Abschied von Leistungsgesellschaft

Dr. Ingo Friedrich: Das ist ein „Erfolg“ des rot-grünen Mindsets

Der Abschied von der Leistungsgesellschaft – ein „Erfolg“ des rot-grünen Mindsets
Es beginnt ganz harmlos, ja sympathisch, wenn es heißt: Man müsse sich mehr um Menschen
mit Problemen kümmern. Das fühlte sich eine Zeitlang auch ganz gut an und hatte schöne
Erfolge: Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung, Ampeln für Menschen mit
Sehproblemen, Wohngeld für ärmere Mieter, Kindergeld für Eltern, Bürgergeld für
Einkommensschwache usw. usw. Nur, im Laufe der Zeit wuchs die Gruppe der Menschen mit
Schwierigkeiten, also der verletzlichen, „vulnerablen“ Menschen immer mehr an. Der rotgrüne
Zeitgeist vermittelte mehr oder weniger die Meinung, dass eigentlich die meisten
Menschen, die nicht wirklich reich sind, vulnerable Menschen sind. Dementsprechend fühlten
sich auch völlig beschwerdefreie gesellschaftliche Gruppen berechtigt, staatlich gefördert zu
werden. Wo früher die Eigenleistung im Vordergrund stand, ist heute häufig der Ruf nach
staatlicher Förderung wichtiger geworden. Die vielleicht einzige Gruppe, die sich –
gezwungenermaßen – noch völlig an das „veraltete“ Leistungsprinzip halten muss, sind die
mittelständischen Unternehmer. Aber wie lange noch…..?
Damit kein Missverständnis entsteht: natürlich gibt es – Gott sei Dank – noch viel
Leistungsbereitschaft in allen Berufen und allen Bereichen, sonst könnten wir den Laden ja
„zusperren“ aber: der Anteil derjenigen, die sich nicht mehr an dieses „alte“ Leistungsprinzip
gebunden fühlen, ist deutlich gestiegen und wächst immer noch.
Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind bereits deutlich spürbar: wenn insgesamt nur fünf
Prozent weniger Leistung abgeliefert werden, heißt das eben auch fünf Prozent weniger
Output, fünf Prozent weniger Wachstum und parallel dazu fünf Prozent mehr Sozialleistungen
für die Vulnerablen. Anders ausgedrückt: die leise Verabschiedung vom allgemeinen
Leistungsprinzip und die durch den rot-grünen Mindset besonders geförderte Hinwendung zu
staatlichen Leistungen ist lebensgefährlich für unseren Wohlstand. Sie legt nämlich angesichts
der brutalen Wettbewerbslage insbesondere seitens China die Axt an unsere
Zukunftsfähigkeit. „Ohne Fleiß kein Preis“ sagt ein deutsches Sprichwort, aber rot-grün wollen
den Deutschen vorgaukeln mit immer mehr staatlichen Hilfen kann Deutschland aus der Krise
kommen, welch ein Irrtum! Ein Blick in die Geschichte zeigt doch: nur wer sich anstrengt, wer
„hinlangt“ und arbeitet, bringt etwas vorwärts. Ein ständiges Abfedern, Erleichtern und
Fördern läuft dann in die falsche Richtung, wenn nicht gleichzeitig auch die Forderung nach
Eigenleistung erhoben wird. Wir Menschen neigen von Natur aus dazu, den „leichten Weg“ zu
wählen, der uns aber ins Verderben führt. Der von rot-grün eingeleitete Abschied von der
Leistungsgesellschaft ist ein gefährlicher Irrweg und muss unverzüglich beendet werden.

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3 Gedanken zu „Abschied von Leistungsgesellschaft“

  1. Herr Dr. Friedrich vergisst eines (natürlich!). Wer hat solch „rot-grüne Attitüden“ denn ganz und gar verkörpert? Eine aus dem „schwarzen Lager“, eine Kanzlerin, die eine Unzahl von „hilfsbedürftigen Flüchtlingen“ ins Land „einlud“. In der überwiegenden Mehrzahl junge, kräftige Männer, obwohl in den angeblich unabhängigen Medien ständig von Frauen und Kindern die Rede war. Ich erinnere mich an ein Foto mit einem überfüllten Schlauchboot voller Männer. Nur schwarze Männer! Einer dieser Männer hielt einem Fotografen mit jämmerlichem Besicht ein ganz kleines Baby vor die Kamera. Wirklich niedlich, zum Herzerweichen! Wurde das etwa unterwegs auf dem Boot geboren? Man verzeihe mir diesen Sarkasmus! Hielt und hält man uns für blöd? Zweimal wurde ich persönlich mit nicht unerheblichen Straftaten von solchen „Flüchtlingen“ persönlich konfrontiert. In der Presse: NICHTS, NICHTS, NICHTS, während Bagatellen von Einheimischen genüsslich benannt wurden!
    Herr Dr. Friedrich sollte lieber schweigen!

    1. Die Analyse von Dr.Friedrich ist gut, hat aber keine politischen Konsequenzen. Die demokratisch gewünschte Blockade der “ Leistungsgesellschaft “ durch eine Koalition von CDU/CSU und SPD wird den seit Jahren begonnenen wirtschaftlichen Niedergang konsequent fortsetzen. Die Alten können noch lachen, die Jungen werden jammern. Der Morgenthau-Plan von 1944 lässt grüßen

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