionen liegt jedoch noch nicht in einem Bereich, in dem von einer dauerhaften und stabilen Senkung der Infektionszahlen ausgegangen werden kann. Daher liegt die 7-Tage-Inzidenz heute auch wieder bei 104,5.

Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Weiterhin ist größte Vorsicht und Geduld erforderlich, auch mit Blick auf mögliche Lockerungen der aktuellen Corona-Regelungen. Vermieden werden sollte, dass regional erneut strengere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegen zu wirken. Daher kann das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen nur weiterhin an die Bevölkerung appellieren, die bestehenden Regelungen konsequent einzuhalten.

Mit Blick auf die voranschreitenden Impfungen gegen das Coronavirus hat die Staatsregierung nun auch weitere Schritte bei der Gleichstellung von geimpften, getesteten und genesenen Personen vorgenommen. Derzeit gilt: Wo die Vorlage eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 notwendig ist, z.B. in Geschäften oder bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen, ist der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung dem erforderlichen Testnachweis gleichgestellt. Dies gilt nicht für Besucher, Patienten, Bewohner und Beschäftigte in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen.

Seit dem 06. Mai 2021 gelten weiter folgende Erleichterungen für vollständig geimpfte sowie genesene Personen: Die Ausgangssperre sowie die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für diese Personen. Bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt. Abstandsgebot und Maskenpflicht werden für diese Personen nicht aufgehoben.

Hierbei ist zu beachten: Als vollständig geimpft gilt eine Person ab Tag 15 nach der Zweitimpfung. Als Nachweis für Geimpfte gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes. Als Genesene können sich mit einem PCR-Test ihrer Erkrankung oder einem Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes Personen ausweisen, bei denen die zugrundeliegende Testung durch eine PCR erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, um in den Genuss der Erleichterungen zu kommen.

Das Gesundheitsamt kann derzeit keine über den Absonderungsbescheid hinausgehenden Bescheinigungen oder Atteste ausstellen, dies kann beim behandelnden Arzt angefragt werden. Wer keine Quarantänebescheinigung erhalten hat, kann sich telefonisch unter 09141 902-485 an das Gesundheitsamt wenden oder direkt an kerstin.pauckner@landkreis-wug.de eine Anfrage per Mail stellen.

Da eine hohe Anzahl solcher Anfragen zu erwarten sind, bitten wir um Verständnis, dass die Bearbeitung inkl. dem Postweg einige Tage in Anspruch nimmt.

Nach der Kabinettssitzung am 04. Mai 2021 wurden auch weitere Öffnungsschritte für die Außengastronomie, für Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos sowie den Sport angekündigt.

Sobald im Landkreis die 7-Tage-Inzidenz den Wert 100 unterschreitet und die Entwicklung des Infektionsgeschehens nach Einschätzung des Gesundheitsamts stabil oder rückläufig ist, wird das Landratsamt beim Gesundheitsministerium das Einvernehmen für eine Öffnung in den oben genannten Bereichen einholen und nach einer positiven Rückmeldung aus München eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Parallel zur Veröffentlichung der Allgemeinverfügung wird das Landratsamt eine Pressemitteilung herausgeben. Am Tag nach der Veröffentlichung der Allgemeinverfügung im Amtsblatt kann die Öffnung der genannten Bereiche erfolgen. Dies wird aufgrund der aktuellen 7-Tage-Inzidenz nicht vor Ende nächster Woche der Fall sein.

Touristische Angebote (Hotels, Ferienwohnungen und –häuser sowie Campingplätze) werden frühestens ab Freitag, 21. Mai 2021, zugelassen und nur in Landkreisen und Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100, voraussichtlich in Verbindung mit weiteren Hygienemaßnahmen und negativen Tests.

Angekündigt ist auch in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht ab Montag, dem 10. Mai 2021 für die 1. bis 3. Klasse der Grundschulstufe sowie die 5. und 6. Klasse der Förderschule. Für die 4. Klasse bleibt es beim bisherigen System. Die geltenden Testpflichten bleiben bestehen.

Ab dem 7. Juni 2021 wird in Bayern auch an allen weiterführenden Schulen in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz kleiner 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht zugelassen.

Weitere Lockerungen

Neue Corona-Testmöglichkeiten in Gunzenhausen

  • Neue Corona-Testmöglichkeiten in Gunzenhausen: Zusätzlich zu den bisherigen Corona-Testmöglichkeiten im Testzentrum, im Haus des Gastes, in der Linden-Apotheke und in der Marktapotheke gibt es jetzt zwei weitere Teststationen in Gunzenhausen:
  • beim OBI-Baumarkt in der Alemannenstraße und
  • bei G & B Bekleidung in der Weißenburger Straße.

Bei beiden Teststationen ist den uns vorliegenden Informationen zufolge keine vorherige Anmeldung notwendig, und bei beiden Stationen werden auch Testbescheinigungen ausgestellt, die wie die Bescheinigungen der bisherigen Teststationen innerhalb von 24 Stunden auch für den Einkauf in anderen Geschäften genutzt werden können. Diese Teststationen können von allen Bürgerinnen und Bürgern ebenfalls kostenlos genutzt werden und sind nicht an einen Einkauf in dem jeweiligen Betrieb gebunden.

Vorgesehene Erleichterungen bzw. Lockerungen:

In der Sitzung des bayerischen Kabinetts vom 5. Mai wurden verschiedene, in der Regel inzidenzabhängige, Lockerungen für die nächsten Wochen beschlossen, die insbesondere auch die Gastronomie und den Tourismus betreffen.

Euthanasie und Sterbehilfe

Bezirk Mittelfranken: Onlinevortrag am 18. Mai


Der im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur NS-„Euthanasie“ der
Bezirksheimatpflege des Bezirks Mittelfranken für Dienstag, 18. Mai, um
18 Uhr geplante Vortrag findet wegen der derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen als Online-Vortrag statt. Es referiert der Hamburger Psychologe und Psychotherapeut Dr. Michael Wunder, Leiter des Beratungszentrums Alsterdorf in Hamburg und ehemaliges Mitglied des Deutschen Ethikrates.

Das Thema seines Vortrages lautet: „Aus der Geschichte lernen? Die alte Euthanasie- Diskussion und die neue Sterbehilfe-Debatte“. Am Anfang der Euthanasie- Diskussion Ende des 19. Jahrhunderts stand die Forderung des
„Rechts auf den Tod“. Diejenigen, die „unrettbar verloren“ waren und ihr Leben für „lebensunwert“ hielten, sollten auf ihre persönliche Bitte hin eine Todesspritze bekommen können. Aber auch diejenigen, die einen solchen
Wunsch nicht äußern konnten, sollten, wenn andere ihr Leben „lebensunwert“ hielten, von ihren Leiden erlöst und getötet werden dürfen. Im Nationalsozialismus wurde diese Doppeldeutigkeit zum Mordprogramm an hunderttausenden Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung. Ist die heutige Debatte um Sterbehilfe, um Tötung auf Verlangen und um das Recht auf Suizidbeihilfe tatsächlich aus dem Schatten der Geschichte herausgetreten?
Oder drohen uns die alten Fragen von Selbst- und Fremdbestimmung,
von der Tötung auf eigenes oder auf Verlangen anderer wieder
einzuholen? Diese beiden Fragen stellt Dr. Wunder, der wegen seines Einsatzes für die Würde von Menschen mit Behinderung und Krankheit seit
2018 Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse ist, in den Fokus
seines Vortrages. Die Veranstaltung findet über die Software „Go ToMeeting“ statt, Interessierte können sich kostenlos unter bezirksheimatpflege@ bezirk-mittelfranken.de oder telefonisch unter 0981/4664-50002 anmelden und erhalten dann den Zugangslink.

Bezirkstag und Centerpark

Befürworter und Gegner sprechen am 12. Mai


Am nächsten Mittwoch, 12. Mai, tagen der Bezirksausschuss
sowie der Wirtschafts- und Umweltausschuss des Bezirkstages gemeinsam
im „Alten Reithaus“ in Triesdorf. Beginn ist um 13.30 Uhr. Einziger Punkt
der öffentlichen Tagesordnung ist die geplante Ansiedlung eines Center
Parcs am Brombachsee. Der Bezirk Mittelfranken ist Mitglied in den drei
Zweckverbänden, Altmühl-, Brombach- und Rothsee, seit deren Gründung
in den 70er Jahren. In die infrastrukturelle Entwicklung des Fränkischen Seenlandes flossen bisher über 40 Millionen Euro an Umlagezahlungen aus
dem Bezirkshaushalt. Die Fraktionen von CSU, SPD und Die Linke hatten
eine Informationsveranstaltung zu der geplanten Ansiedlung eines Center
Parcs beantragt. Befürworter und Gegner des Projekts werden in der gemeinsamen Sitzung den Bezirksrätinnen und Bezirksräten ihre Sicht der
Dinge erläutern. Erwartet werden Vertreter von Center Parcs Deutschland,
der Interessengemeinschaft „BürgerProCenterParcs, Bürgerinitiative „Seenland in Bürgerhand“, „Stopp Center Parcs Brombachsee“, der Gemeinde Pfofeld, des Zweckverbands Brombachsee sowie Vertreter des Tourismusverbands Fränkisches Seenland und der Naturschutz- und Umweltverbände.
Wegen der Corona-Auflagen ist am Sitzungsort die Zahl der Besucher
auf 30 Personen begrenzt. Das Tragen einer FFP 2-Maske und ein
Negativtest (ein vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test oder
ein vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest beziehungsweise Selbsttest unter Aufsicht) sind Voraussetzung für eine Teilnahme.
Ebenso müssen die Kontaktdaten der Besucher erfasst werden. Im
Foyer des „Alten Reithauses“ besteht ab 12.30 Uhr die Möglichkeit zur kostenlosen Selbsttestung unter Aufsicht.

Geld von Landesstiftung

MdL Alfons Brandl: 47.300 Euro für regionale Projekte

Die Bayerische Landesstiftung hat die Förderung von fünf Denkmalschutz-Projekten in der Region beschlossen. Darauf weist der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl hin: „Für fünf Projekte in Weißenburg, Dinkelsbühl, Dentlein am Forst, Großohrenbronn und Merkendorf werden Zuschüsse aus den Mitteln der Landesstiftung in Höhe von insgesamt 47.300 Euro gezahlt.“

Im Einzelnen werden die statische Ertüchtigung und Renovierung der Kath. Pfarrkirche St. Raphael in Großohrenbronn mit 24.600 Euro und folgende Projekte von privaten Antragstellern bezuschusst: Die Instandsetzung der Fassade, Fenster und Dachgauben eines Anwesens bei Weißenburg mit 1.440 Euro, die Instandsetzung einer Scheune in Dinkelsbühl mit 5.850 Euro, die Instandsetzung und Reaktivierung eines Anwesens in Dentlein am Forst mit 6.200 Euro und die Gesamtsanierung eines Anwesens in der Hauptstraße in Merkendorf mit 9.200 Euro.

Brandl: „Ich freue mich, dass meine Bemühungen um die Fördermittel zusammen mit dem Stiftungsratsmitglied und Landtagskollegen Karl Freller erfolgreich waren. Dadurch werden Privatpersonen wie öffentliche Einrichtungen in ihrem Engagement im Denkmalschutz unterstützt. Die Bayerische Landesstiftung zeigt damit wieder ihre Verantwortung gegenüber den Werten und Allgemeingütern unserer Gesellschaft“

Gemüsegenuss auf kleinem Raum

Hochbeet zum Nachbauen präsentiert

Neu im Kreislehrgarten: Ein Hochbeet gebaut von Fritz Meyer.

Der Kreislehrgarten in Weißenburg hat ein neues Hochbeet. Gebaut wurde es dankenswerter Weise von Fritz Meyer, Geschäftsführer des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege. Es dient als Anschauungsmaterial und lädt zum Nachbauen ein.

Die Vorteile eines Hochbeetes sind neben einem rückenschonenden Arbeiten auch die Möglichkeit, Gemüse in kleinen Gärten anzubauen. So ein Beet erwärmt sich wesentlich schneller und kann damit früher und länger hohe Erträge liefern. Zusätzlich bietet es auch einen Schutz vor Schnecken und Wühlmäusen.

Das neue Hochbeet besteht aus Lärchenholz. Am Boden befindet sich ein Hasengitter zum Schutz gegen Wühlmäuse. Die Seitenwände sind mit einer Noppenfolie geschützt. Die Füllung des Beetes ist klassisch und besteht aus Ästen und Zweigen als Drainage, darüber verrottbare Grünabfälle aus dem Garten und schließlich folgt humusreiche Gartenerde als Abschluss. Bei der Verrottung der Abfälle entsteht Wärme, die das Gemüse schneller wachsen lässt.

Allerdings sackt die Erde in Folge des Verrottungsprozesses jedes Jahr um etwa 10-15 cm zusammen und muss wieder aufgefüllt werden. Eine jährliche Gabe von 3 l Kompost/m² sorgt für eine ausreichende Versorgung mit den Grundnährstoffen Phosphor, Kali und Magnesium sowie Humus. Daneben wird die für die jeweilige Gemüsekultur erforderliche Stickstoffmenge gegeben. Wird viel mit Rasenschnitt gemulcht, kann die Stickstoffdüngung reduziert werden.

Ab März kann im Hochbeet bequem gepflanzt und gesät werden.