Die Kreuzgangspiele 2026

Probenstart für Bühnenfassung des Weltromans „Der große Gatsby“

Freuen sich auf die Zeitreise in die wilden Zwanziger Jahre: (von oben nach unten): Niklas Kappler, Kirsten Schneider, Heike Engelbert (Ltg. Schneiderei), (mittlere Reihe): Jörg Arnold (Requisite und Bühnenmalerei), Joseph Reichelt, Festspielintendant Johannes Kaetzler, Elisa Barnitzke (Regiessistentin), Mario Schnitzler, Jaes Gärtner, Ulrich Westermann, (vorne stehend): Ben Erik Schröter, Lennart Matthiesen, Meike Pintaske, Philipp Peters, Chantale Schumacher, Tikki Marie Thöne, Juliane Krug, Marié Detlefsen, Sophie Militzer, Konstantin Krisch (Choreografie), Bettina Szabo (Ltg. Maskenbildnerei), Michael Grötzsch, Werner Brenner (Bühnenbild), Daniel Asofiei, Philipp Schwarze (Schneiderei und Garderobe), Aishan Kadyrbekov (Maske). Foto: Andreas Kunkel



Die Kreuzgangspiele bringen immer wieder eigene Fassungen großer Romane der Weltliteratur auf die Bühne – im vergangenen Jahr war „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen im Kreuzgang zu sehen. In diesem Sommer ist es der Weltroman „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald, der – 1925 erschienen – wie kein zweiter die sogenannten „Roaring Twenties“, die „wilden Zwanziger“ beschreibt. Am 27. April haben die Proben begonnen.
Regie führt Festspiel-Intendant Johannes Kaetzler, der unter Mitwirkung von Dramaturgin Maria Wüstenhagen auch für die Dramatisierung verantwortlich ist. „Die Welt von Jay Gatsby ist zunächst eine dekadente Welt voller Luxus und Überfluss, mit legendären Festen und Ausschweifungen“, so der Autor und Regisseur, „aber es ist auch eine brüchige Welt, denn der oberflächliche Glanz der Partys kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass tief darunter eine Leere existiert und dass die Sehnsucht von Gatsby nach einer längst vergangenen Liebe letztlich nicht erfüllt werden kann.“
Die Bühne hat Werner Brenner entworfen, die Kostüme stammen von Bernhard Westermann – beide stellten beim Probenauftakt in der Stadthalle Kasten ihre Modelle und Figurinen vor, mit denen sie das Publikum auch optisch und räumlich in die 1920er Jahre entführen. Angelehnt an die Musik dieser Zeit komponiert und arrangiert Michael Reffi eigens Lieder und Sounds für die Feuchtwanger Fassung. Für die Choreografien ist Konstantin Krisch verantwortlich.
In der Hauptrolle des Jay Gatsby wird Lennart Matthiesen zu erleben sein, der in den vergangenen Jahren als Regisseur der Stücke „Mord imOrientexpress“ und „Sherlock Holmes – ein Skandal“ bei den Feuchtwanger Festspielen erfolgreich war. Nun, im Sommer 2026, kehrt er als Schauspieler auf die Kreuzgang-Bühne zurück: „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und sehr darüber, in Feuchtwangen auf dieser einmaligen Bühne wieder spielen zu können. Ich habe große Lust, den ‚Gatsby‘ zu spielen – das ist eine richtige Traumrolle für mich“, so Matthiesen.
Ab jetzt wird auf der Bühne im Kreuzgang und in der Stadthalle Kastengeprobt. Neben den szenischen wird es auch musikalische Proben geben sowie Tanzproben. Premiere hat „Der große Gatsby“ am 4. Juni 2026 – die Generalprobe am Tag zuvor wird wieder öffentlich sein.
Alle Spieltermine und Karten gibt es im Kartenbüro unter 09852 90444 und auf der Internetseite der Kreuzgangspiele www.kreuzgangspiele.de



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