Stadtteil stellt vier Stadträte und vier Kreisräte
Eine Analyse der Gunzenhäuser Stadtratswahl liefert interessante Erkenntnisse. Die 14 ländlichen Ortsteile stellen 62,5 Prozent der Stadträte: Wald 2, Frickenfelden 3, Pflaumfeld 1, Stetten 1, Aha 1, Laubenzedel 4, Büchelberg 1, Unterwurmbach 2.
Ein Phänomen ist das Wahlergebnis von Laubenzedel. Von dort kommen gleich vier Stadträte, das sind 16 Prozent des ganzen Stadtrats. Zwei gehören der AfD an (Sebastian Bäumler und Stefan Amslinger), zwei den Grünen (Herbert Gutmannn und Peter Reitmaier).
Laubenzedel stellt neben den vier Stadträten auch vier Kreisräte, nämlich Herbert Gutmann (Grüne) sowie Sebastian Bäumler, Jasmin Böcekci und David Roßner von der AfD.
Acht Mandate treffen also auf einen Stadtteil. Laubenzedel und Büchelberg bildeten einen Stimmbezirk (793 Wahlberechtigte). So gesehen entstammen ihm sogar neun Mandatsträger, denn die neue Stadträtin Suzi Streckel aus Büchelberg (Freie Wähler) wäre den Laubenzedelern noch hinzuzurechnen.
Im Stadtrat geringe Verschiebungen
Das offizielle Stadtratswahlergebnis (mit Vergleichszahl 2020 in Klammern): CSU 34,3 Prozent (38,9), FW 17,3 (13,3), AfD 13,1, Grüne 17,1 (18,8), SPD 14,4 (18,4) FDP 3,7 (6,3. Die Linke trat 2026 nicht mehr an, vor sechs Jahren war sie auf 4,3 Prozent gekommen.
Die CSU stellt im neuen Gunzenhäuser Stadtrat 8 Mandate, also eines weniger als zuvor. Die FW haben eines dazu gewonnen (nun 4), die AfD hat auf Anhieb 3 Mandate geholt, die Grünen mussten einen Sitz abgeben (jetzt 4), die SPD ist mit 4 Sitzen unverändert , die FDP büßte einen Sitz ein (nun 1).