Das offizielle Ergebnis der Kreistagswahl in Weissenburg-Gunzenhausen

Von den acht Parteien, die zur Wahl angetreten waren, haben Zugewinne nur zwei Parteien erreicht: ein leichtes Plus von 0,7 Prozent die Freien Wähler (15,8 Prozent) und die Linke um 0,7 Prozent auf 2,9 Prozent. Bei der AfD, die das erste Mal zur Wahl gestanden ist und 13,7 Prozent erreichte, gibt es keinen Vergleich. Die anderen verloren an Stimmen: Die CSU büßte gegenüber der letzten Wahl vor sechs Jahren 6,5 Prozent ein, ist aber mit 37,7 Prozent noch immer die stärkste Fraktion. Die Grünen mussten 4,2 Prozent abgeben und liegen neuerdings bei 10,9 Prozent. Ähnlich erging es der SPD, die 1,7 Prozent verlor und nur mehr 14,3 Prozent erreichte. Um 1,3 Prozent zurück gegangen ist die ÖDP, die nun 3,0 Prozent einfuhr. Nur auf 1,7 Prozent kam die FDP (Verlust von 1,5 Prozent).
Erfreulich ist die Zunahme der Wahlbeteilligung um 5,3 Prozent gegenüber 2020 (nunmehr 67,2 Prozent).
Etliche von den Kreisräten, die zuletzt noch in der Periode 2020-2026 amtierten, waren nicht mehr angetreten: Stefan Bauer, Werner Baum, Anita Dollinger, Werner Falk, Susanne Feller, Karl-Heinz Fitz, Björn Grünsteidel, Wolfgang Herrmann, Fritz Hörner, Gerd Meyer, Maria Schneller, Christa Naaß, Günter Obermeyer, Dr. Axel Peiffer, Friedrich Rabus, Helmut Rottler, Dr. Sigurd Schacht, Jürgen Schröppel, Uwe Sinn, Dr. Werner Winter und Kerstin Zels. Zu denen, die es noch einmal probierten, aber scheiterten, gehören Willi Renner aus Pfofeld , Robert Westphal aus Meinheim und Werner Kastner aus Haundorf (alle CSU), Ulrike Alt aus Pleinfeld und Manfred Schuster aus Alesheim (beide FW), Ute Grimm aus Solnhofen (SPD), Renate Peiffer aus Muhr am See und Astrid Weddige aus Bieswang (Grüne) und Felix Goldhorn aus Heidenheim-Hohentrüdingen (er war von den Linken zu den Grünen gewechselt ), ferner Walter Bengel aus Burgsalach (ÖDP).
Neu im Kreistag sind: Matthias Hörr (Gunzenhausen), Dr. Friederike Scheel (Weißenburg), Ingrid Pappler (Gunzenhausen), Manfred Pappler (Gunzenhausen), Martina Wein (Weißenburg), Susanne Gebhardt (Weißenburg) von der CSU; Dr. Jürgen Auinger (Gunzenhausen), Manuela Mühlöder (Weißenburg), Hubert Stanka (Treuchtlingen) und Helmut Zäh (Alesheim) von FW; Siegfried Lang (Burgsalach), Sebastian Bäumler (Gunzenhausen), Volker Lehnberger (Bergen), Jasmin Böcekci (Gunzenhausen), David Roßner (Gunzenhausen) von der AfD; Sebastian Amler (Ettenstatt), Bernd Drescher (Nennslingen), Herbert Gutmann (Gunzenhausen) von den Grünen; Eva Reichstadt aus Weißenburg, Paul Pfeifer aus Gunzenhausen , Andreas Kreißl aus Weißenburg von der SPD; Sigrid Niesta-Weiser (Gunzenhausen) von der FDP; Nadja Gschwendtner (Treuchtlingen) und Markus Thürauf (Pappenheim) von der Linken,.
Und so setzen sich jetzt die Fraktionen zusammen (Aufzählung in der Reihenfolge des Wahlresultats:)
CSU: Westphal Manuel (Meinheim), Dr. Dr. Kristina Becker (Treuchtlingen-Bubenheim), Artur Auernhammer (Weißenburg), Alexander Höhn (Ellingen), Tobias Kamm (Weißenburg), Matthias Hörr (Gunzenhausen), Dr. Friederike Scheel (Weißenburg), Volker Satzinger (Burgsalach), Walter Gloßner (Bergen-Thalmannsfeld), Matthias Obernöder (Ellingen), Ingrid Pappler (Gunzenhausen), Uwe Linß (Treuchtlingen), Günter Ströbel (Dittenheim), Stefan Frühwald (Pleinfeld), Florian Gallus (Pappenheim), Martin Goppelt (Trommetsheim), Erika Gruber (Gunzenhausen), Manfred Pappler (Gunzenhausen), Martina Wein (Holzingen), Inge Meier (Gunzenhausen), Wilhelm Maderholz (Ettenstatt), Matthias Strauß (Treuchtlingen-Wettelsheim), Susanne Gebhardt (Weißenburg), Nachrückerin: Sabine Käsberger (Weißenburg)
FW: Wolfgang Hauber (Weißenburg), Josef Miehling (Pleinfeld), Alfred Maderer (Langenaltheim), Dr. Hans-Jürgen Auinger (Gunzenhausen-Stetten), Karl Auernhammer (Burgsalach), Manuela Mühlöder (Weißenburg-Emetzheim), Hubert Stanka (Treuchtlingen-Dietfurt), Alexander Kohler (Weißenburg), Helmut Zäh (Alesheim-Trommetsheim), Nachrückerin: Ulrike Alt (Pleinfeld)
AfD: Siegfried Lang (Burgsalach), Sebastian Bäumler (Gunzenhausen-Laubenzedel), Michael Schneider (Pleinfeld-Veitserlbach), David Schneider (Weißenburg), Claudia Lehnberger (Bergen-Geyern), Jasmin Böcekci (Gunzenhausen-Laubenzedel), David Roßner (Gunzenhausen-Laubenzedel), Nachrückerin: Rosalie Kaller (Treuchtlingen-Gundelsheim)
Grüne: Sebastian Amler (Ettenstatt), Katrin Schramm (Weißenburg), Herbert Gutmann (Gunzenhausen-Laubenzedel), Regina Pamp (Weißenburg), Klaus Fackler (Treuchtlingen-Gundelsheim), Nachrücker: Reiner Strauß (Burgsalach)
SPD: Eva Reichstadt (Weißenburg), Tobias Eberle (Solnhofen), Anette Pappler (Pappenheim), Harald Dösel (Weißenburg), Bianca Bauer (Gunzenhausen-Oberwurmbach), Mathias Hertlein (Markt Berolzheim), Sebastian Hartl (Treuchtlingen-Wettelsheim), Paul Pfeifer (Gunzenhausen), Andreas Kreißl (Weißenburg), Nachrücker: Bulduk Güngör (Ellingen)
ÖDP: Reinhard Ebert (Heidenheim), Margit Kleemann (Westheim-Ostheim), Nachrücker: Walter Bengel (Burgsalach-Indernbuch)
FDP: Sigrid Niesta-Weiser (Gunzenhausen), Nachrückerin: Ulrike Rauscher (Treuchtlingen).
Linke: Nadja Gschwendtner (Treuchtlingen), Markus Thürauf (Pappenheim), Nachrückerin: Lina Hölzl (Solnhofen)
AfD 13,7 Prozent auf Anhieb? Fast ein Wunder, wenn man bedenkt, dass die anderen Parteien meistens nur minimal verlieren, ganz egal, welchen Mist sie machen. Ein Phänomen, das meine ausländischen Freunde immer so erstaunt. Merkel konnte 16 Jahre lang machen, was sie wollte, zum Schaden für das Land, heute tut Merz so, als ob er ihr Gegner gewesen wäre und noch ist. Alles nur Schaumschlägerei, aber die Bürger machen mit. Sie sehen nicht, sie hören nicht, sie verstehen nicht. Beschämend!