Gute Nachrichten für Familien im Landkreis

Die renommierte gynäkologische Praxis der Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe Katja Anuschek und Rudolf Löschel, die in enger Zusammenarbeit mit einem engagierten Team von Beleghebammen und Pflegefachkräften die Geburtshilfe am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg verantworten, freut sich über qualifizierten ärztlichen Zuwachs. Damit ist die geburtshilfliche Versorgung am Standort Weißenburg auch künftig stabil gewährleistet.
„Wir freuen uns sehr, dass wir unser Team weiter verstärken konnten. Das ist ein wichtiges Signal für die Zukunft der Geburtshilfe in Weißenburg“, betont die erfahrene Fachärztin Katja Anuschek. „Gerade in Zeiten, in denen vielerorts geburtshilfliche Angebote reduziert werden, ist es uns ein großes Anliegen, die Versorgung vor Ort auf hohem Niveau zu sichern.“
Bereits im vergangenen Jahr konnte mit Dr. Andreas Bittl ein erfahrener Gynäkologe für die Geburtshilfe gewonnen werden. Vielen werdenden Eltern ist er bereits aus seiner langjährigen Tätigkeit im Nachbarlandkreis Roth bekannt. Nach der Schließung der Geburtsstation in Roth konnte mit ihm ein äußerst erfahrener Arzt für den Standort Weißenburg gewonnen werden.
„Wir bekommen vermehrt Anfragen, ob Dr. Bittl auch Sprechstundentermine anbieten kann. Er konzentriert sich jedoch ausschließlich auf die geburtshilfliche Versorgung“, erklärt Katja Anuschek.
Ab August nun verstärkt eine weitere bekannte Fachärztin mit einem sehr hohen Erfahrungsschatz das Team in Festanstellung: Svetlana Achziger ist vielen noch aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Geburtshilfe in der Klinik im nahegelegenen Kösching bekannt. Nach deren Schließung konnte die gebürtige Russin im Juni und Juli zunächst als Vertretung in der Geburtshilfe für Frau Anuschek gewonnen werden. Überzeugt von der hohen fachlichen Kompetenz, der kollegialen Zusammenarbeit sowie der wertschätzenden Atmosphäre im ganzen Team entschied sich Frau Achziger, die Praxis sowie das Klinikum in der Geburtshilfe zu unterstützen.
„Ich wurde hier sehr offen aufgenommen. Die Zusammenarbeit im Team, mit den Hebammen und auch mit den Patientinnen ist ausgesprochen wertschätzend und professionell – das hat mir die Entscheidung leicht gemacht zu bleiben“, so Svetlana Achziger. Frau Achziger kümmert sich im Belegdienst um die Geburtshilfe.
Auch im Praxisbetrieb wurde das Team weiter gestärkt: Mit Frau Weam Balid konnte eine weitere Ärztin gewonnen werden, die in ihrem Heimatland Syrien bereits als Fachärztin für Gynäkologie tätig war und sich aktuell im deutschen Anerkennungsverfahren befindet. Sie bringt umfangreiche Erfahrung aus der Tätigkeit an einer Universitätsklinik sowie mehrere Jahre Praxisarbeit mit und ergänzt das Team in idealer Weise. Zudem spricht Frau Balid neben Deutsch auch fließend Arabisch.
Rudolf Löschel, der selbst viele Jahre in der Geburtshilfe tätig war, bleibt der Praxis weiterhin mit großem Engagement erhalten und kümmert sich dort um die ambulante Versorgung der Patientinnen. „Die Betreuung unserer Patientinnen liegt uns besonders am Herzen. Auch wenn ich nicht mehr in der Geburtshilfe tätig bin, bleibe ich der Praxis selbstverständlich erhalten“, betont Rudolf Löschel.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Klinikum Altmühlfranken. Dieses unterstützt die Praxis und schafft damit wichtige Rahmenbedingungen für den Fortbestand der Geburtshilfe am Standort Weißenburg.
„Die Kooperation mit dem Klinikum Altmühlfranken ist für uns von zentraler Bedeutung. Wir erfahren dort große Unterstützung – beispielsweise übernimmt das Klinikum auch die Haftpflichtversicherung für die Belegärzte. Das ist ein starkes Zeichen und schafft Planungssicherheit“, so Löschel.
Ein wichtiges Signal für die Zukunft setzt die Praxis zudem mit dem Erwerb des Kassensitzes der langjährigen Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Cornelia Gotthardt. Ehemalige Patientinnen von Frau Gotthardt sind in der Praxis Anuschek und Löschel herzlich willkommen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang: Anders als bei etlichen Fachärzten besteht dort kein Aufnahmestopp. Zudem verfügt das Team auch über vielfältige Sprachkompetenzen: Patientinnen können dort auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Russisch und Italienisch betreut werden.
Auch die aktuellen Geburtenzahlen unterstreichen die positive Entwicklung: Bereits zur Jahresmitte erblickten im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg 330 Kinder das Licht der Welt – ein sehr guter Halbjahreswert, der dem bundesweit rückläufigen Trend entgegensteht.
Die Sicherstellung der Geburtshilfe erfolgt in Weißenburg über das sogenannte Belegarztsystem. Dabei betreiben niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ihre eigene Praxis und betreuen ihre Patientinnen zusätzlich im Krankenhaus, etwa bei Geburten. Dieses Modell ermöglicht eine enge, kontinuierliche Betreuung und ist insbesondere für kleinere Kliniken von großer Bedeutung, da diese häufig nicht über die finanziellen Mittel verfügen, eine vollständig angestellte ärztliche Besetzung rund um die Uhr vorzuhalten.
„Das Belegarztsystem ist ein entscheidender Baustein, um die Geburtshilfe auch an kleineren Standorten wie dem unseren langfristig zu sichern“, meint Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altmühlfranken. „Daher freuen wir uns ganz besonders über die ärztliche Verstärkung in der Geburtshilfe durch Herrn Dr. Bittl und Frau Achziger, denn der Erhalt einer stabilen geburtshilflichen Versorgung für werdende Eltern ist uns allen ein zentrales Anliegen“ so Schneidewin weiter.
Katja Anuschek und Rudolf Löschel betonen abschließend, dass sie gemeinsam mit ihrem Team und in enger Partnerschaft mit dem Klinikum Altmühlfranken alles daransetzen, die Geburtshilfe in Weißenburg nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.