30 Jahre Biotonne im Landkreis

Ein Meilenstein für die Abfallwirtschaft

Ende 1995 wurde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und vielen anderen Regionen die Biotonne eingeführt. Sie sollte dazu beitragen, die Abfallverwertung zu steigern und die Menge an Abfall, die damals noch auf Deponien landete, zu reduzieren.

Heute ist die Biotonne nicht mehr wegzudenken und hat sich zu einem wichtigen Bestandteil der Abfallwirtschaft entwickelt. In die Biotonne gehören Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz oder Eierschalen oder auch Gartenabfälle wie Gras, Laub oder Pflanzenreste. Diese werden in der regionalen Kompostierungsanlage zu hochwertigem Kompost für Landwirtschaft und Gartenbau verarbeitet.

Die Menge der im Landkreis getrennt erfassten Bioabfälle steigerte sich von rund 5.500 Tonnen im Jahr 1996 auf mittlerweile knapp 12.000 Tonnen jährlich. Die getrennte Sammlung von Bioabfällen weist sich also als Erfolg, dennoch bestehen noch Herausforderungen.

Einerseits gilt es, die Nutzung der Biotonne noch zu steigern und andererseits die Fehlwürfe in der Tonne zu minimieren, um jederzeit die hohe Qualität des Kompostes gewährleisten zu können.

Die kommunale Abfallwirtschaft am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die schon gewissenhaft trennen. Als kleiner Dank werden am 27. und 28. Mai an den Recyclinghöfen in Weißenburg und Gunzenhausen Tütchen mit Kompost an die Besucherinnen und Besucher verteilt. Zusätzlich wird es einen Infostand rund um das Thema Biotonne und richtige Trennung geben.

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