Kreistagswahl im Landkreis Ansbach: Stimmenkönig ist Marco Meier (FW)
Mit einem Verlust von 7,7 Prozent an Stimmen endete für die CSU im Kreistag Ansbach die Kommunalwahl 2026. Sie kam nur mehr auf 32,3 Prozent. Auf der Verliererstraße sind auch die Grünen mit 12,1 Prozent (-4,4), die SPD mit 10,4 Prozent (-1,2), die ÖDP mit 3,6 Prozent (-1,6), die FDP mit 2,3 Prozent (-1,4). Gewonnen haben vor allem die AfD (14,1 Prozent), die Freien Wähler 22,1 Prozent (+1,6) und die Linke 3,1 Prozent (+0,6).
Die CSU stellt im neuen Kreistag nur mehr 23 Sitze (bisher 28). Folgende Ergebnisse interessieren die Leser aus dem früheren Altlandkreis Gunzenhausen (und jetzigen südlich Kreis Ansbach): Stefan Horndasch, der frühere Wolframs-Eschenbach (heute: Herrieden) fungierte zuletzt als Fraktionsvorsitzender und rutschte vom 3. auf den 5. Rang, Bezirksrat Hans Popp aus Merkendorf verbesserte sich von Rang 19 auf Platz 10, Bürgermeister Michael Dörr aus Wolframs-Eschenbach von Rang 29 auf Platz 18. Der frühere Mitteleschenbacher Bürgermeister Stefan Maul verbesserte sich vom 23. auf den 22. Rang). Nicht geschafft haben es: Jürgen Nägelein, der bisherige Bürgermeister von Arberg (46. Platz von 70), Dr. Johannes Popp aus Merkendorf (36.) und Andre Höger aus Merkendorf-Hirschlach (51.), Adrian Rupp aus Ornbau (65.).
Marco Meier, der Spitzenkandidaten und zugleich Landratskandidat der Freien Wähler, legte einen formidablen Durchmarsch hin und erreichte auf der FW-Kreistagsliste 84475 Stimmen. Das sind 24000 mehr als der amtierende Landrat Dr. Jürgen Ludwig für sich auf der CSU-Liste (60815) gewinnen konnte. Die FW ist künftig mit 15 (bisher 14) Mandaten vertreten. Erster Nachrücker ist Gerhard Siegler, der frühere Bürgermeister von Weidenbach (16.). Weidenbachs Bürgermeister Willi Albrecht landete auf Platz 31, die Wolframs-Eschenbacher Bürgermeisterkandidatin Christine Obenhofer auf Platz 38, der Merkendorfer Bürgermeisterkandidat Jeffrey Hausmann auf Platz 51, Dieter Bogenreuther aus Merkendorf auf Platz 36 und Alexander Brehm aus Arberg auf den 32. Rang.
Die AfD schickt 10 Leute in den neuen Kreistag. Unter ihnen ist niemand aus dem südlichen Kreisgebiet.
Bei den Grünen, die 8 Sitze (bisher 11) erreichten, schnitten die Bewerber aus dem südlichen Kreis wie folgt ab: Regina Zottmann aus Mitteleschenbach (34. Platz), Lars Hafen aus Arberg (39.), Annika Magnussen aus Unterschwaningen (40.), Maria Kälberer aus Weidenbach (41.), Michael Dommel aus Geilsheim 51.) und Christian Hübner aus Merkendorf (50.).
7 Kreisräte stellt die SPD (bis 8). Nicht gereicht haben die Stimmen, die der Mitteleschenbacher Bürgermeister Stefan Bussinger (14.Platz) und der Wassertrüdinger Bürgermeister Stefan Ultsch (27.) bekamen. Amelie Erber aus Wolframs-Eschenbach landete auf dem 36. Rang, Christian Zabold aus Mitteleschenbach auf dem 39. und Ludwig Setzer aus Weidenbach auf dem 70.
Die ÖDP stellt 3 Kreisräte (bisher 4). Judith Hetzel aus Wolframs-Eschenbach erreichte den 10. Platz, Sabine Hoch aus Weidenbach den 31.
2 Kreisräte (bisher 3) von der FDP wurden gewählt. Das viertbeste Resultat auf der Liste erreichte der Merkendorfer Metzgermeister Heinrich Krug. Jörg Friedel aus Arberg belegte letztendlich den 10. Platz, Marco Hensold aus Wolframs-Eschenbach landete auf dem 18. Platz.
Die Linke kam auf 2 Kreisräte (wie bisher). Katharina Zielinski aus Merkendorf belegt den 10. Platz, Ida Früh aus Merkendorf den 28. Rang.
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