Auftrieb der Lämmer

Tradtionsreiche Veranstaltung vom 15. bis 17. Mai in Mörnsheim

Sara Brandhuber tritt am 15. Mai auf.

Ein sehenswertes Ereignis allemal ist der „Altmühltaler Lamm“-Auftrieb in der Marktgemeinde Mörnsheim, die sich im westlichen Landkreis Eichstätt im Altmühltal, am Dreiländereck zu Schwaben und Franken, befindet. Schon traditionell und mittlerweile bereits zum 22. Male wird die große Herde von Schafen, Lämmern, vor allem neu geborene, sowie ein großer Anteil an Ziegen über die Gailachbrücke durch das mittelalterliche Markttor am Kastenhof auf den Rathausplatz und durch die engen Gassen des Marktes auf die Sommerweide, den Magerrasen mit seiner artenreichen Flora und Fauna, getrieben. Das alles unter den Augen einer großen „Menschenherde“, die das Schauspiel interessiert verfolgt. Danach können alle Produkte vom „Altmühltaler Lamm“ beim Schäfer- und Naturwarenmarkt bestaunt, das Handwerk live verfolgt und die interessanten Produkte käuflich erworben werden. Die Verei­ne und Wirte der Gemeinde verköstigen die Besucher – natürlich mit „Altmühltaler Lamm“. Am Kastnerplatz gibt Lammbraten, Lamm-Bratwürste und Lamm-Gyros. Ausnahmen gibt es mit vegetarischen Gerichten und frisch gegrillten Makrelen. Der Pfarrgemeinderat wird im Haus des Gastes Kaffee und Kuchen kredenzen, daneben gibt es günstige Bücher am Bücherflohmarkt der Gemeindebücherei. Viele Kinderaktionen, darunter Filzen, Malen und Basteln, sowie diverse Spiele, eine Ausstel­lung zum Thema „Altmühltaler Lamm“ und vieles mehr können die Gäste an den beiden Lammerlebnistagen im Gailachtal erleben.

Die Eröffnung findet am Samstag um 14 Uhr mit der Begrüßung durch Ersten Bürgermeister statt. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer konnte als Schirmherr gewonnen werden. Er wird den „Altmühltaler Lamm“-Auftrieb eröff­nen. Landrat Alexander Anetsberger wird ebenso ein Grußwort sprechen wie Bürgermeister Jürgen Bauernfeind und die neue Altmühltaler Lamm-Königin Anna. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung und der Samstagnachmittag von der Röglinger Blaskapelle. Aufgrund des internationalen Hirtenjahres wird auch der Vorsitzende des Landesverbands der Bayer. Schafhalter, Dr. Christian Meldel, ein Grußwort sprechen und den Hirtenstab an den Schäferverbandsvorsitzenden für das Bundesland Bayern übergeben.

Gegen 15 Uhr wird Schäfer Sascha Gäbler seine große Herde von Schafen, Lämmern und Ziegen durch das Markttor und den Ort führen. Bereits ab 11.00 Uhr nimmt der umfangreiche Schäfer- und Naturwarenmarkt seinen Betrieb auf und örtliche Vereine und Gastronomen bieten Kulinarisches vom „Altmühltaler Lamm“ an. Nach dem Auftrieb findet um 15.30 Uhr eine geführte Wanderung „Auf den Spuren von Schafen und Schäfer“ auf Trockenrasen und Wacholderheiden statt, sowie eine Vorführung der Schafschur um 16.00 Uhr am Rathausplatz.

Am Sonntagmorgen beginnt um 10.30 Uhr ein Gottesdienst in der Wallfahrts­kirche „Maria-End“ in Altendorf statt. Im Nachgang erscheint die große Schafherde samt Schäfer am Trockenrasen bei der Wallfahrtskirche und erhält den kirchlichen Segen.

Um 11:00 Uhr startet der Schäfer- und Naturwarenmarkt eröffnet, ab 14 Uhr unterhält die Schernfelder Bläsergruppe „Stoizwicker“. Zeitgleich wird um kurz nach 14.00 Uhr die Herde an Schafen, Lämmern und Ziegen durch den Markt ziehen.

Um 15.30 Uhr wird erneut eine geführte Wanderung angeboten. Danach ist gegen 16.00 Uhr wie­der für ein ausgewähltes Lamm „Friseurtermin“ angesagt.

Der Schäfermarkt bietet neben der Vorführung von al­tem Handwerk und dem Feilbieten von Schafwoll- und Kunstprodukten, sowie Schaf- und Ziegenkäse auch ein reichhaltiges Kinder­programm mit vielen Aktionen von mehreren Vereinen und Verbänden. Infos und ausführli­ches Programm unter www.moernsheim.de.

Musikkabarett mit Sara Brandhuber; Programm „a scheener Schmarrn“ 

Bereits am Freitag, 15. Mai wird Bayerisches Musikkabarett geboten.

Die Herzen der Bayern hat sie längst erobert und ihre beiden ersten Erfolgs­pro­gramme haben Sara Brandhuber nicht nur begeisterte Zuschauer, sondern auch den bayerischen Dialektpreis beschert. Höchste Zeit für neue Herausforderungen! Darum hat sie kurzerhand beschlossen, sich neben Ihrer Gitarre künftig auch ein 20 Kilo schweres E-Piano für ihre Auftritte anzuschaffen und sich zum Schleppen dafür sogar ein paar Extramuskeln antrainiert…und Klavierspielen gelernt.

Wie Pippi Langstrumpf hat auch Sara immer schon gemacht, worauf sie Lust hatte. Und nicht selten kam als Reaktion: „So ein Schmarrn!“. Wenn es sich jetzt aber um einen besonders schönen Schmarrn handelt, dann ist das fürs Publikum ein Hochgenuss, den man sich unbedingt mal gönnen sollte.

Zum Glück fliegen Brandhuber die absurden Ideen von ganz alleine zu: Ob beim Frustshoppen im Baumarkt, oder im Krisengespräch mit der Giftnotrufzentrale, weil sie sich aus Versehen im Darknet die falschen Schwammerl bestellt hat. Da freut sie sich insgeheim, weil sie später mit diesen Geschichten auf der Bühne wieder eine Unmenge Geld verdienen wird.

Sie sehen schon: Vieles bleibt, wie man es von ihr gewohnt ist. Sara Brandhuber beleuchtet pointiert die lustigen Abgründe und Absurditäten des Alltags. Frech, bairisch und charmant. Wenn Sie also Lust auf einen urkomischen und musikalischen Abend haben, wenn Sie ihr Gehirn einfach gerne mal wieder auf Werkseinstellung zurücksetzen möchten, oder wenn Sie schon immer die Wahrheit darüber erfahren wollten, wer nun wirklich die Kokosnuss geklaut hat: Dann sollten sie sich dringend ein Ticket kaufen! Und auch Sie werden sich am Ende sicherlich fragen: „Wie fällt dieser Frau nur immer so ein „scheena Schmarrn“ ein!“

Beginn ist um 19:30 Uhr im Haus des Gastes in Mörnsheim auf. Einlass ist ab 19.00 Uhr, Karten gibt es zum Preis von 22 € in der Gemeindeverwaltung in Mörnsheim oder an der Abend­kasse.

Ausstellung „Altmühltaler Lamm“

Die Ausstellungstafeln wurden vom Landschaftspflegeverband mit Gebietsbetreuer Peter Riegg neu konzipiert und 2024 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Schautafeln stellen die Entwicklung der ökologischen Schafbeweidung, den Wert der Weidetierhaltung, das Gebiet im Landkreis Eichstätt mit der artenreichen Flora und Fauna, sowie die Maßnahmen zum Erhalt des Trockenrasens und die Arbeit der Gebietsbe­treuer dar.

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